Schwerlastbefestigung WDVS, Montageplatten oder Holz

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  1. msssmm

    msssmm

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    Hallo,

    ich kenne die normgerechten Möglichkeiten für Befestigungen im WDVS, von Montagedübel über Montagezylinder bis hin zu Montagequadern oder Montageplatten für schwere Lasten.
    Konkret geht es um 16cm EPS und eine 6m Überdachung. Die Fachfirma für Alu-Dächer empfiehlt die nachträgliche (nach Anbringung WDVS) Montage und setzt hierfür lange Gewindeschrauben mit Kunststoffhülsen. Durch diese Hülsen können hohe Druck- und Zugkräfte gut gehalten werden. Bei einem 6x4m Dach werden aber auch Vertikalkräfte entstehen. Zumindest würde ich auf ein solches Dach, das an 30cm Gewindestangen hängt (davon 16cm frei im WDVS), nicht draufsteigen zum Reinigen, und Schneelasten sind auch nicht zu verachten.

    Diesen Langdübeln mit Druckhülse traue ich also nicht ganz. Bleibt noch die Möglichkeit, Montageplatten vor Erstellung des WDVS vorzusehen.
    Was spricht gegen eine Unterkonstruktion aus Schichtleimholz oder KVH in Dämmstärke? Bzgl. der Lasten und späteren Montage sehe ich hier keine Probleme. Die Firma für die Fassadendämmung würde die Kunststoff-Montageplatten aus Hartkunststoff vorziehen. Davon wären allerdings mind. 6 Stück notwendig, für das Eingangsvordach noch weitere. Gegen das Holz würde der schlechtere Dämmwert sprechen, der zu Wärmebrücken und entsprechenden Schäden führen kann. Außerdem wäre Holz unbeständig gegen Feuchtigkeit.
    Mein Einwand dazu wäre, dass die Montageplatten der bekannten Hersteller je nach Ausführung auch Wärmebrücken ergeben, gerade bei Schwerlastdübeln ins Mauerwerk. Zur Feuchtigkeit würde ich behaupten, dass im Falle von Feuchtigkeit in der Dämmschicht sowieso schon etwas falsch ist. Der Schlagregenschutz sollte durch Putz und Armierung gegeben sein. Die Stöße zum Montagequader müssen unabhängig von Holz oder Hartkunststoff entsprechend mit Gewebe armiert werden. Vorteil von Holz wäre, dass man später auf der gesamten Länge montieren kann und nicht die einzelnen Quaderstücke suchen muss.
    Gibt es Gründe, die dagegen sprechen?
     
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  3. Julius

    Julius

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    Was sagt der Statiker, welcher das Dach gerechnet hat?
     
  4. #3 Inkognito, 14. April 2014
    Inkognito

    Inkognito Gast

    Ja. Dann schimmelt das Holz unerkannt unter der WDVS. Brillanter Plan.

    Das soll einer rechnen und festlegen, der es kann, das muss schließlich auch nachgewiesen werden, mit geeigneten Befestigungsmitteln. Und Sie scheinen Schneelasten deutlich zu unterschätzen. Ansonsten, wenn der Hartkunststoff eine bessere Wärmeleitfähigkeit hat, dann ist das ein Hinweis auf eine höhere Rohdichte und das wiederum lässt auf eine höhere Festigkeit schließen, jetzt mal ganz unabhängig von Holz quer zur Faser etc.
     
  5. mls

    mls Bauexpertenforum

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    jaja, befestigungen, das letzte ungelöste bauproblem ;)

    eine wie auch immer geartete zwischenschicht verlagert
    probleme, ohne sie zwingend (nachweisbar) zu lösen.
    ob eine befestigung nachweisbar ist (d.h., den ardt
    entspricht), weiss man, wenn jemand die nachweise
    positiv geführt hat. damit meine ich sicher nicht einen
    einzeiler "befestigung lt. herstellerangabe mit klotz"
    (letztens gesehen - da gings "nur" um 7 kN ..)

    beauftrage eine ordentliche statik für die befestigung.
     
  6. #5 Gast036816, 15. April 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    'berechnen und planen' heissen die 3 zauberwörter zur problemlösung.
     
Thema: Schwerlastbefestigung WDVS, Montageplatten oder Holz
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