Schallschutz Terrasse/ Fluglärm Rhein-Main Gebiet

Diskutiere Schallschutz Terrasse/ Fluglärm Rhein-Main Gebiet im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, das Thema Fluglärm und die damit verbundenen teilweise extreme Lärmbelastung, hat sich ja inzwischen in der ganzen Republik...

  1. smax100

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    Hallo zusammen,
    das Thema Fluglärm und die damit verbundenen teilweise extreme Lärmbelastung, hat sich ja inzwischen in der ganzen Republik verbreitet!
    Unser Haus liegt ca. 20 km vom Flughafen FRA entfernt und wird seit nun seit 2011 durch die neue Nordwest-Landebahn direkt überflogen.
    Die Maschinen fliegen in ca. 900 m Höhe über unser Haus. Vielen Menschen, die nicht dort leben, mag das egal sein, wer davon betroffen ist wird aber
    an 150-200 Tagen im Jahr von 5:00 Uhr morgens, bis 23:00 Uhr abends, im Minutentakt zugedröhnt! Ich spreche da von Werten zwischen 65-75 dB !!!
    In der Wohnung oder im Haus kann man sich etwas schützen und mit Schallschutzfenstern und Schallschutzlüftern weiterhelfen - alles auf eigene Kasse - FRAPORT zahlt
    nur in einem sehr kleinen Bereich und nur in Hessen! Wir wohnen in Rheinland-Pfalz.
    Jetzt mag der eine oder andere sagen: "Umziehen..." das muss man erst einmal bezahlen können, außerdem gibt es vielleicht noch Abhängigkeiten die sich nicht so einfach lösen lassen!

    Soviel zur Einleitung.
    Da ich im Sommer wenigstens gerne stundenweise meine Terrasse ohne direkten Fluglärm nutzen möchte, suche ich nach einer Möglichkeit den direkten Fluglärmschall etwas zu reduzieren.
    Welche Möglichkeit gibt es, um zumindest einen gewissen Bereich etwas schalltechnisch zu schützen? Die Flugzeuge kommen vom Westen angeflogen.
    Die Terrasse ist zum Westen hin komplett offen. D.h. der Schall wird sehr früh höhrbar. Dafür hatte ich mir schon überlegt eine Schallschutzholzwand auf zu stellen um das erste
    ansteigende Turbinengeheule wenigstens abzukoppeln. Wenn die Maschinen direkt über die Terrasse fliegen kann ich nichts mehr machen, es sei denn einen Schallschutzwintergarten.
    Dann kann ich mich aber auch gleich in's Haus setzen.

    Sehr ärgerliches und auch stressiges Problem! Wir wohnen dort schon seit 40 Jahren! Ein Ausbau des Flughafens, in dieser Form, hätte nie genehmigt werden dürfen.

    Gruß
    smax
     
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  3. #2 Mikalaya, 1. Juli 2014
    Mikalaya

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    ..und hier regen sich die Leute über eine kleine Umgehungsstraße auf ;)

    Hast du mal bei der Stadt gefragt? Die machen doch Auflagen für die Häuser, die dicht am Flughafen gebaut werden, vielleicht haben die einen Tipp?
    Schallschutzmauern nehmen dir natürlich auch die Sonne weg, blöd. Ich weiß auch gar nicht wieviel das bringt, wenn der Flieger den Schall von oben bringt.. aber es gibt doch die Ingenieure, die auch die Lärmgutachten fertigen, die sollten sowas simulieren können! Da würde ich mich zumindest mal nach erkundigen, ehe ich ja doch einige Euro für entsprechende Baumaßnahmen in die Hand nehmen würde.
    Die Lärmbelastung bei euch ist schon krass, ich fahr da zum Glück immer nur vorbei..dagegen sind unsere Wohngebiete in Nähe des Flughafens beschauliche Ruheoasen..
     
