Rippenstreckmetall richtig anbringen

Diskutiere Rippenstreckmetall richtig anbringen im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, folgende Situation. Alter bröseliger Putz wurde entfernt. Darunter sind Gefache mit Ziegelsteinen ausgemauert. Jetzt möchte ich alles...

  1. Pseiko

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    Hallo,

    folgende Situation.
    Alter bröseliger Putz wurde entfernt.
    Darunter sind Gefache mit Ziegelsteinen ausgemauert.
    Jetzt möchte ich alles wieder neu verputzen.
    Die Holzbalken möchte ich mit Rippenstreckmetall bedecken, damit dort der Putz hält.

    Wie bringt mal den Rippenstreckmetall nun korrekt an?
    Kann man den einfach mit etwas Überlappung auf die Holzbalken nageln oder tackern?
    Ich habe da unterschiedliche Dinge gelesen.
    Manche schreiben man soll eine Bitumenlage drunter machen, damit das Holz durch das Wasser nicht quillt und der Putz nicht hohl wird.
    Manche sagen auch man darf das Rippenstreckmetall niemals auf dem Holz festnageln.

    Wie ist es nun richtig?
     
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  3. Gast036816

    Gast036816 Gast

    am besten ist immer noch, nicht auf holz zu putzen. dann erübrigt sich das problem mit der befestigung vom streckmetall auch.
     
  4. Julius

    Julius

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    Was in Fachwerkbauten aber oft nicht vermeidbar ist.
    Aber in der Praxis auch kein gravierendes Problem darstellt.

    Ich hab schon x Varianten ausprobiert und stelle fest, daß es bei wirklich altem Holz ziemlich egal ist, wie man es macht. Denn jenes arbeitet kaum noch. Bei Neubauten sieht das deutlich anders aus!
    Die reine Lehre wäre befestigen NUR um umgebenden Mauerwerk. Aber das ist oft nicht praktikabel und liefert durchaus auch mal schlechtere Ergebnisse als eine Nagelung ins Holz.
    Wenn möglich, sollte man eine Trennlage vorsehen. Aber ich hab auch Stellen ohne Trennlage gemacht, die nun seit mehr als 20 Jahren schadfrei sind.
     
  5. Gast943916

    Gast943916 Gast

    Julius bist halt ein fränggischer Kinsdler,
    ich würde es nicht ohne Trennlage machen
     
  6. Gast036816

    Gast036816 Gast

    Julius - wenn ich deinen beitrag lese - das ist ja eine perfekte anleitung zum obermurks. das gehört zensiert!!!
     
  7. Julius

    Julius

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    Im Gegenteil: Kein Murks, sondern originalgetreue historische Wiederherstellung in meinem denkmalgeschützen Gebäude.

    Bei dessen Erbauung vor einigen Jahrhunderten (und noch lange danach) war nämlich Ausführung ohne Trennlage und sogar ohne jegliches Eisen Anerkannte Regel der Technik!
    Als Putzträger dienen dort Holznägel, mit denen die zu verputzenden Fachwerkbalken gespickt wurden. Der Putz ist zusätzlich mit Tierhaar armiert.
    Das hält in der Praxis weit länger als jedes Streckmetall oder Ziegelrabbitz.
    Denn es ist rostfrei...
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 28. September 2012
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    Es ist aber schon ein "kleiner" Unterschied, ob wir über einen Zementputz reden, der auf ein Putzträgergewebe aufgetragen wird oder über einen reinen Kalkputz oder Lehmputz mit Faser"armierung", der durch entsprechende Dübel Halt am Holz findet!
     
  9. Gast036816

    Gast036816 Gast

    Julius - historischer lehmputz mit ein wenig kalk und eine armierung aus tierhaar drin schadet dem holz überhaupt nicht. putzmörtel, die mit streckmetall aufgetragen werden, bestehen aus einem wesentlich höheren anteil an kalk, zement, gips und/oder sonstigen bindemitteln, die das holz angreifen. deswegen ist es und bleibt es obermurks.

    deine zitierte putzkunst mit holznägeln ist vollkommen ok und absolut richtig, aber nicht in verbindung mit den heute üblichen bindemitteln.
     
  10. Julius

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    Lehmputz ist das hier in den Wohnräumen nicht. Stattdessen eine Art Sand-Kalk-Schmutz-Putz...
    Ich hab zwar in einem untergeordneten Gebäudeflügel auch noch Bereiche mit Lehmputz. Aber da ist dann das Fachwerk erst gar nicht mit überputzt, sondern nur die Gefache. Immerhin sind das noch echte Wände im ursprünglichen Wortsinne!

    Daß Gips Holz angreift, ist mir noch nie begegnet. Und ich hab hier sehr viele dieser Materialpaarungen.
    Gips das wirklich?

    Kritischer mag es bei Kalk sein.
    Aber selbst bei Zement muß sich eher Aluminium fürchten als Holz.
    Natürlich reine Laienmeinung (nicht ganz ohne jahrzehntelange Erfahrung).


    Ihr habt natürlich Recht:
    Sinnvollere Auskünfte kann man geben, wenn der Fragesteller die wichtigen Details verrät (also vor allem, welcher Putz zum Einsatz kommen soll).
    Aber das ist leider ein generelles Problem der Fragesteller im Forum.
     
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  12. mls

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    schliessen wir zur vereinfachung "zement" aus den putzen aus, ist
    im historischen umfeld schon viel gewonnen ;)
     
  13. Pseiko

    Pseiko

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    Ich wollte eigentlich normalen Putzmörtel nehmen. Kann ich als Trennschicht auch Reste einer diffusionsoffenen Unterspannbahn nehmen? Oder lieber normale Dachpappe?
     
Thema: Rippenstreckmetall richtig anbringen
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