Renovierung Kostenvoranschläge

Diskutiere Renovierung Kostenvoranschläge im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo Zusammen. meine Frau und ich suchen schon seit einiger Zeit ein kleines Einfamilienhaus bzw. eine Doppelhaushälfte in unserer gegend die...

  1. ulis05

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    Hallo Zusammen.
    meine Frau und ich suchen schon seit einiger Zeit ein kleines Einfamilienhaus bzw. eine Doppelhaushälfte in unserer gegend die einigermaßen zu bezahlen ist. Nun haben wir ein Objekt gefunden welches für uns interessant sein könnte.
    Das Haus ist Ende der 50er Jahre erbaut und wurde die ganze Zeit (bis vor 2 Monaten) als Wohnhaus genutzt. Der Bewohner verstarb im März im Alter von 94 Jahren. Dem Alter des Mannes und dem Alter des Hauses angepasst sind auch die Inneneinrichtungen wie Bad, Heizung, Stromkreis etc. Alles scheint mir auf den ersten Blick funktionstüchtig und auch gepflegt aber eben nicht mehr up to date (zumindest möchte ich mir z.B. nicht jedes mal wenn ich heißes Wasser brauche ein Feuerchen anmachen um das Wasser aufzuheizen...). Nun überlegen wir wie viel Geld wir möglicherweise in das Objekt stecken müssten um es für unsere Zwecke bewohnbar zu machen. Da wir beide davon aber keine Ahnung haben nun meine Frage:

    Wie kann ich ohne zu hohe Kosten zu verursachen (denn das Haus gehört uns ja nicht und ich möchte nicht zu viel Geld "verbraten" bevor ich mir nicht sicher bin dass ich es auch kaufen werde) eine möglichst genaue Vorstellung davon bekommen welche Kosten auf uns zukommen könnten?
    Ist es sinnvoll einen Bauherrenberater zu engagieren (ich habe von hohen Kosten gehört) oder eher bei den Handwerksbetrieben direkt anzufragen? Gibt es eine andere sinnvollere Möglichkeit. Zu beachten wäre sicherlich auch noch, dass ich natürlich keinen ständigen Zugang zum Hausinneren habe und den Zugang mit dem Verkäufer abstimmen müsste. die Grundrisse haben wir aber (plus einige Bilder, befürchte aber das kein guter Experte auf dieser Basis Aussagen machen kann...).

    Für Hilfe wäre ich dankbar
     
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  3. R.B.

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    Wie will man diese Frage beantworten? Zwischen 10,- € und 10 Mio € ist alles möglich. Der Eine begnügt sich mit der 195,- € Badewanne aus dem Baumarkt, der Andere möchte eine Wanne mit Blattgold belegt.

    Zuerst solltet Ihr mal darüber nachdenken, welche Ansprüche Ihr an das "neue" Haus stellt.

    Dann würde ich mir externen Sachverstand hinzuholen. Mit jedem Handwerker einzeln durch die Hütte marschieren ist weniger produktiv. Ein guter SV wäre vielleicht eine Möglichkeit....aber nix ist umsonst.
    Er soll dann, neben den üblichen Punkten, insbesondere Euche Wunschliste berücksichtigen. Damit kriegt Ihr zumindest schon einen Überblick. Durch eine Begehung kann aber kein Mensch die Kosten auf den Cent genau ermitteln.

    Gruß
    Ralf
     
  4. ulis05

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    Hm, ja leuchtet mir ein das da nach oben keine Grenzen sind.
    Mir geht es im Moment auch weniger darum dass hier jemand aus dem Forum mir sagen kann was für Kosten auf uns zukommen können sondern eher darum wie man weiter vorgehen soll und was man so generell beachten kann/soll. Wo könnte ich denn z.B. erfahren was ein "guter" SV ist oder was macht ihn aus. Der kann dann schon auch mal was kosten, wenn auch natürlich nicht die Welt. Aber wir sind schon bereit für gute Dienste auch angemessen zu bezahlen. Aber wir wollen eben nicht viel bezahlen und dann nur blablabla wie z.B. von einigen Maklern (Erfahrungen) bekommen. Dass die Schätzungen dann nie auf den Euro genau sein können und von unseren Wünschen abhängen ist schon klar. Ich rechne von dem Kostenvoranschlag dann eh noch mal ca 10% Abweichung. Uns fällt es eben nur schwer zu beurteilen was notwendig ist und was nicht. Und bei unseren eigenen Schätzungen wäre die Abweichung sicherlich deutlich größer.
    Uli
     
