Sandsteinwand ( Nass ) von außen verputzen / sperren wie richtig machen?

Diskutiere Sandsteinwand ( Nass ) von außen verputzen / sperren wie richtig machen? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, hoffe hier wird mir geholfen. Folgendes Problem, mein Altbau Bj 1927 ist im Kellerbereich an einer Seite extrem Nass ( Sandstein Keller &...

  1. #1 Bartstuber, 18. Juli 2014
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    Hallo, hoffe hier wird mir geholfen. Folgendes Problem, mein Altbau Bj 1927 ist im Kellerbereich an einer Seite extrem Nass ( Sandstein Keller & Sockel ) und zwischen den Fugen haben sich außen Löcher gebildet das sich das Wasser seinen Weg in den Keller gesucht hat. Problem war das das Wasser außen an der Mauer bei Sturzregen nicht schnell genug versickern konnte & regelrecht stand dann hat es zum Keller reingedrückt an 2 Löchern zwischen den Fugen im Inneren. Aktuell habe ich außen auf 1m gebuddelt um das Problem genau zu lokalisieren. Nun möchte ich das ganze an eine Fachfirma übergeben die die Seite des Hauses bis zur Bodenplatte ausgräbt & neu verputzt. Der Maurermeister ist der Meinung das wenn es im unteren Bereich des Mauerwerks genauso aussieht eine Betonschalung macht damit wir das ganze wieder dicht bekommen ansonsten normal verputzen mit Beton dann 2 mal Dichtschwämme drauf streichen & zu guterletzt noch dieses Teer gelumpe drauf. Mit Sandstein habe ich mich schon befasst d.h ich weiß das er atmen muss & trockenlegen bei Jahrelang feuchten Sandstein nicht die beste Lösung ist. Innen würde ich den Sandstein atmen lassen d.h unverputzt damit er die Feuchtigkeit in den Keller abgeben kann. 3 Fachleute waren der Meinung ( u.a. Ingeneur ) das das so ok ist mit den Beton außen & den Sandstein einseitig eventuelle feuchtigkeit abgeben zu lassen. Meine Frage: Ist das so korrekt? Einwände? Andere Vorschläge?


    MfG & danke schon mal im vorraus
     
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    Die ganze Aufbuddlerei ist so eine Sache. Bei uns in der Gegend wurden schon viele Sandsteinkeller freigelegt. Bei den meisten ist es gutgegangen. Ein Hausbesitzer hatte höllisch Glück, als eine Fachfirma den ganzen hinteren Bereich freigebuddelt hatte und plötzlich ein Teil der Kellerwand einstürzte und ein Hauseck in der Luft hing. Nur durch sehr schnelles Absprießen erlitt das Haus keinen Grundbruch.
    Kellerwände mal eben bis zur Bodenplatte (? hat das Haus eine Bodenplatte - wohl eher ein Bruchsteinfundament) freilegen, halte ich bei solchen Häusern für sehr riskant.

    Gruß
     
  4. #3 Bartstuber, 19. Juli 2014
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    Hallo, bin zwar Leihe aber meines erachtens hat das Haus eine Bodenplatte. Kann natürlich sein das früher mal Beton auf den Boden gegossen wurde. Jedoch sieht mir das eher aus wie eine Betonplatte.. Naja andersweitig wie ausbuddeln & neu verputzen / Betonschalung werde ih das wohl nicht dicht bekommen oder? Ist das wirklich so gefährlich? Die Seite ist 4m lang die auf muss, die eine längsseite von ca 10m & Vorderseite von ca 7m bleiben zu.. Die linke längsseite so oder so da es sich um ein Reihenendhaus handelt. MfG
     
  5. HWTIGGER

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  6. #5 Bartstuber, 19. Juli 2014
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    Ja bis unter die Bodenplatte wird auch nicht ausgegraben.. Und auch nicht rundrum nur 3/4 von einer Seite. Denke nicht das das probleme Gibt^^
     
  7. peterk61

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    Auch das ist äußerst problematisch. Es besteht Gefahr für Leib und Leben sowie für das Haus.
     
  8. #7 Gast036816, 20. Juli 2014
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    Gast036816 Gast

    ohne ingenieurmäßigen sachverstand sollte hier nichts passieren. das ganze geht nur abschnittsweise, aber deutlich kleiner als 3/4 einer seite. ansonsten kann die standsicherheit des gebäudes flöten gehen.
     
  9. #8 JamesTKirk, 20. Juli 2014
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    JamesTKirk Gast

    Bist Du Tragwerksplaner ??
     
  10. #9 Bauigel85, 20. Juli 2014
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    Bei so alten Häusern bleibt immer ein Restrisiko, weil keiner weiß, wie tragfähig die Fundamente wirklich sind. Pläne und Berechnungen aus dieser Zeit existieren nur in wenigen Ausnahmefällen. Von Baugrundgutachten ganz zu schweigen. Da bleibt nur äußerst vorsichtig ans Werk zu gehen und das bedeutet sicher nicht, einfach mal 3/4 der Wandlänge freizubuddeln, sondern ähnlich, wie bei einer Unterfangung, immer nur schmale Abschnitte freizulegen, zu sanieren und möglichst schnell wieder anzufüllen.
    Ich denke schon, dass es sonst Probleme geben kann. Vielleicht viel schneller, als man meint.
    Und im Vergleich zu einem eingestürzten Haus dürfte eine feuchte Kellerwand doch wohl das kleinere Übel sein.
     
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  12. #10 gunther1948, 20. Juli 2014
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    hallo
    bei den alten häusern wurde die bodenplatte in der überwiegenden zahl der fälle erst nachträglich eingebaut und als bodenplatte, im heutigen sinne, würde ich das nicht unbedingt bezeichnen.
    1927 vermute ich keine betonfundamente sonder erste schicht aus hartsteinblöcken ( basalt, diorit je nach region.)

    gruss aus de pfalz
     
  13. #11 gunther1948, 20. Juli 2014
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    hallo (ergänzung )
    horizontalsperre fehlt da oft gänzlich bzw. besteht aus teergetränkten stofflappen wenn überhaupt was eingebaut ist.

    gruss aus de pfalz
     
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