Selbstständig machen als Bautechniker?

Diskutiere Selbstständig machen als Bautechniker? im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo zusammen,vielleicht gibt es ja den einen oder anderen hier der schon den Weg in die Selbstständigkeit gewagt hat und mir den einen oder...

  1. olkrat

    olkrat

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    Hallo zusammen,vielleicht gibt es ja den einen oder anderen hier der schon den Weg in die Selbstständigkeit gewagt hat und mir den einen oder anderen Tip geben kann.Nun zu meiner Person: Ich bin 47 Jahre alt ,habe 1981-1984 eine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer gemacht,bis 2009 habe ich aktiv auf dem Bau mitgearbeitet zuletzt als Vorarbeiter bzw. Werkpolier.Nachdem ich Arthrose in der Schulter und 3 Bandscheibenvorfälle bekommen habe,wurde mir durch die Rentenversicherung eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Bautechniker bewilligt. Diese habe ich diesen Sommer mit der Abschlussnote 2,3 und Erhalt der FHR-Reife abgeschlossen.
    Da meine bisherigen ca. 70 Bewerbungen keinerlei Erfolg hatten (angeblich zuwenig Erfahrung,Überqualifiziert,Unterqualifiziert,zu alt u.s.w.) Es scheint nicht so einfach als 47 jähriger eine geeignete Arbeitsstelle zu bekommen, daher spiele ich mit dem Gedanken,mich notfalls selbstständig zu machen bevor ich meiner Familie oder der Allgemeinheit auf der Tasche liege.
    Da ich eine langjährige handwerkliche Erfahrung habe und auch schon selbstständig Baustellen geleitet habe, dachte ich an eine Selbstständingkeit im Bereich:
    Bauleitung
    Baubegleitung
    Bauüberwachung
    Baubetreuung
    Sanierungskonzepte erstellen
    Technische Anleitung bei Eigenleistungen

    Da ich weiß welcher Pfusch manchmal auf Baustellen fabriziert wird, gerade bei Abdichtungen,Bewehrung,Betonarbeiten u.s.w weiß ich natürlich worauf man achten muß.Gerade bei Bewehrungen wird viel gepfuscht, da diese bei Einfamilienhäusern nicht abnahmepflichtig sind. Zudem könnt ich Bauherren bei Vertragsfragen,Mängelanzeigen u.ä. unterstützen.
    Deshalb meine Frage ist es möglich sich als Bautechniker in diesem Bereich selbstständig zu machen,oder benötigt man z.B. für Bewehrungsabnahmen einen Ing-Titel.
    Was muß man beachten:Versicherungen,Fördermaßnahmen etc.
    Ich wohne in NRW, da die Technikerzulassung ja in den Bundesländern unterschiedlich bewertet wird. Ich würde vielleicht auch erst als Kleingewerbe starten,bis sich Kunden gefunden haben und sich die angebotene Leistung bewährt hat.
    Vielen Dank
     
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  3. #2 Fritz531, 19. September 2012
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2012
    Fritz531

    Fritz531

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    Hallo,
    grundsätzlich ist das möglich. Das ist aber schon ein "dickes Brett" das Sie da bohren wollen". Überlegen sie sich erhrlich ob Sie sich aus der Situation heraus nicht überschätzen. Ich möchte die Technikerausbildung nicht schlechtreden, aber um diese Leistungen wie Sie sie anbieten wollen, zu erbringen, ist sie nicht ausreichend. Wenn das so einfach ginge, können wir uns in Zukunft ein entsprechendes Studium sparen. Es mag ja sein, dass Sie in einigen Bereichen gute Kenntnisse haben, reicht es aber für alle Gewerke am Bau?
    Da dies auch klassische Architektenleistungen sind, gilt für Sie natürlich auch die HOAI. Außerdem ist eine Haftplichtvers. angeraten, denn das Haftungsrisiko ist gewaltig. Die wird Ihnen bei ihrer Ausbildung einen gewaltigen Malus aufbrummen.
    Ich denke das alte Sprichwort " Schuster bleib bei deinen Leisten " ist angebracht,:konfusius

    Fritz
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Ich würde ungeachtet der fachlichen Qualifikation zuerst einmal prüfen, ob man überhaupt Kunden gewinnen kann. Wir sehen das doch hier im Forum mehrmals täglich, welcher Bauherr ist bereit für diese Leistung Geld in die Hand zu nehmen? Und wenn doch, warum sollte er nicht seinen Architekten beauftragen der sowieso die ganze Planung gemacht hat?