  5. Thom_B

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    Deine Frage ist wirklich nur vage zu beantworten,
    da wir natürlich das Objekt nicht kennen.

    Zuerst müsstest Du natürlich festlegen, was gemacht werden muß.
    Hier kommst Du wahrscheinlich um die Mithilfe eines Fachmann nicht herum.
    Du könntest versuchen eine Ausbaufirma zu finden, die Dir ein Pauschalangebot erstellt.
    (Fragen kostet ja nichts)

    Oder vielleicht kennst Du einen guten Handwerker o.ä. der Dich unterstützen kann?
    Dann macht Ihr gemeinsam die Liste, ermittelt grob die Mengen und fragt
    die Leistungen bei Firmen an.

    Für die HLS Sachen (also Bad, Heizung, usw.) sollte es kein Problem sein,
    eine Firma zu finden, die Dir nach einem vor Ort Termin ein Angebot erstellt.

    Wenn die Kaufentscheidung konkret wird, würde ich noch einen Gutachter durchs Haus schicken
    der sich mal die Bausubstanz ansieht.
    Es könnten ja auch größere Mängel vorhanden sein.
    (Bei 50er Jahre Bau fällt mir da spontan Kellerdichtung und Dach ein)
    Ev. kann man hier einen Deal mit dem Verkäufer machen?

    Für den Aufschlag würde ich lieber 20% bis 25% ansetzen,
    erfahrunggemäß kommen bei Umbauarbeiten immer Leistungen
    hinzu an die vorher niemand gedacht hat.

    Mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen,
    hoffe es hilft trotzdem irgendwie.
    Thomas
     
  6. ulis05

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    Ja, Danke. Das bestätigt mein geplantes vorgehen war aber schon auch hilfreich, Im Moment denke ich an eine Mischform, kenne einen Elektriker, der sich das Objekt ansehen könnte und bei den HLS Sachen wollten wir verschiedene Firmen (mindestens mal zwei) ein Angebot erstellen lassen (wir gehen davon aus, dass dies unter Akquise läuft und zunächst mal kostenlos bis sehr kostengünstig ist. An eine Ausbaufirma habe ich bis jetzt nicht gedacht aber ist zumindest ein Gedanke wert...
    Und dann wäre da noch die Sache mit dem Fachmann...
    Sind auf der Suche. Danke soweit erst mal
    Uli
     
  7. #6 Jürgen Jung, 26. Mai 2008
    Jürgen Jung

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    der Gedanke, bzw. Wunsch, kein "Geld zu verbraten", wenn einem das Haus noch nicht gehört, ist nachvollziehbar

    dann schon lieber die Zeit und somit auch das Geld von Handwerkern, die kostenlos unter dem Deckmantel der Auftragsakquise ein Angebot erstellen sollen, mit dem man im Fall eines Falles natürlich auch hausieren gehen kann, um später günstigere Angebote zu bekommen

    wer eine für sich verwertbare Aussage möchte, der muss die auch zahlen, so einfach ist das

    Fantasieangebote und mündliche Aussagen kommen am Ende teurer
     
  8. #7 Manfred Abt, 27. Mai 2008
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    Zu Pseudo-Anfragen denke ich genau wie Jürgen, das wäre schon unverschämt, selbst Ergebnisse einer Planungsarbeit zu wünschen und dafür andere ganz bewusst für umme arbeiten zu lassen.

    Ich empfehle, bei den Handwerkern mit offenen Karten zu spielen: ob sie also bereit wären, ohne wirkliche Chance auf einen Auftrag einen Kostenrahmen zu ermitteln.

