Reserve einplanen

Diskutiere Reserve einplanen im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Liebe Foristen und Experten.. wir haben nun alle Angebote eingeholt und sind nun mit der Bank bzw. dem Finanzmakler im Gespräch bezüglich der...

  1. bauweib

    bauweib

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    Liebe Foristen und Experten..

    wir haben nun alle Angebote eingeholt und sind nun mit der Bank bzw. dem Finanzmakler im Gespräch bezüglich der Baufinanzierung. Ich habe
    alle Posten berechnet, nur die Höhe der einzuplanenden Reserve macht mir Bauchschmerzen. Häufig werden 20% on Top empfohlen. D.h. wir haben Bau- und Baunebenkosten von 388.000€ und müssten folglich noch 76.000 € "Luft" obenaufpacken? :wow (plus alle nicht-finanzierbaren Kosten). (Haus = Architektenplan mit Vergabe an Holzbaufirma und einige kleinere Gewerke extra (Treppe, Haustür, Estrich). Also ich fand das ganz schön happig...wie sind denn so Eure Erfahrungswerte?
    Lieben Dank für die Hilfe...
    Chris
     
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  3. #2 Alfons Fischer, 13. Januar 2013
    Alfons Fischer

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    das kommt doch drauf an, wie gut Sie kalkuliert haben.

    Wenn Sie nichts vergessen haben (also wirklich nichts), dann brauchts eine entsprechend kleine Reserve. Und wenn die Preise dann auch noch stimmen, brauchen Sie fast nix...
     
  4. feelfree

    feelfree Gast

    Wie plant man denn so eine Reserve eigentlich am besten ein? Mit einem Kreditvertrag, der u.U. nicht in Anspruch genommen werden muss?
     
  5. #4 Mecklenburger, 13. Januar 2013
    Mecklenburger

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    Mit Eigenkapital das man bei der Finanzierung nicht angibt.
     
  6. feelfree

    feelfree Gast

    Ja ne is klar. Ich halte >50k€ zurück, das ich u.U. dann nicht brauche und dann auch später nicht in nennenswertem Umfang zur Sondertilgung einsetzen kann. Super Deal!
     
  7. #6 Rheinbauer, 13. Januar 2013
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    Warum nicht ?
     
  8. #7 sledgehammer, 13. Januar 2013
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    wir dürfen bis zu 7k im Jahr sondertilgen und die Tilgung bis zu 10% erhöhen.
    Falls du über 50k über haben solltest, wären die sehr schnellweg...
     
  9. Torian

    Torian

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    Es gibt auch die Möglichkeit für das Recht um Betrag x zum selben Zinssatz nachfinanzieren zu dürfen!

    Also z.B. einen Teil zu viel Aufnehmen der kostenlos nicht abgenommen werden muss (sind bei uns 20.000) und einen Teil als Nachfinanzierung zu gleichem Zinssatz.

    PS: Habe mit GÜ gebaut, kann mich zu der Höhe des Puffers für das Haus selbst also nicht äußern. Was ihr schon im Vorfeld klären könnt ist die Küche, die wird je nach Ansprüchen gerne teurer (Richtung 13-15 tsd), Bad aus dem Badstudio ebenfalls schnell 4-stelliger Aufpreis, Elektriker auch gerne im kleinen 4-stelligen Bereich dazu...
     
  10. ypg111

    ypg111 Gast

    ... noch dazu kommt die Preiserhöhung am 01.04. um x%. Wenn erst Mitte des Jahres gebaut wird, können die Preise also 10% gestiegen sein.
    Habt Ihr denn schon konkret die Ausstattung ausgesucht oder nur pauschal kalkuliert? Da kommen ganz schnell mal 30% Aufschlag auf Fliese und Sanitärobjekte dazu.

    Man kann übrigens auch nachfinanzieren, wenn das Geld nicht ausreicht :-)
     
  11. Maik86

    Maik86

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    So pauschal kann man das auch nicht sagen. Wir mussten für 6.700 Euro die uns am Ende fehlten einen "Konsumentenkredit" aufnehmen.
     
  12. RHM2012

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    Hallo ypg111,

    kannst du das mal bitte etwas näher erläutern!?

    Höre ich jetzt und hier zum ersten mal. 10% finde ich dann wirklich heftig.
     
  13. H.PF

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    Man kann nur dann nachfinanzieren wenn man auch noch Luft zum Nachfinanzieren hat... Hat aber nicht jeder!
     
  14. R.B.

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    Bei einer ordentlichen Kalkulation und etwas Disziplin, sollte eine Reserve von 5-10% ausreichen. Bei einer kleineren Bausumme sollte man die Reserve (in %) eher etwas höher wählen, bei großen Bausummen kann man sie niedriger, also eher an der von mir genannten Untergrenze, ansetzen.

    Nachdem man niemals sein komplettes Barvermögen in eine Immobilienfinanzierung stecken sollte, sollte zum Bauende noch Kapital vorhanden sein aus dem man Unvorhergesehenes bestreiten kann. Ansonsten gleich in die Finanzierung mit einplanen. Das vermeidet späteren Stress wegen eines Kleindarlehens. Bei einem kleinen Betrag kann man den auch über den Kontokorrent abwickeln. Kostet zwar subjektiv erst einmal viel Zinsen, aber wenn man sich auf die Hinterbeine stellt, sollte der Betrag schnell erledigt sein. Dann wird es günstiger als ein Kleindarlehen das auf Jahre gestreckt wird.

    Wie man dieses Risiko letztendlich absichert muss jeder für sich entscheiden. Das kommt auch auf die persönlichen finanziellen Verhältnisse an, und wie die Finanzierung gestrickt wird. Die Banken machen das ja nicht erst seit heute, also muss man miteinander reden.

