Revisionsschacht / Fundament feucht

Diskutiere Revisionsschacht / Fundament feucht im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir bauen zusammen mit einem Bauträger und einem Architekten ein EFH ohne Keller. In der Garage haben wir einen Revisionsschacht...

  1. #1 Nookie, 14. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 14. August 2006
    Nookie

    Nookie

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    Hallo zusammen,

    wir bauen zusammen mit einem Bauträger und einem Architekten ein EFH ohne Keller. In der Garage haben wir einen Revisionsschacht mit Zugang zur Rückstauklappe.
    Der Beton des Revisionsschachtes hat an einer Stelle einen "Riss"? ich würde vielleicht eher sagen eine Öffnung des groben Betons in der feuchte Erde ersichtlich ist...
    Der Revisionsschacht wurde zusammen mit den Fundamenten gegossen.

    Aufgefallen ist mir weiterhin, dass der Beton des Fundaments (Revisionsschacht) wesentlich "grober" ist als der Beton der Bodenplatte...
    Die Bodenplatte wurde oben mit Bitumenabgedicht.
    Wir haben kein drückendes Wasser.
    Die feuchte Stelle ist im unteren Bereich. Ist mir nach starken Regenfällen letzte Woche aufgefallen...
    Kann dies negative Auswirkungen haben?

    Das dritte Foto zeigt die Fundamente und den Revisionsschacht. Habe allerdins keine Ahnung, ob der Schacht unmittelbar mit den Fundamente zusammenhängt.


    So ich hoffe, das klappt jetzt mit den Bildern...
     
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  3. Yilmaz

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    Die bilder dürfen nicht größer sein als 500x500 pixel.

    Mfg.
    Yilmaz
     
  4. Nookie

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    leider steht das bei mir unten :))
     
  5. Jonny

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    Freischaltung abwarten,müsste normalerweise morgen funktionieren.

    Grüsse
    Jonny
     
  6. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    hab ich soeben freigeschaltet.
    .
    ich werd mal die Einstellung etwas ändern :)
    .
    falls das mit den Bildern ned klappt ... die Bilder
    auf ne Mail packen und an info@baumurks.de senden
    und ich stell die dann ein.
    .
    die Geschichte interesiert mich zumal Sickerschächte
    in den meisten Gemeinden und Städten druckwasser-
    dicht auszubilden sind.
    .
     
  7. Nook1e

    Nook1e Gast

    So, Bilder sind im ersten Beitrag eingestellt.
     
  8. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    wurde der Kanal abgedrückt und abgenommen ... ich würde mir
    bei der Geländehöhe keine allzugrossen Sorgen machen ... sprich
    beobachten vielleicht ne negative Abdichtung ala Schomburg
    Aquafin 2k drauf und wenn´s wirklich schlimmer wird mit Pu-Harz
    verpressen.
    .
     
  9. Nook1e

    Nook1e Gast

    Nach Rückfrage bei unserem Architekten wurde keine Druckmessung vorgenommen (muss in unserer Gemeinde nicht gemacht werden...)
    Aber in jedem Fall danke für den Hinweis.
     
  10. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Der Nachweis

    über Dichtigkeit kommt noch ;-)

    Und zwar in ganz Deutschland! Nur wann ist unterschiedlich.
     
  11. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    bei uns legste keinen Meter Grundleitungen unter der Erde ohne
    daß ned eine Abdrückprobe samt Abnahme des Klärwerkes statt findet (!)
    .
    wie gesagt der feuchte Fleck wer dabei ned mein grösstes Problem ...
    so wie das ausgeführt ist kann der Schacht ohnehin schwer
    druckwasserdicht ausgebildet werden ... m.e. nach muss er
    daß auch nicht mit geschlossenen Gerinne und der Ausführungstiefe ...
    anderst siehst aus wenn der Kanal wie bei uns üblich ca. 1.50m unter der
    Erde liegt (!)
    .
     
  12. Nook1e

    Nook1e Gast

    Aha....

    allerdings hab ich dazu gleich noch ne Frage :-)
    in diesem Schacht ist eine Rückstauklappe installiert.
    Über diese laufen die Abwasser. Regenwasser (Dach) läuft hinter der Klappe zum Kanal, mit einer Ausnahme. Ein Dachfallrohr hängt vor der rückstauklappe.
    falls diese bei einem Rückstau mit gleichzeitigem Regen geschlossen wäre, könnte das Regenwasser dieses einen Rohrs natürlich auch nicht mehr ablaufen.
    Sollte kein Problem sein, da wir ca 50 cm über Rückstauebene liegen und Kanal ca. 3 m tief liegt (also Gefälle
    Frage: Gibt es irgendeine Vorschrift, die zwingend sagt, dass Regenwasser nicht über Rückstauklappe abgeführt werden darf?
    Wenns doch mal irgendwann zum Jahrhundertregen kommt, stehen wir da mit unserem super Gefälle :))

    Danke + Gruss
     
  13. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    ich sehe keine Rückstauklappe ... alles was ich sehe ich eine 150er Reinungs-
    öffnung mit 4 Schrauben ... oder ist meine Brille beschlagen ?
    .
     