  4. Bautine

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    Deine Aussage wird hier leider ungenau, denn die vorherrschende Wetterlage in Deutschland (Hessen) ist Westwind, daher erfolgt der Anflug an 2 von 3 Tagen über den Bereich östlich von Frankfurt, so dass in Summa über Mainz weniger Flugbewegungen stattfinden als z.B. über Offenbach, Hanau und den Routen über Spessart, Vogelsberg und Kinzigtal. Wir im Osten des Rhein-Main-Gebietes genießen die ~120 Tage im Jahr an denen der Anflug von Westen erfolgt - auch wenn diese eher im Winter auftreten.
    (Über Jahrzehnte waren wir im östlichen Rhein-Main-Gebiet - und sind weiterhin - am stärksten durch den Flughafen belastet, so dass ich egoistisch sagen muss, dass eine Verteilung auf mehr Gebiete in Hessen und die vom Flughafen profitierenden anschließenden Länder schon ein wenig gerechter ist - überall weniger Lärm wäre noch schöner, aber das wird es nicht geben.)

    Im Bezug auf den Lärm ist die Situation hier und bei euch jedoch vergleichbar - und da ich ja ebenfalls seit Jahrzehnten in der Einflugschneise wohne (früher noch näher im Flughafen, amerikanische Militätmaschinen sind richtig laut, dagegen ist ein moderner Jet im Flüsterflug unterwegs) kann ich sagen, dass es gegen den von oben kommenden Lärm keine mir bekannten Schutzmaßnahmen gibt, man kann schöne Geräusche (Wasserplätschern, Vogelgesang,...) zur Ablenkung einsetzen, aber abschirmen kann man sich nicht. Ein paar hohe Bäume mit dichten Laubdach reduzieren den Lärm, aber man gewöhnt sich entweder daran oder man hört auf jedes Flugzeug. Seit der Absenkung der Flughöhe im Osten habe ich die Flugzeuge wieder gehört (ich "mag" die eine Maschine kurz nach 5.00, die hier in der Gegend auch gerne mal um die 80 dB haben kann, wenn ich davon nicht aufwache gelingt das Ausschlafen).
     
  5. smax100

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    @Bautine:
    Danke für den Beitrag, ich möchte jetzt auch nicht den Fluglärm hin- oder her schieben, Fakt ist aber die lange Zeit propagierte und oft wiederholte Verteilung von 25% Anflüge aus dem Westen und 75% Anflüge aus dem Osten ist schlichtweg FALSCH! Es werden Boden und Seitenwinde mit berücksichtigt und daraus resultiert eine reale Verteilung von 40% Belastung für den Westen und 60% für den Osten. Die 40% immer/ meisten dann wenn schönes Wetter ist! Also von 50 schönen Tagen können wir 20 draußen genießen und an 30 Tagen hält man es nur im Gebäude aus!
    Außerdem wurde der Flughafen sehr dicht an die dicht besiedelte Städte Flörsheim und Raunheim gebaut, wo gegen im Osten erst einmal der Frankfurter Stadtwald kommt.
    Aber schluß jetzt mit der Problemursache, damit beschäftigen sich Gerichte und viele tausende engagierte Menschen und diversen Bürgerinitiativen!


    Was kann man denn jetzt unternehmen um sich etwas mehr vor dem extremen Fluglärmschall zu schützen?
    Auf dem beigefügten Bild habe ich mal versucht den Unterschied der Ausrichtung einer Terrasse zu skizzieren.
    Eigentlich sollte es doch auf der Terrasse von Haus 2, weniger laut als auf der Terrasse von Haus 1 sein. Außerdem trifft der Schall später dort auf und die Pausen sind etwas länger.
    OK, man kann jetzt nicht jedes Haus drehen und so aussrichten, aber grundsätzlich würde meine Annahme doch stimmen, oder?

    Unsere Terrasse ist, dummerweise (vor der neuen Landebahn war das eher positiv und angenehm...) nach Süden gerichtet und nach Westen offen. Im Osten gibt es noch eine Mauer.
    D.h. der Schall kann sehr früh von Westen auftreffen und wird auch noch von der Mauer im Osten reflektiert!
    Es geht mir nun darum diese Situation zu verändern, zu verbessern.
     
