Sanierung einer Doppelhaushälfte 1962

Diskutiere Sanierung einer Doppelhaushälfte 1962 im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich wohne allein mit Frau in einer kleinen Doppelhaushälfte Baujahr 1962. Die Wände sind aus Vollbeton, 24 cm. Fenster 89, doppleverglast...

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  1. #1 Eckhard, 17.02.2011
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    Hallo, ich wohne allein mit Frau in einer kleinen Doppelhaushälfte Baujahr 1962. Die Wände sind aus Vollbeton, 24 cm. Fenster 89, doppleverglast laut Fensterbauer u-Wert ca. 3.
    Dach zwischensparrengedämmt.
    Energieverbrauch bei 110 m2 Wohnfläche und 155 m2 Nutzfläche: 950 l Heizöl bei Brenner Bj 89, sowie 3 Festmeter Holz (Schwedenofen) und Brauchwassersolaranlage ca. 5 qm2.

    Ich überlege mir nun eine Fassadendämmung und neue Fenster.

    Man hat mir 16 cm Styropor 0,32 empfohlen sowie Doppelglasisolierfenster.
    Ich solle keine 3-fach Fenster mit U= ca. 0,9 nehmen, da wären die Rahmen zu dicht, wenn ich ein WDVS mache (Aussage eines Fensterbauers: halte ich für hochgradigen Unsinn). An den Innenwänden könnte ich die vorhandenen "Thermopeten" belassen.

    Dann habe ich noch eine auskragende Balkonplatte im Schlafzimmer überm Wohnzimmer (Schwedenofen steht drunter). Der Stukkateur meinte, ich bräuchte den Balkon nicht einpacken lassen, das sei nicht so wild mit der Wärmebrücke. Es wär halt ein Aufwand, da neues Geländer am Balkon nötig wäre, und komplett neuer Aufbau, evtl. auch Fenster hochsetzen lassen. Derzeit ist es lediglich die Betonplatte mit ner Betonfarbe drauf).

    Für die ca. 130 m2 Fassade will der Stukkateur mit allem drum und dran (Dachverbreiterung, Fallrohrversetzung, neue Fensterbretter ca. 18500 Euro.

    11 Neue Fenster dreifach verglast U=0,9 18m2 Fensterfläche und ne neue Haustüre: ca. 12000 Euro (vom Baumarkt).

    Was meint ihr?
    Welche Fenster soll ich nehmen?
    Was mache ich mit dem Balkon?
    Soll ich das Ganze überhaupt machen? (ich schätze ich kann damit ca. 500 L Heizöl/Jahr sparen, und hab ein angenehmeres Raumklima wegen Wegfall der Konversionskälte an Wänden/Scheiben. Zusätzlich ein bisle Wertsteigerung. Aber wenn ich in 20 Jahren verkaufen will, möchte eh keiner mehr ne Hütte aufm Land, 10 Km weit weg vom nächsten Bahnhof.

    Lohnt es sich evtl. ein Gutachten erstellen zu lassen, oder komm ich wahrscheinlich eh nicht in einen interessanten Energieeffizienzhaus-Förderungsbereich?
    Ab 1.3. bekomm ich ja eh 5% Zuschuß für Einzelmaßnahmen, auch ohne Gutachten, wenn ich das richtig verstehe.

    Fragen über Fragen:-)

    Vielen Dank für die Stellungnahmen
     
  2. R.B.

    R.B.

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