Renovierungsbedürftiges Haus finanzieren

Diskutiere Renovierungsbedürftiges Haus finanzieren im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo Ich hoffe ich bin hier richtig. Ich möchte kein neues Haus, sondern ein renovierungsbedürftiges Haus aus den 60'er Jahren finanzieren....

  1. Worf01

    Worf01

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    Ich hoffe ich bin hier richtig. Ich möchte kein neues Haus, sondern ein renovierungsbedürftiges Haus aus den 60'er Jahren finanzieren.
    Dazu habe ich mehrere Fragen zum Ablauf einer Finanzierung.

    Der Kaufpreis des Hauses ist bekannt. Unbekannt sind die Kosten für die nachträgliche Renovierung. Um diese zu ermitteln, möchte ich das Haus von einem Energieberater überprüfen lassen. Anschließend werden Angebote der einzelnen Gewerke angefordert.
    Einige Kosten, wie z. B. energieeffiziente Heizung, Wärmedämmung lassen sich sicher über ein günstiges KFW-Darlehen finanzieren.

    Jetzt zu meinen Fragen:
    1. Da anfänglich nur der Kaufpreis bekannt ist, kann ich ein Darlehen (-Eigenkapital) nur in dieser Höhe aufnehmen. Korrekt?

    2. Wie finanziert man später (wenn die Renovierungskosten feststehen) diese Kosten? Neuen Kredit? Ersten Kredit aufstocken?

    3. Können Banken zu einem weiteren Kredit für die Renovierung Nein sagen, wenn sie der Meinung sind es nicht finanzieren zu wollen?

    Ich beanke mich im Voraus für die Antworten.
     
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  3. Bautz

    Bautz

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    Du könntest auch vor Vertragschluss die Gesamtkosten in Erfahrung bringen und dann entsprechend finanzieren. Macht in meinen Augen am meisten Sinn, nicht zuletzt, um unvorhergesehenen Überraschungen zu vermeiden.

    Neuer Kredit könnte schwer werden, weil der erste Rang im Grundbuch schon belegt ist und nachrangig finanziert werden müsste => teurer, wenn überhaupt darstellbar. Alternativ erst einmal Kaufpreis ohne Zinsbindung finanzieren (= jederzeit kündbar) und hinterher das Gesamtpaket.

    Banken können immer nein sagen!

    Kapla!
     
  4. lulu66

    lulu66

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    Bei einem 40 Jahre alten Haus würde ich neben dem Energieberater auch einen Bausachverständigen konsultieren, am besten einen, der sich bei allen Gewerken ausreichend auskennt.
     
  5. #4 ReihenhausMax, 27. Dezember 2009
    ReihenhausMax

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    Wir hatten die Kosten (Reihenhaus, Baujahr 1966) im Rahmen einer
    ersten Besichtigung von einem Architekten der Verbraucherzentrale abschätzen lassen (150 Euro), zusammen mit einer Wertbeurteilung. Die Ausschreibung und Einholung der Angebote wird sicherlich zuviel Zeit kosten, um das vor dem Kauf zu machen. Ich mußte bei uns auch erstmal den
    vorhandenen Dachausbau (Glaswolle, Schilfmatten, Kalkputz) rausreißen,
    bevor klar war wie die Dachdämmung und Fenster im Detail aussehen
    müssen und ein entsprechendes Leistungsverzeichnis erstellt werden
    konnte (durch die Energieberaterin). Basierend auf der ersten Kostenschätzung haben wir 10000 Euro draufgerechnet und 35 000 Euro Grundschuld für den noch ausstehenden KfW-Kredit mit eintragen lassen. Beides wurde von Anfang an mit dem Finanzmakler besprochen. Wichtig
    ist, daß die Grundschuld und das Gesamtvolumen vorher festgelegt wird,
    da das letztlich in die Bonitätsrechnung der Bank mit eingeht. Eine
    gewisse Reserve an Eigenmitteln sollte man auch einplanen, Überraschungen
    gibts immer.
     