  6. smax100

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    Versuche die Grafik nochmal hoch zu laden...

    Anflug.jpg

    Anbei mal eine Draufsicht der Terrasse:

    Terrasse.jpg
     
  7. #6 ThomasMD, 1. Juli 2014
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    Stell oder setz Dich doch doch mal auf eine Terrasse, die der Schallquelle abgewandt ist und teste, ob Du einen spürbaren Unterschied feststellst. Dafür reicht schon ein Lärm-Messer fürs Smartphone aus.

    Vergleiche aber die selben Flugzeugtypen miteinander. Viele Typen sind heute viel leiser als ähnliche Größen vor 10 Jahren. Auf dem Gebiet tut sich eine Menge.

    Ich habe in größeren Abständen bei Fraport zu tun und stelle die "Verleiserung" der Maschinen immer wieder fest.

    Ich kann mich noch gut an die Rhein-Main-Aibase erinnern. Wenn da die Galaxies nur warmliefen und vor dem Start hochdrehten, musste man sich in 1 km Entfernung noch die Ohren zuhalten.

    Durch lärmabhängige Landegebühren steuern die Airports stark entgegen und versuchen sich die alten Donnervögel fernzuhalten.
     
  8. smax100

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    @ThomasMD
    Danke für den Beitrag, das sollte ich wirklich mal probieren. In unserem Wohngebiet sind allerdings die meisten Terrassen in Süd/ Südwest Richtung.

    Das mit der "Verleiserung" stimmt schon. Die Meßwerte von 65-70 dB die aktuell immer noch herrschen und im 1-2 Minutentakt auftreten kann man schon noch als Folter bezeichnen.
    So etwas kann man auch nicht ausblenden!

    Zum Thema "lärmabhängige Landegebühren": Das liest und hört sich gut an. Wenn man aber die Gebührenordnung genau betrachtet wundert man sich.
    Dort gibt es 16 Flugzeugklassen. Die Klasse 1-12 werden als Lärmarm eingestuft !!! Der Rest als "erhöht"! Somit gibt es fast keine vernünftige Spreizung der Kosten! Außerdem sind die
    Gebühren lachhaft gering. Genaues findet man auf der HP von FRAPORT!

    Besonders schlimm finde ich die Überflüge im Minutentakt von Krankenhäusern und der Universitätsklinik Mainz! Dort liegen viele, schwer kranke Patienten (natürlich nicht bei offenem Fenster oder auf Balkonen...) . Das Dröhnen und Heulen geht aber durch die Wände und Fenster. Die Kliniken wurden nicht mit Schallschutzfenstern ausgestattet. Außerdem gibt es aus Hygiene Gründen keine Klimaanlagen. Ein Fenster muss also schon regelmäßig geöffnet werden.
     
  9. Bautine

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    Fazit: Wir leiden alle darunter. Und auch wir hier gehören nicht zu den Privilegierten, für die Schallschutz finanziert wird.

    @Thomas: Stimmt, insgesamt gesehen werden die Flugzeuge leiser (Galaxy im ersten Golfkrieg um 4.00 im Anflug auf die AirBase, da hat auch 30 km weg vom Flughafen keiner mehr geschlafen, ein LKW im Schlafzimmer war nichts dagegen), aber es sind mehr Luftbewegungen geworden und die Flughöhen wurden gesenkt.

    Ich krame gerade in meinen eher rudimentären Physikerkenntnissen...

    Wäre auf der Terrasse des Hauses 2 nicht der Schall des Flugzeugs, welches im Weiterflug in Osten schon am Haus vorbei ist, länger zu hören? Denn Schall breitet sich doch wohl in alle Richtungen aus. Wenn diese Unterschiede überhaupt physikalisch messbar sein sollten.
     
  10. #9 Annette1968, 1. Juli 2014
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    Dein Bild der Schallwellen stimmt grundsätzlich im Ansatz. Dennoch glaube ich nicht, dass du zu einem Ergebnis kommen wirst, dass dich, erst recht in einem finanziell vertretbaren Rahmen, zufrieden stellen wird. Diese Erwartungen sind einfach zu hoch.

