Sinnvoll oder Sinnleer - Pool mit FBH

Diskutiere Sinnvoll oder Sinnleer - Pool mit FBH im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Forum Ein Kollege "plant" derzeit einen Koi-Teich im Wintergarten (Betonwanne) zu entfernen, und statt dessen einen Pool in dem Bereich...

  1. #1 BauherrHilflos, 3. November 2009
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    Hallo Forum

    Ein Kollege "plant" derzeit einen Koi-Teich im Wintergarten (Betonwanne) zu entfernen, und statt dessen einen Pool in dem Bereich zu bauen.
    Soweit sogut.
    Nun steht er jedoch vor der Planung der Wasserheizung.
    Die Ausgangssituation sieht so aus: Solar / Speicher ist ausreichend (überdim)vorhanden. Reichte auch für den größeren Koi-Teich. Jedoch sollte im späteren Pool die Temp dann doch etwas besser sein.
    Nun schlägt eine Firma vor, das mit einem Wärmetauscher gearbeitet werden soll. Ein Heizi schlug vor, in dem Pool (3-4m) eine FBH einzubauen, da der Wirkungsgrad der Wärmetauscher nicht gerade optimal ist.
    Die Firma hält wieder dagegen, das der Unterbau für die FBH bei 1,2m Wassersäule nicht ausreicht.
    Der Heizi hält wieder dagegen, das es hochfeste Dämmplatten gibt. (Styro 5000)
    .... usw.

    Das soll kein DIY Thread werden.
    Jedoch würde ich gerne mal die 2 Möglichkeiten mit Vor- bzw. Nachteilen disskutieren. Wie kann man das überschüssige Warmwasser von Solar/Speicher sinnvoll nutzen, um einen Pool zu erwärmen? FBH bzw. Wärmetauscher sinnvoll oder eher sinnleer?
     
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  3. R.B.

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    Präzisiere bitte Wärmetauscher.

    Im Prinzip ist eine FBH doch auch nichts anderes als ein WT, nur eben mit einer (üblicherweise) größeren Übertragungsfläche.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 HolzhausWolli, 3. November 2009
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    Jetzt wirds interessant.... hilfreich wäre sicher mal eine Information zum Wasserinhalt des Pools.
     
  5. #4 BauherrHilflos, 3. November 2009
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    Muss ich noch aus dem Kollegen rausquetschen. Ist derzeit nicht am Platz.

    Das dürfte:
    mal
    sein.
    somit ca 14,4 m3 auf einer Fläche von 12 qm
     
  6. #5 HolzhausWolli, 3. November 2009
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    Ich möchte nicht kleinlich sein, aber dein Zitat ist nachträglich korrigiert worden. Du hast 3 - 4 m (nicht x) angegeben und somit war die Frage nach dem Wasserinhalt für mich nur logisch.:shades

    Aber egal.

    So...und nun noch die zukünftig gewünschte Temperatur, die mit "dann doch etwas besser" beschrieben wurde.

    Schwimmtemperatur ca. 23-26 ° C, kommt das hin?
     
  7. #6 BauherrHilflos, 3. November 2009
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    pssst... hab halt dicke Fingerchen ;)

    So, hab weitere genaue Einzelheiten:
    Der Pool soll 7,5 x 4 werden. Dazu 1,2 m tief.
    Macht 36m3 Wasserinhalt auf 30m2 Grundfläche.

    Die Fläche für die evt. FBH kann 5X4 m werden.
    Somit 20m2 Heizfläche.

    Zum Thema Wärmetaucher:
    Die PoolFirma spricht von einem umspülten VA / Titan Wärmetauscher. Die Größe des Wärmetauschers muss er noch herausfinden.

    Die Wasser-Temperaturen sollten 23-26 Grad haben. (Laut Frau auch bis 28 Grad.. :p)
     
  8. #7 HolzhausWolli, 3. November 2009
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    Aha.... erst dicke Finger und dann falsche Angaben..tztztzt ;)

    Dein Bekannter will also 36.000 Liter Wasser ganzjährig auf bis zu 28°C beheizen.

    Ich höre irgendwie schon im Hintergrund ein Grollen auf den Strang zu kommen und bin gespannt was die Experten dazu und zur bestehenden Technik sagen.
     
  9. #8 Achim Kaiser, 3. November 2009
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    Ketzerische Ansicht :

    Wer kein Problem hat macht sich eins .... wie z.B. durch den Einbau einer FBH in einem Pool. Das ist eine absolute Schnapsidee die nichts als Ärger macht.

    - Abdichtung der Zuleitungen
    - Dehnung der Bauteile
    - Fugenausbildung
    - Beständigkeit FBH-Rohrmaterial gegen die Wasseraufbereitung des Pools

    um nur *einige* Punkte zu nennen.

    Die Lösung der Pool-Fa. ist m.M. die richtige ... Warmes Wasser und nicht noch wärmerer Beckenboden. Wärmeübertragung ausserhalb des Beckens.

    Wie man sich als Heizungsbauer in solch heiklen Konstruktionen *dazwischen klemmen* will, werd ich nie verstehen. Im schlechtesten Fall ist der Pool im Eimer und der HZB wars ...

    Ohne Not tut man sich sowas nicht an .... oder man weiss nicht was man tut.

    Nur mal wieder *meine* Meinung.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  10. #9 BauherrHilflos, 3. November 2009
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    @ Achim
    Hab es genauso ausgedruckt, und dem Kollegen auf den Tisch gelegt.


