Regenwassertank oder Brunnen?

Diskutiere Regenwassertank oder Brunnen? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; N'Abend, in diesen Tagen, an dem es bei uns in der Region in die vierte Woche geht, in der es nicht geregnet hat, stellt sich die Frage, was...

  1. kniffo

    kniffo

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    N'Abend,

    in diesen Tagen, an dem es bei uns in der Region in die vierte Woche geht, in der es nicht geregnet hat, stellt sich die Frage, was zur Gartenbewässerung sinnvoller ist - Regenwassertank oder Brunnen bohren.

    Problem beim Brunnen, lt. Auskunft vom Nachbarn kommt erst in 16-18m Wasser.
    Problem beim Regenwassertank - was, wenns lange nicht regnet. Hätte so 3-5m³ gedacht - das muss auch erstmal voll werden.

    Hat jemand paar Tipps, was sinnvoller ist, paar Anregungen, welche es noch zu überlegen gilt. Es hilft ja schon, wenn man div. Meinungen und Erfahrungen liest und hört.

    Dank schon im Voraus.

    Gruß kniffo
     
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  3. #2 wasweissich, 25. Mai 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    3-5m³ sind bei einigermassen dachfläche recht schnell voll , vir allem im herbst , wenn man sowieso nicht giesst..........

    die kosten für eine zisterne stehen in der regel in keinem günstigen verhälnis zum "ertrag".
    (eher nein)

    wenn eine regenwasserversickerung sowieso vorgeschrieben ist , muss man neu rechnen....

    j.p.
     
  4. Gernot

    Gernot

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    Hallo,
    kommt sicherlich auch auf die Gartengröße an.
    Ein 20m-Brunnen mit Zubehör ist ja auch nicht gerade billig.
    Das mit der leeren Zisterne kenne ich aus dem Bekanntenkreis :cry
    Vielleicht hilft ja auch ein Gartenwasserzähler, wenn möglich. Bei uns kostet Frischwasser (ohne Abwassergebühr) ca. 2,50 Euro pro Kubikmeter.
    Ich habe damals ausgerechnet, daß sich unser Brunnen nach 8 - 10 Jahren "rechnet", je nach Wetter, wenn nix kaputtgeht. Allerdings hat sich unser Bewässerungsverhalten etwas geändert, also kürzere Armortisationszeit :shades
     
  5. Contoso

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    Ich hatte beim Bau ein 4m³ Zisterne mit einbauen lassen, eigentlich hatte ich 6m³ geplant aber auf Grund des felsigen Untergrundes ist sie etwas kleiner geraten. Bisher war sie noch nicht leer, allerdings ist der Garten auch noch nicht komplett. Mich hat das ganze ca. 1500€ gekostet, dazu kam noch eine Menge Eigenleistung. Man muß halt schauen was ein Brunnen kostet und da hab ich auch schon seltsame Sachen gehöhrt, von wegen Wasseruhr durch die Stadt angebaut und Gebühren verlangt! Das passiert Dir bei einer Zisterne nicht.
    Es gibt noch eine Minimalvariante oder Ergänzung wenn Du genügens Platz hast, bzw. eine Ecke wo Du die Teile verstecken kannst, das sind 1m³ IBC-Container. Die bekommst Du für ca. 40€ bei Ebay, sind nicht schön aber eigentlich unkaputtbar. Die müssen natürlich im Winter geleert werden.

    Contoso
     
  6. knopy

    knopy

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    Ich würde die Jahresniederschlagsmenge von meinem Ort raussuchen mal die Dachfläche dann weißt du was und zu welcher Zeit vom Dach kommt. In der Lausitz ist sowas sinnlos. Dort gibt es äußerst selten Regen im Sommer. Was bringt dir ein voller Regentank im Winter?
     
  7. cris12

    cris12

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    Ein Brunnen ist bestimmt die sicherste Variante um immer an Wasser zu kommen.
    Bestimmt aber auch nicht die günstigste. Lass die am besten mal von einem Brunnebauer die Preise nennen. Die sind regional sehr unterschiedlich.
    In Augsburg kostet der gebohrte Brunnen ca 100 Euro pro m +Pumpe+Baustelleneinrichtung+x.
     
  8. Julius

    Julius

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    Gibts bei Euch kein öffentliches Wasserversorgungsnetz?
    Falls ja:
    Was kostet der Kubikmeter Frischwasser?
    Ist Befreiung von der Abwassergebühr möglich (mittels Gartenwasserzähler)?
    Welche Menge verbraucht Ihr jährlich zum Bewässern des Gartens?
     
