Reihenmittelhaus als Alternative zur Eigentumswohnung?

Diskutiere Reihenmittelhaus als Alternative zur Eigentumswohnung? im Schlüsselfertig Bauen ? Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, zusammen! Ich bin neu hier, weil ich dringend Meinungen zum Immobilienerwerb suche. Falls ich das falsche Unterforum gewählt habe, bitte...

  1. Rahbari

    Rahbari

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    Hallo, zusammen!

    Ich bin neu hier, weil ich dringend Meinungen zum Immobilienerwerb suche. Falls ich das falsche Unterforum gewählt habe, bitte ich dies zu entschuldigen. Mittelbar geht es aber um den Erwerb eines Reihenmittelhauses vom Bauträger.

    Meine Frau und ich wohnen derzeit zur Miete in einem typischen Berliner Altbau in Ku'Damm-Nähe, also Top-Lage. Es handelt sich um unsere Stundentenbude und langsam beginnen die Nachteile der Wohnung (sehr hellhörig, kein Balkon, Mini-Bad ohne Tageslicht, Mini-Küche, schlimme Hausverwaltung, unbenutzbarer Keller, kein Hauswirtschaftsraum, hohe Heizkosten) die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass wir in den nächsten 1-2 Jahren ein weiteres Schlafzimmer benötigen.

    Eine Wohnung, die all unsere Wünsche erfüllt (keine höhrbaren Nachbarn, sehr hell, vier Zimmer + Hauswirtschaftsraum) in Top-Lage ist trotz sehr guter Einkommen und etwas Eigenkapital nicht darstellbar. Ein entsprechendes Objekt zu mieten würde nach der aktuellen Lage an die 2000 EUR warm kosten.

    Aufgrund der typischen Nachteile einer Eigentumswohnung (insbes. Nachbar-Lärm, Ärger mit den Mit-Eigentümern) haben wir auch eine Einfamilienhaus in Betracht gezogen. In vernünftigen Bezirken in Berlin gibt es in unserem Budget leider nichts oder nur absoluten Schrott. Ein Rausziehen in den Speckgürtel oder den äußersten Rand der Stadt kommt nicht in Betracht.

    Nun haben wir aber möglicherweise eine sehr schöne Alternative gefunden. Es handelt sich um ein neu zu errichtendes Reihenmittelhaus (RMH) in einem Villen-Bezirk der Stadt. Es liegt in unserem Budget. Es bietet innen den Komfort, den wir gerne hätten (keine Nachbarn über/unter uns; Riesen-Keller mit Hauswirtschafts- und Hobbyram; Kamin; alle Annehmlichkeiten eines Neubaus wie wenig Energieverbrauch, Fussbodenheizung etc.). Der lächerliche Garten auf dem 300qm-Grundstück bietet natürlich 0,0% Privatsphäre. Wir sind nicht mehr in der City aber mit ÖPNV und/oder Auto wären wir in immerhin ca. 15 Minuten wieder im alten Kiez. Da die übrige Umgebung schön grün ist und auch eine Nahversorgung sichergestellt ist, denken wir, dass wir mit der ggü. einer City-Wohnung schlechteren Lage gut leben könnten.

    Wenn ich mich im Freundeskreis herumhöre, höre ich oft das Argument, dass ein RMH ja kein "richtiges" Haus sei und wir früher oder später massive Probleme mit der Privatsphäre bekommen werden. Das sind auch die Argumente, die ich im Internet lese, wenn es um das "ob" eines RMH geht. Die Bedenken sind im Vergleich zu einem freistehenden Einfamilienhaus selbstverständlich berechtigt. Aber wir sehen als Vergleichsmaßstab zum konkreten RMH nicht ein EFH, sondern eine Wohnung. Der Garten ist uns nicht weiter wichtig (für einen Sandkasten für den Nachwuchs wird es reichen) und innen drinnen haben wir all den Comfort, den uns eine Eigentumswohnung in unserem Budget (bei annehmbarer Lage) nicht bieten könnte. Die Lage ist zwar nicht in der City-West aber nicht allzu weit von dieser weg (und insbesondere bequem in 15 Min. mit den öffentlichen zu erreichen) und im Übrigen grün und "gewachsen". Doppel- oder Reihenendhäuser sind leider in der Lage nicht finanzierbar; EFH - auch solche aus den 60ern - auch nicht.

    Daher meine Frage: wer stand mal vor einer ähnlichen Frage? Anstatt der Eigentumswohnung in der City für weniger Geld ein RMH im grünen (Villen-) Bezirk mit Garten, Keller, Carport und wenig Energieverbrauch als Bonus? Auch sonst würde mich interessieren, ob ich mir das Ganze nur schönrede oder ob mein Gedankengang nachvollziehbar ist. Sicherlich sind auch die üblichen Nachteile beim Kauf vom Bauträger zu bedenken, die ich mangels Erfahrung gerade nicht fassen kann. Ich hoffe aber, dass ich Sie durch eine extra finanzierte Baubegleitung und eine Fertigstellungsversicherung abmildern kann. Bislang habe ich bei dem Bauträger auch ein gutes "Gefühl".