    Dann sind die Chancen gar nicht so schlecht, da sich ein guter Handwerker mit seiner Leistung/Beratung emfehlen kann. Dann muss man aber auch später fair zu ihm sein: er sollte den Auftrag auch bekommen, wenn sein Preis in vertretbarem Rahmen über dem des Mindestfordernden liegt. Und man sollte ihm das letzte Wort lassen, wenn er preislich in erreichbarer Nähe liegt.
     
  9. Thom_B

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    Euer Mitleid mit Handwerkern in allen Ehren und ohne jemanden zu nahe treten zu wollen:

    1) Angebote erstellen ist Teil des Geschäfts einer jeden Firma, auch meiner.
    Und wie ich, kann auch keine andere Firma damit rechnen, daß jedes Angebot zum Auftrag führt.

    2) Keine Aussicht auf Aufträge?
    Wenn Ulis05 das Haus tatsächlich kauft und die Firma ein günstiges Angebot unterbreitet hat,
    warum sollte sie dann keine Chance auf einen Auftrag haben???

    3) Baufirmen und Fair Play?

    Privaten Bauherren mit Sprüchen wie "Traditionsunternehmen" u.ä. überteuerte Angebote unterbreiten,
    ungerechtfertigte Nachträge stellen, Mogeleien bei der Abrechung... wie fair ist das?

    Natürlich sollte man nicht übertreiben.
    Mit dem Angebot einer Firma hausieren zu gehen, würde ich auch als grenzwertig betrachten.
    Bei konkretem Bedarf noch zusätzliche Angebote einzuholen, ist allerdings m.M.n. völlig in Ordnung.
    Wir leben nun mal nicht im Märchenland sondern in einer Marktwirtschaft...so what?

    Nix für ungut
    Thomas
     
  10. ulis05

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    Wir spielen da schon mit offenen Karten. Jeder den wir fragen (bisher alle aus der Region) weiß, dass uns das Objekt noch nicht gehört und wir zwecks Ermittlung des "tatsächlichen Preises" Angebote haben möchten. Einige weigern sicham Telefon zu sprechen (merkwürdig) andere machen grobe Angabenweisen uns aber stets darauf hin, dass man am Telefon ein Objekt nicht wirklich beurteilen kann (sinnvoll und seriös) können aber schon einmal grobe Hausnummern angeben (z.B. Neue komplett neue Gasheizung kostet in etwa XY, komplett neue Ölheizung kostet in etwa AB). Wir wollen ja eigentlich zunächst auch keine bis ins Detail gehende Planung oder dergleichen sondern nur eine grobe Vorstellung was noch auf uns zu kommen sollte. Natürlich sollte sie nicht zu grob sein, damit können wir dann auch nicht viel anfangen. Aber ich denke dass es für einen Handwerker nicht zu viel verlangt sein kann sich das mögliche Objekt einmal anzuschauen und zu sagen was er glaubt was bei einer Renovierung in etwa auf einen zu kommen kann. Man muss sich schon noch über den Marktpreis erkundigen können. Es ist definitiv nicht unser Ziel irgendjemanden zu betrügen oder auszunutzen, wir wollen nur selbst kein Fass ohne Boden oder ein unser Budget weit übersteigendes Objekt haben. Und dass man wenn es dann tatsächlich zum Kauf kommen sollte auch verschiedene Angebote vergleicht ist ja nun auch nur sinnvoll.
    Viel wichtiger als die verschiedenen Handwerker ist aber eigentlich dann, wenn wir eine grobe Vorstellung haben ein Experte, der uns zusätzlich sagen kann was denn eigentlich wirklich alles gemacht werden soll. Vielleicht wäre dieser Experte ja sogar vorher schon sinnvoll. Aber was ist ein Experte...
     
