Sat Kabel auf Außenwand unter WDVS

Diskutiere Sat Kabel auf Außenwand unter WDVS im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Zusammen, da ich die Anzahl der Dachdurchdringungen so gering wie möglich halten will, habe ich vor die SAT Schüssel an der...

  1. #1 homerjaysimpson, 4. April 2011
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    Hallo Zusammen,

    da ich die Anzahl der Dachdurchdringungen so gering wie möglich halten will, habe ich vor die SAT Schüssel an der Garagenfassade anzubringen (Garage direkt an Haus angebaut).
    Die Sat-Kabel aus den einzelnen Zimmern enden im Spitzboden das Hauses.
    Die 4 Kabel vom LNB will ich durch die wettergeschützte Haus-Giebelwand führen (natürlich luftdicht) und unterhalb des WDVS in die Garage führen.
    Die 4 Garagenwand ist gleichzeitig die wärmegedämmte Hauwand.

    Ich möchte die Außenwand nicht schlitzen, sondern die Kabel auf der Wand führen --> WDVS ca.1cm aussparen.

    Spricht etwas gegen diese Art der Leitungsführung?
    Sollte man die Kabel in Installationsrohren führen oder direkt auf der Wand befestigen?
     
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  3. R.B.

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    Auf Installationsrohr NICHT verzichten.

    Die Schwächung des WDVS sollte marginal sein, also spricht jetzt nichts gegen die Verlegung auf der Außenwand.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Julius

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    Zumindest aus elektrotechnischer Sicht spricht nichts dagegen, sofern ordnungsgemäß verrohrt wird. Zusätzlich Reserverohr vorsehen.

    Blitzschutzerdung für die Antenne nicht vergessen!
     
  5. #4 homerjaysimpson, 4. April 2011
    homerjaysimpson

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    Hallo,

    ergänzende Info:
    WDVS wird 16cm Neopor elastifiziert sein.
    Bzgl. Blitzschutz: Kann dieser direkt von der Schüssel in die Erde (also auf der Garagenfassade in den Boden) geführt werden?
     
  6. Julius

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    Ja, so eine Führung ist sogar sinnvoll.
    Anbindung dann entweder an den Fundamenterder (dazu muß jedoch die Anschlußfahne an jener Stelle rechtzeitig vorgesehen worden sein). Oder eigener Erder, der dann aber mit der Haupterdungsschiene (Potentialausgleich) des Gebäudes verbunden werden muß).

    Unabhängig davon ist stets (bei Anlagen mit mehr als einem Teilnehmeranschluß) ein separater Potentialausgleich vom Multischalter zur HES erforderlich!
     
  7. #6 homerjaysimpson, 4. April 2011
    homerjaysimpson

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    Und was kann man tun, wenn man elektrotechnisch gepennt hat und es nicht so einfach möglich ist, die Erdung des Mastes an den Potentialausgleich des Fundamenterders des Hauses anzuschließen?
    Kann man den Mast nicht unabhängig erden?
    Potentialausgleich des Multischalters ist durch vorhandenden Installationsschacht prinzipiell möglich
     
  8. Julius

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    Wenn es nicht mehr einfach machbar ist, muß man es eben aufwendig erledigen...
     
  9. Ludolf

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    Ich würde zunächst erstmal klären, ob die Antenne im geschützen Bereich (2 m unterhalb der Dachkante und näher an der Hauswand als 1,5 m)
    liegt und somit evtl. gar keinen Blitzschutz benötigt. Potentialausgleich natürlich immer, hier reicht 4mm².

    Wenn Blitzschutz nötig, sollte dieser vorzugsweise mittels separater Fangstange hergestellt werden.

    Die Verbindung Erder -> HES soll im Falle eines Blitzeinschlages die sogenannte Schrittspannung klein halten. Ist leider selten vorhanden, und wenn, besteht die Gefahr der galvanischen Zersetzung durch Ausgleichströme.

    Wenn diese Verbindung besteht, ist kein separater Potentialausgleich vom Multischalter zur HES erforderlich (Schleifenbildung).

    Alles in allem muss ganz klar gesagt werden: die Entscheidung ob, und wenn ja wie der Blitzschutz hergestellt wird, sollte der Fachmann vor Ort entscheiden. Hier kann man jede Menge Fehler machen...
     
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  11. #9 homerjaysimpson, 4. April 2011
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    Hallo,

    die Schüssel wird an der Garagenecke, im angehängetn Bild rot markiert, angebracht werden. Braucht es hier wirklich einen Erder?
    Potenzialausgleich könnte, wie gesagt, über ein Installationsleerrohr DN125 ziemlich einfach bis in den Spitzboden gelegt werden
     
  12. Ludolf

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    Wie gesagt, Potentialausgleich in jedem Fall, in deinem Fall von der HES zum Spitzboden (Multiswitch und Koax), von da weiter zur Antenne.
    Kann alles in 4mm².

    Der Blitzschutz wäre wohl nach den vorher genannten 2m von der Dachkante (hier: Dachrinne) nötig.

    Es gibt auch ein Berechnungsverfahren, wonach das Objekt je nach Höhe in Schutzklassen eingeordnet wird. Daraus ergibt sich unter Berücksichtigung der
    entsprechenden "Blitzkugel" ein Schutzwinkel.

    Ob der bei dir ausreichend Schutz bietet, lass bitte einen Fachmann vor Ort klären!
     
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