Schimmelbildung im Bad an Außenecke und nasse Außenwand, was tun?

Diskutiere Schimmelbildung im Bad an Außenecke und nasse Außenwand, was tun? im Baumurks in Wort und Bild Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo an das Forum hier. Nach ein wenig Suche bei einer großen Suchmaschine bin ich hier fündig geworden. Ich plage mich ein wenig mit meinem...

  1. persei

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    Hallo an das Forum hier. Nach ein wenig Suche bei einer großen Suchmaschine bin ich hier fündig geworden.
    Ich plage mich ein wenig mit meinem Hauptbadezimmer rum bzw. schon seit zwei Jahren jetzt (immer im Winter) und nun, denke ich, bin ich an einem Punkt, an dem ich etwas unternehmen muss.
    Zu den Eckdaten ein wenig vorweg. Das Haus ist 9 Jahre alt und ich habe es vor drei Jahren gekauft. Ein sehr umfangreiches Gutachten eines Architektenbüros habe ich vorher für viel Geld machen lassen (insbesondere der möglichen Mängle, Baufeuchte, etc.), da es keine wirklich brauchbaren Unterlagen zu dem Haus gibt. Also ich habe zwar Pläne (aber keine technischen, nur Grundrisse), den Energiebedarfsberechnungsbogen und eine Handwerkerfirmenliste, die das Haus gebaut hatten. Aber mehr eigentlich nicht.

    Das konkrete Problem:

    Ich habe ein Bad, welches rechteckig ist und etwa 18qm hat. eine kurze und eine lange Seite sind Außenwände. Genau dort an der Ecke habe ich im Winter einerseits immer das Problem, dass es zu sehr starker Kondenswasserbildung kommt und zudem an der Wand unten bei der Badewanne zeigen sich dann Stockflecken und bisweilen auch leichter Schimmel. Ich habe mir ein Infrarotthermometer gekauft und die von mir gemessenen Temperaturen auch mal in das Foto eingezeichnet. Man sieht sehr schön, wie die Temperatur nahezu schlagartig stark absinkt, besonders in der Nähe der Badewanne. Die Außentemperatur bei diesen Werten war etwa +1°C und die Raumtemperatur ca. 22°C.
    In der Fensterecke hinter der Säule ist es noch ein wenig kälter. Zudem habe ich den Verdacht, dass die Anordnung der Fensternische kaum Luftzirkulation zulässt. Die Säle selbst scheint ein Stahlrohr (hohl) zu sein, was noch mehr zu der Temperaturdifferenz beiträgt.
    Nun habe ich inzwischen auch außen über der Fensterecke feststellen können, dass es ziemlich stark durchfeuchtetes Mauerwerk zu sein scheint durch Wasser, welches vom Dach runter läuft.
    Kann es sein, dass mein feuchtes Mauerwerk über der Ecke das Wasser in die Säule innen laufen lässt und im Mauerwerk weiter nach unten? Sodass bei der Badewanne die Mauer innen schon feucht ist?
    Oder könnte es einfach nur an dem Bad innen liegen?

    Aktuell habe ich einen Entfeuchter im Bad stehen, welcher auf 45% Luftfeuchtigkeit eingestellt ist. Dadurch halte ich die Feuchtigkeit an der Wand niedrig bis weg. Das Kondenswasser am Fenster ist auch weniger, läuft aber dennoch einfach runter.

    Oder letzte Mögilchkeit, es ist vollkommen normal und ich muss damit leben? Dass einer Außenecke innen immer deutlich mehr Außenwand gegenüber steht und deshalb hier automatisch eine bauliche Wärmebrücke vorherrscht, habe ich mir bereits angelesen. Die anderen Hausecken bei mir sind jedoch sogar bei teilwiese deutlich niedrigeren Raumtemperaturen meist höher.

    Die Frage ist, was kann ich hier jetzt konkret machen oder wen kann ich hier zu Rate ziehen? Ist dies ein typischer Fall für eine Firma, die sich auf Altbausanierung spezialisiert hat?
     

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  3. Julius

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    Wie wird denn das Badezimmer be-und entlüftet?
    Etwa nur durch die beiden seitlichen "Schießscharten"?

    Allerdings frage ich mich, wie man jahrelang zusehen kann, daß Wasser außen an der Fassade derart herunterläuft und gar eindringt...
    Das muß zu allererst beseitigt werden!
     