  11. #10 Jürgen Jung, 27. Mai 2008
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    das hast Du gerade massiv getan und bemerkst es nicht einmal, oje oje :mauer:mauer

    für eine grobe, sehr grobe Preisvorstellung mag das reichen, für mehr aber nicht, sorry

    keiner kann in einer 1/2 Std. Besichtigung ein einigermassen genaues Angebot für die geplanten Umbauarbeiten seines Gewerkes machen, no way, da gibt es einfach zu viele Unsicherheiten

    und jeder vernünftige Handwerker wird dann in sein Angebot sinngemäss schreiben: unvorhergesehene Arbeiten werden zum Nachweis abgerechnet

    und damit haben Sie wieder den "Schwarzen Peter"

    je nachdem wie erschöpfend die Angebote dann sind, rechnen Sie 30-70% Mehrkosten dazu, sonst hängt die Finanzierung :biggthumpup:

    Gruß aus Hannover
     
  12. #11 wasweissich, 27. Mai 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    also den beitrag #8 finde ich klasse...........:bounce::mauer

    j.p.
     
  13. #12 Manfred Abt, 28. Mai 2008
    Manfred Abt

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    gehen wir mal ins Große: ein Unternehmen kauft ein anderes Unternehmen. Dann tut es gut daran, vor dem Kauf eigenes Geld in die Hand zu nehmen und eigene Fachleute zu beauftragen, um eine von monetären Interessen weitestgehend unabhängige Bewertung des Objektes zu erhalten.

    In diesem Sinne: vom Bauherrn gewünscht werden hier eigentlich die Leistungsphasen 1 und 2 eines Architektenvertrages: Grundlagenermittlung und Vorplanung (Entwicklung grober Lösungsmöglichkeiten mit Kostenschätzung)

    Stellt man diese Aufgabe den Handwerkern, dann belastet man Sie mit Arbeiten, die gar nicht zu Ihrer Leistung gehören.
    Denn zur Erstellung von Angeboten hat der Handwerker/Bieter eigentlich das Anrecht auf:
    @ Thomas: sicher, Märchenland!, aber u.a. deshalb kommts zur Schwarzarbeit: von Fachfirmen holt man sich ein Angebot (incl. Teilplanung), dass vergleicht man dann mit der Fa. "Samstag und Black!" und dann fällt die Entscheidung. Das Angebot der Fachfirma ist aber belastet mit Gemeinkosten aus 30 kostenfrei erstellten Teilplanungen.
     
  14. ulis05

    ulis05

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    Naja, mittlerweile hat meine Frau einen Sachverständigen angerufen und einen Termin ausgemacht. Der nimmt 100€ die Stunde (incl) Anfahrt, was ich schon für teuer halte. Laut Aussage meiner Frau diktiert er uns dann was alles gemacht werden muss etc. Eine schriftliche Ausarbeitung bekommen wir nicht und vermutlich bekommt ein solcher Experte das Geld bar auf die Hand. Jetzt frage ich mich dann schon eher ob dies nicht Richtung Schwarzarbeit geht...
    Da wäre der Weg mit den Handwerkern wohl eher ehrlich und fair gewesen. Mal sehen ob wir das noch absagen bzw Ob ich noch genaueres zu dem Experten rausfinde, ob und wann einer ein Experte ist oder was einen wirklichen Auszeichnet bzw einen überteuerten von einem normalen abgrenzt konnte mir ja bis jetzt noch keiner sagen.


    @Manfred Abt und Jürgen Jung: Sicherlich besteht die Möglichkeit mit den von Euch angeprangerten Methoden die Handwerker zu prellen. Aber auch als ehrlicher "Käufer" muss ich doch die Möglichkeit haben Angebote zu vergleichen. Sicherlich gibt es Leute die solche Begebenheiten ausnutzen aber die gibt es in jeder Branche auf dieser und auf jener Seite. Wenn ich mich nicht erkundige kann mir doch ein Handwerker auch alles erzählen was er will und mir überteuertes Zeug andrehen. Ich habe nicht vor zu betrügen aber betrogen werden möchte ich auch nicht. Und wenn ich die Handwerker darauf hinweise, dass ich mir nicht sicher bin ob ich das Objekt überhaupt kaufe halte ich dies nicht für Betrug. Wie sollte ich den sonst Eurer Meinung nach vorgehen?
    Jedem sollte klar sein dass in der Marktwirtschaft Angebote verglichen werden. Ich gehöre nicht zu den Leuten die sich im Internet einen Handwerker holen der 500 km entfernt wohnt weil er ein paar € günstiger ist. Aber ich will einen groben Überblick haben (was meiner Meinung nach noch lange keinem wirklichem Plan entspricht). Das was ich dann selbst machen kann werde ich auch selbst machen (was ja wohl auch normal ist), aber bei meinen Fähigkeiten ist das nicht viel und der Handwerker der bei Kauf den Zuschlag erhalten wird macht dann schon noch seinen Schnitt.
    MFG
     