    Die wichtigste Frage sollte für Dich also erst einmal sein, "kann ich mit meiner Selbständigkeit auch Geld verdienen?" Kosten kommen ganz von alleine auf Dich zu. Wenn es dann an den Einnahmen hapert, ist die Selbständigkeit ganz schnell vorbei, im schlimmsten Fall noch mit Schulden an der Backe.

    Du musst Dich mit Deiner Selbständigkeit erst einmal theoretisch auseinandersetzen und das in Zahlen fassen. Nennt sich neudeutsch "business plan". Das wird von den angehenden Selbständigen zwar immer wieder belächelt, doch ein guter Business Plan zeigt, dass Du Dich mit der Materie befasst hast. Er kann Dir Schwächen aufzeigen an die Du im Moment noch gar nicht denkst. Dadurch reduzierst Du das Risiko, dass Du später eine Bauchlandung hinlegst.

    Sollten die Zahlen gegen eine Selbständigkeit sprechen, dann Finger weg. Nicht etwas mit Gewalt versuchen was von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. So kann Dich ein business plan auch vor Schaden bewahren.

    Dir sollte zudem klar sein, dass Du einen Großteil Deiner Arbeitszeit in unproduktive Arbeiten investieren musst, sprich dass diese Arbeiten kein Geld einbringen, aber gemacht werden müssen. Deswegen ist es wichtig, dass man Zahlen nicht schönrechnet.

    Ob Dein Geschäftsmodell Aussicht auf Erfolg hat kann ich nicht beurteilen, dazu kenne ich die Tätigkeiten und Anforderungen zu wenig. Nach meiner Erfahrung werden aber die Einnahmemöglichkeiten oftmals überschätzt, und am Monatsende steht dann nicht einmal eine schwarze Null, sondern ein dickes Minus in den Büchern.

    Eine Gewerbeanmeldung hat man gleich in der Tasche, aber dann erst beginnt der steinige Weg. Deswegen nichts überstürzen.

    Gruß
    Ralf
     
  5. pit1944

    pit1944

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    Beratung für deine Situation gibt es bei der zuständigen Handwerkskammer. Da wird Ihnen geholfen.
    mfg
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Beratung ist gut und wichtig, aber letztendlich muss man sich selbst damit auseinandersetzen. Später kann man auch nicht wegen jeder Kleinigkeit einen "Berater" holen, und wer an solchen Hürden bereits scheitert, muss sich fragen, ob er überhaupt für die Selbständigkeit geeignet ist.

    Was ich persönlich gar nicht gut finde ist, dass die Selbständigkeit als "Notlösung" betrachtet wird, sprich wenn aufgrund Alter, Ausbildung, Jobangebot etc. ein Job als Angestellter nicht möglich ist, dann werden wir halt selbständig.

    Es ist zwar positiv wenn man trotz dieser Hürden irgendwie seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte, doch die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Selbständigkeit sehen anders aus.

    Ach ja, noch so nebenbei bemerkt, man sollte zu Beginn der Selbständigkeit auch über ein entsprechendes finanzielles Polster verfügen. Sonst ist man genau betrachtet bereits Konkurs bevor die Selbständigkeit richtig begonnen hat.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne jedem die Selbständigkeit, mache das ja auch schon seit über 20 Jahren, aber die Erfahrung hat mich gelehrt, dass man gerade zu Beginn sehr viel falsch machen kann. Man geht oftmals auch naiv an die Sache ran, und setzt ganz schnell ganz viel Geld in den Sand.
    Deswegen kann ich jedem nur raten, vorher zweimal überlegen bevor man startet. Ist dann die Entscheidung für die Selbständigkeit gefallen, dann muss man sowieso 120% bringen und konsequent die Sache durchziehen. Dazu gehören auch Rückschläge, die man trotz guter Vorbereitung niemals ausschließen kann.

    Gruß
    Ralf
     
  7. H.PF

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    Mal grundsätzlich: Du kannst dich in NRW als Maurer - und Betonbauer selbständig machen und in die Handwerksrolle eintragen lassen. Überhaupt kein Problem, du bist dem Meister gleichgestellt...

    Alles was ein Maurermeister dann machen darf darfst du auch machen...
     
  8. LaSina

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    Was hat er zu verlieren? Wer nichts wagt....
     
