Renovierung - Wie angehen?

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  1. bauexp

    bauexp

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    Renovierung - Wie angehen?

    Hallo!

    Ich stehe vor der Aufgabe, ein kleines Haus renovieren zu lassen, aber habe von nichts -aber auch gar nichts- eine Ahnung.

    Das ganze soll sich nicht ewig in die Länge ziehen, habe also nicht alle Zeit der Welt, mich ausgiebig und tiefgehend über die vielen verschiedenen Aspekte zu informieren.

    Daher meine Frage: Wie würdet ihr das angehen?

    -Ich hatte gedacht, 2-3 Architekten in das Haus zu holen, und mir von jedem anzuhören, was er machen würde/wie er vorgehen würde, etc...

    Hatte mir gedacht, dass ein Architekt ja unabhängig sein müsste und eigtl. kein Interesse hat, mir irgendwas aufzuschwatzen

    -Desweiteren könnte ich mir einige auf Renovierungen spezialisiert Bauunternehmen kommen lassen und von ihnen ebenso hören, was zu machen ist. -Wohlwissend, dass sie im Gegensatz zum Architekten etwas verkaufen möchten. -Aber einfach vor dem Hintergrund noch zusätzliche Meinungen/Informationen zu holen

    - Ich weiss nicht, was es -ausser Architekten und Baaunternehmen - sonst noch für Berufsgruppen gibt, deren Zu-Rate-Ziehen sinnvoll wäre. - Baubiologen? Energieberater? Habt ihr Vorschläge, bei wem es noch Sinn machen würde, einen Rat einzuholen?

    - Wenn ich dann - hoffentlich- nach Zu-Rateziehen der Architekten und Bauunternehmen, ein klareres Bild und eine klarere Meinung habe, was wie gemacht werde soll, würde ich das ganze in die Hände eines unabhängigen Architekten legen, der ein/mehrere Bauunternehmen dann beauftragt (alles natürlich in Absprache mit mir) und die gesamte Durchführung überwacht.

    Und falls ihr einen Tipp habt, wie man einen guten Architekten oder auch sonstigen Sachverständigen findet (kenne hier in der Region leider keine Leute, die ich fragen könnte), dann würde ich gerne hören, wie man das macht.

    So ungefähr denk ich mir das. Ist das gut so? Wie würdet ihr es machen (in meiner Situation)

    Vielen Dank für Hilfe!!

    P.S.

    Es geht vor allem um folgende Aspekte

    - Dämmung
    - Wasser im Keller - Wie dicht bekommen?
    - Optimale Energieversorgung für das Haus
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Dir ist aber schon klar, dass wenn Du verlässliche Aussagen möchtest, dass dann diese Variante zuerst einmal Geld kostet. d.h. Du benötigst zuerst einmal eine Begutachtung durch einen externen Fachmann.

    Was er machen würde? Geht es nicht erst einmal darum, was man machen MUSS? Wenn ich lese "Wasser im Keller", dann gibt es anscheinend Arbeiten die gemacht werden müssen, und erst dann Maßnahmen die man machen kann, die aber nicht zwingend sein müssen.

    Bei Schäden am Gebäude wäre ein Sachverständiger die erste Wahl. Der müsste zuerst einmal ermitteln, was unbedingt gemacht werden MUSS. Basierend auf diesen Maßnahmen muss man dann die Kosten ermitteln, wobei das gar nicht so einfach ist. Also immer mit ausreichend (Finanz)Reserve kalkulieren.
    Dann kann man Maßnahmen kalkulieren die nicht zwingend erforderlich sind, die aber gewünscht werden.

    Sachverständige kannst Du über die Architekten- und Ingenieurkammern finden. Auch die Handwerkskammern haben Listen mit Sachverständigen für ihre jeweiligen Fachbereiche.

    Du solltest noch auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen. So eine Aktion dauert, das geht nicht über Nacht.

    Gruß
    Ralf
     
  4. bauexp

    bauexp

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    Danke, Ralf für deinen sehr hilfreuchen Beitrag.