    Besten Dank!:28:
     
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  3. Rahbari

    Rahbari

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    leider ist es mir nicht möglich, meinen Beitrag zu editieren. Daher bitte ich, Schreibfehler zu ignorien. ;)

    Eine inhaltliche Ergänzung hätte ich noch: das Rasenmähen des Mini-Gartens halte ich für erträglich; sowohl meine Frau und ich arbeiten gerne im Garten; dass ein RMH aufgrund der mehreren Ebenen im Vergleich zu einer Wohnung ohne Stufen für das Alter nicht optimal ist, ist mir bewusst. Aber wir sind 30 und zu Not wird das RMH eben in 40 Jahren verkauft. :)
     
  4. feelfree

    feelfree Gast

    Die meisten Pro/Contras hast Du ja schon selbst erkannt. Wie Du die wertest, kann dir niemand abnehmen.

    Einen wichtigen Aspekt solltest Du aber auch berücksichtigen:
    Gerade von Bauträgern gibt es oft "Reihenhäuser", die gar keine sind. Sondern es sind im rechtlichen Sinne Wohnungen nach WEG geteilt. Mit allen Konsequenzen einer Eigentümergemeinschaft. Wenn Du dein Dach sanieren willst oder deine Fassade andersfarbig streichen, geht das nur mit Zustimmung der Eigentümergemeinschaft. Und wenn da ein Querualnt dabei ist, macht das Wohnen bald keinen Spaß mehr.
    Das würde ich mir nicht ohne Not antun - wenn schon, dann ein real geteiltes Grundstück, bei dem auch alle Hausanschlüsse separat sind.
     
  5. Rahbari

    Rahbari

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    feelfree, vielen Dank für Deine Anmerkung. Das in Rede stehende Objekt ist auf einem Grundstück, das real geteilt ist. Eine WEG gibt es also nicht, was angeblich auch Grundsteuer-mäßig jedenfalls in Berlin besser sein soll.

    Vielleicht sollte ich meine Frage zuspitzen: von der Lage abgesehen - hat ein (selbstgenutztes) RMH irgendwelche Nachteile gegenüber einer Eigentumswohnung? Mir fallen z.Z. echt nur Vorteile bzw. nice-to-have-things ein (keine Nachbarn über/unter uns; Mini-Garten für Kind und Blick ins Grüne aus dem Wohnzimmer; Riesen-Keller für HWR, Sauna, Hobby; keine WEG).
     
  6. feelfree

    feelfree Gast

    Nachteil sind natürlich die Treppen. Je nach Grundriss oft auch schmale Zimmer (wenn die Zimmer nicht über die gesamte Hausbreite gehen). Belichtung nur von einer Seite.
    300qm Grundstück für ein RMH ist übrigens RIESIG! Unsere DHH steht auf gut 200qm, und da ist NEBEN dem Haus noch ein 3m Streifen...
     
  7. Rahbari

    Rahbari

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    feelfree, danke für die Ergänzungen!

    Sicherlich ist man bei einem RMH bei der Zimmergestaltung etwas eingeschränkt. Aber wir können mit der konkreten Gestaltung der drei Schlafzimmern (21qm nach Westen; 13 und 11qm nach Osten; jeweils mit elektrischen Jalousien außen) gut leben. Ggf. lässt sich da auch noch etwas mit den Grundrissen ändern. Weil das Haus ein Flachdach hat, gibt es im Flur und Bad oben auch Oberlichter.

    Treppensteigen als solches ist für uns akzeptabel. Wegen etwaiger Schallübertragung vom Nachbarhaus muss ich nochmal schauen. Die Häuser haben in dem Bereich, wo sie sich berühren - laut Zeichnung des Bauantrags, die mir vorliegt - jeweils Wände von 19cm Stärke (nach außen hin zwei Wände von insgesamt bestimmt 35cm). Dazwischen offenbar noch eine weitere Schicht von 4cm Stärke. Keller sind auch vorhanden. Ob eine gemeinsame Bodenplatte und/oder Platte zwischen Keller und EG vorhanden ist, weiß ich leider nicht (werde das aber noch prüfen).
     
  8. Julius

    Julius

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    Nachteilig ist selbstverständlich, daß nicht nur die Erwerbs-, sondern u.U. die Betriebs- und evtl. auch die Unterhaltskosten höher sind.
    Man zahlt z.B. die volle Grundgebühr für den Wasseranschluß allein. Muß (kommunal unterschiedlich) eigene Mülltonne haben, alle Reparaturen alleine tragen, die Antenne voll selbst bezahlen bzw. beim Kabelanschluß mehr bezahlen als im MFH.

