sanieung mittendrin bj 1992

Diskutiere sanieung mittendrin bj 1992 im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; hallo, wir sind schon fast mittendrinn in der sanierung unserer dhh. zuerst mal entschultige ich mich für die verdrehten buchstaben und die...

  1. #1 zielvorauge, 31. Mai 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Mai 2013
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    hallo, wir sind schon fast mittendrinn in der sanierung unserer dhh.

    zuerst mal entschultige ich mich für die verdrehten buchstaben und die fehlende shifttaste.... die liegt hier an der technik.

    nun zum anliegen.

    bj 1992 180 qm 5 personen.
    ziegel massiv, holzfenster, betondecken, dachgeschoss bis oben genutzt, unterkellert ölheizung.

    nach den gesprächen mit dem energieberater dann die entscheidung


    fenter und ausenwand wirtschaftlich ( noch nicht) rentabel.

    wir konzentrieren uns auf:

    aufdachdämmung mit holzphaserdämmplatten und zwischensparrendämmung mit selbigen oder hanf. nach kfw standart. dachfenster in dem zug erneuern.

    grundofen mit warmwasserführung zur heizung und brauchwassernutzung. analyse steht noch aus, bisher nur so daten im raum wie 6 kw, 60 prozent wasserseitig...

    solar auf dem dach und pufferspeicher von 1000 l im keller. hier die rechning der heizungsfirmen mit 4 kollektoren, die des ofenbauers und des energieberaters 7-9 kollektoren. sind röhrenkollektoren wirklich sinnvoll?

    eigebtlich auch kessel, brenner und tanktausch gemeinsam mit den ganzen venielen und reglern......


    ziel ist es gut gedämmt kostengünstig zu heizen. momentaner ölverbrauch bei 1200 e im jahr. sorry literweiss ich jetzt nicht. ofen und solar sollen akkern und öl nur unser notpolster sein.
    ein. neuer weishaupt puffer steht mit 300 l schon drin der wurde trotz wissen um unser ziehl damals von den fachmännern verbaut. dieser soll eigentlich weiter genitzt werden. ( btauchwasser)




    da nach den kostenvoranschlägen die zahlen uns übermannen - dach 55000, heizung mit allem inkl 4 kollektoren 30000, grundofen von p..... 16000.... überlegen wir auf dach, grundofen, thermie und puffer mit der technisch gut passenden instelation und regelung zu setzen und die öltanks sowie kessel erst mal sein zu lassen.

    auf was sollten wir achten? fachliche meinung zum ganzen vorhaben erwünscht. warum ergeben sich so preisdifferenzen der einzelnen massnahmen? freunde haben ihr einfamilienhaus bj 60 er für 21000 dachseitig gedämmt. bei uns steht in denqm angaben was yon 130 qm und der aufpreis zu holzphader begründet dies auch nicht.

    lg in der hoffnung das sich hiernein lebendiger und produktiver austausch ergiebt
    stefanie03
     
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  3. R.B.

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    Oben schreibst Du noch von kostengünstig heizen, aber dafür 100T€ investieren bei gerade mal 1.200,- € Heizkosten p.a.?
    und das für ein Haus das gerade mal 20 Jahre auf dem Buckel hat?

    Halleluja, da legst Du noch ein paar Euro drauf und Du kannst ein neues Haus bauen. :winken
     
  4. H.PF

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    Was hattet ihr denn als Kostengrenze angepeilt? KFW ist nicht immer sinnvoll...
     
  5. R.B.

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    So, nach diesem Thema brauchte ich zuerst mal ein Stück Kuchen......

    Bei Heizkosten von 1.200,- € p.a. liegt der Heizölbedarf wohl irgendwo im Bereich um 1.500 Liter p.a., auf jeden Fall deutlich unter 2.000 Litern. Das bedeutet, Ihr braucht 15.000kWh bis maximal 20.000kWh p.a. Warmwasser ist darin vermutlich auch enthalten.

    Das Haus ist Bj. 1992, also mit Sicherheit noch in einem ordentlichen Zustand, auch wenn der heutige Dämmstandard nicht erreicht wird. Das DG ist ausgebaut, also gibt es vermutlich schon eine Zwischensparrendämmung o.ä. Die Dämmwerte für Wand und Fenster kann man ermitteln, aber der bisherige Ölverbrauch deutet schon darauf hin, dass die Hülle so schlecht gar nicht sein kann.