  15. #14 Jürgen Jung, 29. Mai 2008
    Jürgen Jung

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    Ja das tut es, und das ist unseriös. Auch das nutzt Ihnen wenig, denn ein Diktat (an wen überhaupt??) ohne Ausarbeitung können Sie in die Tonne treten. Und wenn Sie den SV ohne Rechnung cash bezahlen, haben Sie noch nicht einmal ohne weiteres Ansprüche bei falscher Beurteilung etc. (natürlich haben Sie Ansprüche, aber die dann durchzusetzen, oje) Das Geld, wenn es denn so ist, können Sie sich wirklich sparen ;)

    Ja, vergleichen ist sinnvoll und richtig, und Betrug unterstelle ich Ihnen nicht. Nur eine seriöse Kostenschätzung kostet nun mal Geld.
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 29. Mai 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Dazu gehören immer noch ZWEI.
    Einer, der die Hand hinhält, und einer, die die hingehaltene Hand füllt!
    Was will der denn machen, wenn Sie sagen - nur gegen Rechnung! Sie ausrauben??
    Was der will, wäre für mich überhaupt kein Thema, wenn ich nicht in diese Richtung will. Soll er doch toben

    Und ohne schriftliche Kurzmitteillung würe ich das auch nicht machen.

    Solches Verhalten von SV´s ist aber kein Grund, Handwerker auszunutzen.
    Vor allem, was machen Sie, wenn Sie erst nach der 4. oder 5. Besichtigung kaufen? Dann gibts keine Handwerker mehr, weil Sie überall "bekannt" sind.

    Oder geben Sie auch kostenlos bei den Handwerkern zu Hause Unterricht, damit die mal sehen, was denn die zukünftigen Lehrer ihrer Kinder so drauf haben?

    MfG
     
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  18. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Handwerker

    erstellen Angebote auch nicht um Sparfüchsen den Sachverständigen zur Beurteilung eines Objektes zu ersparen, sondern um Aufträge zu erhalten.

    Nehmen Sie es denen also nicht übel, wenn diese nach Ihrer Erklärung:
    "Bin noch nicht Eigentümer, will erst mal sehen was da so an Aufwand auf mich zu kommt" von der Erstellung eines Angebotes Abstand nehmen oder für den Kostenanschlag Geld sehen möchten.

    Vergl.:
    Sie möchten einen Gebrauchtwagen kaufen, stellen diesen einer Vertragswerkstatt mit der Bitte vor, "ich möchte diesen Wagen evtl. kaufen, untersucht den mal und macht mir einen kostenlosen Kostenvoranschlag über die notwendigen Reparaturen". Das wird auch nix.
     
  19. #17 Manfred Abt, 29. Mai 2008
    Manfred Abt

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    das 100'er Angebot würd ich nicht nehmen, über Preis kann man ja noch streiten, wenn ich auch von solchen Stundenlöhnen nur träume. Aber keine Ergebnisdokumentation: Vergiss es/ihn! Und wenn ihr euch einen neuen sucht: lasst euch doch vorher mal ein Beispiel einer vergleichbaren Arbeit zeigen, nur um zu erkennen, ob ihr mit seiner Art zu schreiben auch was anfangen könnt.

    Ich glaub, die Kernpunkte aller Seiten sind jetzt klar geworden.
     
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