Regenwasserabfluß

Diskutiere Regenwasserabfluß im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, bin neu hier und habe eine Frage: Mein Nachbar hat auf dem Grundstück einen Abfluß für Regenwasser, der an das öffentl. Netz...

  1. asche08

    asche08

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    Hallo,
    bin neu hier und habe eine Frage:
    Mein Nachbar hat auf dem Grundstück einen Abfluß für Regenwasser, der an das öffentl. Netz angeschlossen ist. Jetzt kam er auf die Idee sich eine Schuppen für seine Fahrräder zu bauen. Nun ist der Abfluss direkt in seinem Schuppen, der von oben und allen Seiten geschlossen ist. Ist das O K ? ? Zumal wir jetzt schon das 2.te Mal bei starkem Regen abgesoffen sind. Wer weiß Rat ?
    Danke im voraus !
    asche08
     
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  3. Julius

    Julius

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    Sind das getrennte Grundstücke oder ein gemeinsames?
    Welche Art der Oberfläches hat Eueres bzw. Euer Anteil (irgendwie befestigt)?
    Wie ist die Höhenlage zueinander (Neigung)?
    Ist der Schuppen denn unten allseitig geschlossen?
    Wo liegt die Rückstauebene?
     
  4. asche08

    asche08

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    Es handelt sich um ein gemeinsames Grundstück. Waschbetonplatten. bzw. versickerungsfähige Pflastersteine. Allseitig geschlossen.
    Die Rückstauebene liegt im Keller ca. 3-4 m tiefer.
    Sorry bin nur eine Frau.......,reichen dir die Antworten ??
     
  5. gast3

    gast3 Gast

    Was heißt hier nur ? Watten Quatsch.

    Also dein Nachbar hat den Oberflächeneinlauf überbaut, so dass das Niederschlagswasser nicht mehr ablaufen kann und ihr absauft .. richtig verstanden ?

    Wenn, dann solltest du mal ganz schnell mit deinem Nachbarn reden, dass er den vorher wohl ordnungsgemäßen Zustand ruckzuck wieder herstellt - meine Meinung als Unwissender.

    Geht ja gar nicht ! :mauer
     
  6. asche08

    asche08

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    Ich weiß ja nicht, ob es daran liegt ?? In letzter Zeit sind hier einige Häuser abgesoffen, das kann ja wohl nicht an dem kleinen Abfluß liegen..
    Frage ist ob es überhaupt rechtens ist so einen Abfluß zu umbauen ????
     
  7. fengi

    fengi

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    Mir ist nicht ganz klar, warum ihr denn abgesoffen sein könntet.
    Durch Nachbars Regenwasser, welches nun nicht mehr in SEINEN Ablauf fließen kann und sich nun einen Weg zu euch sucht, oder weil EUER Regenwasser nun auch nicht mehr ablaufen kann, weil auch ihr bisher SEINEN Ablauf genutzt habt, oder ...?

    Ob es rechtens ist, einen Ablauf zu umbauen ? Grundsätzlich kann dein Nachbar mit SEINEM Ablauf machen was er will, so lange SEIN Wasser auch irgendwie anders auf SEINEM Grundstück ablaufen / versickern kann.

    fengi
     
  8. asche08

    asche08

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    Regenwasserabfluss

    Na super !
    Das Grundstück ist ein Gemeinschaftsgrundstück(2 Parteien, wir Erdgeschoß und keller, Miteigentümer 1.OG und Dachboden.) Den interessiert es doch nicht wenn wir Wasser im Keller haben!Ich glaube auch nicht, daß es daran liegt. Das Wasser drückt bei starkem Regen von unten durch. Wir vermuten eher, das die Kanalisation nicht richtig ausgelegt ist. Werden un swohl mal mit Stadt in Verbindung setzten, vielleicht ist ja auch der Grundwasserspiegel gestiegen ??
     
  9. #8 wasweissich, 7. September 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    oder der keller nicht richtig dicht gebaut ? da macht dann ein fahrradschuppen nichts kaputt.......
     