    Man sollte sich jetzt die U-Werte der vorhandenen Bauteile mal genauer anschauen. Das Einsparpotenzial durch die von Dir genannten Maßnahmen bewegt sich vielleicht irgendwo um 5.000-10.000kWh, viel genauer kann man das ohne weitere Infos nicht schätzen, und mit dem genannten Bereich lehne ich mich schon sehr weit aus dem Fenster.

    d.h. Selbst bei einem Ölpreis von 1,- €/Liter reden wir von über 100 Jahren bis sich die Maßnahmen amortisieren, da muss man wohl nicht weiter nachdenken.

    Nachdenken würde ich aber angesichts der Preise die Dir genannt wurden. 55.000,- € für ein Dach mit 130m2, das sind 423,- €/m2, dafür könnte man das Dach auch noch mit Blattgold belegen, und der Goldpreis ist aktuell auch schon ganz schön hoch.

    Röhrenkollektoren haben Vor- und Nachteile. Dazu muss man jetzt tiefer in die Anlagenplanung einsteigen (inkl. Ausrichtung der Kollektoren etc.). In den meisten Fällen fährt man aber mit Flachkollektoren besser.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 zielvorauge, 31. Mai 2013
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    um einmal ein paar zahlen klar zu stellen.

    wir haben hier alle räume in nutzung. wir brauchen alle.
    wir sind vom heizverhalten auf sehr sparsam eingestellt. unsere kinder sind noch klein und nutzen ihre zimmer noch nicht so ausgiebig. wir haben überall zeitgesteuerte thermostate und diese sehr sparsam eingestellt. besucher finden es bei uns immer zu kalt. seit wochen ist die heizung aus, im winter im geheizten zustand bei 20 c stundenweise je nach raumnutzung, momentan bei den temperaturen bei 18 c.
    würden wir es wärmer haben wollen müssten wir emens mehr heizen. unser nachbar verbraucht alleine die fast dreifache menge öl jährlich.

    im sommer dagegen in den zimmern unterm dach und den gaubenzimmern trobische temperaturen. so das ich diese temperaturen meinen kindern nicht zumuten möchte wenn sie ihre zimmer intensuv nutzen.

    im erdgeschoss steht ein güntiger baumarktofen welcher 8 jahre auf dem buckel hat und laut schornsteinfeger in zwei jahren nichtmehr zum einsatz kommen darf. dieser verbrennt so garnicht effektiv und warum nicht waserführend nutzen. wir heizen lieber holz statt die heizung aufzudrehen. auf der infosuche kamen wir so zum grundofen.

    solar war schon seit 4 jahren angedacht.


    grüsse zielvorauge
     
  7. #6 zielvorauge, 31. Mai 2013
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    danke euch bis hier her.....

    röhrenkollektoren... nur der heizungsherr sprach davon. alle anderen (energieberater, ofenherr, dachdeckerfirma) von flachkollektoren.

    übrigens, ich weiss nicht wieviele angebote man sich einholen sollte, aber 7 beim dach, 4 bei der heizung und 3 beim ofen fand ich schon viel. preislich gebeb sie sich nicht viel.

    eigenleistung ist mangels zeit leider fast nicht möglich. dafür ist das familienleben zu kostbar um die 2 tage die bleiben dann noch vollzustopfen. auch wenn das können durchaus da ist und wir früher alles selbst gemacht haben.
     
  8. H.PF

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    So, das ist doch mal eine zielführende Aussage. Die Meisten dämmen halt um Kosten zu sparen, ich sehe das oft etwas Anders... Ich mach das oft nur aus Komfortgründen, so ist das ja auch bei dir. DA ist eine Dachdämmung sehr gut und völlig verständlich, ist hier auch so gemacht worden. Das System ist nicht so prall aber der sommerlicher Wärmeschutz ist schon ganz in Ordnung. Ich kenne das Haus halt von Geburt an und weiß wie unerträglich heiß es früher hier Oben gewesen ist.

    Das sind die vielen Euros schon wert gewesen...
     