  4. uban

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    Bei den niedrigen Temperaturen in der Ecke ist Kondenswasser im Bad fast unvermeidbar.
    Bei einem 9 Jahre alten Haus sollte hier eine bessere Dämmung bzw auch höhere Temperaturen herrschen, aber wenn die Aussenwandecke durch Regenwasser/Schlagregen durchfeuchtet ist wirst du wohl nicht darum herumkommen erst mal für eine trockene Wand sorgen zu müssen.
    wie?
    Ist halt eine ziemlich undankbare Ecke da oben. Wie ist denn die Ausrichtung der Aussenwandecken? Norden, westen?
    ein Dachvorsprung plus einer zusätzlichen Wanddämmung (vorzugsweise von aussen, da im Bereich Stahlrohr kaum Dämmung sein kann, sieht man auch am kalten Stahlrohr das als Kühlrippe funktioniert, d.h. das Rohr leitet die Wärem nach uassen) im dem Bereich könnte helfen.
     
  5. persei

    persei

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    Ja leider nur durch zwei kleine Fenster. Es ist ein wirkliches Stoß-/Querlüften im Grunde nicht möglich. Wenn nicht gerade starker Wind vorherrscht, kann man das Bad nicht sinnvoll damit lüften, außer man lässt beide Fenster stundenlang offen.

    Naja so lange wohne ich in dem Haus ja noch nicht. von jahrelang kann man also nicht sprechen. Ich wohne jetzt den dritten Winter darin und bin seinerzeit im Winter eingezogen. Den ersten Winter zähle ich also nicht. Dann ist dies jetzt der zweite Winter, den ich darin wohne und ich habe es letztes Jahr schlicht auf die schlechte Lüftung durch die Schießscharten zurück geführt. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, draußen nach der Ursache zu suchen. Erst diesen Winter, als das Problem wieder losging, habe ich mich mal konkret auf die Suche gemacht und bin jetzt bereits seit November am Beobachten und Grübeln. Das sind so meine aktuellen Ergebnisse.

    Die Ecke ist genau die Nordwestecke. Das Haus hat eine fast exakte Nord-Süd-Ausrichtung und die feuchte Seite ist Westen. Allerdings hat das Haus am Südende ebenfalls noch einmal solch einen Überstand, der noch deutlich exponierter liegt und dort kann man dieses Bild überhaupt nicht beobachten. Hier ist aktuell noch nicht einmal eine Durchfeuchtung zu sehen. Ich tippe hier im Moment sogar darauf, dass hier das Dach zu dem Mauerüberstand hin nicht mehr richtig abgedichtet ist und dass dann bei stärkerem Regen (wie jetzt eben schon seit längerem) das Wasser irgend eindringt.

    Finde ich eine gute Idee. Im Stahlrohrbereich ist keine Dämmung, da hinter dem Stahlrohr ja nur due Fensterscheiben aneinanderstoßen. Von außen wird hier aber auch nur schwerlich im Bereich des Stahlrohrs eine Dämmung anzubringen sein, dass es ja das Fenster ist. Man müsste andernfalls dahingehend überlegen, das Rohr durch eine Mauersäule zu ersetzen und dann komplett neue Fenster einsetzen. Jedoch stellt sich da dann wieder die Frage, ob dies nicht übers Ziel hinaus geschoßen wäre. Oberhalb und unterhalb des Fenster könnte man eine "zusätzliche Ecke" (hoffe, das ist verständlich) optisch passend vormauern und dadurch die Dämmung der Ecke erhöhen. Da sehe ich kein Problem.

    Könnte evtl. eine Verkleidung wie man von dem Dach her sehen kann um den Mauerüberstand, welches sauber abgedichtet wird zum Dach hin ebenfalls Abhilfe schaffen? Da kann man sich ja passend etwas herstellen lassen. Das würde ja weitere Feuchtigkeit verhindern. Aber ob das dem Bad Abhilfe schafft mit dem Problem im Inneren?
    Die Frage, die sich mir auch stellt ist eben, ob die Probleme in direktem Zusammehang stehen oder nicht. Also wenn ich die Feuchtigkeit außen an der Mauer abschaffe, dass dies auch dem Bad innen weiterhilft?
     
