Schaltdifferenz einstellen

Diskutiere Schaltdifferenz einstellen im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, an meiner Ölheizungssteuerung gibt es einen Drehregler mit der Bezeichnung Schaltdifferenz. Meine Frage: Bleibt die Einstellung dort...

  1. sepp98765

    sepp98765 Gast

    Hallo,
    an meiner Ölheizungssteuerung gibt es einen Drehregler mit der Bezeichnung Schaltdifferenz.

    Meine Frage:
    Bleibt die Einstellung dort immer gleich, auch wenn andere Parameter (Steilheit, Verschiebung,..) verändert werden? Wozu dient der Wert überhaupt?

    Laut Anleitung ist 5K die Standardeinstellung, empfohlen wird 6-8K. Wie ermittle ich den optimalen Wert für meine Heizung?

    Ein paar Werte zur Heizung die vielleicht wichtig sind:
    Ölbrenner, kein Brennwert, Radiatorheizung (70/50).

    Derzeitige Einstellungen:
    Steilheit: derzeit: 1,5. Bei wärmeren Temperaturen (> +5°C) 1-1,2, Übergangszeit 0,8
    Verschiebung: Je nach Steilheit 0-1,5, Spätnachmittags drehe ich meist um eine Einheit hoch.
    Schaltdifferenz: 8 K
    Minimale Kesseltemp: 25°C
    Brauchwasser: 55°C
    Nachtabsenkung: 4°C
     
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  3. R.B.

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    Auch wenn Du Beruf und Ort in Deinem Profil als "unwichtig" bezeichnest, so solltest Du doch zumindest den Namen/Typenbezeichnung Deines Reglers angeben.

    VERMUTLICH handelt es sich um die Hysterese der Kesseltemperatur. Dann kann eine höhere Hysterese das Laufzeitverhalten positiv beeinflussen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. sepp98765

    sepp98765 Gast

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  5. R.B.

    R.B.

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    Dann lag ich mit der Schaltdifferenz richtig. Sie gilt für die Kesseltemperatur.

    Die Hysterese wird gleichmäßig über die Kesseltemperatur gelegt. Bei 6K also +3K bis -3K.

    Gruß
    Ralf
     
  6. OldBo

    OldBo

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    Moin Ralf,

    ich liebe auch solche Fragesteller :mega_lol:

    Gruß

    Bruno
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Aber wir tun was wir können um die Fragesteller zufrieden zu stellen. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  8. sepp98765

    sepp98765 Gast

    Aha und was stelle ich nun ein?

    Habe gerade mal die Taktung des Brenners gemessen, 1h vorher auf 10K Schaltdifferenz eingestellt:
    ein: 9 Min.
    aus: 8 Min.

    Was ist denn besser: Kurze/häufige oder lange/nicht so häufige Brennintervalle?

    Brenner ist ein einstufiger Gebläsebrenner, mit Ölvorheizung. Irgendeine Klappe hat er auch noch, das kann man in der Beschreibung nicht mehr richtig lesen.

    Gruß und Dank
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Die 2. Variante ist besser, also möglichst lange "durchlaufen" lassen. Eine höhere Schaltdifferenz ergibt längere Brennerlaufzeiten und längere Pausen.

    Beim Brennerstart ist die Verbrennung noch nicht stabil und stabilisiert sich erst nach kurzer Laufzeit. Je mehr Starts um so mehr Phasen mit "schlechterer" Verbrennung. Um so weniger Starts, um so länger läuft der Brenner in einer stabilen Verbrennung. Zudem reduziert sich dadurch der Verschleiss.

    Und weil jetzt gleich die Frage kommt, "wieviel kann ich sparen", hier schon vorab die Antwort. Das Einsparpotenzial ist begrenzt und spielt sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich ab.

    Wunder sollte man also nicht erwarten, aber wenn schon, dann sollte ein Brenner möglichst optimal laufen. Dazu gehört auch eine saubere Einstellung und ein optimierter Betrieb.

    Gruß
    Ralf
     
  10. sepp98765

    sepp98765 Gast

    Geht durch die 2. Variante nicht bei zu langen Schaltdifferenzen zu viel Energie verloren? Der Kessel kühlt ja auch ab durch die langen Pausen.

    Wie ermittle ich den optimalen Wert?
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Der Kessel kühlt immer ab, egal ob der Brenner läuft oder nicht. Die Verluste sind durch Temperaturdifferenzen bedingt, und die wäre während der Pause geringer.

    Optimal? Optimal wäre wenn der Kessel abschaltet und kalt im Keller steht. Aber die Praxis sieht eben anders aus. Deswegen wirst Du auch keinen "optimalen" Wert zwischen Brennerlaufzeit und Pausen finden.

    Gruß
    Ralf
     
  12. sepp98765

    sepp98765 Gast

    Nein, wäre es nicht weil dann die Bude kalt ist. Solche Trivialsituationen sind gar nicht erwähnenswert.

    Irgendwo wird es ja ein Optimum geben, wo die Abkühlverluste am geringsten sind bei maximalem Intervall. Wenn es keines gäbe, wäre es egal was ich einstelle und somit die Stellschrauben an der Heizung überflüssig.
     
  13. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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  14. R.B.

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    Das Optimum wäre wenn der Wärmeerzeuger dauerhaft läuft und nur soviel Wärme zur Verfügung stellt, daß die Räume auf der gewünschten Temperatur bleiben.

    Also, immer möglichst lange Laufzeiten.

    Gruß
    Ralf
     
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  16. OldBo

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    Moin Ralf,

    und gleich kommt die Frage, ob dann nicht zu viel Strom verbraucht wird :shades

    Gruß

    Bruno
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Aber auch darauf haben wir eine Antwort. :D

    Gruß
    Ralf
     
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