Salzausblühungen bekämpfen aber wie richtig?

Diskutiere Salzausblühungen bekämpfen aber wie richtig? im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo, habe einen Altbau von 1906, in dem seit 3 Jahren keiner mehr wohnt, gekauft. Zur Kostenabschätzung hatte ich auch schon einen...

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  1. #1 kindlyeve, 28. Juni 2010
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    Hallo, habe einen Altbau von 1906, in dem seit 3 Jahren keiner mehr wohnt, gekauft. Zur Kostenabschätzung hatte ich auch schon einen "Altbausanierer":bau_1: da, der natürlich erst einmal alles ums Haus herum aufbuddeln will, um dann von aussen abzudichten.
    Grund: das Gebäude weist teilweise, am nichtunterkellerten Anbau, erhebliche Putzabplatzungen und Salzausblühungen im Innenraum auf.
    Generell ist das Haupthaus unterkellert mit Gewölbe (ca. 170cm hoch), recht trockene Wände aber leichte Kristallschicht beim Anfassen spürbar.
    Von aussen sieht man oberhalb des Sockels nasse Flecken am Putz (ca. 30cm über Sockel). Auch da will der Sanierer aufgraben und sogar im Keller die Fugen auskratzen, damit die Feuchte nicht aufsteigen kann (ja, "aufsteigende Nässe" gibt es nicht).
    Meine Frage:
    Muss man immer gleich Aufgraben und Abdichten? Wie sieht es mit Auskratzen der Fugen und Einbringen/ Aufputzen neuer kalkhaltiger Materialien aus?
    Im Internet findet man viele abdichtungsverrückte Sanierer und viele Verschwörungstheoretiker :irre Aber was ist denn nun der richtige Weg - auch der konstengünstigste "richtige" Weg?
    Hiiiiilfe!
     
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  3. Julius

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    Um das beurteilen zu können, ist es erforderlich, das Objekt von jemandem, der Dir NICHTS VERKAUFEN will, begutachten zu lassen!
    Also z.B. einem altbauerfahrenen Architekten.
     
  4. #3 kindlyeve, 28. Juni 2010
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    Danke für die schnelle Antwort. Den wollte ich mir eigentlich sparen aber da spare ich wohl am falschen Ende.... gell:D
    Hat vielleicht jemand schon mal Erfahrung mit der Bekämpfung von Salzausblühungen und nicht alles aufgegraben?:o
     
  5. Baust

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    Spare jeder Zeit,:mauer
    dann hast du immer Not:irre
     
  6. mls

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    jo. hat nicht funktioniert. war auch nicht meine idee, im
    gegenteil.
    ohne aussen aufzugraben, flächen- und querschnittsabdichtung einzubauen,
    putz/mw sanieren etc., ist das ein lotteriespiel.
     
  7. #6 kindlyeve, 29. Juni 2010
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    oh ok.
    Na, mein Altbausanierer hat fürs Aufgraben und sanieren 15000€ :wow veranschlagt. Was kann ich da ohne weitere Kenntnisse alles selbst machen. Sollte ich das Aufgraben übernehmen und nur das Abdichten ihm überlassen, damit sich da keine nicht reklamierbaren Fehler einschleichen? Ich meine fürs Aufgraben muss man nicht Meister sein.
    Vielleicht noch jemand da, der das auch so gemacht hat? Wie sieht es aus, mit dem Gebäude was nicht auf Keller steht?
    Wie tief muss ich da graben und wie weit bei dem Gebäudeteil mit Keller.
    Ich werd da echt nen Architekt drüber gucken lassen aber vorab kann ich ja schon mal etwas Wissen/ Erfahrungen einholen :D
     
  8. #7 ReihenhausMax, 29. Juni 2010
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    Frag am besten den Altbausanierer, wo Du als Handlanger helfen kannst. Ich hab bei
    einem Mauerdurchbruch zwischen Küche und Wohnzimmer mitgeholfen (Schutt raus
    fahren, Stahlträger mit reinwuchten), so daß nur ein Maurer nötig war und der
    sich nicht mit dem Kleinkram abgeben mußte. Ggf.
    wird man das Haus nicht komplett ausgraben können, sondern schrittweise vorgehen
    müssen und dann kann man da schlecht vorarbeiten. Und die Neigung muß natürlich
    auch passen und ggf. abgesichert werden ...
     
  9. Baust

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    Mir fehlt hier erstmal die Diagnose.

    Wie wurde das Haus früher genutzt?
    Wie wurde es gelüftet?
    Wie/ woraus ist der Sockel verputzt/ verkleidet?
    Welcher Putz ist an den Innenwänden?
    Welcher Lastfall liegt am Objekt vor?

