Sandsteinsockel dämmen

Diskutiere Sandsteinsockel dämmen im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Laut Energieberater soll unser Haus (REH vor 1900) im Sockelbereich (rötliches Sandstein, verputzt) gedämmt werden (hier soll ein Fernsehzimmer...

  1. iang

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    Laut Energieberater soll unser Haus (REH vor 1900) im Sockelbereich (rötliches Sandstein, verputzt) gedämmt werden (hier soll ein Fernsehzimmer neben dem Heizungsraum kommen). Hinten vom Haus ist der Keller ebenerdig, der angrenzende Boden ist asphaltiert. An der Seite des Hauses an der Wand entlang geht eine Zementtreppe hoch zur Höhe des vorderen EGs, und der Sockel hört kurz vorher auf. An einer Stelle hinten, unten am Boden (60cm breit und 25cm hoch) bleibt der Putz im Winter dunkel, also wahrschienlich feucht. Ist auch immer schattig.
    Ich habe vor, den Putz zu entfernen, und eine untere Reihe von Styrodor (60cm hoch, 4cm stark, so dünn wegen anderen Bauteile) zu verkleben, und höher mit Mineralwollplatten, bis zu existierender EG-Styropordämmung auf 2m höhe.
    Kann es sein, dass der Sandstein feuchtigkeit vom Erdbereich hoch transportiert, und dass es zu Feuchtigkeitsschaden kommen kann, wenn ich diese Dämmung durchführen? Oder bleibt der Putz wegen Außenfeuchtigkeit und dem schattigen Platz dunkel?
     
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  3. Bauing24

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    Bei Sandstein muß man etwas mehr ins Detail

    Sandsteindämmungen sind nicht unproblematisch. Vor allem diffusionsdichte Dämmungen wie Styrodur können den Stein schädigen und die Feuchteproblematik verlagern.
    Ich empfehle meinen Bauherren deshalb in der Regel diffusionsoffene Systeme (z.B. Calciumsilikatplatten, Mineralfaserdämmung mit Putzträgerplatte und Hinterlüftung, etc.) bei Sandsteinsockel, oder aber die Dämmung dort zu reduzieren (evtl. Perlite-Dämmputz innen mit eingeschlitzter Heizleitung).
    Ohne die Situation genau zu kennen, ist aber ein Lösungsvorschlag nicht zu konkretisieren.
    Mit der Energieberatung allein, können solche Punkte nicht geklärt werden (ist dort auch nur bedingt vorgesehen), jetzt muss eine Detailbetrachtung der Problempunkte und Anschlüsse erfolgen (ggf. mit Berechnung einzelner Punkte), sonst richtet die Dämmung mehr schaden an, als sie Vorteile bringt.
    Viel Erfolg beim Planen.
     
  4. iang

    iang

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    Danke für die Antwort! Ich war im Urlaub und habe weiter im Intranet geforscht und nchts befriedigendes gefunden, außer masslosen Glaubenskriegen. Ich vermute, dass die dunklen
    Flecken vom Spritzwasser kommt, allerdings könnte eine aufsteigende Mauerfeuchtigkeit eine Rolle spielen. Deswegen auch meine Hemmungen mit der ersten Reihe von Styrodur. Allerdings wenn ich teure Experten beauftragen, lohnt sich das Geschäft nicht mehr, es sei denn die Ölpreise jedes Jahr verdopplen, und trotzdem möchte ich etwas für die Umwelt und das Haus tun. Durch ein einasphaltiertes Rohr bleibt mir nicht Platz an der einen Seite, und an der anderen sagt die Stadt nur 6cm! Also Hinterluftung geht nicht, glaube ich. Wenn Mineralwolle, dann wie bleibt sie Wasserdicht (Spritzwasser) und Diffusionsoffen?
    Danke im voraus.
     
Thema: Sandsteinsockel dämmen
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