    Ich fürchte, du wirst dich mehr mit der Thematik "Ausblenden" beschäftigen müssen. Natürlich kann man den Fluglärm nicht so ausblenden, dass man sie wie das Ticken einer Uhr nicht mehr wahrnimmt. (Und ich beneide dich wahrlich nicht). Dennoch ist im Außenbereich der Effekt von inneren Mechanismen deutlich höher als alle baulichen Maßnahmen.
     
  11. smax100

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    @Annette1968
    Danke für den Tipp und den Hinweis. Das mit dem "Ausblenden" funktioniert leider nicht bei jedem und täuscht, wenn überhaupt. Der gesundheitlich schädliche Effekt von Fluglärm ist
    in mehrer Studien inzwi. nachgewiesen (siehe auch: http://www.aerztezeitung.de/medizin...-laesst-funktion-blutgefaesse-abstuerzen.html )

    Es geht dabei auch um die Kosten für die Gesellschaft, allgemein, die durch ihre Beiträge zukünftig die Behandlungskosten für Fluglärm bedingte Gesundheitsschäden tragen muss.

    Immer wieder zu Bedenken:
    "Besonders schlimm finde ich die Überflüge im Minutentakt von Krankenhäusern und der Universitätsklinik Mainz! Dort liegen viele, schwer kranke Patienten (natürlich nicht bei offenem Fenster oder auf Balkonen...) . Das Dröhnen und Heulen geht aber durch die Wände und Fenster. Die Kliniken wurden nicht mit Schallschutzfenstern ausgestattet. Außerdem gibt es aus Hygiene Gründen keine Klimaanlagen. Ein Fenster muss also schon regelmäßig geöffnet werden."
     
  12. smax100

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    Also neben Haus 2 steht dann ja Haus 3, usw...
    Natürlich ist es nicht einfach oder trivial.....aber evtl. gibt es ja doch eine gute Idee oder einen Tipp! Klar..., wer das Problem aktuell nicht hat...der/die kann sich bequem zurücklehnen.
    Die DFS sollte vielleicht die Routen alle 2 Jahre um ein paar Grad verändern - dann kämen mehr Menschen in den "Lärmgenuss". So, wie es ist, haben nun mal 10-20 Tsd. Menschen (nur im Rhein-Main Gebiet) akut das Problem; den Anderen ist das piep egal!

    Aber wir driften von meiner eigentlichen Anfrage ab!
     
  13. #12 Annette1968, 1. Juli 2014
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    sicher funktioniert es nicht bei jedem und die Gesundheitsbelastung ist enorm. Da bin ich ganz bei dir. :)

    Und genau darum bin ich davon überzeugt, dass man sich sehr genau überlegen muss, worauf man den Fokus legt. Die Patienten im Klinikum sind dem ausgeliefert, und warum die Flughöhe nicht wieder angepasst wird, ist mir ein Rätsel. Aber all das liegt eben nicht in deiner Macht! Und darum geht es letztlich. Was kannst du, zu welchem Preis (finanziell, psychisch, gesundheitlich) tun, damit es DIR gut geht.

    Und echte Lärmschutzmaßnahmen, so man sie denn bezahlen kann, können im Haus helfen, außerhalb kaum.

    Wenn auch nicht vergleichbar, ist es doch in der Stadt ähnlich. Da leben Menschen direkt an Schnellstraßen, haben Straßenbahn etc vor der Tür. Es gibt Menschen, die mögen genau das, andere können das ausreichend ausblenden und wieder andere halten es nicht aus. Und insbesondere die dritte Gruppe leidet so sehr, dass sich die Aufmerksamkeit auf den Lärm richtet, statt ihn mental zu ignorieren.

