Rendite von Erdwärmebohrern

Diskutiere Rendite von Erdwärmebohrern im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, Ich bin neu hier :winken Also mein Problem: Ich soll für meine Firma eine Recherche zu Erdwärmebohrern durchführen, um...

  1. #1 David Hennecke, 27. Dezember 2007
    David Hennecke

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    Hallo,

    Ich bin neu hier :winken

    Also mein Problem:

    Ich soll für meine Firma eine Recherche zu Erdwärmebohrern durchführen, um herauszufinden, was für eine Rendite ein Erdwärmebohrer hat, wenn meine Firma ca. 100 Bohrungen im Jahr durchführt.

    Zur Info:
    Wir sind ein größerer Bauträger in Mitteldeutschland und bauen überwiegend Einfamilienhäuser.

    Ich habe mich schon bei einigen Herstellern von Erdwärmebohrern zu erkundigen versucht, diese konnten mir jedoch leider keinerlei brauchbare Informationen geben, ausser dass solch ein Bohrgerät mit allem Zubehör so 1/2 bis 3/4 Million kostet.

    Ich brauche jedoch Informationen zur Rendite einer solchen Anlage (wie gesagt bei ca. 100 Bohrungen im Jahr).

    Wer kann mir da helfen?
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 27. Dezember 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Freudsche Fehlleistung????
    Oder will Ihre Firma ins Bohrgeschäft einsteigen????
    Welche Rendite erzielbar ist, ist auch wohl eher eine Frage für einen BWLer/Ökonomen als für einen Mediengestalter - oder.
    Rendite hängt ganz simpel an zwei Faktoren.
    Höhe des erzielbaren Preises
    Höhe der fixen Unkosten
    Je höher ersteres und je kleiner zweiteres ist, desto höher ist die Rendite. ;)
    Wenn die Firmen nicht "aus dem Nähkästchen" plaudern (und warum sollten die?), wird Ihnen dazu wohl niemand nix genaues sagen können.
    Aber ein größerer Bauträger wird doch sicher eine Kalkulationsabteilung haben, die Ihnen das Grundgerüst zur Kalkulation geben kann, in das Sie dann die Daten wie Löhne, Gerätekosten, Wartung, "Wasserkopf" usw einsetzen.
    Dann werden Sie noch wissen, was soeine Bohrung im Mittel kostet.
    Der Rest ist Adam Riese.

    MfG
     
  4. #3 Achim Kaiser, 27. Dezember 2007
    Achim Kaiser

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    .....und das *Lehrgeld* nicht vergessen.

    Könnte mir allerdings vorstellen, dass es billiger ist diese Leistung *einzukaufen* ... denn der ganz große Boom bei den Bohrfirmen scheint auch schon wieder vorbei zu sein.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. R.B.

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    Die Rendite bewegt sich wohl irgendwo zwischen 0,- € und 800.000,- €.

    100 Bohrungen x 100m x 80,-€.

    Gehen wir mal davon aus, daß ein Preis von 80,- € / Bohrmeter erzielbar wäre, dann muß man nur noch die Kosten abziehen. Arbeiten bei Euch die Leute umsonst, Bohrgerät ist bereits abgeschrieben, Verschleißteile liegen noch als Altteile im Lager (abgeschrieben), sonstige Betriebskosten müssen nicht umgelegt werden, usw. usw. dann wird das ein rentables Geschäft.

    Ob diese Kalkulation auf Eure Firma passt, kann niemand sagen. Das müßt Ihr schon selbst beantworten..:biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
  6. Ryker

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    Wobei noch zwischen steuerlicher Abschreibung und der aus der KLR unterschieden werden muss.
     
  7. #6 Achim Kaiser, 27. Dezember 2007
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    *grinst*

    Ralf, hast du ein paar *abstrakte* Unterhosen zu Weihnachten bekommen oder übst am Rechenschieber :) ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. #7 David Hennecke, 27. Dezember 2007
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    Zur Ergänzung

    Also mein Unternehmen will sich so einen Erdwärmebohrer selbst anschaffen, um dann auf den Grundstücken für die Häuser die wir selbst bauen, diese Erdwärmebohrung durchzuführen.