  9. Wachtlerhof

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    Er kann sehr viel Geld verlieren.

    LG - Gisela
     
  10. H.PF

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    Durchs selbständig machen auf Nebenerwerb?

    Wieso das denn? Gewerbe anmelden kostet nicht so viel, Eintragung in die Handwerksrolle nicht, Maschinenpark? Braucht er den?

    Vielleicht bekommt er von dem Arbeitsamt eine Förderung?

    Versicherung kostet, klar. DAS wird mit der höchste Kostenfaktor in seiner Kalkulation werden *seufz*
     
  11. rolf a i b

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    mach dir ein gutes konzept, wenn du dich selbstständig machst, biete nicht zuviel an, sonst wirst du nicht ernst genommen. nimm später ein paar spezifikationen dazu. denk an die berufshaftpflichtversicherung, die brauchst du von anfang an. hast du finanzielle rücklagen für die erste durststrecke?
     
  12. Anfauglir

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    Es liest sich aber so, als ob er nicht mehr selbst intensiv körperlich arbeiten kann/will. Als selbstständiger Mauer- oder Betonbauerbetrieb bräuchte er dann gleich Angestellte.
     
  13. H.PF

    H.PF

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    Als Maurer- und Betonbauunternehmen könnt er kontrollieren was andere verzapfen ;) Oder dann den Sachverständigen draufsatteln
     
  14. LaZi

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    Man darf die Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträge nicht vergessen. Als Selbständiger zahlt man alles selber.
    Vor ca. 10 Jahren gab es noch den Existenzgründerzuschuss bzw. Übergangsgeld. In der Zeit des Bezuges musste man nur einen minderten Beitrag zahlen, allerdings dürfte der Gewinn bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Vielleicht lohnt es sich beim Arbetsamt nachfragen, welche Mögligkeiten es heute gibt. Die wollten schon damals einen Business Plan sehen!
    Wir haben damals als Kleinunternehmer uns registrieren lassen ohne Gewerbeanmeldung. Da fiel die Gewerbesteur auch schon mal nicht an. Die Grenze war 17.500 EUR Umsatz/Jahr; drunter war man nicht Umsatzsteuerpflichtig. Es hat den Nachteil natürlich, dass man z.B. für gekaufte Ware oder Leistungen den MwSt. auch nicht gegenrechnen kann. Wir mussten aber auch nicht viel investieren. Einige Jahre am Anfang konnte man das noch managen, später wurden wir dann USt.pflichtig.
    Wir haben kompetenten Auskunft auch bei uns im Finanzamt erhalten.
     
  15. Anfauglir

    Anfauglir

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    Ich sehe da auch das schon angesprochene Problem, daß seine geplanten Leistungen schon von etlichen anderen angeboten werden. Im Fall Holzschutz/Holzbau kenne ich hier z.B. keinen, der von diesen Leistungen allein leben könnte, das sind alles Handwerksbetriebe, der Sachverständigenjob ist ein Zusatzstandbein (traurig aber wahr).

    Vielleicht findet sich ja die Möglichkeit, irgendwo mit einzusteigen (als "alter Hase", der sich um Bürokram und oben angesprochene Leistungen kümmert o.ä.). Obwohl da neben allen anderen Problemen noch das Zwischenmenschliche dazukommt.
     