    Woher kommen die Salze im Mauerwerk und um welche Salze handelt es sich?
    Während die allgegenwärtigen Sulfate erst bei 70% real. F in Lösung gehen geschieht
    das bei Nitraten bereits ab 50%.
    Das heißt, wenn sich Nitrate im Mauerwerk befinden sind diese je nach LF, über, oder unter 50% In Lösung oder kristallisieren gerade aus.
    Bei Sulfaten findet dieses Wechselspiel erst bei 70% statt.

    Wo will der Sanierer eine Vertikalabdichtung am nichtunterkellerten Bauteil anbringen?

    Was hat der Sanierer zu Möglichkeit von Kondensatausfall oder hygrischer Feuchte gesagt?

    Warum, empfiehlt er bei seiner Diagnose (Skepsis) keine Horizontalsperre unterhalb des Fußboden?

    Fragen über Fragen die vorher beantwortet werden sollten.

    Grüße aus Schönebeck
     
  10. #9 kindlyeve, 29. Juni 2010
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    und da haben wir schon den Salat. Ich habe noch nicht mal Bauzeichnungen von dem Haus. :wow Die sind damals im Archiv verbrannt und die Eigentümerin ist vor 4 Jahren verstorben. Also, kein Lüftungsverhalten klärbar. Was ich sagen kann: In dem problematischen, nicht unterkellerten, Anbau war eine gaaaanz kleine Backstube. Der Ofen aus Backstein ist noch drin und wird dann entfernt. Ich habe überlegt, ob die Salzausblühungen evtl. von dem Kondenswasser des Backens kommen. Es riecht nicht muffig im Haus und der Keller dünstet auch nichts Unangenehmes aus.
    Das Angebot meines "Sanierers" ist ehrlich gesagt nicht sehr ausführlich. Aber langsam bekomm ich auch Zorn, wie die hier alle arbeiten. Ich vermisse eine "gute" Beratung und eine kundenorientierte Vorgehensweise. Haben selbst eine Fa. für Fenster/ Sonnenschutz. Dachte alle arbeiten so gründlich wie wir.....!:mega_lol: Wie sieht es mit so einer Mauerwerksanalyse aus? Entstehen da riesen Kosten oder hat man dafür aber auch nen mega Nutzen?
    Man(n):bounce: schicke mir einen begabten und fachlich korrekten Handwerker....
     
  11. #10 kindlyeve, 29. Juni 2010
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    ... ich habe einen Termin mit einem Maler. Lasse die Putz-und Sockelfrage klären und evtl. auch diese Kondensat- Sulfat- und Nitratsache. Leider dauerts bis Freitag.
    Ist bei uns Kunde- vielleicht nimmt er sich aus diesem Grund etwas zurück mit sinnlosen Abdichtungen
     
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  13. Baust

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    Wie die Bilder aussehen ist auf die Fassade Kunststoffputz geschmiert worden, dieser behindert die Diffusion so massiv, das er allein die Ursache für Ihr Problem sein.
    Ist der Sockel am nicht unterkellerten Gebäudeteil genau so hoch wie der am unterkellertem Teil?

    Grüße aus Schönebeck
     
  14. Eric

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    @ BauSt: Auch für Dich gilt, daß es hier keine Online-Beratung per Glaskugel gibt.

    Der Fragesteller hat gesagt bekommen, daß er von einem unabhängigen und versierten Fachmann, also einem Architekten, Sachverständigen usw., vor Ort eine Schadens- und Ursachenanalyse durchführen lassen soll. Das kostet - wie vieles im Leben - Geld.

    Deine Weiterfragerei ist sinnlos, weil sie keine Lösung des Problems bringt.

    Für den Fragesteller gilt, daß er den Tipp beherzigen kann oder in ein Bastell- Forum wechseln soll. Das er das sucht, ergibt sich aus seiner dämlichen Frage: Wer hat schon einmal ein Haus saniert und kann mir Tipps geben?

    Das wäre genau so, als würde ich fragen, wer hat schon einmal ein Auto repariert. Mein Auto springt nicht an. Ich will es selbst reparieren.

    Umfassende Anleitungen für die Sanierung von Bauwerken sind nicht Gegenstand dieses Forums. Wir schreiben hier keine DIY-Anleitungen für alle erdenklichen Arten von Sanierungen. Gefragt werden kann nach konkreten Verfahren. Die Frage muß einen konkreten Inhalt haben und aus der Fragestellung muß zu erkennen sein, daß der Fragesteller bereits Fachleute eingeschaltet hat, aber nicht weiterkommt.

    Ein Forum " wir basteln miteinander und ersparen uns Geld " wollen wir nicht. Wer das nicht akzeptiert, mag sein eigenes Bastelforum aufmachen.
     
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