    Wir wollen also diesen Erdbohrer finanzieren, indem wir uns die Kosten durch Fremdfirmen sparen, und dadurch am Ende Geld sparen.

    Jetzt ist die Frage, ob wir da überhaupt was sparen (teurer Unterhalt macht Gewinn zunichte) ?

    Und der arme Mediengestalter muss das machen, weil er noch in der Ausbildung ist und nichts zu tun hat...

    und nein wir haben keine Kalkulationsabteilung (wäre aber mal praktisch)...
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Abstrakte Unterhosen ist gut..aber wenn ich schon sehe wie hier eine Rentabilitätsbetrachtung gemacht werden soll, dann wären mir noch ganz andere Dinge eingefallen....aber wir sind ja Diplomaten..:biggthumpup:

    Ach ja, Rechenschieber brauchte ich nicht. Die Plutimikation habe ich noch mit den Fingern und einer Strichliste geschafft.:bounce:

    So, aber jetzt noch kurz zu unserem Azubi.

    Wie oben schon angedeutet, hängt die Kalkulation maßgeblich von EUREN Kosten ab. Wenn Dir Dein Chef diese Zahlen nicht gegeben hat, bzw. geben kann, dann kannst Du auch irgendeine Rentabilität würfeln.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 David Hennecke, 27. Dezember 2007
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    Und die Antwort

    hmm das macht Sinn ^^

    und ich würfele eine 5

    ich glaub das Thema liegt jetzt erstmal auf Eis wenn Ihr nicht doch noch etwas zu den Unterhosen sagen wollt :D
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Allgemeine Infos findest Du auch unter Finanzplanung oder noch besser unter Investitionsplanung. Google mal danach.

    Es kann nicht schaden wenn man sich mit der Problematik einmal auseinandersetzt. Ein Geschäftsmann der ohne ausführliche Planung eine Investitionsentscheidung trifft, setzt damit unter Umständen seinen Betrieb auf´s Spiel. Allein schon deswegen ist so eine Planung normalerweise Chefsache (bei größeren Unternehmen gibt es entsprechende Abteilungen die die vorbereitenden Arbeiten erledigen).

    An erster Stelle steht immer die Informationsbeschaffung. Dabei ist die Qualität der Informationen entscheidend. Eine Info "kostet zwischen 250T€ und 750T€ taugt nix.

    Also, Hersteller suchen, Preise erfragen, Angaben zur durchschnittlichen Nutzungsdauer von Verschleißteilen (Bsp.: Teil xxx muß getauscht werden nach yyy Bohrmetern, jährliche Wartung durchschnittlich xxxx,- €) beschaffen.
    Nachdem die Invesitionskosten feststehen, müssen die laufenden Kosten ermittelt werden. (Wartung s.o. , Personaleinsatz, usw.).

    Parallel dazu werden die möglichen Erträge ermittelt (dabei ehrlich bleiben...wirklich 100 Bohrungen p.a. , oder doch vielleicht nur die Hälfte?)

    Zum Schluß kommt auch noch die Frage ob die Investition aus Eigenkapital finanziert werden soll, oder ob Fremdkapital erforderlich ist (Konditionen?).

    So ergibt das Puzzle Stück für Stück ein Bild, und am Ende bleibt ein Gewinn oder ein Verlust.

    Du mußt immer daran denken, ein Geschäftsmann investiert Eigenkapital nur dann wenn ein Gewinn übrig bleibt. Sonst kann er das Geld auch auf ein Sparbuch legen und hat Null Risiko.

    Vielleicht siehst Du jetzt warum es nicht so einfach ist Deine Frage pauschal zu beantworten.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #11 David Hennecke, 27. Dezember 2007
    David Hennecke

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    Wäää!