    Wichtig ist beim Hausbau immer, dass man die Kosten im Blick und im Griff hat. Nachfinanzierungsbedarf entsteht meist, weil sich die Bauherren während der Baus noch irgendwelche Sonderwünsche gönnen wollen. In einigen Fällen sind auch Preissteigerungen bei den ausgeschrieben Gewerken dafür verantwortlich. Bei einer vorausschauenden Planung sollte das Risiko aber überschaubar bleiben. Ansonsten wird einem halt etwas Disziplin abgefordert.

    Gruß
    Ralf
     
  15. Slider

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    Hallo,

    ich habe letztes Jahr mein Haus gebaut. Es hat rund 350.000€ gekostet, damals hatte ich 135.000€ eigen Ersparnis, den Rest hab ich mir finanzieren lassen. Habe damals viel gesucht nach Top Angeboten, irgendwann hat ein Kollege mir die Seite http://www.bauzinsrechner.net empfohlen.

    Kann diese nur weiter geben :) Dort erfährt man über Top Angebote!

    Lg
    Alex
     
  16. ypg111

    ypg111 Gast

    Wir haben im Januar zwar keine Bemusterung, aber schon mal vorab uns über Fliesenpreise etc informiert, um eben zu schauen, wo wir mit Budget liegen bzw um unsere Finanzierung entsprechend hoch zu setzen.
    Uns wurde überall gesagt, dass Preiserhöhungen kommen, die meist im 1. Quartal :-(
     
  17. RHM2012

    RHM2012

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    Ich habe alle Kosten in Augenschein genommen und wir liegen 11% über dem Budget (über welchem ich tagelang saß vor Vertragsunterschrift). 10% hatte ich als Puffer eingeplant und das 1% bekommen wir auch so hin. Meine Berechnungen haben zum Glück gepasst und wir mussten keine Abstriche in Ausstattung, Sonderwünsche etc. machen.

    Heftig wurde es bei Aufpreisen für Elektrik, Sanitär, Boden und Wände (der berühmte GÜ-Aufschlag). Den Part habe ich etwas unterschätzt.

    Wenn du JETZT die Angebote bestätigst dann wird dich die Preisänderung nicht betreffen. Ich habe noch Angebote hier vorliegen von Mitte 2012 und werde diese auch zu diesem Betrag bezahlen. Eine Weitergabe von Preiserhöhungen trotz eines bestehenden Angebotes wird wohl nicht funktioinieren.

    Wenn du das zeitlich nicht hinbekommst ist das ein anderes Thema

    Ach übrigens: ich habe der Bank gesagt, dass ich 10% Puffer einplanen möchte und falls ich das Geld nicht brauche dies in Sondertilgungen einsetze. War kein Problem
     
  18. ypg111

    ypg111 Gast

    Es ist wohl so, wie Du sagst, RHM2012. Angebote stehen, wenn sie angenommen werden. (obwohl ich schon etwas anderes gehört habe... aber eben nur Hörensagen)

    Wenn man jetzt erst für die Finanzierung kalkuliert, also in der Anfangsphase ist und noch keine Angebote vorliegen, muss man da halt etwas mehr einplanen.
     
  19. Der Da

    Der Da

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    Wir haben jede Menge Luft zum Nachfinanzieren, leider sah unsere Bank das anders, und hat aufgrund der Lage des Hauses die Nachfinanzierung abgelehnt.

    Ich würde in jedem fall 10% mehr aufnehmen, und verhandeln, die am Ende ggfs kostenlos zurückgeben zu können. Hätten wir besser so machen sollen, jetzt haben wir den Salat. Wir hatten knapp 50 % Eigenkapital und ein überdurchscnitlliches Einkommen. Leider sieht die Bank den Ort in dem wir bauen als totes Land an und hat unser Haus 100 000€ unter Kaufpreis bewertet. Damit war es dann keine 50% Finanzierung, sondern eine 80% Finanzierung. So mussten wir dann einige Dinge streichen, die nicht mehr ins Barvermögen gepasst haben.
     
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  21. RHM2012

    RHM2012

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    @der da

    Haben das alles Banken so gesehen oder nur eure Bank? Handet es sich hierbei um einen Neubau oder habt ihr Altbestand investiert?
     
  22. Der Da

    Der Da

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    Neubau, und es waren insgesamt 3 Banken.
    Danach hatten wir keine Lust mehr. Wir wollen ja unser Geld keinem aufdrängen.

    Übrigens sind alle beteiligten bei den banken genauso überrascht gewesen wie wir. Die Entscheidung kommt aus irgendeinem Entscheidungsgremium, die Grundstücke und Wiederverkaufswert abschätzt.

    Wir haben zu knap 150 €/qm gekauft, inzwischen zahlt man in der Nachbarschaft knapp 200 €/qm. Die Bank bewertet den Boden mit knapp 65€/qm.
    Wie und warum, weiß kein Mensch. Für uns war der Preis okay, da wir in karlsruhe locker das 3-4fach gezahlt hätten.

    Auch wurde sehr nagativ bewertet, dass wir keinen Keller haben, und es sich um ein Fertighaus handelt. Wohlgemerkt ein hochwertiges.

    Laut Bankangestellten sind Häuser in diesem Ort fast unverkäuflich. Sehe ich anders, da ich "nur" 20 km zu meinem Arbeitsplatz in Karlsruhe habe. Aber vielleicht habe ich nicht mitbekommen, dass die demnächst die Rheinbrücke sprengen wollen. Dann wär ich meinen Arbeitsplatz los, oder eben Homeoffice 365 :)
     
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