Sanierung von Fassade bei altem Holzriegelbau

Diskutiere Sanierung von Fassade bei altem Holzriegelbau im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Liebe Forenmitglieder, ich möchte dieses Jahr mein geerbtes Holzhaus BJ 1905 sanieren bzw. damit verbunden auch den Vollwärmeschutz verbessern...

  1. Mink

    Mink

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    Liebe Forenmitglieder,

    ich möchte dieses Jahr mein geerbtes Holzhaus BJ 1905 sanieren bzw. damit verbunden auch den Vollwärmeschutz verbessern und gleichzeitig meine Heizung erneuern bzw. diese um einen neuen Holzkesseln erweitern.

    Dazu bräuchte ich bitte noch einige Informationen bzw. euren Rat, da ich leider langsam verzweifle.

    Ich habe in den letzten Monaten viele Fachmeinungen eingeholt, die sich leider alle mitsamt teilweise wiedersprechen. Auch wird bei mir in der Gegend nur nach ein un dem selben Schema saniert, was meistens einfach EPS,EPS,EPS immer und überall bedeutet !

    Ziel meiner Sanierung soll mit Sicherheit kein Niedrigenergiehaus bzw. Passivhaus sein. Ich möchte nur das
    Wohnklima erhöhen bzw. natürlich auch die Heizkosten senken.
    Derzeit. ca. 2000€ inkl. Warmwasser (Gas-Therme)

    Was mir natürlich auch wichtig ist, soweit wie möglich diffusionsoffen zu sanieren. Damit keine Feuchtigeitsschäden entstehen.

    Beschreibung


    Haus:
    Haus in Holzriegelbauweise BJ. 1905 auf Bruchsteinkeller,
    Bruchsteinkeller ist nicht feucht bzw. ist auch keine Gefährdung durch Hochwasser etc. vorhanden. In den frühen 80er Jahren erstmals renoviert bzw. auch um ca. 100m² in Holzriegelbauweise erweitert (Insgesamt ca. 200m²). Ein kleinerer Zubau erfolgte auch noch im Jahr 1998. Es wurde ein kleines Vorhaus (leider billige Ziegelbauweise = wahnsinnig kalt) bzw darüber eine kleine Veranda in Holzriegelbauweise errichtet. Es gibt im ganzen Haus kein Problem mit Schimmel bzw. schlechten Holzträgern oder sonstiges. Das Klima ist mit Heizung auch erträglich, in keinem Raum geht die Temperatur unter 21 Grad. Was zumindest für die Altbaue die ich kenne schon nicht mal so schlecht ist. :-):e_smiley_brille02:


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    Fenster-/Fensterfläche :
    Haus:
    ca 16m² = 80er Jahre Mahagoni-Holzfenster (UW = ca. 2,0 ?)
    1,8m² X Blumenfenster 1,50X1,20m Fixverglasung (UW =ca.2,0 ?)
    Vorhaus und Holzveranda:
    10m² = 2000er Kunstoffenster (UW = 1,6 ?)

    Mein Sanierungskonzept:
    Alle alten 80er Jahre Mahagoni-Holzfenster würden gegen
    neue UW= 1,1 Holz-Alu Fenster ersetzt.
    Das Blumenfenster bzw. alle "neueren" Kunststoffenster würde ich eingentlich aus Kostengründen gerne behalten.

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    Wandaufbau 1 Stock (etwas! eigenwillig:cry):
    12,5mm Gipskartonplatte
    Installationsebene
    1,5cm Holzfaserplatte
    11cm Holzständerwand
    Dämmung: Ausgefüllt mit div. kleineren u. größeren Styroporbruchplatten
    2cm Holzlattenschalung direkt auf Holzriegelbauweise

    Mein Sanierungskonzept:

    Alte Fassade bzw. Dämmung wird bis zur innen angebrachten Holzfasserplatte entfernt und der Holzständerwand nochmals um 12cm aufgedoppelt.
    Dann wird von aussen (nach innen) eine Dampfsperrfolie angebracht und mit 2 X 12cm Steinwolle 040 (1 Xhorizontal bzw. 1 X längs ausgedämmt).
    Därüber dann eine Windsperrfolie. Danach würde eine Konterlatung und eine unbehandelte Lärchenfassade folgen.

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    Wandaufbau Erdgeschoss :
    12,5mm Gipskartonplatte
    Installationsebene
    1,5cm Holzfaserplatte
    11cm Holzrständerwand
    Dämmung: Div. kleinere u. größere Styroporbruchplatten:boxing
    1,5cm Holzfaserplatte
    Aussenputz

    Mein Sanierungskonzept:
    Alten Aufbau mächte ich so belassen bzw. auch hier
    ebenfalls 12cm in Holzriegelbauweise aufdoppeln und danach senkrecht mit 12cm 040 Steinwolle ausdämmen. Eventuell besser 2 X 6cm verbauen ?
    Darüber eine Holzfaserdämmplatte mit möglichst Diffusionsoffenen Aussenputz (Empfehlung)? bzw. bei der Nordseite des Haussen anstatt Putzfassade ebenfalls eine hinterlüftete Holzfassade.

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    Keller u. Sockel:
    Altbau steht auf Bruchsteinkeller, der Rest steht auf Fundamentplatte ohne Keller. Verputzter Sockel im Neubau, sichtbarer Bruchsteinkeller im Altbau.

    Mein Sanierungskonzept:

    Hier möchte ich eigentlich im Bereich Neubau "nur" eine ca. 6cm XPS-Dämmplatte anbringen. Mehr nicht. Drainage oder sonstiges ist eigentlich nicht geplannt.
    Ist dies nötig wenn kein Problem mit drückendem Wasser besteht ?


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    Dach:
    Dies wurde vor zweien Jahren zur Hälfte neu gedeckt, der Rest ist noch mit
    Eternitplatten gedeckt. Dämmung erfolte wieder mit guten altem Styropor.:boxing

    Mein Sanierungskonzept:
    Dies wird wenn möglich dieses Jahr auch noch fertig erneuert gedekct bzw. die Innendämmung mit Steinwolle erneuert.

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    Heizung:
    ca. 15 Jahre alte Zentralheizung mit Gas-Therme
    Warmwasser über GAS-Durchlauferhitzer

    Mein Sanierungskonzept:
    Es ist bereits ein alter Holzkessel für die ZH vorhanden der zurzeit aber kapput ist, diese würde ich gegen einen neuen Holzkessel (Guntamatic Kobra 14KW) tauschen. Brennholz kann ich mehr selbst sehr günstig machen, und damit die Heizkosten etwas senken. = Zusatzheizung
    Ebenfalls habe ich mir bereits eines verbauten Kaminofen mit Speichersteinen im Wohnzimmer setzen lassen.

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    Sind meine Planungsschritte soweit sinnvoll, bestehen Probleme durch Taupunkte etc. ?

    Bin über jede konstruktive Antwort wirklich dankbar !
     
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Sanierung von Fassade bei altem Holzriegelbau

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