    *heul*

    Ich wusste dass ich immer die besch******* Aufgaben bekomme aber sowas ist ja WOW!

    Naja muss ich Chef wohl sagen das ich dazu zu doof bin, bringt ja alles nix... :(

    Aber großes DANKE für alle nützlichen Antworten :biggthumpup:
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Nix zu doof. :lock

    Wer als Chef so eine Aufgabe delegiert ohne die Details zu liefern..:mauer

    Aber vielleicht hast Du Deinen Chef auch nur falsch verstanden. Vielleicht meinte er nur "Schau mal nach, ob ich von meinem Weihnachtsgeld einen Porsche oder ein Bohrgerät kaufen soll"..:biggthumpup:

    Dann zeige ihm die bisher gesammelten Infos (Preise, mögliche Erträge) und frage ihn wie genau er die Rentabilitätsberechnung möchte. Oder kurz gesagt, zeige Einsatz wie wenn es um DEIN Weihnachtsgeld ginge. Taugt der Chef was, dann wird er das verstehen.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Stefan61

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    Ich fürchte ...

    die Ihnen gestellte Aufgabe paßt nicht zur eigentlichen Frage des Chefs. Eine Rendite ist eine Prozentzahl, also ein kalkulatorischer Zins. Sie gibt an, welche "Verzinsung" eine Realinvestition über einen gegebenen Planungshorizont erbringt.

    Ihr Chef scheint aber eher vor einer buy-or-make Entscheidung zu stehen. In diesem Fall müßte man die fixen Kosten (Zins und Abschreibung) und die laufenden Kosten (Material und Personal) mit den Ausgaben für eine Fremdfirma vergleichen. Besser ist dann die Lösung mit den geringeren Kosten. Mit einer Rendite hat diese Fragestellung aber überhaupt nichts zu tun.
     
  15. sepp

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    wie man im nordbadischen sagt:
    rendierd sisch däs?
     
  16. R.B.

    R.B.

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    näää...ned immer.

    Gruß
    Ralf
     
  17. #16 David Hennecke, 28. Dezember 2007
    David Hennecke

    David Hennecke

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    This Tread is death x|
     
  18. R.B.

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    Wenn schon, dann "dead".:biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
  19. oekofreak

    oekofreak

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    Mediengestalter ist ein ehrbarer Beruf. Deshlab sag Deinem Chef, es gäbe auch die Möglichkeit Jahresarbeitszahlen von 4 und mehr mit weniger Kapitaleinsatz zu erreichen. Erdwärmenutzung ist eine aufgeblasene Geschichte. Deshalb Gebäude gut wärmedämmen, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Klein-Luft/Wasser-Wärmepumpe im integrieren. Auf Solar kann man dann meist verzichten, wenn Sonne sich auch gut vermarkten läßt, wie Erdwärme eben auch. Also eine gute Nachricht und eine weniger gute Nachricht für einen Mediengestalter. Gruss
     
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  21. R.B.

    R.B.

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    Es schadet manchmal nicht wenn man sich den kompletten thread durchliest.

    Von Arbeitszahlen, Wärmedämmung, KWL, WRG, war nie die Rede.

    Gruß
    Ralf
     
  22. oekofreak

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    R.B. na so was? Ist es verboten sich um Lösungen für unseren Mediengestalter Gedanken zu machen? Wer nicht bohrt, braucht kein Bohrgerät. Wer seine Rendite verbessern will schaut sich nach ernsthaften Alternativen um. Lesen kann ich noch, denken meist auch noch und schreiben klappt hin und wieder auch - kleine Schreib-/Leseschwäche ist sicher auch von R.B. zu tollerieren. Gruss.
    P.S. Meine Überlegungen waren auch für "Mediengestalter" gedacht und nicht für einen derart "alten und erfahrenen" Hasen wie R.B., der kaum noch etwas dazulernen muss.
     
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Rendite von Erdwärmebohrern

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