    Ja, ich war davon ausgegangen, dass eine Begutachtung durch einen externen Fachmann Geld kostet. -Aber ich vermute mal, dass das die sinnvollste Vorgehensweise ist und deshalb auch gut investiertes Geld ist.

    Ja, völlig richtig, es gibt Arbeiten, die gemacht werden MÜSSEN und da steht wohl die Trockenlegung des Kellers klar im Vordergrund.

    Vielen Dank für den Tipp mit der Architektenkammer, Ingenieurskammer und Handwerkskammer. -Hatte daran gar nicht gedacht. -Ich werde mich um einen Sachverständigen für das Wasserproblem
    bemühen. Vermutlich spielt es keine Rolle, ob Architekt, Ingenieur oder Handwerker?

    Ich kenn mich im Bauwesen zwar nicht aus, aber ich habe oft gesehen, wie in anderen Bereichen sog. Fachleute oft nicht die besten Lösungen kannten bzw. vorschlugen. -Deshalb möchte ich versuchen, der Ursache und Behebung des Wasserproblems auch durch eigenes Informieren im Internet und in diesem Forum auf den Grund zu gehen.
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Da liegst Du richtig. Ich hatte nur darauf hingewiesen, weil Du 2-3 Architekten geschrieben hattest. Wenn Du Pech hast bekommst Du dann 3 Rechnungen und der Erkenntnisgewinn ist minimal.

    Dann würde ich diesen Punkt ganz oben auf die Liste schreiben. (siehe auch nächste Antwort)

    Es sollte auf jeden Fall jemand sein, der Erfahrung in der Bewertung von Schäden an Gebäuden hat. Bauingenieure und Architekten verfügen hier oftmals über breiteres Wissen und Erfahrung, vor allem wenn sie sich schwerpunktmäßig mit Sanierungen befassen.

    ABER VORSICHT ! In dem Bereich tummeln sich auch einige Verkäufer die dann mit Handauflegen und Voodosprüchen, sowie einer gesalzenen Rechnung, den Schaden sanieren wollen.

    Am besten wäre es jemanden zu beauftragen, der Dir nichts verkaufen möchte.

    Ein nasser Keller endet oftmals darin, dass man die Wände freilegen muss. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Man könnte jetzt eifrig spekulieren welche Ursachen in Frage kommen könnten, aber das kann eine Begutachtung niemals ersetzen, ganz im Gegenteil, es verwirrt vielleicht mehr als es hilft.

    Du solltest bei der Suche nach einem SV die Problempunkte die Dir als Laie aufgefallen sind ruhig ansprechen, denn es gibt auch bei den SV kein Universalgenies. Du brauchst jetzt beispielsweise keinen Fachmann für die Bewertung der Elektroinstallation, sondern jemanden der nicht nur weiß wie man Keller schreibt.

    Wenn es um einzelne Gewerke geht, dann wäre speziell im haustechnischen Bereich, ein Fachhandwerker eine gute Adresse. Um bei meinem obigen Beispiel zu bleiben, wäre ein Elektromeister und SV für die Bewertung der Elektroinstallation eine gute Wahl. Die hängen meist tiefer in der Praxis und verfügen über gute Erfahrungswerte.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 bauexp, 10. August 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. August 2012
    bauexp

    bauexp

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    Ralf,

    danke nochmals für die Hilfe!

    Meinst du jetzt damit, dass ich mich eher an einen Architekten/Bauingenieur oder doch eher an einen Fachhandwerker wenden sollte. -Beides zu tun, schadet wohl nicht. -Mit dem Unterschied, dass man tendenziell beim Handwerker wohl im Hinterkopf behalten sollte, dass er ein grosses Interesse an der Durchführung bestimmter Arbeiten hat...

    Hast du evtl. Tipps, wie ich an einen kompetenten, unabhängigen Architekten/Bauingenieur bzw. Fachhandwerker komme? -Leider habe ich keine Bekannten hier in der Region (Chiemgau), die Empfehelungen aussprechen könnten.

    Ist dann das Wenden an die bayerische Architektenkammer/Ingenieurskammer/Handwerkskammer der sinnvollste Weg? - Auch wenn man da vermutlich nicht ausschliessen kann an jemand unkompetentes zu geraten....?