  6. #5 Gast360547, 7. Januar 2013
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    Gast360547 Gast

    Moin,

    kann es sein, dass statt eines Holzes im Eckbereich der Überstand mittels eines Stahlträgers ausgebildert ist??
    Kann es weiter sein, dass von innen her an diesen Träger feucht warme Luft gelangt? Begründung: am dritten Bild erkennt man, dass beidseitig des Trägers Wasser an der Fassade heruntergelaufen ist. Das spricht für den Umstand, dass das Wasser von innen kommt.

    Die Ecke selber scheint vom Dach aus betrachtet ebenfalls nicht fachlich richtig ausgearbeitet zu sein. Wasser darf nciht direkt an der Fassade herunterlaufen. Hier muss ein Dachdecker ein Wasserleitblech anordnen, das das Wasser in die Dachrinne leitet.

    Grüße

    stefan ibold
     
  7. #6 Alfons Fischer, 7. Januar 2013
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    seltsam ist, dass die Oberflächentemperatur so schlagartig absinkt.
    ohne zu wissen, was da für eine Konstruktion dahinter steckt, wird man nicht zielführend arbeiten/planen können. Wenn Sie von innen und von außen die betroffenen Wandbereiche abklopfen, klingt da irgendetwas hohl oder sehr massiv? Ich unterstelle mal, dass es ein Mauerwerksbau ist... oder?

    Wenn man es von außen löst, braucht man voraussichtlich mehr Dämmung, was zusätzlich aufträgt. Evtl. könnte man dies optisch mit einer etwas geänderten Fassadengestaltung in dieser Ecke kaschieren.

    Wie wird denn der Raum beheizt?
    Ich habe schon solche Ganzglasecken untersucht und bin quasi immer zu dem Ergebnis gekommen, dass bei 20°/50%relLF innen es zu Kondensat kommt und zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Wie kommt denn die Heizleistung in diesen Bereich? Durch die Badewanne unter diesem Fenster kann ja dort gar keine Heizenergie zugeführt werden....
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 7. Januar 2013
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    Das mit der Abkühlung oberhalb der Wanne finde ich gar nicht seltsam.
    1) Unterhalb der Wanne wird die Aussenwand kühler sein, weil die warme Raumluft nicht direkt da hin kommt.
    2) Unmittelbar oberhalb der Wanne wir die Luftumwälzung schlechter sein, als einen 1/2 m höher - der gleiche Effekt wie bei nicht lotrechten unteren Leibungen von DFF
     
  9. Julius

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    Ich würde nach Möglichkeit ein Aufreißen der Fassade erst einmal zu vermeiden versuchen.
    Stattdessen:

    1) außen das flächige Herunterlaufen/Eindringen von Wasser vom Dach verhindern (das schon genannte Leitblech anbringen lassen)

    2) eine leistungsfähige mechanische Be- und Entlüftung für das Bad nachrüsten lassen (sollte nach oben hin ja ohne weiteres möglich sein)

    3) eine (ggf. elektrische) Wandheizung im verputzen Bereich unterhalb des Eckfensters anbringen (oder auch eine unauffällige AP-Heizleiste)

    Bis dahin ist der (ja schon praktizierte) Betrieb eines elektrischen Raumentfeuchters eine durchaus sinnvolle (und auch notwendige) Lösung.
     
  10. ThomasMD

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    Gibts die auch mit Schutzkleinspannung?
     
  11. persei

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    Vielen Dank noch einmal mehr für die vielen hilfreichen Anregungen bereits vorne weg. Ich versuche mal alles der Reihe nach zu beantworten:


    Das Dach wird hier nicht von einem Stahlträger gestützt, sondern was man dort auf dem Foto sehen kann, ist eine komplette Verkleidung des Holzbalkens nach außen hin. Diese Bleche schließen bündig mit dem Putz ab. Soweit ich dies beurteilen kann, wurden diese nach dem Putz aufgebracht.
    Bzgl. Wasserleitblechen passend hierfür habe ich soeben schon einen Vorort-Termin mit einer Dachdeckerei/Spenglerei vereinbart. Das ist ein wirklich sehr guter Hinweis.


