Schallschutz: Plattendämmstoff oder Einblasdämmung

Diskutiere Schallschutz: Plattendämmstoff oder Einblasdämmung im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Forumsgemeinde, die Innenwände unseres Neubaus werden im Trockenbauverfahren erstellt: 75 mm CW-Profile, beidseitig doppelt...

  1. Baugrube

    Baugrube

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    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    die Innenwände unseres Neubaus werden im Trockenbauverfahren erstellt: 75 mm CW-Profile, beidseitig doppelt beplankt mit Gipskarton. Vorgesehen war die Dämmung zwischen der Beplankung mit Holzweichfaser.

    Unsere Außenwände werden mit einer Holzspan-Lehm-Einblasdämmung gedämmt. Der Fabrikant hat uns diese Dämmung nun auch für die Innenwände angeboten. Vorteil: 90kg/m3 Rohdichte sollten theoretisch einen besseren Schallschutz ergeben. Die Holzdämmmatten haben ja meist nur 40kg/m3.

    Die Holzfasermatten werden ja normalerweise nur auf einer Beplankungsseite angebracht, mit Luftspalt zur zweiten Beplankung, sprich 60mm Matten bei 75mm Profil. Bei einer Einblasdämmung gibt es diesen Spalt ja nicht.

    Meine Frage ist nun, ob die Einblasdämmung nun eine Schallbrücke bildet, welche die bessere Rohdichte wieder relativiert. Was meint ihr dazu?

    Vielen Dank und freundliche Grüße.
     
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  3. #2 Gast036816, 4. Januar 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    was sagt denn dein trockenbauer zu dem vorschlag? der muss den kopf dafür hinhalten.

    kann der holzspan-lehm-einblaser denn ein prüfzeugnis vorweisen, dass das auch im trockenbau funktioniert?
     
  4. Baugrube

    Baugrube

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    Hallo Rolf,

    der Trockenbauer sagt, wird genommen wenn Bauherrenwunsch, klar. Er hat zum Schallschutz hier keine konkrete Aussage machen können und hat aber bisher auch keine Dämmschüttungen verwendet.

    Der Produzent des Dämmstoffs hat zum Schallschutz in Trockenbauwänden auch kein Prüfzeugnis. Seine Erfahrungen beim Einsatz in Innenwänden sind gut (klar, oder ;-) ). Schallschutznachweise gibt es ja hauptsächlich für Trockenwandsysteme, wo weit ich weiß.

    Deswegen hier nochmal die Frage: Hat jemand generell Erfahrungen mit völlig ausgefüllten Hohlräumen durch Einblasdämmungen?
    (Ein Steinwollehersteller wirbt sogar mit der perfekten Ausfüllung der Hohlräume zwischen den Profilen).
     
  5. Neutal

    Neutal

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    Ein Einblasdämmstoff mit 90 kg/m³ ist für normale Wandaufbauten schon Grenzwertig. Eine normale Trockenbauwand beult bei 60 Kg/m³ schon aus.
    Eine gut gefüllte Wand mit Einblasdämmung hat ein sehr gutes wahrgenommenes akustisches Verhalten. Einige meiner Kunden, Musik Fans im High Fidelity Bereich, haben nach den einblasarbeiten wahre Freudensprünge gemacht, weil sie endlich einige Frequenzbereiche in den Griff bekommen haben und nun ungetrübten Musikgenuß hatten.
    Alternativ gibt es noch Pressstrohwände die einfach beplankt oder verputzt werden.
    Im Zweifel aber lohnt es sich einen Akustiker für ein sinnvolles Konzept zu holen
     
  6. Alex88

    Alex88

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    Ich weiß ja nicht was du bisher für Trockenbauwände gestellt hast, aber die Wand beult nicht aus.
    Da musst wohl irgendwas falsch gemacht haben :D

    Warum sollte das denn passieren?
     
  7. #6 Gast943916, 7. Januar 2015
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    hä???

    Flocke, erklär mal was eine "normale" TB Wand ist?
     
  8. #7 Gast036816, 8. Januar 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    eine, die nicht ausbeult!

    @ TE - welchen vorteil versprichst du dir denn davon? einen preisvorteil kann ich erst einmal nicht erkennen. ich schätze den aufwand eher höher ein. oder werden dir mehrere dB mehr an schallschutz zugesagt? erfahrung habe ich damit nicht.

    ich habe den eindruck, dass dir keine fakten zur entscheidung gegeben werden können. entweder geht es nur um verkaufen oder du sollst das versuchskaninchen sein oder beides!
     
  9. ultra79

    ultra79

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    Das was den Musiker freut ist die Raumakustik - das was der TE will ist die Schalldämmung zwischen den Räumen - ist nicht ganz Gegensätzlich aber nicht notwendigerweise das Gleiche.

    An den TE: ich würde bei spezifizierten Wandaufbauten bleiben - also lieber Richtung Dreifachbeplankung, speziellen schweren Plattenwerkstoffen oder Doppelständerwand denken ...
     
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  11. Neutal

    Neutal

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    Für die Trockenbauer: Eine Trockenbauwand in Ständerbauweise, beidseitig mit GK beplankt, beult beim Einblasen von Zellulose oder anderen Dämmstoffen bei hoher Verdichtung aus. Die angegebene Verdichtung von 90 Kg/m³ wird sogar ausreichen, um die Platten vom Ständerwerk zu lösen.
    Bei normaler Verdichtung von 40-60 Kg/m³ passiert hier nichts, eine entlüftete Einblasdüse vorausgesetzt.
    @alex: Bau mal eineTrockenbauwand mit CW Profilen, beidseitig doppelt beplankt und lasse die mit 90Kg/ m³ ausblasen. Da bleibt keine Fläche mehr eben, das garantiere ich Dir.
     
  12. #10 Gast943916, 8. Januar 2015
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    sorry Flocke, ich war gedanklich bei MiWo, ich denke dem alex, als Verkäufer im Trockenbau, erging es genauso, Einblasdämmung wird ja nicht über den TB Fachhandel verkauft....
     
Thema: Schallschutz: Plattendämmstoff oder Einblasdämmung
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