    Ich habe z.B: über die bayerische Ingenieurekammer diesen, auf Wärme- und Feuchtigkeitsschutz spezialisierten Sachverständigen, finden können:



    Vielen Dank noch einmal!
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Ich denke für Deinen Fall wäre ein Bau-Ing. keine schlechte Wahl.

    In Bayern kann ich mit Kontakten nicht dienen. Die SV die ich kenne sitzen logischerweise hier in BaWü, und die fahren nicht nach Bayern, bzw. das würde sich für DICH nicht lohnen (Reisekosten).

    Den richtigen SV zu finden ist schwer und ein Restrisiko bleibt immer.

    Gruß
    Ralf
     
  8. mls

    mls Bauexpertenforum

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    mal anders angefangen, ein paar einfache fragen :)
    vollkeller?
    baujahr?
    wand-/bodenaufbauten?
    etwaige (pseudo)abdichtung? welche?
    rundum zugänglich?
    wasser woher? wann? wie oft, wie hoch?
    . kanal/rückstau?
    . schichtenwasser/grundwasser?
    . regenwasser/dachentwässerung?
    kellergrösse? nutzungswunschintensität? budget?

    "Wärme- und Feuchtigkeitsschutz" kann man immer
    brauchen, ist aber zu trockenlegung völlig daneben.

    btw, dir werden in der region 2 oder 3 firmen mit ihrer ganz tollen
    superspezialkellerabdichtungsheilsalbe die bude einrennen - ich
    empfehle dagegen wassergraben mit krokodilen und siedend öl
    von oben :p der wassergraben dürfte ja kein problem sein :)
     
  9. bauexp

    bauexp

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    Hallo mls,

    danke für deine Antwort.

    Ich habe jetzt doch ein wenig Zeit benötigt, um zumindest einige Antworten auf deine wichtigen Fragen zu finden.

    - Es handelt sich nicht um einen Vollkeller. Ca. die Hälfte des (kleinen Hauses) ist unterkellert. - Der Keller ist damit ca. 40m² groß

    - Das Baujahr des Hauses ist ca. 1958

    - Ich weiss nicht, ob Wand-/Bodenaufbauten gemacht wurden. Kann ich soetwas mit blossem Auge erkennen?

    - Ich denke, es wurden keine Abdichtungen im Keller vorgenommen. Lediglich der Raum, in dem der Öltank steht, wurde mit irgendeiner speziellen Farbe bestrichen. -Vermutlich Humbug.

    - Ob der Keller rundum zugänglich ist? -Ich weiss nicht ganz genau, was du damit meinst. Der Keller ist jedenfalls von innerhalb des Hauses nur durch einen Eingang zu erreichen. Ausserdem gibt es 4 Schächte (so heisst das, denke ich) im Keller.

    - Im Keller wurden vor einigen Jahrzehnten an 2 Stellen solche Löcher gemacht (weiss jetzt gar nicht, wie so was heisst...Drainage??). Jedenfalls soll da das Wasser abfliessen, undzwar in einen recht tiefen Schacht direkt neben dem Haus. Und von diesem Schacht aus soll das Wasser dann wohl weiter abfliessen. Ich muss unbedingt diesen Schacht reinigen, da ich vermute, dass einiges Wasser, das abfliessen soll, einfach wieder zurück in den Keller fliesst

    - Schichtenwasser/Grundwasser? -- Hhmm, da weiss ich jetzt gar nichts zu. Wie könnte ich das denn rausfinden?

    - Regenwasser/Dachentwässerung? Zielt die Frage darauf ab, ob das Wasserproblem ganz oder teilweise in Zusammenhang mit der Entwässerung des Daches stehen könnte? Wie kann ich dann rausfinden, inwiefern die Dachentwässerung hier schuld sein könnte?

    - Nutzungswunschintensität: Der Keller soll nicht zu einem Wohnkeller gemacht werden. - Es soll der Öltank drin stehen, die Heizungsanlage, und noch ein Raum um Getränke, Essen und andere Dinge (Autoreifen, etc...) zu lagern. -Das ganze soll einfach nur ordentlich und trocken sein. -Aber wie gesagt, kein Wohnkeller mit Parkett oder ähnlichem....

