Sanierung Heizung: Rohre in Estrich/Betonboden

Diskutiere Sanierung Heizung: Rohre in Estrich/Betonboden im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, bei der Sanierung einer Wohnung in einem 5-Etagen-Haus aus den 50er/60ern wird von Gas-Einzelöfen auf Gas-Etagenheizung umgebaut. Die...

  1. Baldbauherr

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    Hallo,

    bei der Sanierung einer Wohnung in einem 5-Etagen-Haus aus den 50er/60ern wird von Gas-Einzelöfen auf Gas-Etagenheizung umgebaut. Die Planung des Heizungsbauers sieht vor, die Heizungsrohre im Boden durch den Flur und dann in einer Fussbodenleiste zu den Heizkörpern zu führen. Dazu braucht er 4cm tiefe und 10cm breite Schlitze im Boden (einmal vom Bad über den Flur ins gegenüberliegende Zimmer ca 1,50m und dann nochmal vor einer doppelflügeligen,bodentiefen Balkontür (ca 2m)

    Estrich (Gussasphalt? Schwarz mit Steinchen vollflächig gegossen) hat 3cm, dann kommt eine Papier/Kokosähnlichematte und dann der Betonboden, der dann ca 1 cm tief geschlitzt werden muss.
    Nun sollen die isolierten Rohre rein und dann Estrichbeton drübergegossen werden.
    Meine Befürchtung ist nun aber, dass damit eine Schallbrücke entsteht und es Probleme geben könnte.
    Kann man das so machen? Als Endbodenbelag soll Laminat drauf, schwimmend verlegt auf 3mm Trittschaldämmung.

    danke und Gruß
    B
     
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  3. Julius

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    Machen KANN man solch einen groben Murks natürlich schon... :Baumurks
    Nur empfehlen kann man ihn nicht!

    Laß die Sache von einem Planer entwerfen, der auch etwas von der Sache versteht.

    Gehört Euch denn die Wohnung (ETW) oder das ganze Haus?
    Was befindet sich unter dieser Wohnung?
     
  4. Baldbauherr

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    Mist. Ich habe es befürchtet....

    Darunter natürlich eine weitere Wohnung, das ganze Haus gehört uns als Erbengemeinschaft. Mit Murks meinst du die Rohrführung generell oder die Wiederauffüllung der Schlitze?

    Wir haben entschieden, nach und nach bei Mieterwechsel die Wohnungen zu sanieren. Über den Zustand waren wir jetzt allerdings etwas geschockt.
    Mit solchen umfangreichen Maßnahmen hatten wir nicht gerechnet.

    Mit "Planer der sich auskennt" meinst Du einen sanierungserfahren Architekten nehme ich mal an. Kann man sich auch Fachbetriebe allein denn überhaupt nicht mehr verlassen:motz

    danke und Gruß
    B
     
  5. Julius

    Julius

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    Von Installationsfachbetrieben darf man fachgerechte Installationen erwarten.
    Für Planungen sind diese aber eigentlich weder zuständig noch i.d.R. befähigt.

    Also - wie Du richtig erkannt hast - sanierungserfahrenen Archi hinzuziehen.

    Ich würde auch überlegen, die Heizungen nicht Wohnung für Wohnung zu machen!
    Wirtschaftlicher dürfte eine Zentralanlage fürs komplette Objekt sein.

    Was für einen Wärmeerzeuger hat man Euch denn angeboten?

    Die beliebten atmoshphärischen "Gasthermen" innerhalb der Wohnung sind nämlich ein Wärmeleck ersten Ranges! Sie blasen die teuer erwärme Raumluft nämlich rund um die Uhr nach draußen, also nicht nur, während sie laufen...
     
  6. Julius

    Julius

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    Akzeptabel wären ME höchstens raumluftunabhängige Einzelgeräte (mit jeweils eigener Wand- oder Dachdurchführung). Also einzeln im Sinne von einem pro Wohnung, im Gegensatz zu einem Zentralkessel für das Gebäude.
     
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  8. Baldbauherr

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    ja, Angebot bezieht sich auf Gastherme im Bad.
    Habe das Angebot gerade nicht hier, deswegen kann ich auch nichts Näheres dazu sagen. Hast Du mal bitte ein Beispiel für so ein raumluftunabhängiges Einzelgerät? (evtl. per PM)
    Klingt interessant, aber Heizungsrohre bräuchte man da wohl trotzdem.
    Zentralanlage kommt derzeit absolut nicht in Frage. Klar ist es eventuell nicht ganz vernünftig, aber jetzt gehts leider erstmal nicht anders.
    In ein paar Wohnungen hat "glücklicherwiese" der Vorbesitzer schon Etagenheizungen einbauen lassen. Diese Wohnung war jetzt hoffentlich der schlimmstmögliche Zustand. Elektro, Heizung, Bad und Küchenanschlüsse.

    Zum "eigentlichen" Problem falls wir die Rohrführung so wie oben beschrieben machen lassen: gibts da eventuell eine Möglichkeit bei den Schlitzen die 1cm Beton mit einer Perlite-Schüttung oder Ähnlichem akustisch zu trennen und dann nur die 3cm fehlenden Estrich mit Estrichbeton aufzufüllen?
    Neubaustandard wirds eh nie werden aber dementsprechend sind natürlich auch die Mieten..... Nur Schallbrücken würde ich schon gerne vermeiden.

    Danke und Gruß
     
  9. honney

    honney

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    bauleitender Dipl.-Ing. mit viel Spass am Job!
    Habe selbst gerade ne Wohung in ähnlichem Alter in der Mache, die Schlitze auch schon drin, habe mir überlegt die Heizungsrohre auch von der Wand in den Boden zu legen und habe folgenden angedacht: Ranndämmstreifen unten drunter zur Schallisolierung (ist he hammermässig schlecht schallmässig getrennt, die Mutti unter mir verstehe ich wortwörtlich), Rohre isolieren gegen den agressiven Beton, Rest auffüllen mit Estrich oder Ausgleichsmasse oder was wir sonst so über haben.
     
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