    Und man ist immer beim Schneeräumen dran!
     
  9. feelfree

    feelfree Gast

    Das meine ich. Wenn man mal mit 2 Kindern rechnet, sind 11qm schon etwas knapp. Dagegen sind 21qm im Schlafzimmer ziemlich luxuriös. Aber eines ist klar: Es wird bei JEDEM Objekt, egal ob Wohnung, RMH, DHH oder EFH immer irgendwelche Dinge geben, die nocht optimal sind - solange das Budget nicht unbegrenzt ist. Wenn das einem bewusst ist, dann ist das auch kein Problem!

    Wenn die Grundstücke real geteilt sind dann gibt es natürlich auch getrennte Zwischenwände, das passt schon (sind vermutlich 17,5cm plus 2cm Dämmung).
    Die Außenwände sind entweder 2 schalig oder es ist eine tragende Wand und die zweite "Wand" ist die Dämmung.
    Gemeinsame Bodenplatte ist nicht unwahrscheinlich, darüber gibt es aber bestimmt nichts mehr "verbindendes".
     
  10. kappradl

    kappradl Gast

    Der Garten. Du hast keine Eigentümerversammlung. Der Keller ist groß und deiner. Dein Fahrrad, der Kinderwagen stehen da, wo du willst. Und erwähnte ich schon den Garten? Grõßter Nachteil: die Lage und die anderen Spießer.
     
  11. Rahbari

    Rahbari

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    Danke für die weiteren Meinungen, Leute! :)

    Wegen den Nebenkosten mache ich mir keinen Kopf. Die sind bei dem konkreten RMH deutlich geringer, als bei jeder Wohnung, die ich gesehen habe. Und Dank Neubau dürfte es - soweit keine wesentlichen Mängel - die ersten 10 Jahre keine großen Instandhaltungsmaßnahmen geben. Und wenn mal was gemacht werden muss, entscheide ich allein.

    Klar, vor ätzenden Nachbarn habe ich auch Respekt. Aber die gibt es bei Mehrfamilienhäusern u U auch - nur, dass sie Dich da über die WEG auch finanziell ärgern können. Da die (End-) Häuser um mich unverhältnismäßig teuer(er) sind, dürften die Eigentümer aber ohnehin nie Zuhause sein, sondern rund um die Uhr schuften! ;)

    Freue mich über weitere Meinungen :)
     
  12. Skeptiker

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    Für mich spricht unter den von Dir genannten Umständen viel mehr für das RMH als für eine WE nach WEG. Du wirst nie zu Eigentümerversammlungen gehen müssen, welche auch den Ruf von "Psychogruppen" haben und hast durch die geringere Hüllflächen weniger Aufwand für Energie und Unterhalt. Durch geschickte Grundrissstapelung lässt sich auch das individuell gewünschte Maß an Distanz zu den Nachbarn schaffen, das Wohnzimmer muss ja nicht immer im EG liegen, die Küche auch nicht. In Mitte gibt's eine interessante Reihenhausanlage, die ihr euch in dieser Hinsicht beim Sonntagsausflug 'mal ansehen solltet.

    Deine Argumente dafür kann ich alle nur bestätigen - Du merkst, ich bin davon überzeugt und ahnst wahrscheinlich schon: Ich lebe selbst in solch einem Haus.

    Aus meiner Sachverständigentätigkeit heraus möchte auch ich noch einmal den Hinweis auf die wirkliche Realteilung loswerden - in B sind mir bei der Abnahmebegkeitung schon mehrere Objekte begegnet, die diese beworbene und vertraglich vereinbarte Eigenschaft definitiv nicht hatten. Also lass in jedem Fall die Bauleistungsbeschreibung vor Vertragsunterzeichnung bautechnisch prüfen!
     
  13. Taipan

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    Und lass zwingend die Ausführung durch eigenen Sachverstand laufend kontrollieren! Damit Du auch bekommst, was Du bestellst.
     
  14. Einmal

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    Wie lange sucht Ihr denn schon? Wir haben über drei Jahre intensiv geschaut bis wir endlich unser Traumgrundstück hatten. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass in so einer großen Stadt nur dieses eine Objekt in Frage kommt.
     