    Ich finde das auch seltsam, da es nirgendwo anders im Haus ähnlich gemessen werden kann. Die Wand in dem Bereich ist 36,5cm Ziegel plus außen 2cm Leichtputz plus 2cm Putzmörtel. Wenn ich die Wand abklopfe, dann klingt von innen alles gleich. Außen habe ich in dem auf dem Foto neu markierten Bereich ein etwas hohl klingendes Geräusch:

    Ecke-aussen.jpg


    Der Raum hat eine Fußbodenheizung und die ist, wie schon richtig vermutet, natürlich nicht in dieser Ecke. Insbesondere durch die Stahlsäule innen kommt in die Fensterecke so gut keine Luftumwälzung. Ich habe schonmal testhalber einen kleinen Ventilator auf die Fensterbank gestellt, der in die Ecke geblasen hat, was aber nun keinen messbaren Erfolg brachte. Ich würde ienfach mal behaupten, dass die Heizleistung quasi gar nicht in diesen Bereich kommt und ich hier auf jeden Fall auch etwas machen will, hier stellt sich auch wieder die Frage, was hier am ehesten passt.


    zu 1. das sehe ich nach euren Hinweisen genau so. Hier werde ich schnellstmöglich eine individuelle Lösung anpassen lassen. Danke dafür!
    zu 2. Das ist natürlich jetzt wieder die Frage, wie ich das am ehesten angehe. Kosten lassen wir mal außen vor, das kommt dem Raumklima ja auch zugute. Das Problem wird sein, eine für einen Raum geeignete Anlage zu finden, welche dann auch noch optisch passend integriert werden kann. Platz ist das geringste Problem hier.
    zu 3. Ich habe mir überlegt, om man nicht in der Ecke der Badewanne Infrarotheizkörper anbringen könnte. Diese gibt es ja optisch ganz anprechend und dem Design des Badezimmers entsprechend und dann kann man die Ecke direkt beheizen oder ist gemeint, eine Unterputz angebrachte Wandheizung? Das wäre natürlich auch eine Idee, da man hier evtl. die gesamte BAdewanne einfassen könnte und somit auch noch einen angenehmen Effelt für die Badewanne hinzu gewinnen würde.


    Zusätzliche Wanddämmung außen kann man sicher ohne große Schwierigkeiten optisch sauber einbinden. Das dürfte bei einigermaßen klaren geraden Linien auch wieder sehr gut zum Design des Hauses passen.
     
  12. ThomasMD

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    Ersetze mal den Begriff Infrarot duch Elektroheizung. Dann wirst Du vermutlich ganz schnell merken, dass das über der Wanne nicht funktioniert.
    Aus dem gleichen Grund hatte ich schon Julius Beitrag hinterfragt.

    Ich vermute mal, dass Du keine gas- oder ölbefeuerte Infrarotheizung im Hinterkopf hattest.

    Hier sind nur Wasser- oder Luft-Heizungen möglich. Ein Fußleisten-Heizsystem fiele mir noch ein, aber dazu braucht es höhere Vorlauftemperaturen als bei einer FBH, oder aber eine wasserführende Wandheizung die überputzt werden muss. Beides nicht ganz einfach...
     
  13. persei

    persei

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    Richtig, an diese Stelle würde ich wohl nur Strom bekommen. Meine FBH arbeitet mit hoher Vorlauftemperatur, da es sich dort um eine RTL-FBH handelt. Die ist an den Heizkörperkreislauf angeschlossen. Die Temperatur wäre also nicht das Problem. Eine wasserführende Wandheizung dort anbringen, dürfte aber auf jeden Fall ein wirklich sehr hoher Aufwand sein, das stimmt.
     
  14. PhGer

    PhGer

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    Ja, gibt es. Heizleistung liegt so bei 120-150W/m²
     
  15. persei

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    Die Leistung dürfte ja im Endeffekt ausreichen, denn es ginge hier ja nicht um das Heizen des Raumes, sondern nur der Wand und der Ecke, richtig?
     
  16. #15 Gast360547, 7. Januar 2013
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    Moin,

    da stimmt trotzdem etwas nicht, denn es ist eindeutig Wasser auf beiden Seiten gelaufen. OK, Träger ist es nicht, konnte ich jetzt auch erkennen (größerer Bioldschirm).

    Grüße

    si
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Ein IR Strahler (Paneel) dürfte hier kaum funktionieren, denn wo sollte man diesen sinnvoll anbringen? Da bleibt doch an sich nur die Decke, und dann wird die obere Ecke nicht erfasst.