  14. Yilmaz

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    Viele gemeinden wo wir Aktiv sind verlangen eine Dichtheitsprüfung (Wassersäule) von ein Vorgeschriebene Firma!.
    Je nach DN dürfen diese eine bestimmte menge an Flüssigkeit verlieren!?
    Ich dachte es muß richtig dicht sein.Wobei der wasserstand von der letzte dichtheitsprüfung (über 3 Wochen her) einer unser BV ist immer noch dort wo er war;)
     
  15. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    Yilmaz jetzt wennste noch schreibst daß die dabei verwendeten Rohre KG2000
    sind dann wirste über Nacht zu meinen Freund :)
    .
     
  16. Nookie

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    Rückstauklappe

    Doch doch, da ist weiter unten auch noch ein Hebel, mit dem die Klappe mechanisch verschlossen werden kann.
    Hab das getestet, funzt...
    Konnte bisher leider nur noch nicht herausfinden, ob das mit dem 1 Regenwasserrohr über Rückstauklappe i.O. ist...
    theor. kann wohl nicht viel passieren, da die klappe prinzipiell über rückstauebene liegt, but who knows...
     
  17. Robby

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    i.d.R.

    Wird die Grundleitung mit Luft abgedrückt. Hierzu ist Protokoll zu führen.

    @Josef KG 2000 ist durch die andere Art der Dichtlippenausbildung meist dichter (sagt ein Freund von mir auch. SV für Sanitärgedönse)
     
  18. Yilmaz

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    @Josef

    KG2000 kannte ich Vorher gar nicht,ich weiß es nicht ob die bei uns nicht gab oder weil die Teurer waren und keine sie genommen hat.
    Seit 2 jahren baue ich nur die Grünen ein und damit wir freunde bleiben ein Foto für dich:)
     
  19. #18 ISYBAU, 25. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 25. August 2006
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    regenwasser UND schmutzwasser gemeinsam über EINE rückstauklappe zu entwässern ist unsinn ... dann wirkt sie so wie eine verstopfung im fall der fälle !!! nämlich bei rückstau und das ergebniss ist, dass man sich wegen der rückstauklappe den keller oder das was dahinter liegt mit dem eigenen dach wasser und der eigenen Sch..... versaut ;-) rückstauklappen sind nicht überall erforderlich !!! und man muss beachten dass es welche für sauberes wasser (sind günstiger) gibt und welche für schmutzwasser (werden oft eingespart).

    Dichtheitsprüfungen von abwasserleitugen sind nach DINEN1610 (vormals DIN 4033) sind seit einiger zeit pflicht, ob es die gemeinde nun verlangt oder nicht. und es ist ein fahrlässiger fehler von einem planer, wenn er diese qualitätskontrolle nicht durchführt. die ebenheit vom parkett und die rissefreiheit von fenstern prüft man doch auch, oder ? ;-) der oben gezeigt schacht muss jedoch nicht auf dichtheit geprüft werden, weil er nicht abwasserdurchflossen ist . hier ist ja eine verschliessbare revisionsöffnung vorhanden.

    wegen den dichtheitsprüfungen sollte man bedenken, dass alle abwasserleitungen in deutschland nach DIN 1986-30 bis spätestens zum jahre 2015 zu untersuchen sind, mit der kamera oder mit dichtheitsprüfung, WENN kein dichtheitsnachweis z.b. von der bauabnahme vorliegt. danach alle 20 jahre. aber viele gemeinden informieren nicht, kümmern sich nicht darum und prüfen auch nicht. derzeit zumindest ,-)
     
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  21. ISYBAU

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    und in einem Bundesland steht das mit der Dichtheitsprüfung sogar in der Bauordnung ... in NRW ... Architekten sollten das eigentlich wissen
     
  22. #20 Manfred Abt, 29. August 2006
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    so ein Blödsinn

    Eine Rückstauklappe oberhalb der Rückstauebene wäre ziemlicher Blödsinn, da der abflussseitige, rückstaubedingte Wasserstand ja nie die Klappe erreichen kann und folglich die Klappe auch nie schließen würde, O.K. so eine Klappe schadet auch nicht, nützt aber auch nichts.
    Nein, wie schon von ISYBAU geschrieben ist das nicht in Ordnung, alle Ablaufstellen, die oberhalb der Rückstauebene liegen, sind nach DIN EN 12056 mit freiem Gefälle hinter einer Rückstausicherung an die Hausanschlussleitung anzuschließen. Und das ist auch extrem wichtig, denn sonst säuft der Keller bei Rückstau zwangsläufig mit eigenem Wasser ab.
    Das ganze Thema habe ich schön ausführlich in einem vielgefragten Rückstauhandbuch aufgeschrieben, welches von den Serviceseiten unserer Internetseiten kostenfrei heruntergeladen werden kann.

    @ ISYBAU: netter Forumsname, ich frag mich, ob den außer uns beiden noch jemand hier im Forum versteht.
     
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