    - Budget: Weiss ich nicht, da ich mich für jemanden darum kümmere. Ich habe mich bereit erklärt, zu gucken, was gemacht werden muss, welche unterschiedlichen Optionen mit demenstprechend unterschiedlichen Kosten es gibt und entscheiden wird dann der Eigentümer, nachdem ich ihm alles erklärt habe.

    - Bei länger andauerndem starken Regen, ist der GESAMTE Keller häufig bis mehrere Zentimeter hoch (ca. 50cm) mit Wasser voll. Teil des Problems ist, dass das Wasser nicht richtig abläuft (durch diese 2 Löcher im Kellerboden). Die Löcher verstopfen immer mit Schlamm und dann kann das Wasser nicht weiter.
    - Ich hab zwar keine Ahnung, aber es besteht doch auch die Möglichkeit, dass gerade durch diese 2 Löcher im Kellerboden, wo das Wasser eigtl. ABFLIESSEN soll, das meiste Wasser tatsächlich ZUFLIESST???
    - Diese 2 Löcher wurden aber vermutlich natürlich nur gemacht, da es schon davor ein Wasserproblem gab. Es muss also doch entweder durch den Boden oder durch die Kellerwände Wasser eindringen? - Wie kann ich das denn feststellen oder feststellen lassen, wo dieses blöde Wasser reinkommt?

    - Wollte noch erwähnen, dass es sich um ein Haus auf dem Land handelt, das an eine sehr große Wiese angrenzt. Die angrenzende Wiese und der Haus-Garten sind tendenziell immer sehr feucht. Ausserdem haben wir hier in der Region und noch einmal speziell um das Haus herum extrem viel Schnee, weshalb ich vermute, dass gerade während der Schneeschmelze Wasserprobleme im Keller auftreten müssten.

    Dass ich über das Internet nicht die Lösung für mein Problem bekommen kann, ist mir klar. Das ganze muss von einem Sachverständigen angesehen werden. Trotzdem kann es sehr hilfreich sein, wenn mir hier geholfen wird, ein paar Puzzlestücke zusammenzubekommen, da ich einem Fachmann vor Ort wichtige Infos geben könnte, ich die richtigen Fragen stellen möchte und es ausserdem vermutlich genügend schlechte "Fachmänner gibt"

    Das denke ich auch, dass es da alle möglichen "tollen" Abdichtungsmethoden gibt....Und genau auf son (zudem evtl. teuren) Mist möcht ich nicht reinfallen.

    Wie ist das jetzt mit dem Wassergraben von dir gemeint..? Ernst, spassig?

    mls, du kommst wohl auch aus der Region hier. Kennst du evtl. jemanden, der mir mit der Problematik weiterhelfen könnte?

    In jedem Fall Danke für die Antwort und das Aufwerfen der Fragen, die sehr wichtig sind!
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Der Anstrich hat nichts mit dem eindringenden Wasser zu tun, sondern soll als "Wanne" für die Heizöltanks dienen. Wird mal ein Tank beschädigt, dann muss sichergestellt sein, dass das Heizöl in dieser "Wanne" bleibt und nicht in´s Mauerwerk zieht oder gar in die Umwelt kommt.

    Mit rundum zugänglich meinte der Markus wohl, ob man von außen überall mit einem Bagger o.ä. rankommt. Bei einer Teilunterkellerung liegt wohl eine Wand unter dem Gebäude und ist somit von außen nicht zugänglich.

    Es wäre gut möglich, dass das Wasser hier zurückstaut. Aber warum musst DU das machen, wenn Du für jemanden Anderen fragst?

    Gruß
    Ralf
     
  11. bauexp

    bauexp

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    Ralf,

    danke für die Erklärung bzgl. Anstrich und Heizöltank.

