Schalldämung / Raum in Raum

Diskutiere Schalldämung / Raum in Raum im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich möchte aus meinen neuem Wohnzimmer ein Heimkino + Musikraum machen. Leider wohnen unterhalb und neben mir ältere Herrschaften die...

  1. Marcel754

    Marcel754

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    Hallo,

    ich möchte aus meinen neuem Wohnzimmer ein Heimkino + Musikraum machen. Leider wohnen unterhalb und neben mir ältere Herrschaften die nicht in Ihrer Ruhe gestört werden wollen.

    Deshalb habe ich an eine Raum in Raum Lösung gedacht.

    Der Raum der Isoliert werden soll:

    http://www.cryotiger.com/WZ.JPG

    vereinfachte 2D und 3D Ansicht:

    http://www.cryotiger.com/3D.jpg
    http://www.cryotiger.com/2D.jpg

    Trennwände sind ca. 150 mm dick und bestehen aus Gips.

    Die Räumlichkeiten befinden sich im Obergeschoss, d.h. überhalb folgt die Hausdecke in "Plattenbauweise".


    Als Raum in Raum Konstruktion habe ich an folgendes gedacht, wobei da noch einige Fragen zu klären wären:



    Die Bodenkonstruktion:

    Auf disser Basis:

    http://www.lmtm.de/drums/schallschutzkabine/index.html

    Das ganze soll dann mit Steinwolle ausgefüllt werden. Die OSB Platten 18 mm sollen überhalb der Steinwolle verlegt werden, also nicht direkt auf dem Holzprofil.

    Höhe max. 25 cm


    Decke:

    Die würde ich dann um ca. 15 cm abhängen, das ganze über einen Metallständer U-Profil 10 cm + einfach beplankt (2x 12,5 mm) Rigips und 10 cm Glasswolle.

    Rigips - Metallständer U-Profil ausgefüllt mit 7 cm Glaswolle + 3 cm Luftspalt - Rigips


    Zu den Wänden, da hätte ich an folgendes gedacht:

    doppelt beplankt (4x 12,5 mm) Rigips + doppelt Metallständer U-Profil + 12 cm Glaswolle

    2x Rigips - 2x 7,5 cm Metallständer U-Profil + 12 cm Glaswolle + 3 cm Luftspalt - 2x Rigips


    -----------------

    Materialkosten ca. 2500 - 3000 Euro.


    Was soll ich als Fugenkit benutzen; Spachtelmasse, Bauschaum Silikon und Kompri-Band oder gibt es noch was anderes preiswertes mit einem gutem Schalldämmwert?



    Was jetzt noch fehlt ist eine Schallschutztüre, sowie Schallschutzfenster.


    http://www.cryotiger.com/WZ.JPG

    Problem sehe ich aber bei den Fenster, passt denn da überhaupt noch der jetztige Rahmen? denn diesen möchte ich nicht abbauen.

    So wie es ausschaut muss ich da dann wohl vor den Fenstern zusätzliche Fenster mit einem dichtem Verschlußsystem bauen. Ich wüsste nicht, wie ich sonst die jetztigen Fensterrahmen schalldicht bekommen soll. Ich kann ja schlecht nur einen Wandausschnitt um die Fenster schalldämmen. Sonst würde zur der Balkonwand ja große Schallbrücken enstehen.
    Die Balkontür wird nicht bennötigt, über dem Schlafzimmer habe ich ebenfalls Zugang zum Balkon.
    Wirde dann insgesamt zwei Schallschutzfenster + Rahmen vor den jetztigen Fensterrahmen anbringen. Als eine Art Doppelfenster dann.

    Denn Heizkörper muss ich wohl stilllegen und die Schalldämmung da vor bauen. Was wohl kein Problem darstellt, da der Heizkörper "versenkt" ist.

    Wo gibt es solche spezielle schalldichte Fensterrahmen mit einem schalldichtem Verschlußsystem, sowie Türrahmen?


    Anregungen, Kritik?


    Gruß
     
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  3. Olaf (†)

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    Für solche komplexen Probleme gibts Fachplaner, die damit auch noch Geld verdienen (müssen).
    Erwartest Du im Ernst, dass Du das für Umme hier saugen kannst?
    Mal abgesehen davon, dass das hiesige Anliegen nicht darin besteht, Planungs- und Beratuingskosten zu minimieren!
     
