Redndite Vollwärmedämmung

Diskutiere Redndite Vollwärmedämmung im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Meine These: Nachträglich Vollwärmedämmung eines durchschnittlichen Hauses (z.B. Baujahr 1955, Außenwanddämmung, Fenster/Türen werden als...

  1. taguma

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    Meine These:

    Nachträglich Vollwärmedämmung eines durchschnittlichen Hauses (z.B. Baujahr 1955, Außenwanddämmung, Fenster/Türen werden als bereits ausgetauscht vorausgesetzt, Dach bereits innen gedämmt) lohnt sich in den meisten Fällen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten dann nicht, wenn man eine ehrliche Rechnung (Investition, Darlehnszinsen oder entgangene Guthaberendite vs. Energieverbrauch und Energiepreise) aufmacht.

    Könnt Ihr diese These über eine belastbare und vor allem reale Berechnung unterstützen?

    Oder liege ich da falsch?

    (P.S. Dass es auf den Einzelfall ankommt, weiß ich. Man kann aber durchaus generelle 90%-Aussagen treffen)
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 8. Mai 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Ääähhhh - was wird das denn????

    DU stellst eine These auf nd wir sollen sie für Dich beweisen????
    Ich kenne das anders:
    Ein Thesenaufsteller belegt seine These und stellt sie anderen zur Überprüfung vor, damit die sie ggf. widerlegen!!

    Also beweis erstmal Deine These, dann reden wir weiter! Und verrat uns doch bitte, woher Du die gesicherten Steigerungsraten der Energiekosten der nächsten 40 Jahre herbekommst!
     
  4. #3 Alfons Fischer, 8. Mai 2014
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    mag sein, wenn man nur den wirtschaftlichen Gesichtspunkt der Amortisation über ersparte Energiekosten berücksichtigt. Muss man im Einzelfall prüfen. Ich habe aber auch schon andere Fälle erlebt, wo das Sanieren billiger war als nicht zu sanieren. Man darf nämlich auch berücksichtigen, dass es Fördermittel und damit extrem niedrige Darlehenszinsen gibt. Damit kann u.U. die monatliche Belastung durch das Darlehen günstiger sein als diejenige durch die vorher entstandenen Energiekosten.

    Aber was ist, wenn die Energiekosten überproportional steigen, sieht es schon wieder anders aus? (ja, ist auch ein bisschen eine Wette auf die Energiespreisentwicklung).
    Oder wenn die Fassade sowieso überarbeitet werden muss/soll, weil Sie im Fall des 1955er Hauses schon 60 Jahre alt ist und Hohlstellen, Risse etc. aufweist oder optisch einfach nicht mehr schön ist (Ohnehin-Kosten oder Sowieso-Kosten)...?

    Und dann gibt es noch viele Sachen, die nicht in barer Münze bewertet werden können, aber sehr häufig den Ausschlag geben.
    zum Beispiel, wenn es im Innern Schimmelpilzprobleme gibt?
    oder wenn ich schlechte Beheizbarkeit, geringe Behaglichkeit etc. beseitigen will?
    Wenn Sie nur wegen unzureichender Wärmedämmung bei einem Mietobjekt immer wieder Probleme haben, dadurch immer wieder Gutachter, häufigen Mieterwechsel.

    bei mir in der Verwandtschaft hat jemand ein 60er-Jahre-Haus in einer eher nicht so guten Wohnlage. Er hatte immer wieder Probleme mit dem Haus, mit Mietern und oft Leerstand. War einfach nicht vernünftig vermietbar das Haus. Es sah schon von außen etwas verwahrlost aus.
    Er hat das Haus dann ordentlich saniert. Seither könnte er das Haus mehrfach vermieten und hat Ruhe, während die Nachbarn mit gleichalten, aber unsanierten Häusern nach wie vor die alten Probleme haben.


    Es muss jeder für sich entscheiden, ob er dämmen will. Aber die Reduktion auf die Wirtschaftlichkeit allein über die Energieeinsparung ist nur ein Aspekt unter vielen, die für eine solche Maßnahme sprechen.


    Wann amortisieren sich eigentlich Alufelgen oder die Klimaanlage am/im Auto?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 8. Mai 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Alfons, ich höre hier irgendwie so ein Grundmelodie, die die Chöre Deines Nachnamensvetters wider die Dämmung singen.
     
  6. #5 Thomas B, 8. Mai 2014
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    ....kann ich nicht hören, Ralf!
     
  7. #6 Alfons Fischer, 8. Mai 2014
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    nein, ganz und gar nicht. Ich bin ein absoluter Befürworter von Wärmedämmung! eben, um genannte Probleme und Energieverbrauch zu beseitigen.
    Und auch von WDVS, sofern sinnvoll. Ich sagte nur, dass das Argument der Energieeinsparung nicht das einzige ist, das es zu berücksichtigen gilt. Es gibt auch Argumente, die man nicht in Euro bewerten kann.

