Richtige Abdichtung des Kellers

Diskutiere Richtige Abdichtung des Kellers im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Ein freudiges Hallo an alle Experten, für ein Eigenheimneubau stellt sich mir die Frage der optimalen Abdichtung des Kellers. Um den...

  1. Boggart

    Boggart

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    Ein freudiges Hallo an alle Experten,

    für ein Eigenheimneubau stellt sich mir die Frage der optimalen Abdichtung des Kellers. Um den Sachverhalt zu verdeutlichen, erstmal eine Beschreibung des Bauvorhabens.

    Geplant ist ein Eigenheim was von der Lage auf zwei Seiten von einem Bach begrenzt ist und auf der dritten Seite von einer Quelle. Nach einem Probeschürf im letzten Winter konnten wir auch die zum derzeitigen Zeitpunkt vorhandene Grundwassersituation einigermaßen einschätzen. Das Niveau von Quelle und Grundwasser lag in etwa auf ein und derselben Höhe. Dagegen lag die Sohle des Baches um ca. 1,10 m tiefer als der Grundwasserspiegel (D.H. Drainage wäre möglich). Ich denke es handelt sich dabei um Schichtenwasser was wir bei dem Schürf angetroffen haben. Daher vieleicht der Unterschied zwischen den Höhen.

    Da wir wie oben schon angegeben mit Keller bauen möchten, stellt sich die Frage nach einer geeigneten Konstruktion. Die Oberkante des Kellers liegt ca. 5 cm über der gemessenen Grundwasserhöhe (also irgendwo in der Bodenplatte). Das gewisse Schwankungen im Grundwasserspiegel auftreten können, dessen bin ich mir bewusst. Mir geht es halt darum, wie soll ich damit am besten umgehen. Es stehen mehrere Varianten zur Verfügung. Der Keller soll übrigens als Wohnkeller genutzt werden.

    Muss ich den Keller nun als richtige Weisse Wanne mit allen Konsequenzen ausbilden? In diesem Fall könnte man als Zusatz ja noch ne Dickbeschichtung aufbringen, aber eine Drainage weglassen.

    Oder wäre eine zweite Variante sinnvoller? D.h., einen ganz normalen Keller aus Ziegelsteinen, entsprechend abgedichtet und mit umlaufender Drainage.

    Als dritte Variante wäre noch. Den Keller aus Wu-Beton mit konstruktiver Bewehrung (Nicht ausgelegt als Weisse Wanne), Dickbeschichtung und auch hier noch zusätzlich die Drainage.

    Ich bedanke mich schonmal für die Vorschläge und Hinweise.

    Gruß, Carsten
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 14. August 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Drainage im Quellgebiet...

    ist absolut verboten - und sinnlos dazu.
    Da geht NUR WW.
    MfG
     
  4. Yilmaz

    Yilmaz

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    Hallo

    ich schliesse mich Herrn Dühlmeyer an.
    WW,Eine lage Dampfsperre,Dämmung und Wasserdichte Lichtschächte.

    Mfg.
    Yilmaz
     
  5. Boggart

    Boggart

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    ok, aber....

    hallo,

    vom Gefühl her war ich auch in Richtung der Weissen Wanne. Man weiss ja nie wie hoch das Grundwasser steigt.

    Trotzdem hätte ich noch ein paar Fragen zum Thema Weisse Wanne.

    Ist es sinnvoller vor Ort die Wände einzuschalen und dann zu betonieren, oder ist es empfehlenswert die Aussenschale als Fertigteil im Betonwerk herzustellen (Thema bessere Randbedingungen) um dann den Rest vor Ort zu betonieren (Dreifachwände). Was wäre die kostengünstigste Variante?

    Die Dampfsperre und die Dämmung kann man ja auch mit Schaumglas ausführen. Richtig?

    Oder ist die Variante besser, WW, Dickbeschichtung und dann Perimeterdämmung?

    Ich weiss, viele Fragen :confused:
     
  6. Robby

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    bin kein Fan von WW aus Dreifachwänden. Kann aber gemacht werden! die Hauptarbeit liegt aber nach wie vor auf der Baustelle. Die Halbfertigteile müßen auch dementsprechend bestellt/hergestellt sein.
     
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