  15. Pascal82

    Pascal82

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    also wenn ich die wahl hätte zwischen Wohnung und Reihenhaus
    würd ich auch das reihenhaus nehmen.

    schaumal allein den garten an, sonnenliege, grillen an lauen sommerabenden, glas rotwein auf der terasse,
    tasse kaffe zum sonnenaufgang bevor du arbeiten gehst
    sandkasten (ich wurde zum hobbygärtner seit wie gebaut haben und pflanze palmen in den garten)
    die vorteile innen hast du ja schon gesagt.....

    hatten vor unserem entschluss zu bauen lange ein reihenendhaus bei dem wir beinahe zugeschlagen hätten,
    aber das wäre in einer stadt (ok randlage aber trotzdem) mit ca 20 000 einwohnern gewesen, war nix für uns.
    wir sind halt landkinder und wohnen nun im kuhdorf mit 2500 einwohnern am ortsrand wo sich fuchs und hase gute nacht sagen(vorletztes haus vor der pampa) aber da hat jeder andere prioritäten... für dich wärs sicher nix da du die stadt brauchst- ich würd da eingehen...
     
  16. Rahbari

    Rahbari

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    Danke für die weiteren Meinungen!

    Wir suchen seit ca. 2 Jahren mit unterschiedlicher Intensität.

    Ein EFH scheidet bei den Grundstückspreisen in den süd-westlichen Bezirken von 800-1300 EUR/qm leider aus. Andere Gegenden sind uns zu weit draußen, haben keinen fussläufigen U-/S-Bahn-Anschluss und/oder gefallen einfach nicht.
     
  17. kappradl

    kappradl Gast

    Wo soll denn das sein? Dahlem oder Grunewald?
     
  18. Skeptiker

    Skeptiker

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    Dahlem oder Onkel Toms Hütte sind jedenfalls in attraktiver Lage deutlich teurer - und die liegen schon je nach Verkehrsmittel rd. ein halbe Stunde von der City-West entfernt.
     
  19. Rahbari

    Rahbari

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    Nochmal zurück: wir wollten ja eigentlich einen Premium-Altbau oder eine junge Dachgeschosswohnung in guter Lage in der City-West. Da gibt es leider nicht wirklich unter wirklich unter 5000 EUR/qm und man hat trotzdem die (potenziellen) Probleme mit den Miteigentümern. Dazu kommen noch Kosten für einen Stellplatz, gerne mal 35.000 und gerne auch Provision von bescheidenen 7.14%.

    Wie beschrieben, erscheint uns da ein neu zu bauendes RMH in Dahlem nahe der U3 mit einem Quadratmeterpreis von ca. 3.900 EUR (ohne Makler) und Garten, Keller, Carport als Bonus als reizvolle und gerade noch finanziell zu stemmende Alternative.

    Ein EFH wäre schöner, keine Frage. Da muss dann aber Lage, (ÖPNV-)Anbindung und Umgebung stimmen. Und Grunewald/Dahlem/Lichterfelde-West/Schlachtensee kosten halt 800-1300 EUR/qm. In der Regel sind die Grundstücke auch größer als 500qm; man bekommt tatsächlich unter einer Million nichts. Ein abgerantzes 70er Jahre EFH in Lankwitz oder Lichterfelde-Ost (weiter als 1km von der S-Bahn entfernt) für 400.000-500.000 ist nichts für uns. Und Neubau in Gegenden wie Rudow/Buckow/Mariendorf/Nord-Pankow/Staaken 20 Minuten von U- oder S-Bahn geht für uns einfach nicht, wenn man am Ku'Damm und Savignyplatz aufgewachsen ist. Meerblick, den ich sechs Jahre in Neuseeland hatte, würde ich übrigens auch nehmen, aber den gibt es in Berlin ja nicht. ;-)

    Ja, ich gebe zu, wir suchen eine Premium-Immobilie und haben eben nicht das Geld dazu, den der Markt inzwischen will. Daher erscheint uns das RMH ja also super Kompromiss.
     
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  21. kappradl

    kappradl Gast

    Wenn es in Dahlem ist (da wird derzeit offenbar ein neues Wohnviertel geplant/gebaut-> bekannte Immo-Börse ), dann wäre mir das für ein Mittelhaus deutlich zu teuer.
    Aber das war ja nicht die Frage.
     
  22. Rahbari

    Rahbari

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    Entscheidend ist, dass das fragliche RMH noch im Budget wäre und eine Dachwohnung in der City mit vergleichbarer Wohnqualität (aber ohne Garten und Stellplatz) deutlich teurer, und damit außerhalb des Budgets ist. Eine schöne Wohnung für 1500-2000 EUR kalt finden wir als Alternative auch nicht prickelnd.

    Absolut gesehen finde ich die Preise generell auch "zu teuer" aber so ist offenbar der Markt. Laut DIW-Studie sollen die Preise für Eigentum nächstes Jahr in Berlin weitere 10-14% steigen. Sicher, in 5-10 Jahren könnte es wieder billiger sein. Aber wir wollen und können nicht so lange warten.
     
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Reihenmittelhaus als Alternative zur Eigentumswohnung?

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