    Auch wird oft der Fehler gemacht, alle Ausgaben für ein WDVS gegen die Energieeinsparung verrechnen zu wollen. Dabei wird vergessen, dass jede Fassade in einem gewissen Rhythmus überarbeitet werden muss (Bauunterhalt). Und damit in eben diesem Rhythmus zum Erhalt des Gebäudes "Ohnehin-Kosten" entstehen, welche man von den Sanierungskosten abziehen muss. Dann sind nämlich die energetisch bedingten Mehraufwendungen gar nicht mehr so hoch. Und wenn man diese dann gegen die zu erwartenden Energiekosten unter Berücksichtigung der anderen genannten Argumente verrechnet, sind Wärmedämm-Maßnahmen sogar sehr oft wirtschaftlich.
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 8. Mai 2014
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    Alfons - doch nicht bei Dir bei DIR!!!! :yikes.

    Sondern in dem Ansinnen, wir sollten doch mal die Unwirtschaftlichkeit beweisen.

    **********************
    Es wird noch etwas vergessen - der Steigerung des Verkehrswerts. Ein gedämmtes Haus hat einen höheren Marktwert als das selbe Haus ohne Dämmung. Das ist halt nur ein Wert, der sich nicht auf dem Konto direkt bemerkbar macht, sondern halt einfach da ist.
     
  9. flo79

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    taguma. Natürlich wird sich das in etlichen Fällen dann nicht rechnen. Aber kommt auf die Wand an. Hier gabs auch 1955 verschiedene Aufbauten. Dann kommt es drauf an was man damit erreichen will. Nur Geld sparen oder evtl. auch Komfort gewinnen. Dann kommt es auf die Preise an. Es gibt hier nicht nur WDVS Systeme. Ebenso auf evtl. Förderungen. Und eine Fassade von 55 kann schon auch nicht mehr so gut ausschaun. Brauch ich sowieso neuen Anstrich oder Putz kann ich dann ne Dämmung mit machen.

    Deswegen würd ich deine 90% nicht unterschreiben.
     
  10. #9 driver55, 8. Mai 2014
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    Komfortgewinn ist unbezahlbar, für alles andere gibt es die.....ach ne, das war ein anderes Thema.:)


    Mobil gesendet...
     
  11. taguma

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    Danke für die Antworten, wobei ich Ralf Dühlmeyer mal außer Betracht lasse. Man muss ja nicht immer unbedingt meckern. (Aber wer über Jahre täglich im Schnitt mehr als 10 Beiträge hier schreibt, der scheint jede Menge Zeit zu haben...)

    Ich habe gefragt, weil ich auch glaube, dass das Kostenargument der WDVS-Hersteller kontraproduktiv ist. Habe gerade selbst für 30 Tsd. Euro mein Haus dämmern lassen. Wenn ich die effektiven Kosten trotz günstiger Zinsen und Förderprogramme ausrechne, komme ich auf keine realistische Kosteneinsparung, zumindest nicht im dem Zeitraum, den ich noch lebe. Auch das Horrorszenario steigernder Energiepreise kann da nicht greifen, denn die Innovationsgeschwindigkeit des neuen Energiesektors wird komplett außer acht gelassen.

    Daher glaube ich auch, das WDVS nur zusammen mit weiteren Argumenten (Werterhaltung, Modernität, Schönheit, Komfort etc.) sinnvoll ist.

    Was mich wundert ist die Tasache, dass dieser Bereich nicht stärker gepushed wird. Es erscheint mir ein extrem lukrativer Markt für die Bauwirtschaft zu sein. Hifer müsste vielleicht auch das Malerhandwerk etwas mutiger und innovativer sein .
     
  12. Memento

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    Lohnt nicht, wenn dann nur Dach und Kellerdecke dämmen und halt Iso-Fenster wenn nicht schon geschehen. Das was die Energieberater da immer rechnen stimmt nur auf dem Papier. Schau halt was du momentan an Heizkosten hast wenn du z.b. eh nur 500€/p.a. hast was willst du da noch einsparen. Wenn es 2000-3000 sind sieht es anders aus da kannste ggf. nen 1000er p.a. einsparen.

    Meine Eltern haben z.b. ein 3-Fam Haus mit Ölheizung + Solarthermie (nur Brauchwasser). Das Haus ist BJ 1963, es wurden nur das Dachgeschoss gedämmt als dieses 1980 ausgebaut wurde und ISO-Fenster eingebaut (vor 20 Jahren). Heizkosten liegen hier p.a. bei ca 2200€, aber wie gesagt 3-Fam Haus mit 260qm Wfl + Keller. Und es wird nicht sparsam geheizt im DG hat es im Winter teilweise 25 Grad und im EG (Großeltern) auch so 25 Grad in der hälfte der Wohnung
     
  13. mastehr

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    Ich habe Anfang des Jahres ein Haus, das Ende der 50er Jahre des letzten Jahrtausends errichtet, für 1400 Euro dämmen lassen. Nach meinen Hochrechnungen wird sich der Heizenergiebedarf von 30000 bis 35000 kWh auf ca. 22000 bis 27000 kWh senken lassen. Das ergibt immerhin eine Armortisationszeit von ungefähr vier Jahren. Das lohnt sich, vom Konfort sowieso.
     