    Ja, das kann ich mir auch vorstellen. -Aber das ursprüngliche Problem kann ja nicht dieser mögliche Rückstau sein. - Diese Abflusslöcher wurden ja erst geschaffen, zu dem Zweck, eindringendes Wasser abfliessen zu lassen. Es muss also Wasser durch den Boden oder die Wände kommen, auch wenn es möglich ist, dass zusätzlich Wasser durch die Abflusslöcher kommt.

    Ich habe mich bereit erklärt, mich um die Renovierung zu kümmern, da ich hier vor Ort bin und der Eigentümer weit entfernt lebt. Ich kümmere mich auch gerne, habe aber keinerlei Erfahrungen bzgl. Renovierung, Hausbau, etc.
     
  12. bauexp

    bauexp

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    Hallo Ralf,

    entschuldige, hatte aber nicht vor das gleiche mehrmals zu posten, um mehr antworten zu bekommen - Bin auch nicht ungeduldig ;)

    Da das Kellerproblem vermutlich das Hauptproblem bei dem Haus ist, werde ich mich darum jetzt überwiegend kümmern. Und da ihr ja auch gerade zu diesem Thema ein Unterforum habt, hatte ich gedacht, dass es in meinem Sinne, aber auch im Sinne des Forums ist, wenn ich diese spezielle Thematik eben in dem eigens dafür vorhandenen Unterforum bespreche...

    Wir könnens aber auch hier besprechen, auch wenns natürlich eher ins Unterforum "Abdichtungen im Kellerbereich" als ins Unterforum "Bauüberwachung, Bauleitung" passt..
     
  13. ThomasMD

    ThomasMD

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    Würdest Du Dich auch als Geburtshelfer für die Frau des Bekannten zur Verfügung stellen, nur weil er auf Montage und Du in der Nähe bist?

    Warum nur trauen sich so viele zu, ein Haus zu renovieren, die gerade mal einen Maler von einem Installateur unterscheiden können, wenn sie die richtige Kluft tragen?
     
  14. bauexp

    bauexp

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    @ThomasMD

    Die ganzen Hintergründe, warum gerade ich mich um das Haus kümmere, sollen hier gar nicht im Vordergrund stehen. - Tatsache ist, dass ich der einzige bin der vor Ort ist, und durchaus auch motiviert bin, das Haus in einen guten Zustand zu bekommen. -Die Alternative wäre, dass gar nichts an dem Haus gemacht wird und es vor sich hinvegetiert.

    Ich habe nicht behauptet, dass ich mir in jedem Fall zutraue, ein Haus zu renovieren. - Aber wenn es mir gelingt, an den richtigen Mann zu geraten (ob Architekt, Handwerker, Ingenieur oder sonstwas), also an eine kompetente und zudem ehrliche Person, dann denke ich mir, müsste es doch auch für einen Laien möglich sein, so ein Projekt anzugehen.

    Völlig alleine als Laie irgendwelchen Handwerkern irgendwelche Aufträge zu erteilen, wäre in der Tat Schwachsinn.

    Ich brauch also jemanden mit im Boot, der Ahnung hat und ehrlich ist, dann trau ich mir das zu...und parallel informiere ich mich selbst so gut es geht, denn das wird zumindest nicht schaden...

    Aber konstruktive Vorschläge, Kritik, wie ich es angehen sollte, können nur hilfreich sein.
     
  15. mls

    mls Bauexpertenforum

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    mir scheint, als würde ein zusammenhang zwischen regen und
    wasserstand existieren? dem könntest du zuerst minimalinvasiv
    nachgehen: check die fliessrichtung des wassers von der dachrinne
    bis zum öffentlichen (?) kanal. genauso: "leitungen" vom keller
    zum "retentionsschacht". vielleicht lässt sich dessen wirkliche
    "idee" anhand von zeitzeugen klären.

    wie lange ist das haus schon unbewohnt? warum?
     
  16. bauexp

    bauexp

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    mls,

    ja, es besteht auf jeden Fall ein Zusammenhang zwischen Regen und Wasserstand. - Je heftiger der Regen und je länger andauern, desto mehr Wasser im Keller.