  9. Woersty

    Woersty Gast

    Bei mir ist eine Regenwasserversickerung vorgeschrieben.
    Also wollte ich eine Zisterne einbuddeln und das Wasser
    dort einleiten um es für den Garten zu verwenden. Jetzt
    habe ich überlegt, was man macht, wenn das Wasser alle
    ist. Was spricht denn dagegen, eine Zisterne zu verwenden
    und wenn der Füllstand zu weit absinkt, aus einem Brunnen
    nachzuspeisen? Das könnte dann z.B. nachts erfolgen.
    Hat das schon mal jemand gemacht?

    Ich denke eine Mulde bis 30 cm Tiefe schafft es nicht,
    das anfallende Wasser aus 120 m² Dachfläche aufzufangen
    und eigentlich ist es auch zu Schade um das Wasser.
     
  10. Gernot

    Gernot

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    Hallo,

    ein Bekannter macht das so, weil sein "Brunnen" nur in Intervallen Wasser gibt (es muß immer erst wieder nachlaufen).
    Man pumpt das Wasser dann 2mal, aber Strom ist ja noch "günstig".
    Und man sollte die Zisterne nur auf ein Midestmaß füllen, falls es doch wieder regnet.
    Wenn man natürlich einen "richtigen" Brunnen hat, kann man auch gleich direkt bewässern. :konfusius
     
  11. Woersty

    Woersty Gast

    Ja schon, aber das Problem mit dem Abwasser vom Dach und den
    versiegelten Flächen bleibt...
     
  12. #11 wasweissich, 28. Juli 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    dann machst du die zisterne grösser.........:lock
     
  13. Woersty

    Woersty Gast

    Wenn ich keine nehmen soll, mach ich sie größer? Hä? :confused:
     
  14. #13 Tom Köhl, 28. Juli 2008
    Tom Köhl

    Tom Köhl

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    Wider das Schönrechnen

    Denkt bei der Berechnung der zu erwartenden Menge von aufgefangenem Niederschlag daran, dass die horizontale Grundfläche des Daches herangezogen werden muss. Wenn das Haus zum Beispiel über eine Grundfläche von 70m2 verfügt, wird auch das der ungefähre Wert zur Berechnung sein, mit dem man die statistischen Werte (durchschnittliche Niederschlagsmenge pro m2) multiplizieren kann (außer Ihr habt auch so ein Haus mit x Meter Dachüberstand pro Seite).

    Nicht dass Ihr hinterher enttäuscht seid, dass der erhoffte/erwartete Ertrag sich niemals einstellt und das Ganze dem bösen Klimawandel in die Schuhe zu schieben versucht :e_smiley_brille02:

    Grüße,
    Tom
     
  15. Woersty

    Woersty Gast

    Ich hatte 9,5 m x 9,5 m Haus = 90,25 m² + Garage 3,75 x 7,5 m = 28,125 m² gerechnet. Macht 118,375 m². Ohne Wasser von Wegen und Einfahren.
     
  16. Gernot

    Gernot

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    Das habe ich nicht gesagt (geschrieben)! Es ging mir nur darum, daß man sich das Nachspeisen zur Gartenbewässerung sparen kann, wenn der Brunnen entsprechende Leistung bringt.
    Übrigens: ein Kollege von mir schwört auf Bewässerung mit Regenwasser. Vertragen die Pflanzen angeblich besser - natürlich oberirdisch gespeichert, damit es schön angenehme Temperatur hat. :)

    Außerdem kaufe ich noch ein n für Mindestmaß. :o
     
  17. Woersty

    Woersty Gast

    Nagut. Okay. So gesehen.
    Aber dann muß ich zwei Systeme einspeisen.
    Mal sehen was ich mache.
     
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  19. Primi

    Primi

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    Man sollte auch bedenken:
    Wird eine Zisterne verwendet, kann diese auch für die Klospülung und Wäsche verwendet werden. Das Wasser aus einem Brunnen darf aber nur für die Gartenbewässerung verwendet werden (zumindest bei uns).
     
  20. alex2008

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    Baggerfahren ist mein Hobby
    was sich aber oft kaum rechnet.

    Mehraufwand für das zusätzliche Netz. Betriebskosten für Pumpen. Abschreibung, Finanzierungskosten etc.
    Dann kann durchaus noch ein "Abwasserzähler" verlangt werden.
    Dann rechne man mal mit dem Wasserpreis gegen.

    Und erst kürzlich in einem Wochenblatt gelesen:
    >>.. aufgrund gestiegener Fixkosten und verringerter Abnahmemengen muß der Preis für Frischwasser erhöht werden. <<

    Alexander
     
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