Schacht vorbeugen - Bestand vorhanden

Diskutiere Schacht vorbeugen - Bestand vorhanden im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, habe mal eine Frage zu kurz umrissenen Örtlichkeiten: - Wasseranschluss liegt bereits ca. 30m im Grundstück aus PE (seit 80'er Jahre)...

  1. trekkie

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    Hallo,

    habe mal eine Frage zu kurz umrissenen Örtlichkeiten:

    - Wasseranschluss liegt bereits ca. 30m im Grundstück aus PE (seit 80'er Jahre)
    - die letzten 7-8m bis zur Wasseruhr sind noch Wald-&Wiesenstahl (seit 40'er Jahre)

    - Wasserzähler liegt seit 50 Jahren in einer kleinen, unterkellerten Laube - frostsicher.

    Jetzt meint der Versorger, die verbleibenden 8m Schwarzrohr (vor dem Zähler) sollten in PE kommen.
    Soweit kein Problem, ist ja auch machbar.

    Nur wollen die einen (versenkbaren) Schacht bei Abzweig (also den 30m) setzen,
    dieser komische Schacht soll 800EU + 1400 Rüstkosten kosten.
    Somit wären dann die letzten 8m nach dem Zähler 'unser Bier'.

    Die 8m Baggerarbeit 1.20m tief würden wir gerne selbst veranlassen, für das Verlegen verlangt der Versorger um die 25-30EU/lfm =>> 30x8 = 240EU

    Demgegenüber steht ein (imho unnötiger) Schacht für 800EU nach ca.75% der Ziellänge,
    wobei bei 100% der Ziellänge ein begehbarer, frostsicherer Anschluss vorhanden ist,
    welcher in den letzten 50 Jahren noch nie abgefroren ist.

    Der Versorger argumentiert dahingehend, dass bei 'keinem ständigen Wohnitz' ein Schacht Usus wäre,
    das mag für Bungalows etc zutreffen, nur funzt der Zähler bei uns seit 1940 in den Keller,
    deswegen hätten wir ihn auch gerne wieder dahin und keinen 'vorgeschalteten Schacht' - doppelt gemoppelt.

    Habt ihr mir paar Ideen, wie man noch argumentieren könnte, um um den Schacht rumzukommen
    und wieder genauso den Zähler dort zu setzten, wie er seit eh' und je' ist?

    Für Ideen schon mal - Muchias Gracias ;)
     
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  3. #2 alex2008, 12. Mai 2011
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    Und Wer kommt bei euch um die Wasseruhr abzulesen?
    Dies Person braucht dann zum öffnen des Schachtes Werkzeug, eine 2. Person die den geöffneten Schacht sichert usw.

    Musst den Fall nur drastisch genug schildern.
     
  4. #3 ecobauer, 12. Mai 2011
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    In der Regel gibt es eine Satzung für die Wasserversorgung. Und da sollte drin stehen, was der Wasserversorger bei welchen Umständen installiert.
    Ansonsten hat der Wasserversorger rechtssicher zu erklären, warum er der Ansicht ist, dass nur seine Lösung die einzig wahre ist.
     
  5. trekkie

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    Ablesen tue ich selber, regelmässig Anfang Februar, was imho auch im Erzgebirge ein idealer Zeitpunkt für einen (ausfahrbaren) Schacht wäre ;)

    Das Problem kam nicht beim Wasseruhrlesen auf, sondern beim Wasseruhraustausch letztens.

    Aber Danke - werde es drastisch ausschmücken, zumal es seit über einem halben Jahrhundert so klappt(e).
     
  6. trekkie

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    Ja - nur scheint das bei 'Vorwendezeiten' nicht so recht dokumentiert,
    was logisch, da Material knapp etc pp.
    Mir dünkt darauf berufen die sich, verbunden mit dem minimalsten Risiko.

    Deinen zweiten Absatz werde ich mal hinterfragen, mit der Tatsache dass dieser tiefe alte Keller noch never abgefroren ist.

    Danke!
     
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