    Ich befürchte, wenn man wirklich die Ursache ergründen möchte, bleibt nur eine Wandöffnung. Die Stahlstütze dürfte hier ein Schwachpunkt sein. Das Wasser außen an der Fassade ist auch nicht der Bringer. Es gibt also mehrere Gründe warum man über kurz oder lang an dieser Hausecke Hand anlegen muss.

    Gruß
    Ralf
     
  18. persei

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    Ich schau da nachher mal mit einer Leiter genau drunter. Ich sehe auch, dass hier auf beiden Seiten Wasser läuft, aber evtl. ist die Verblendung im Bild links oben nicht und es läuft Wasser links hinter der Blende runter, welches dann unten rechts rausläuft?
     
  19. persei

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    So, gestern war eine Dachdeckerei/Spenglerei hier, um sich die Sache vor Ort anzusehen. Laut deren Aussage, ist an der betreffenden Stelle am Dach unsauber gearbeitet worden und die Falzen stehen an ein paar Stellen nicht weit genug über oder ineinander. Wenn es dann stärker regnet, dann drückt das Wasser da rein und läuft hinter der Verblendung runter. Dadurch sieht man es unten auch an Stellen austreten, an denen es eigentlich nicht kommen dürfte. Eine Undichtigkeit vom Dach her oder Feuchtigkeit, die vom Dach her kommt, konnte man nicht feststellen. Sobald es jetzt im Frühjahr das Wetter wieder zulässt, dass man auf dem Dach arbeitet, kommen die vorbei und beheben das Problem. Angeblich ist es auch mit geringen Kosten verbunden, da nichts erneuert werden muss. Das klingt ja schonmal nicht schlecht.
    In wenigen Minuten kommt ein Mitarbeiter einer Baufirma, welche sich die Sache mit der Hausecke mal genauer ansehen wird und Lösungsvorschläge anbieten will. Ich halte euch auf dem Laufenden.
     
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  21. persei

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    So, dann auch nochmal die Vorschläge der Firma für Bausanierung zur Diskussion gestellt.
    Um das Problem in der Innenecke in den Griff zu bekommen, wären hier drei Maßnahmen vorgeschlagen:

    1. Stahlsäule anbohren und mit geeignetem Dämmschaum auffüllen. Das würde zwar aufgrund der Rundung der Säule keine komplette Lösung sein, jedoch die Wärmebrückeneigenschaften der Säule reduzieren
    2. Von außen im Bereich des Badezimmers vom Boden angefangen Vollwärmeschutz aufbringen als 10cm Dämmung + 2cm Putz und Kleber
    3. Vor dem Haus ACO Drain im Bereich des Sockels anbringen und zudem noch in dem Bereich der Wand widerstandsfähige Platten anstatt der Standarddämmung verwenden. Dadurch läuft kein Wasser mehr direkt ans Haus.

    Vor allem natürlich den teilweise losen Putz abschlagen.

    Ich erwarte nun ein Angebot hierfür. Was wäre eure Meinung zu dem Maßnahmenpaket?
     
  22. ThomasMD

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    Meine persönliche Meinung ist, dass das völliger Unfug ist.

    Nicht die Luft im Stahlrohr ist das Problem, sondern, wenn überhaupt, die Leitfähigkeit des Stahls selbst.
    Wobei ich hierin gar nicht das Hauptproblem sehe, da das Rohr wohl nicht bis in den Außenbereich führt.
    Hier ist die Geometrie auslösend, die verhindert, dass genügend Konvektion in das äußerste Fensteck gelangt, um dort über die Taupunkttemperatur zu kommen. Daran würde ein Holzpfosten an gleicher Stelle nichts ändern.
    Falls Du mal die Fenster austauschst, dann lass den tragenden Pfosten gedämmt in das Außeneck setzen und die Fenster dagegenlaufen.
    Ansonsten solange die Raumlufttemperatur erhöhen, bis der Taupunkt in der Ecke hinter dem Rohr überschritten wird. gelingt das nicht, dann die weiter oben diskutierten direkten Beheizungen des Wannencks vornehmen.

    Wenn der Dachdecker die Durchfeuchtung vom Dach beseitigt hat und die Wand getrocknet ist, dürfte draußen alles in Butter sein.

    Eine zusätzliche Wanddämmung und als Krönung die Entwässerungsrinne zeugt von hilflosem Gefummel und der Überlegung, wo wohl dem Bauherrn das Geld aus der Tasche zu ziehen wäre.
     
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