Schiefe Rohbetondecke: Wie soll man Fußboden und Wände einbauen?

Diskutiere Schiefe Rohbetondecke: Wie soll man Fußboden und Wände einbauen? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Ich möchte ein ebenerdiges Haus, Bj. 62 sanieren, hierzu haben wir zunächst den alten Estrich herausgebrochen und dabei festgestellt, daß die...

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  1. #1 SteineErden, 31. Januar 2010
    SteineErden

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    Ich möchte ein ebenerdiges Haus, Bj. 62 sanieren, hierzu haben wir zunächst den alten Estrich herausgebrochen und dabei festgestellt, daß die Betonsohle schief betoniert war - und zwar auf einer Länge von 20 m ca. 6 cm Gefälle. :wow

    Lasst uns hier nicht über die handwerklichen Fähigkeiten des Bauteams aus den 60zigern diskutieren, auch damals gab es Nivellier und Schlauchwasserwaage. :winken

    Jetzt soll das Haus neu ausgebaut werden, also:

    - Zwischenwände neu
    - Fußboden neu

    Wie geht man jetzt am besten vor?

    Variante 1:

    - Gefälle 6 cm mit Fließestrich oder einem sehr fließfähigen Beton ausgleichen, so daß eine horizontale Ebene entsteht.
    - Wände auf dieser horizontalen Ebene mauern
    - Dämmung einbauen
    - Estrich (6,5 cm) für Fußbodenheizung einbauen

    Variante 2:

    - Wände auf der schiefen Betonsohle aufmauern
    - Dämmung verlegen
    - Gefälle mit dem Estrich der Fußbodenheizung ausgleichen, das heißt, dieser Estrich würde dann 6,5 - 12,5 cm dick, die Heizung damit sehr träge


    Wer weiß Rat?

    Vielen Dank vorab!
     
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  3. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Tja, ob Dus glaubst...

    ... oder auch nicht:

    das ist sogar im Rahmen der Toleranz (+/- 3 cm):D

    Gegenfrage: die lichte Höhe ist überall gleich?
     
  4. #3 SteineErden, 31. Januar 2010
    SteineErden

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    Ähm, schwierig zu sagen...:o

    Wir haben mal auf dem Flachdach (Betondecke) nivelliert und da auch Höhenunterschiede von 5 cm festgestellt. Man kann wohl sagen, daß der ganze Bau krumm und schief ist...

    Es geht mir aber eigentlich zentral um das saubere Aufmauern auf einer horizontalen Fläche und auch darum, daß ich das Gefälle *lieber nicht* im normalen Estrich ausgleichen möchte. Der würde nämlich an einem Ende bis 12-13 cm dick, entsprechend die Fußbodenheizung träger als träge..:yikes

    Ich dachte daher daran, erst mal unten eine horizontale Ebene zu schaffen, die muß nich mal auf den Millimeter genau sein, also beispielsweise Beton mit kleiner Körnung und Fließmittel darein kippen und verteilen, daß aus der 6 cm schiefen Rohbetonsohle was halbwegs gerades wird.

    Kann man das machen?
     
  5. Berni

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    oder auch nicht. Kommt drauf an, wo der Bezugspunkt ist.:D
    Du kannst auch +6 oder -6 haben.:biggthumpup:

    @SteineErden,

    Du solltest erst die Wände ziehen, dann mit einen Leichtbetonestrich ausgleichen. Aber erst, wenn die Rohrinstallationen liegen.

    Du kannst natürlich auch vor dem Wände ziehen mit Estrichmörtel ausgleichen, aber dann bringst Du an den tieferen Stellen etwa 240 Kg. Gewicht mit dem anschließenden Estrich auf die Platte. Dürfte für eine Bodenplatte kein Problem sein, für eine Decke schon.

    Auf keinen Fall mit einschichtigen Estrich nachher ausgleichen.
     
  6. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Na ja...

    ...

    trotzdem bleibts irgendwo bei 3mm/m, also bei nem Raum von 3,50 rund nen Zenti.

    Wolln wir die Kirche im Dorf lassen?:D
     
  7. #6 SteineErden, 31. Januar 2010
    SteineErden

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    Vielen Dank Berni und auch Mohrrübe!:konfusius

    Also wenn ich die 6 cm (an anderer Stelle hatten wir sogar 9 cm gemessen, is also krumm und schief gebaut worden) mit Estrich ausgleiche, was sollte man denn da nehmen und kann man das in Eigenleistung machen?