    Momentan, sind an vll. 2 Stellen kleine Pfützen, die entweder noch auf den letzten heftigen Regen zurückgehen oder aber vll. durch langsames Eindringen geringer Wassermengen auch bei Nicht-Regen entstehen (nur meine laienhafte Vermutung) -Sauge die Pfützen heute ab, um den Keller so trocken wie möglich zu bekommen und von da aus dann beobachten zu können.

    Ok, ich werde mich auf die Lauer legen und beim -hoffentlich bald einsetzenden - nächsten Regen die Fliessrichtung des Wassers von der Dachrinne zum Kanal checken. Ganz dumm gefragt: Auf der zum Haus gehörigen Einfahrt befindet sich ein Gulli. - ca. 1 Meter neben diesem Retentionsschacht. Und dann befindet sich noch ein Gulli auf der öffentlichen Straase, ca. 10m entfernt vom vorgenannten Gulli. Dann soll ich vermutlich checken, ob das Wasser von der Dachrinne in einen dieser beiden Gullis fliesst?

    Was/wie soll ich das genau checken? -Ob die Leitungen vom Keller in den Retentionsschacht in Ordnung sind? Die Leitungen selbst kann ich ja mit blossem Auge nicht sehen. -Ich seh ja bloss diese beiden Löcher im Keller, durch die das Wasser dann über die Leitungen in den Schacht fliesst. -Sollte man die Leitungen von einem Spezialisten untersuchen lassen?

    Ich konnte die Idee des Retentionsschacht leider nicht über Zeitzeugen klären. -Schon verstorben. Und die Nachfahren, wissen dazu nichts.

    Das Haus ist seit 1970 unbewohnt. - Abgesehen von einigen Wochen im Jahr. Unbewohnt deshalb, da es als Ferienhaus genutzt wurde und somit immer nur wenige Wochen im Jahr jemand drin war.
     
  17. H.PF

    H.PF

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    Wasser kann man einfärben, dann sieht man wo es hinfließt...

    Zumindest weiß man dann, das es das Wasser ist was man eingefärbt hat...
     
  18. susannede

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    woher weißt du das ? hast du ein foto ?
    es könnten ja auch halbwegs "nichtnormale" bodeneinläufe sein.

    wenn ich mir durchlese, was du schreibst,
    erinnert mich das an meine studienzeit,
    wo gegenüber meines miniatur-wg-zimmer
    auch ein leerstehendes nachbarhaus war (allerdings von 1870+ irgendwas),
    dass ich mit etwas aufwand bewohnbar erhalten wollte,
    um dort mal etwas platz zum bildhauern, zeichnen, modellbauen zu haben -
    auch mit einverständnis des damaligen besitzers, der weit weg wohnte.

    aus heutiger sicht, bin ich froh,
    damals doch nur wenig getan zu haben,
    denn objektiv hätte die bude abgerissen gehört,
    jede d-mark war/wäre rausgeschmissenes geld.

    dies nur als einleitung.

    du hast viele wichtige fragen nicht beantwortet:

    1. sind die 3 kellerseiten der teilunterkellerung im erdreich ?

    2. kommt man an diesen 3 seiten von außen an die kellerwände heran (z.B. durch aufgraben) ?

    3. aus welchem baumaterial bestehen die wände, weiß man das, sieht man was ?
    -> das meint mls mit "wandaufbau"...beispiel: "ich sehe (verputztes) mauerwerk, ziegel..."

    4. aus welchem material besteht die bodenplatte des kellers ?
    falls man da was sieht, bzw. mit was ist der kellerboden belegt...
    an den ominösen löchern kann man vielleicht was erkennen...
    -> das meint mls mit "bodenaufbauten".

    5. nicht unwichtig: in welchem verhältnis stehst du zu dem haus / den besitzern ?
    schließlich kostet renovierung (viel) geld.
    als "betreuer" der renovierungsmaßnahme:
    wie sollen ein sachverständiger, handwerker, sonstiger beauftragt und bezahlt werden,
    dies kann nur der eigentümer. wie stellst du dir dies vor ?
     
