Rohrnetzdimensionierung / Anlagenauslegung

Diskutiere Rohrnetzdimensionierung / Anlagenauslegung im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Forum, nach einiger Recherche und ein bisschen herumgerechne habe ich hier mal meine Anlagenauslegung zusammengestellt: EFM-Haus ca....

  1. uwedge

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    Hallo Forum,

    nach einiger Recherche und ein bisschen herumgerechne habe
    ich hier mal meine Anlagenauslegung zusammengestellt:

    EFM-Haus ca. 260qm mit Heizlast ca. 9KW (selbstberechnet) bzw.
    68kWh/m²/a (Energiepass) was so ungefähr zusammenpasst.
    3 x FBH-Verteiler (Anbau / EG / OG) mit ca. 3KW Einzellast
    Jeder FBH Einzelkreis max. 75m (ggf. mehrere Kreise pro Raum) in
    MSVR16mm

    Pro FBH-Verteiler komme ich mit 300L/h bei 35°C/25°C und einer MSVR-
    Zuleitung von 32mm (Innen 26mm) auf 0,16m/s und bei MSVR26mm (20mm)
    auf 0,27m/s.
    => Welche Zuleitung sollte ich nehmen? Ich tendiere zu 26/20mm.
    Die Zuleitungen vom HZG-Keller bis zum FBH-Verteiler sind
    8m(1,5m), 4m(1,5m) und 6m(4m). In Klammern stehen die Höhendifferenzen.

    Verteilung vom Puffer zum HK-Verteiler:
    9KW mit 35/25 ergibt ca. 800L/h beim 32/26 MSVR komme ich auf 0,42 m/s
    => ist das so OK?

    Heizungsversorgung Holzvergaserkessel 14,9kW (Im Alternativbetrieb Ölkessel
    28kW) auf 3xPufferspeicher 800L (Umschaltbar).

    Bei den Holzvergaser-Daten (So..Bay..) steht etwas von Brenndauer bei
    Tannenholz 4,8h und einer Wasseraufheizung von 2400L (Buche 6,8h und
    3270). Das ergibt dann eine Wassermenge von ca.500L/h.
    Wenn ich zwischen Kessel und Puffer (knapp 3 Meter entfernt) nun auch
    temperaturbeständiger MSVR32mm nehme, komme ich auf 0,26m/s.
    => Wäre das so in Ordnung?

    Ich wäre sehr dankbar und es würde mit echt weiterhelfen, wenn mal
    jemand die obigen Daten nachrechnen könnte bzw, beurteilen könnte,
    ob dann die Auslegung hinsichtlich Rohrdim. so i.o. ist.

    Vielen Dank und schöne Grüße,

    uwedge
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 28. Oktober 2009
    Achim Kaiser

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    Ohne *alle* relevanten Parameter und Berechnungsgrundlagen zu kennen, lässt sich zu den Fragen nicht viel sagen.

    *Problem* bei der FBH generell - die berechneten Volumenströme lassen sich trotz Durchflußmessern meistens nur auf 0,25 l/min (plus Toleranzband der Durchflußmesser) genau *einstellen* ...

    Die Berechnungsparameter der DIN können/müssen genauso hinterfragt werden. Wenn man das tut kommen meistens größere Wassermengen und kleinere Spreizungen dabei raus ... und schon sind die 08/15 Annahmen der Rohrnetzberechnung *Staub*.

    Nur am Rande ... eine Spreizung von 35/25 tritt an *normalen* FBH´s nicht auf ... also ist *der* Denkansatz auch schon wieder *fürs Gesäß* ....

    Fazit ... ich kann schon ja oder nein dazu sagen ob eine Teilstrecke X bei Wassermenge Y und daraus resultierender Fließgeschwindigkeit Z funktionieren kann ... blos ob deine Annahmen taugen ---> ?

    Folglich bleibt nur eine vornehme Zurückhaltung und ein einschlossenes Vielleicht als Antwort ... denn eine *Planung* ist richtig Arbeit ... und dazu siehe oben.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. crax

    crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Hallo,

    Ein bischen viel verlangt. Du unterschätzt, wie viele, den Aufwand. Hoffentlich sind die Raumheizlasten richtig berechnet. Da gehts nämlich los. Rohrnetz ist m.E. anspruchsvoller. Wende Dich für die Rohrnetzberechnung an einen Fachmann, vielleicht HT Planer oder einen engagierten Anlagenbauer.

    Tipp: Möglichst ein kleines Büro suchen, andernfalls wirds zu teuer.:shades

    mfg
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Aber klar kann ich Dir das beurteilen. :konfusius

    Du rechnest bei den Querschnitten teilweise zu großzügig oder Du gehst von falschen Voraussetzungen aus. Das passt irgendwie hinten und vorne nicht. Mangels Kenntnis der Randparameter kann man jedoch nur raten.

    Also, zurück hinter den Schreibtisch und noch einmal von vorne. Aber ich würde zuerst einmal die Fachtheorie pauken. Dann wäre noch ein 3 jähriges Praktikum nicht schlecht, denn leider gibt es den berühmten Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Das Praktikum könnte man auch noch nutzen um die verschiedenen Plaungs-/Verlege-/Montagerichtlinien zu studieren, denn auch da versteckt sich so manche Feinheit.

    Dein Engagement in allen Ehren, aber Deine bisherigen "Berechnungen" würde ich unter "Jugend forscht" abhaken. Mit Planung hat Deine Rechnerei nichts zu tun.

    Gruß
    Ralf
     
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