  14. #13 Ravensburger, 8. Mai 2014
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    Wie dämmt man ein Haus für 1400 € ??
     
  15. #14 Bricoleuse, 8. Mai 2014
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    Keller + Geschossdecke zum Dachboden?
     
  16. mastehr

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    Außenwände mit Einblasdämmung.
     
  17. Jessi75

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    Ich habe nur folgenden Vergleich: unsere alte Mietwohnung, ungedämmt, 65 qm, WW über Durchlauferhitzer, alte Ölheizung, Kamin, monatl. Kosten für Heizung fast 90 Euro. Unser Haus, kernsaniert inkl. 3-Fach verglaste Fenster und WDVS, insg. 190 qm beheizt, Gas,Solar, Kamin wird gleich genutzt wie früher, jetzt allerdings wasserführend, WW über Heizung, monatl. Kosten akt. 44,-! Ist jetzt etwas niedrig, wir werden wohl knapp 100 nach zahlen müssen. Trotzdem finde ich das sehr günstig und ich bin sicher, dass das WDVS einen großen Anteil an den günstigen Kosten hat.
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 9. Mai 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Da stellt sich die Frage, warum Du überhaupt ein Haus hast.
    Die Investition amortisiert sich NIE und es hält länger als Du lebst, wenn Du keine absolute Bruchbude gekauft hast!

    Dass Du meine Antwort ignorierst, war klar. weil Du mit eigenen Argumenten nicht provozieren kannst - und das ist das einzige, was Du mit Deinen bisherigen Beiträgen getan hast!
     
  19. #18 saarplaner, 9. Mai 2014
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    Du bist mein Held!

    Aber du hast ja auch die Erfahrung von einem Haus! Respekt! :Respekt

    Liest du auch die Beiträge der Bauexperten hier im Thema?

    Komfortgewinn, Schadensminimierung, usw...?
     
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  21. #19 Alfons Fischer, 9. Mai 2014
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    tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss, aber das ist Stammtischgeschwätz. Das höre ich immer, wenn ich in der Wirtschaft mal wieder am Stammtisch sitze.
    Ein Abgleich mit den tatsächlichen Verbrauchsdaten gehört zu einer vernünftigen Energieberatung einfach dazu. Vielleicht hat das in Ihrem Fall der Energieberater (aus welchen Gründen auch immer) nicht gemacht. Aber das ist nicht die Regel!
    Wenn ich mit ehemaligen Bauherrn spreche, wird mir regelmäßig eine gute Übereinstimmung mit den Prognosen bestätigt. Und wenn es keine große Übereinstimmung gibt, hat das auch Gründe, die belegbar sind.

    Übrigens: 2200 Euro, das dürfte ein Verbrauch von rund 2750 Liter im Jahr sein. Warmwasser über Solaranlage. Das ist für ein teilsaniertes 260-m²-3-Familienhaus u.U. nicht gerade wenig...
     
  22. tgaeb01

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    TGA Planer, Energieberater, Gutachter
    Das können mit Sicherheit nur Hellseher, Scharlatane und Verkäufer.
    Gerade die spezifischen Randbedingungen sind für eine evtl. energetische Sanierung/ Verbesserung ausschlaggebend. Dass eine enge Korrelation zwischen Standort, Gebäude, Nutzerverhalten und Anlagentechnik besteht, sollte inzwischen hinreichend bekannt sein. Wer das nicht begreift, hat scheinbar fachlich dringend Nachholebedarf.
    Selbstverständlich kann man ein Bestandsgebäude aus 19xx kräftig dämmen, um den anteiligen Heizenergiebedarf (reduzierte Transmissionswärmeverluste) zu reduzieren. Leider wird der u.U. bereits vorhandene und ggf. überdimensionierte WE damit überhaupt nicht zurecht kommen und quittiert das Ganze mit einem noch schlechteren JNG als bereits schon vorhanden.
    Die beabsichtigte "Dämmwirkung" geht zum großen Teil wirtschaftlich verloren! Ein Groschengrab?
    Zudem ist schon die theoretische die Dämmwirkung gleicher Ausgangskonstruktion, an einem kalten Standort eine völlig andere, als einem milden Klimastandort!
    PH baut man bevorzugt auf der Zugspitze, nicht in milden Rheingebieten ;-)
    Bei einem Neubau kann man insgesamt bei sach- und fachgerechter Planung/ Dimensionierung, soweit überhaupt vorhanden, sehr gut auf die spezifischen Anforderungen reagieren und gegenseitig abgleichen.
    Im Bestand dagegen muß man mit dem Vorhandenen in allen Richtungen umgehen können! Formularausfüller nach Schnellbesohlungskurs sind hierfür m.E. völlig ungeeignet!

    v.g.
     
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