  16. olkrat

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    Erst mal vielen Dank für die vielen Antworten.Sicherlich will ich nichts übers Knie brechen im Bereich Selbstständigkeit.Zuerst mal wollte ich grundsätzlich erfahren,ob dieses möglich wäre.
    Das ein Buisinessplan angefertigt werden muß um überhaupt eine Förderung zu erhalten ist schon klar.Das man in den ersten Monaten wahrscheinlich nur schleppend verdient,ist mir auch schon klar.Die Rentenversicherung fördert Selbstständigkeit 9 Monate lang mit der Weiterzahlung des Übergangsgeldes,zudem hat meine Frau noch einen guten Job und ich habe einige Ersparnisse.
    Nur wenn ich nicht selbst aktiv werde,ist das irgendwann aufgebraucht, da spielt man natürlich mit dem Gedanken, selbst etwas auf die Beine zu stellen.Ich denke das ist besser als den Kopf in den Sand zu stecken und sich selbst zu bemitleiden.
    Da ich in meiner letzten Tätigkeit als Werkpolier bereits die Arbeiten kontrollieren und abnehmen mußte, habe ich diesbezüglich schon viel Erfahrung auf sachkundige Ausführung zu achten,dazu kommen jetzt noch die Vertiefungen in VOB,Leistungsverzeichnissen u.s.w. durch die Bautechnikerausbildung. Wenn dann gesagt wird die Bauüberwachung durch den ausführenden Architekten wäre ausreichend, muß ich sagen das ich da schon ganz andere Erfahrungen gemacht habe.Ich habe schon Bauleiter kennengelernt, welche Dipl.-Ing. waren und nicht wussten was ein Drempel war,oder eine Abdichtungsmasse (Estolan) bei Minustemperaturen zur Verarbeitung angeordnet haben. Deshalb heißt es nicht unbedingt das ein nur theoretisch ausgebildeter Ingenieur sehr viel besser ist als ein Techniker mit jahrelanger handwerklicher und praktischer Erfahrung.
    Zudem möchte ich keine planerischen oder statischen Aufgaben übernehmen, sondern nur eine beratende und kontrollierende Funktion anbieten, um unerfahrende Bauherren vor und während der Rohbauphase zu unterstützen. Das es diese Leistungen bereits erfolgreich angeboten wird, habe ich bereits recherchiert, hier in meiner Umgebung wäre die Konkurenz aber überschaubar, zumal viele dies kombiniert mit der Bauausführung anbieten.Dieses ist dann aber nicht unabhängig,wer zeigt schon eigene Fehler an,daher kam ich auch auf den Gedanken.Mein Ziel ist es auch nicht reich zu werden, sondern ich möchte eine sinnvolle Beschäftigung bei der ich meine Kenntnisse und Erfahrungen aus den letzten 30 Jahren anwenden und weitergeben kann,zu Diensten des Bauherren. Wenn er dann noch Eigenleistungen durchführen will,kann man diese mit Rat und Tat unterstützen, ist bei meiner vorherigen Firma oft vorgekommen, das Bauherren Zwischenwände oder Dachausbauten selbst erledigt haben,nachdem man sie eingewiesen hat.
    Ich habe schon länger darüber nachgedacht,solche Leistungen anzubieten und halte das Konzept eigentlich für gut.
    Aber ich werde mich nochmals ausführlich bei IHK und HWK informieren,welche Arten der Leistungen man als Techniker anwenden darf und welche Versicherungen benötigt werden. Investitionskosten würden ja nicht viele anfallen, bei den Leistungen die ich anbieten möchte.Arbeitszimmer mit PC-Ausstattung und Auto sind vorhanden.
     
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  18. R.B.

    R.B.

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    Ich kann die Leistungen die Du anbieten möchtest hinsichtlich Marktfähigkeit nicht beurteilen.

    Dein Argument, dass niemand seine eigenen Fehler zugibt, zieht aber nur bedingt. Wenn ich einen Architekten mit Planung und Bauleitung beauftrage, dann kontrolliert der ja nur seine eigene Planung, aber die Ausführung externer Firmen.

    Versetze ich mich in die Lage eines Bauherren, dann wäre mein erster Schritt die Beauftragung "meines" Architekten. Wenn ich mir dann unsicher bin, beauftrage ich einen externen Sachverständigen für das entsprechende Gewerk. Ich wüsste daher keinen Grund warum ich DICH beauftragen sollte.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte Dich damit nicht ärgern, sondern nur dazu anregen über die Sache nachzudenken. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man als freier "Berater für alles und nichts" ausreichend Einnahmen generieren kann.
    Ich könnte mir nur vorstellen, dass man gegen die o.g. Berufsgruppen antreten kann, wenn man das über den Preis macht. Das wird aber nicht funktionieren, denn dann läuft man Gefahr, dass man zwar gearbeitet hat, und auch Umsatz gemacht hat, aber keinen Gewinn. Von Gebührenordnung usw. mal ganz abgesehen.

    Schaue ich mir die Bauherren bei uns in der Gegend so an, dann würdest Du mit Deiner Geschäftsidee verhungern. Mag sein, dass es bei Euch anders ist.

    Falls es bei Euch einen Markt für so eine Geschäftsidee gibt, dann wäre das zu überlegen. Ich vermute aber, dass man zusätzliche Einnahmequellen braucht, denn von ein paar Stunden "Beratung" im Monat kann kein Mensch leben.

    Gruß
    Ralf
     
  19. Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    sehe ich wie R.B.
    Ich erkenne kaum Möglichkeiten Aufträge zu generieren.
     
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