  4. Marcel754

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    Hmm, und welchen Fachplaner kannst Du denn da empfehlen?
     
  5. #4 DerSuchende, 16. November 2008
    DerSuchende

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    Derjenige, der schon ein Kino (oder so was in der Art) geplant und gebaut hat!

    MfG
    PS: Haben noch nicht viele. es gibt viele architekten die viele Helfer haben:biggthumpup:
     
  6. Marcel754

    Marcel754

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    Und die Planung dann Unsummen an Geld kostet. Im Idealfall höher als die Materialkosten. Nein danke, dann lege ich doch lieber selbst Hand an.
     
  7. Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Ja...

    und die Ausführungsplanung willste Dir hier für lau holen?:mauer
     
  8. Marcel754

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    An einer Planung bin ich nicht interessiert, nur an Tips, Ratschläge oder konstruktive Meinungen.

    Sehr eigenartiges Forum hier... Eigentlich ist ein Forum für Diskussion bzw. Wissensaustausch gedacht.

    Bis jetzt wird hier nur sinnlos rumgespamt, warum auch immer...
     
  9. Baumal

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  10. Bauwahn

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    Fachlich kann ich leider auch nichts beitragen, weil mir das know-how fehlt. Vielleicht kommt Landbub ja mal wieder hier vorbei, der kennt sich glaub ich mit sowas aus. Ansonsten ist das wirklich ein recht spezielles Thema, wo es nicht soo viele freilaufende Spezialisten gibt.
    Na ja, und mit Olaf musst Du etwas nachsichtig sein, der scheint im Moment ein paar Probleme zu haben.

    Gruß

    Thomas
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 17. November 2008
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    Fast sind Ausführungsvorschläges anderes als eine Planung. Dies ist kein DIY-Forum und soll es auch nicht werden.
    Und wie wir auf Fragen antworten ist unsere Sache. Wer die Antworten bestimmen will, muss zahlen.
    *******
    @ Bauwahn:
    Beherrsche er sich in seiner Ausdrucksweise.
     
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  13. leon

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  14. capslock

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    Ehrlich gesagt sind gute Kopfhörer eine billigere Art, sich die Ohren zu ruinieren.

    Versuch mal:
    www.hifi-forum.de
    www.htguide.com/forum
    www.visaton.de/vb

    Da Dein Hauptanliegen die Reduzierung der Schalltransmission ist, solltest du auf gute Entkoppelung der Innenbeplankung achten. Im Zweifelsfall bedeutet das eine Rahmenkonstruktion, die nur an wenigen Punkten mit dem Zimmer verbunden ist. Auch eine zweite Rigips- oder OSB-Ebene innendrin sollte eine Menge bringen.

    Die Dämmwolle ist für die mittleren und hohen Frequenzen mehr als ausreichend (bei halbwegs zivilen Lautstärken reichen vielleicht sogar die vorhandenen Wände). Das eigentliche Problem ist der Bass, und dagegen hilft nur Masse oder eventuell der oben beschriebene Aufbau mit einer zweiten Ebene.

    Bei dem Zimmerformat ist drönfreie Basswiedergabe eh ein Problem, weil sich wunderschöne Stehwellen ausbilden. Lösungen sind Dipol-Subs oder DBA (double bass array).

    Beim Dipol erzeugt hat man statt der üblichen Druck- eine Schnellequelle. Bei geeigneter Aufstellung sollen sich auch weniger Resonanzen ausbilden. Studien zeigen jedoch, daß in dieser Hinsicht die Vorteile nicht riesig sind. Was aber auf jeden Fall helfen sollte: es gibt keine Druckwelle, die sich durch die Wände fortpflanzt.

    Bei DBA setzt man an eine Stirnwand vier oder mehr Subs, die eine näherungsweise ebene Welle ausstrahlen. An die gegenüberliegende Wand kommt ein gleichartiges Array, das über eine abgestimmte Phasenverzögerung (kann jeder bessere A/V-Receiver) die Welle wieder verschluckt. Vorteile sind eine resonanzarme Wiedergabe und ebenfalls kaum Schalltransmission durch die Wände.


    Für beides gibt es wenig kommerzielle Lösungen, aber das Basteln eines DBA geht auch fast ohne Selbstbaukenntnisse. Und meiner Meinung nach sind 3000 € für sowas deutlich besser angelegt als für Deine geplante Spezialzelle.
     
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