  19. Rusalka

    Rusalka Gast

    Thomas, manchmal seid "Ihr" Experten aber ganz schön hart zu uns Laien. Denn der Threadstarter (für den Bauexp als Username vielleicht etwas übertrieben ist ;)) will ja gar nicht selber renovieren, sondern sich nur bestmöglich vorbereitet den eigentlichen Experten ausliefern. Ob ihm das Haus nun selbst gehört, oder die Oma den Enkel gebeten hat, sich drum zu kümmern, ist doch egal. Die Oma muss es ja nicht zwangsläufig besser können.

    Oder, um bei deinem Beispiel zu bleiben: der Freund, der auf Montage ist, hat seinen Freund gebeten, seine hochschwangere Freundin in die besten Hände zu geben - und nun ist der Freund eben auf der Suche nach einen zuverlässigen Geburtshelfer, der den Nachwuchs schadfrei auf die Welt holt.
     
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    vielen Dank für deinen Beitrag und die aufgeworfenen Fragen. - Ich versuche sie so gut wie möglich zu beantworten.

    - Zu den Abflusslöchern: Dass diese Abflusslöcher extra zu dem Zweck geschaffen wurden, dass Wasser abfliessen kann, haben mir der Eigentümer gesagt. -So, wie diese Löcher aussehen, scheinen sie mir auch gerade zu diesem Zweck und aus keinem anderen Grund gemacht worden zu sein.

    Photo-0060.jpg Photo-0059.jpg

    Das auf den Photos sind die beiden Abflusslöcher.
    Durch dieses rechteckige, gegrabene Loch fliesst das meiste Wasser heraus. -in diesen Schacht neben dem Haus. Dieses rechteckige Ding verstopft oft mit Schlamm, warum das Wasser nicht richtig abfliessen kann.


    - sind die 3 kellerseiten der teilunterkellerung im erdreich ?

    Sorry, ich glaub, ich verstehe die Frage nicht. Ich würde sagen, dass die 3 Kellerseiten der Teilunterkeelrung selbstverständlich im Erdreich sind. Ist ein Keller nicht immer im Erdreich? - Mit Erdreich ist doch "unter der Erde" gemeint?. Jedenfalls sind die 3 Seiten der Teilunterkellerung unter der Erde.

    - kommt man an diesen 3 seiten von außen an die kellerwände heran (z.B. durch aufgraben) ?

    An allen 3 Seiten der Teilunterkellerung grenzen draussen auf Erdgeschosshöhe Steinplatten mit einer Breite von ca. 50cm. Das Haus ist also draussen ringsum von Steinplatten umgeben.
    Und am Hauseingang befinden sich draussen Steinstufen, die auch im Bereich der Teilunterkellerung liegen.

    Hier die Fotos zu den 3 Seiten der Teilunterkellerung:

    Photo-0057.jpg Photo-0058.jpg Photo-0063.jpg

    Vermutlich müssten dann diese Steinplatten entfernt werden, wenn man aufgraben möchte. Ansonsten steht meiner Meinung nach kein Hinderniss im Wege.

    - aus welchem baumaterial bestehen die wände, weiß man das, sieht man was?

    Das Foto ist vermutlich eher nichtssagend:

    Photo-0062.jpg

    Habe auch nicht weiter in Erfahrung bringen können, aus was für einem Material die Wände sind. -So weisse Wände halt ;)


    - aus welchem material besteht die bodenplatte des kellers ?
    falls man da was sieht, bzw. mit was ist der kellerboden belegt...
    an den ominösen löchern kann man vielleicht was erkennen...

    Das Material der Bodenplatte sieht man bei den oben geposteten "Abflusslöcher-Photos". - Für mich als Laie scheint das einfach nur Beton (oder so) zu sein. Jedenfalls ist da nicht noch irgendein Bodenbelag raufgemacht worden, um das ganze schöner/wohnlich zu machen.

    - nicht unwichtig: in welchem verhältnis stehst du zu dem haus / den besitzern ?
    schließlich kostet renovierung (viel) geld.
    als "betreuer" der renovierungsmaßnahme:
    wie sollen ein sachverständiger, handwerker, sonstiger beauftragt und bezahlt werden,
    dies kann nur der eigentümer. wie stellst du dir dies vor ?