    Ich würde nicht dauerhaft in einem Zustand leben wollen, unter dem ich massiv leide. Da du den Flughaufen und die Lärmbelastung über deinem Grundstück kaum beseitigen kannst, bleiben ja nur wenige Möglichkeiten. Insbesondere eben, wenn du leidest. ICH würde im Zweifelsfall auch finanzielle Einbußen hinnehmen und die Region verlassen, aber ich weiß, von außen sagt sich das leicht. Wobei ich wohl auch zu denen gehöre, die das ganz gut ausblenden können
     
  14. ThomasMD

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    Ich bin schon der Meinung, dass Lärm zu einem Großteil mental zu bewerten ist.
    Es gibt "guten Lärm" wie Meeresrauschen, Wasserfall, Vogelgezwitscher, Musik die man mag, und "bösen Lärm" wie Straßen- und Fluglärm, spielende Kinder, wenn man keine Kinder leiden kann.
    Die dB-Werte können es nicht sein, die den Unterschied machen. Es muss schon etwas sein, was sich im Bewusstsein abspielt und anerzogen ist, was das eine als Geräusch und das andere als Lärm qualifiziert.

    Deshalb glaube ich sehr wohl, dass man sich an Geräusche "gewöhnen" kann und ihnen dann nicht so hilflos ausgeliefert ist, als wenn man immer darauf sinnen würde, wie man den verdammten Krachmacher denn am Besten zur Strecke brächte..

    Ein alter Eisenbahner, der in der Reichsbahnsiedlung direkt neben dem Rangierbahnhof wohnt, wird etwas schmerzlich vermissen, wenn er da wegziehen muss...

    PS: Anette war schneller:28:
     
  15. ThomasMD

    ThomasMD

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    Na ja, man kann sich ja auch an eine Nord / Nordwest Seite eines Hauses (und wenns das Eigene ist) setzen oder stellen, ohne dass da eine Terrasse ist. :)
     
  16. smax100

    smax100

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    Ist leider bei uns nicht möglich, da Grenzbebauung. Beim Nachbarhaus, Richtung Westen, ist das wieder anders.... da ist keine Grenzbebauung und das Haus ist auch nur 1,5 geschossig.
    Hätte ich sonst schon sicher mal probiert.....
     
  17. Taipan

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    Der kann sogar schlecht schlafen, wenn die Wagonschubser streiken. Dem fehlt dann das geklapper ...
     
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  19. #17 stockstadt, 1. Juli 2014
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    Hallo,

    Lärmschutz für außen wird leider weiterhin ein Wunschdenken bleiben.
    Wenn ich deine Beiträge quer lese, wird aber auch der Tipp "ausblenden" bei dir nicht funktionieren .. dafür klingst du (wahrscheinlich zurecht) viel zu verbittert.
    Wenn man "so weit" ist, wartet man schon auf den nächsten Flieger, nur um sich zu ärgern.

    Ich weiss genau, wie sich "Bomber" über dem kopf anhören ... ich habe zu AirBase-Zeiten 5 Jahre in Offenbach im 10.OG gewohnt und konnte den Piloten zuwinken :mega_lol:
    Daran gewöhnen konnte ich mich nie, aber man hat sich arrangiert .. vom TV schauen mit der laut/leise-Fernbedienung in der Hand über den Schlafrhythmus wie die Flieger und vermehrten Wochenendaktivitäten außer Haus.

    Den "großen Kampf" wirst du nicht gewinnen!!

    LG
     
  20. smax100

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    Naja es geht ja vielen Tausend Menschen im Rhein Main Gebiet ähnlich. Dem einen setzt es mehr, dem Anderen weniger stark zu. Der Druck auf die Verantwortlichen ist vorhanden und wächst zunehmend. Es fehlt derzeit leider noch an spürbaren Verbesserungen. Die werden aber kommen.

    Für diese Übergangszeit suche ich jetzt eben nach einer Lösung. Mit Fluglärm wird man in der Rhein Main Region immer leben müssen. Aber nicht so ungerecht und einseitig und nicht in diesem hohen Maß. Ein Verlassen der Region ist für viele Betroffene einfach gar nicht möglich.

    Also suche ich weiter nach einem Weg und einer Lösung bzw. Teillösung.
     
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Schallschutz Terrasse/ Fluglärm Rhein-Main Gebiet

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