    Ich dachte daran, ev. einen fließfähigen Beton mit feiner Körnung zu nehmen, den wir dann mit der Harke verteilen und auf 250 m² abtätschen. Es muß ja nicht ganz perfekt werden. Kosten wären ca. 7,5 m³ Beton x 85 €/m³ + Einbau in Eigenleistung. Das ist zwar nicht perfekt und der Beton wird an der einen oder anderen Stelle reißen, macht aber nichts, da anschließend die Dämmung draufkommt und das "Feinplanum" mit dem oberen Estrich gemacht wird. Vorteil: Man kann sauber die Wände ziehen und is nich so teuer.

    Ober eben halt Estrichleger holen, der die untere Lage professionell mit Fließestrich versieht, was sicherlich teurer wird und - vielleicht - ein wenig übertrieben ist. Schließlich verschwindet das Ganze ja nachher unter der Dämmung und dem richtigen, oberen Estrich. :confused:

    ---------- Post added at 14:36 ---------- Previous post was at 14:35 ----------

    Is schon klar, aber willste nachher eine Fußbodenheizung haben, die im tieferliegenden Teil mind. ca. 12 cm Estrich aufheizen muß?
     
  8. bernix

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    ...Differenz mit Trittschalldämmung ausgleichen...
    die Mauern in Mörtel bzw dort wo mehr drunter muß mit Betonunterlage...
     
  9. Berni

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    Wenn Du da Wände draufmauern willst, eventuell sogar tragende, dann musst Du da schon einen Verbundestrich draufmachen, damit die Lasten abgetragen werden.

    Wir beantworten hier auch keine DIY-Fragen.
    DIY-Themen werden in der Regel geschlossen oder ins Bastelforum geschoben.:Brille

    ---------- Post added at 14:49 ---------- Previous post was at 14:46 ----------

    Nö bernix,

    mir ist keine Trittschalldämmung als Keildämmung bekannt.
     
  10. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Deswegen ja meine Frage...

    ... ob die lichte Höhe überall gleich ist :konfusius

    Denn sonst haste irgendwann nur noch x-6 cm Raumhöhe :bounce:

    Aber dafür nen total ebenen Estrich :biggthumpup:

    Und nee, bei nem Zenti pro Raum würd ich gar nix machen. Noch nicht mal Gedanken:konfusius
     
  11. #10 SteineErden, 31. Januar 2010
    SteineErden

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    [/COLOR]
    Zum Verständnis: Das Gebäude ist im Bungalow-Stil:

    Schiefe Betonsohle, darüber dann eine leidlich schiefe Betondecke, die aber hingenommen wird. Will das ganze Haus nich abreissen, wegen Schieflage, das ist nicht angemessen. Wenn die Decke nachher ein wenig unterschiedlich hoch ist, dann isses halt so.

    Geht nur um den Fußboden. Statikprobleme sehe ich da nicht, weil da nur eine Betondecke drauf ist, die aber im wesentlichen über die bestehenden tragenden Wände abgefangen wird. Die Zwischenwände sind nur Trennwände.
     
  12. Berni

    Berni

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    Richtig.
    Der Estrichleger schmeißt Wasserwaage und Zollstock aus dem Fenster, und versucht überall seine 45 mm Rohrüberdeckung einzuhalten.
    Kommt ja auf 3 Pfund nicht mehr an.:bounce::bounce::bounce:
     
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  14. bernix

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    ...kann man (wie bei meinem Bruder) mit dünnen Styroporplatten machen.
    Das Ergebnis war ein in etwa gleichdicker Estrich. Der Estrichleger hatte keine Probleme damit....
     
  15. Berni

    Berni

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    Es soll durchaus Estrichleger geben, die damit keine Probleme haben.
    Auf der anderen Seite sind schon Estriche wieder rausgerissen worden, deren Dicke mehr als 5 mm schwankte.
    Man kann vieles machen, einiges geht auch gut.
    Bescheiden finde ich nur, wenn hier im Forum solche Basteltips kommen und auch noch mit Beispielen verteidigt werden.
    Zum Nachahmen nicht empfohlen.

    An dieser Stelle mache ich zu.
     
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