  6. Jessi75

    Jessi75

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    Hallo

    wir haben vor Kurzem auch ein Haus aus den 60ern gekauft. Wir haben uns VORHER Gedanken gemacht, was das Ganze kosten soll, wenn es fertig ist. Und vor Allem, ob wir es uns leisten können. Du musst doch vorher wissen, was auf dich zukommt. Mir wäre das zu unsicher einfach zu kaufen und nicht zu wissen was es kostet...
     
  7. Wycliff

    Wycliff

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    bitte was willst denn mit einem Energiebrater ... ein absolut guter Bausachverstaendiger ist gefragt ... ich kann dir nur raten die Finger von solchen Haeusern zu lassen, es sei denn du weisst wirklich ganz genau , was auf dich zu kommt .. alte Haeuser haben es in sich .. dichte abgelagert Rohrleitungen .. d.h. u.U. muessen alle Rohe neu verlegt werden .. Elektro .. alte Leitungen sind fast nur noch Rost ... Fenster und Isoglas .. vollkommen veraltert und unbrauchbar , daher neu , Kamin , evtl. versift, bei Oel kann der ganze Kamin zerfressen sein .... nur mal so einige kleine Punkte die dich erschuettern sollen , denn ein Neubau ist immer billiger .. VORSICHT vor alten Hausern , das kann ein Bumerang werden der dich erschlaegt ...
     
  8. Jessi75

    Jessi75

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    Stimmt definitiv nicht! Wir haben auch ein 45 Jahre altes Haus gekauft und machen ALLES daran neu, inkl. Leitungen, Rohren, Elektro usw. Selbst wenn unser Umbau 50 T € teurer wird als geplant (wovon ich nicht ausgehe), könnten wir davon nicht neu bauen. Erst recht nicht auf einem so großen Grundstück und in der Lage wie wir es jetzt haben! Unser Haus liegt nur 200 m vom Ortskern entfernt aber in einer ruhigen Anliegerstraße. Zu unseren Nachbarn haben wir über 6 m auf beiden Seiten + die Abstände auf deren Grundstücken. Also viel Platz, den du in keinem Neubaugebiet hast das ich bisher gesehen habe. Nach hinten raus keine Nachbarn. Grundstück ist fast 1200 qm groß! Und unser Haus hat ca. 15 T mehr gekostet als das 500 qm kleinere, Baugrundstück eines Bekannten.
     
  9. driver55

    driver55

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    Man, man, man, was lese ich hier für einen Nonsens....
    Nur weil Du dir bisher (anscheinend) bruchreife Buden angesehen hast, muss man nicht alle alten Häuser über einen Kamm scheren. Es mag auch Leute geben die ihre Hütte permanent in Schuss halten!
     
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  11. bernix

    bernix

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    man kann und sollte "alte Häuser" nicht verallgemeinern!

    Altes Haus kann bedeuten: Solide Substanz, keine Renovierungsbastelarbeiten, interessante Lage und preisgünstig
    bis
    (Kaputt)renoviert, mittelprächtige Lage und Mondpreis....

    Leider ist die Quote meiner Erfahrung aus den letzten beiden Jahren etwa 20:20:60 (günstig : vertretbar : Indiskutabel)

    gruss
     
  12. Mindener

    Mindener

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    Wenn ich das mit den alten Häusern so lese, bekomme ich teilweise schon echt Angst ein altes Haus gekauft zu haben. :yikes

    Aber mal im Ernst, Bautz hat Recht und das ist auch in meinen Augen die einzig sinnvolle Alternative.

    Wir haben das Ganze Prozedere ja nun aktuell vor uns liegen bzw. schon teilweise hinter uns.

    Erstbesichtung -> Kaufabsicht -> neue Terminierungen für Prüfungen durch Experten -> Kaufabsicht verstärkt -> Termine mit Fachfirmen (Unabdingbar für KfW-Darlehen) -> Kaufpreissumme + alle KVA bei der Bank eingereicht und Entscheidung abgewartet -> OK bekommen -> Kaufvertrag unterschrieben.

    So und nicht anders würde ich das machen. Die Bank trägt sich komplett ein, da KfW Darlehen nur über die Bank mit abgeschlossen wurden und gut.

    Ist bei uns übrigens ein RMH aus den 50er Jahren. :D

    lg René
     
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