Sanierung zu KFW Effizienzhaus 70 finanzieren

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  1. #1 Rocketman, 3. März 2011
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    Hallo,

    wir wollen ein Haus zu einem KFW 70 Effizienshaus sanieren.
    Meine Familie besteht aus mir, meiner Frau, eine Tochter und Kind Nr. 2, welches ende Juni erwartet wird.

    Mit folgenden Eckdaten kalkuliere ich im Moment.
    - Geschätzte Umbaukosten 300.000 Euro (Komplettsanierung mit 180m² Wohnfläche, ohne Außenanlagen). Wir wollen zusätzlich natürlich viel in Eigenleistung erledigen.

    - Grundstück ( 800m² ) mit Altbestand wurden schon durch Eigenkapital, von uns, gekauft.

    - Ich kann 2x KFW Programm 151 beantragen, da VOR dem Umbau 2 Wohneinheiten bestanden --> 2x 75.000 Euro zu 2,88%, bei Laufzeit von 20 Jahren und 10 Jahren Zinsbindung. --> mtl. Annuitäten ca 850 Euro.

    - Eigenkapital sind 55.000 Euro (20.000 Euro werde ich als Reserve zurückhalten)

    - Mein Nettoeinkommen liegt im Moment bei ca. 3000 Euro.

    - Meine berechneten mtl. Belastungen liegen bei ca. 1200 Euro.

    Zu finanzieren wären demnach noch:

    290.000 Sanierungskosten
    -150.000 KFW 151
    -15.000 Tilgungszuschuss KFW 151, bei Erreichen KFW 70
    -55.000 EK

    90.000 Rest

    Die Sparkasse hier vor Ort schlägt, zur Finanzierung der 90.000 Euro, ein Sofortdarlehen vor, welches mit 3,95% angesetzt wird. Gleichzeitig soll noch ein 90.000 Euro Bausparer angezahlt werden, der nach ca. 10 Jahren das Sofortdarlehen ablösen soll und von dem wir dann ein Darlehen zu 3,5% haben könnten.
    Vorteil: Ich weiß nun schon, dass ich in 10 Jahren ein Darlehen zu 3,5% haben kann.
    Sondertilgungen auf den BS sind jederzeit möglich.

    Nachteil: Wurde hier schon öfters erwähnt - Abschlussgebühr 1%

    Ich kann mich im Moment noch nicht mit dem Anbebot anfreunden und suche noch andere Möglichkeiten die 90.000 Euro anderweitig zu finanzieren.

    Ich würde nicht gerne nicht mehr wie 1100- 1200 Euro mtl. Zahlen. Das gesparte Geld würde ich, je nach Bedarf, gerne für Sondertilgungen nutzen.

    Welche sinnvollen Möglichkeiten gibt es.

    Danke schon mal im Voraus, für eure Vorschläge.

    Gruß
     
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  3. R.B.

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    Das ist nicht der einzigste Nachteil. Aber das lässt sich alles anhand eines Zahlungsplans ermitteln.

    Das ist nicht logisch gedacht. Entweder ich habe das Geld, dann kann ich auch sofort tilgen, oder ich habe das Geld nicht, dann wird das auch mit der SoTi nichts. Sondertilgungen vereinbart man nicht für durch niedrigere Tilgung "gespartes" Geld, sondern für unregelmäßige (nicht vorhersehbare) Einnahmen.

    Es wäre völlig sinnfrei, wenn man (schlecht verzinstes) Guthaben auf einem Konto liegen hat, während man an anderer Stelle einen teuren Kredit finanzieren muss.

    Ich würde mir alternativ zur BSV Variante ein "normales" Annuitätendarlehen rechnen lassen. Dann kann man vergleichen. Die Zinssicherheit ist zwar ein Argument, es stellt sich jedoch die Frage, mit welcher Restschuld geht man in diese Phase?

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Rocketman, 3. März 2011
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    Danke Ralf für den Denkanstoß. Ich werde nochmal mit einem Annuitätendarlehen vergleichen. Da aktuell die Bauzinsen wieder am Steigen sind, dachte ich, dass die garantierten 3,5% eine gute Absicherung währen. Natürlich darf man die Restschuld nicht aus dem Auge verliehren!

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ist meine Kalkulation zu knapp bemessen?

    Die monatliche Belastung liegt bei ca. 1200 Euro. 1200 wollte ich für die Tilgung und Zinsen ausgeben. Bleiben unterm Strich 600 Euro Luft.
    20.000 Euro habe ich noch an EK, als Reserve.
    Den Puffer von 600 Euro mtl. wollte ich eigentlich für evtl. Reparaturen KFZ, Wirtschaftskrise und was weiß ich noch einplanen. Ist das Sinnvoll?

    Ich werde mir auf jeden Fall noch für beide oben genannte Fälle einen Zahlungsplan ansehen.

     
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