  9. #8 zielvorauge, 31. Mai 2013
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    beziehst du den letzten absatz auf dich oder uns?

    thema neubau....klar ist ein neubau auf allen ebenen sehr reizvoll, klar ist das viel geld, viel mehr als wir erhofft hatten.... aber ein neubau ist nicht ein wenig sondern viel teurer.

    da kommt zum hauspreis dann noch ein grundstück dazu. bei 350 e der qm und einem einfamilienhaus was wie wir finden schon 600 bis 700 qm grundstück haben sollte kommt da einiges zusammen. auch ohne komplett fertige räume geschweigeden ausenanlage.
     
  10. H.PF

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    HIER war es jeden Cent wert, den die Dämmarbeiten gekostet haben... Auch wenn es eine kräftige Stange Geld war, die meine Eltern damals in die Hand genommen hatten...
     
  11. R.B.

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    Es stellt sich doch die Frage, ob deswegen ein Konzept gefahren werden muss, das immerhin 55.000,- € bei gerade mal 130m2 Dachfläche verschlingt. Natürlich kann man fast alles machen, aber ob es auch sinnvoll ist?

    Gruß
    Ralf
     
  12. Julkus

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    Ui, 55000 Euro für Dach ist eine Hausnummer. Wir haben für unser Dach jetzt einen ähnlichen Preis bezahlt, allerdings für ein großes 2-Familienhaus mit kompliziertem Krüppelwalmdach incl. Gaube und zusätzlichem Giebel (also jede Menge Kehlen usw.) das einfach unglaublich viele Arbeitsstunden verschlang.
     
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  14. #12 zielvorauge, 31. Mai 2013
    zielvorauge

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    Danke euch und ich bin weiterhin offen für weiteres.... ;)


    Im Erstgespräch viel beim Energieberater schon so etwas Summen wie 40Tausend. Schluck wenn man bedenkt das die Richtlinie in Infobroschüren bei 21 Tausend liegt.

    Auch die Herren der diversen Dachfirmen sprachen vom ähnlichen geschätzen Betrag.

    Die wirklichen Kostenvoranschlägen liegen jetzt leider nochmals darüber.

    Dabei geben sie sich nicht viel. 440000 jedoch mit weniger Leistung usw. bis eben hin zum Komplettpaket für den genannten Betrag.

    Wir wollen auf jeden Fall mit Holzfaserdämmplatten dämmen und kein PU oder ähnliches verbauen. Uns ist auch die ökologische Zwischensparrendämmung wichtig. Das dies einen Aufpreis verlangt ist uns bewusst, jedoch war dieser maginal beim Vorrechnen im Gegenzug der vorliegenden Kostenvoranschläge.
    Hanf wäre unsere Perfekte Zwischensparrendämmung, im Anbetracht des Preises ist auch Holzfaser okay.

    Das Dach besitzt zwei relativ grosse Gauben, muss im Dachüberstand überarbeitet und in der Sparrentiefe aufgedoppelt werden.
    Es werden 3 Fenster mit Dreifachverglasung und Solarrollo eingebaut. Einmal ein Zwischensparrenfenster, ein "üblich" Grosses und eines welches von Zwischensparrengrösse auf letzderes vergrössert werden soll. Neue Ziegel - jedoch wie gehabt Frankfurter Pfanne, Tritte, Fallrohre, Regenrinne, Kamineinkleidung werden wieder verwendet. Die Zwischenwand zum Nachbarn muss bis in den Giebel gezogen werden damit dort dicht ist. Höhenausgleich zum Nachbarn. Das wars soweit ich weiss.

    Wichtig ist noch, wir haben einen Marder seit Jahren im Dach, dieser soll da nachhaltig raus und draußen bleiben.

    LG
    Zielvorauge - die gerne für 21 Tausend oder auch 30 Tausend gedämmt hätte. ;)
     
  15. R.B.

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    Dann überlege doch einfach mal ein anderes Konzept, bzw. Dein Planer soll das machen. Natürlich treiben Sonderwünsche den Preis in die Höhe, und bis auf das ruhige Gewissen, hat man sonst keinen Vorteil. Ich hatte oben bewusst von Blattgold geschrieben, denn das wäre auch ein "feature" das nur Geld kostet, aber ansonsten keinen Vorteil bringt.

    Es war schon immer teurer einen besonderen Geschmack zu haben.

    Gruß
    Ralf
     
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sanieung mittendrin bj 1992

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