  10. gast3

    gast3 Gast

    Dann verstehe ich deine Eingangsfrage nicht richtig, bleibe aber prinzipiell bei meiner obigen Meinung zu der Überbauung.

    Was heißt denn, das Wasser drückt von unten (durch den Keller, Kanäle, Tür ... ???)
     
  11. asche08

    asche08

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    Regenwasserabfluss

    Das Haus steht seit 30 Jahren und wir hatten nie Wasserprobleme. Der Schuppen ist neu.
    Der keller ist gefließt und das Wasser drückt regelrecht durch die Fugen und zwischen Bodenplatte und Wand durch....:(
     
  12. wasweissich

    wasweissich Gast

    da ist aber ein fahrradschuppen nicht schuld...........

    hat der nachbar das haus neu gebaut ? oder ist in der nähe neu gebaut worden ??
     
  13. salleD

    salleD

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    Vom Schuppen kommt das nicht

    Ihr habt auf einmal drückendes Wasser, das Ihr wohl vorher nicht hattet. Wo das her kommt ??
    Für die Überbauung würde ich mal das NAchbarschaftsgesetz des Bundeslnades konultieren.
     
  14. salleD

    salleD

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  15. asche08

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    Mann macht sich ja so seine Gedanken.......
    Ihr habt Recht - in der Nähe ist vor ca. 1 1/2 Jahren ein Neubaugebiet entstanden.
    Außerdem haben wir unseren Parkplatz, die Seite wo auch das Wasser reindrückt, erweitert und neu mit versickerungsfähigem Pflaster versehen. Hat eine Firma gemacht, ca 1m ausgekoffert und mit Mineral aufgefüllt. Könnte etwa das Neubaugebiet schuld sein, schlucken die Rohre das nicht oder hält sich das Wasser in den Pflastersteinen so lange, das es irgendwann nach unten sickert und dann reindrückt ?? Keine Ahnung, aber ihr seid super!
    Das mit dem umbauten Regenwasserabfluß glaub ich mittlerweile auch nicht mehr.....
     
  16. meisterLars

    meisterLars

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    Wäre nicht das erste Mal, dass nach Entsiegelung einer Fläche plötzlich Kellerwände nass werden....:konfusius
     
  17. alex2008

    alex2008

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    kommt auf die Bodenverhältnisse an. Das Wasser was bei euch nun durch das Pflaster versickert muß ja irgendwo hin.
    Wenn jetzt in einem Neubaugebiet das Wasser auch fleissig versickert wird kommt was zusammen.
    Wenn der Boden darunter nicht durchlässig genug ist sucht sich das Wasser andere Wege.

    Beispielsweise durch die ganzen Gräben für Wasser, Abwasser etc.
     
  18. Manfred Abt

    Manfred Abt

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    Bei versickerungsfähigem Pflaster soll das Wasser ja gerade versickern, aber nicht erst irgendwann, sondern möglichst schnell. Kann schon gut sein, dass ihr euch das Problem selbst geschaffen habt.
     
  19. #18 barbara, 9. September 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. September 2008
    barbara

    barbara Gast

    Vielleicht ist hier etwas zu finden: xxx
     
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  21. Julius

    Julius

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    Du irrst

    und zwar in einem wichtigen Punkt:
    Den Miteigentümer HAT das zu interessieren!!!
    Und er muß sich ggf. auch (zu seinem Miteigentumsanteil) an der Behebung des Problems beteiligen.

    Also ihn erstmal förmlich von der Sachlage in Kenntnis setzen.
    Dann ne außerordentliche Versammlung einberufen (laasen) und beschließen, was zu tun ist.

    Da kommt wohl am ehesten die Beauftragung eines Fachmanns infrage, der die Ursache finden soll!

    Wer macht die Verwaltung?

    Wie alt ist denn das Gebäude?
     
  22. asche08

    asche08

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    Das Gebäude ist Jahrgang 78/79 und die Verwaltung mache ich soweit es möglich ist......
    Hatten es ihm schon gesagt, daß wir neuerdings bei starken Regenfällen Wasser im Keller haben, aber das geht ihm am A.... vorbei, er sitzt mit seinem ja im Trockenen!!
     
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