    Ich kann mietfrei in dem Haus wohnen und es gehört der erweiterten Verwandtschaft. Sämtliche Arbeiten werden von den Eigentümern -und nicht von mir - bezahlt. Die Vorgabe ist, das Haus "ordentlich hinzubekommen" (wozu vor allem die Kellertrockenlegung gehört), aber es besteht (bis jetzt) kein Interesse/finanzielle Berreitschaft, es in ein Prachtstück zu verwandeln. Ich, als dort Wohnender, habe ein großes Interesse, das Haus schön zu machen.



    Mal sehen, wie sich das ganze entwickelt. Es waren jetzt 2 Bauunternehmen dort. Der eine hat gesagt: "Sehr schönes Haus, schlechter Zustand, aber Potential. Man kanns gut herrichten" Der andere hat klar gesagt: "Lohnt sich nicht, abreissen..."

    Die Sache ist die, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass ich die Eigentümer dazu bekomme, das Haus abzureissen und etwas ganz neues hinzubauen. - Hingegen haben sie jetzt die Bereitschaft, die wichtigsten Maßnahmen zu ergreiden, um das Haus in einen ordentlichen Zustand zu bekommen. -Falls es sich herausstellt, dass diese wichtigen "Minimalmaßnahmen" annähernd so viel kosten wie ein Abriss + Neubau, dann würde ich erneut mit ihnen sprechen und versuchen, ihnen das zu erläutern...

    Also noch einmal vielen Dank an dich und alle anderen, die mir bis jetzt weitergeholfen haben, indem zumindest schon einmal wichtige Fragen aufgeworfen wurden.
     
  22. bauexp

    bauexp

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    Und kann ich euch noch etwas Grundlegendes fragen:

    Als Laie denke ich mir folgendes:

    Bevor ich an irgendeine Renovierungsarbeit denke, sei es Keller, Dach, Dämmung oder sonstwas, muss doch sichergestellt sein, dass das Mauerwerk des Hauses in einem guten Zustand ist.

    Wenn das nicht gegeben ist, so sind doch sämtliche andere Renovierungsarbeiten "in die Luft gebaut"

    Und da es hier im Keller seit Jahrezehnten ein gravierendes Wasserproblem gibt, kann es doch sein, dass die Mauern des Hauses dadurch in irgendeiner Form angegriffen worden sind, oder nicht? Kann diese Wasser nicht vom Keller aus ins Mauerwerk dringen und auch nach oben wandern und dort schaden anrichten?

    Bzgl. Schimmel ist hier jedenfalls nichts auffällig.

    Was ich jedoch erwähnen sollte, ist, dass an einigen Stellen innen und aussen am Haus sehr lange (1-2 Meter) Risse nicht zu übersehen sind. - Wie tiefgehend diese sind, lässt sich mit blossem Auge nicht erkennen.

    Beiden bis jetzt da gewesenen Bauunternehmen habe ich die Risse gezeigt. -Beide Herren haben nach kurzer Betrachtung der Risse angemerkt, dass diese unbedennklich seien. Es wurde auch erwähnt dass sich ein Riss an der Grenze von Unterkellerung - Nichtunterkellerung befindet (was auch so stimmt) und dass es nicht unüblich sei, dass Risse an einer solchen Grenze auftreten können. Zur Ursache der anderen Risse, wurde mir nichts gesagt.

    Hier einmal die Fotos:

    Photo-0064.jpg Photo-0065.jpg Photo-0066.jpg

    Könnt ihr was bzgl. der Risse sagen?

    -Unbedenklich oder bedenklich?
    - Mögliche Ursachen?
    - Sollte ich sie genauer untersuchen lassen?

    Also, um zum Anfang zurückzukommen: Ist es sinnvoll, dass ich als allerersten Schritt, bevor an irgendeine andere Renovierungsmaßnahme gedacht wird, sicherstelle, dass das Mauerwerk des Hauses in einem guten Zustand ist? - Wie würde ich das dann machen (lassen).? Mit einer sogenannten Mauerwerksdiagnostik, wo diese Salze, etc... untersucht werden?



    Die Risse wur
     
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Renovierung - Wie angehen?

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