    Muss aber auch dazu sagen, das wenn ich es lese, die FBH wirklich ein :mauer Idee ist.
    Da die Seitenwände des Pools ja so gesehen im Boden stehen, und die FBH von unten gedämmt ist.. muss ja die Dehnungsfuge des "Esstrich"-Deckels über der FBH gegen die Seitenwände dauerhaft dicht sein, damit die Dämmung unter der FBH nicht absäuft.. obwohl die Seitenwände von außen natürlich termisch anders belastet werden.. ?
     
  11. #10 wasweissich, 6. November 2009
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    wasweissich Gast

    :mauer:mauer:mauer

    :motz

    eine chlorresistente rohrschlange in einer ecke des planschebeckens ist wärmetauscher genug .

    1,2 m ist mehr als viel zu flach .
     
  12. bernix

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    Ich stimm dir zu bei der Meinung dass man sich ( vor allem als Unternehmer) nicht fahrlässig zusätzliche Probleme schaffen sollte...

    Der Pool wird soweit ich es verstanden habe komplett neu aufgebaut.
    Ich würde hier davon ausgehen, dass der Pool eine Folie als Innenwanne hat und die Fussbodenheizungsplatte unter dieser liegt....
    Ausser der Dehnung der Fussbodenheizungsplatte wären alle anderen "Problempunkte" nicht gegeben.

    Das ganze halte ich für eine interessante Sache... da hier niedere solare Vorlauftemperaturen ausreichen
     
  13. #12 Achim Kaiser, 6. November 2009
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    @bernix
    Das wurde schon 1000x gebaut ... externer Wäretauscher in der Wasseraufbereitungsverrohrung und fertig ist der Zauber.
    Keine Sonderkonstruktionen, keine Klimmzüge - bekannte, bewährte und dauerhafte Ausführung über alle Komponenten.

    Wenn die Beheizung über eine WP erfolgen soll ... 2 zusätzliche Rohranschlüsse in die Beckenwandung und ne WP, die direkt mit Beckenwasser versorgt wird ...

    Aber keine Haustechnik die innerhalb des Beckens vergammeln kann ... never :)

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  14. heb777

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  15. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Moin,

    was sollen Seminaren zum Thema Solartechnik, wenn doch nicht verstanden wird, was machbar oder sinnvoll ist? Wer bietet denn wirklich neutrale Seminare an? :irre

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  16. #15 Achim Kaiser, 7. November 2009
    Achim Kaiser

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    Der Punkt ist doch ein ganz anderer ....

    Mit dem Ansinnen eine FBH *in* ein Schwimmbecken zu verlegen greift der HZB in die *Bauwerkskonstruktion* ein.
    Das ist regelmäßig aber ein Gebiet von dem er zu 95 % keinen blassen Dunst hat welche Auswirkungen seine Blitzideen haben könnte.

    Ganz abgesehen von der Tatsache dass schon die Werkstoffwahl im eigenen Gewerk etwas nachdenken erfordert. Ansonsten geht daneben.
    (Beispiel : Mehrschichtverbundrohr verträgt keine dauerhafte Nässe von Aussen. Bei der kleinsten Beschädigung des Aussenmantels fault die Aluschicht wech und das Rohr ist im Eimer .... und Wasser gibts *im* Schwimmbecken wohl satt ... )

    Zudem das ganze Abdichtungsgeraffel und die Tatsache dass im Schwimmbecken *kein* Estrich eingesetzt wird ... also gibts Verbundkonstruktionen und für die wird in der Praxis nie einer den Kopf hinhalten wollen ....

    Folglich bliebe nur eine Verlegung analog der Bauteilaktivierung im Beckenboden .... plus aufwändiger Dämmung, und Prüfung ob die Schwimmbeckenkonstruktion die Wärmebelastung verträgt etc ...
    Wer braucht *ohne Not* so nen Mist an der Backe ? - Keiner.

    Betreiber will warmes Wasser in seinem Pool und das mit überschaubarem Aufwand und zu vernünftigen Kosten im Bau und Betrieb ...

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Aha....langsam geht´s voran.
    Es soll also eine etwas größere Badewanne auf Temperatur gebracht werden.

    Einen echten Vorteil der 20qm FBH kann ich nicht erkennen. Erhöht unnötig die Temp. am Beckenboden, damit größere Verluste, mehr Stress für den Beton. Ein WT im Becken müsste resistent gegen Chlor und auch UV sein. Das ist sicherlich nicht das größte Problem, aber wozu mögliche Probleme schaffen wenn man diese einfach vermeiden kann?

    Also das Wasser direkt erwärmen und dann verteilt in das Becken leiten, so dass das Becken möglichst gleichmäßig durchströmt wird.

    Solare Erträge hat man bereits über die Wasseroberfläche. Jetzt stellt sich noch die Frage, wie die Badewanne beheizt werden soll. Sollen zusätzliche Solarflächen eingebunden werden?

    Gruß
    Ralf
     
  18. #17 wasweissich, 7. November 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :mega_lol::mega_lol:

    ich hatte den immensen technikaufwand eines klassischen pools nicht bedacht.:o:o
    da ist garantiert irgendein rohrstrang zum anschluss an den wärmetauscher geeignet
     
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  20. bernix

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    wer ausser dir sieht das so?
     
  21. heb777

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Sinnvoll oder Sinnleer - Pool mit FBH

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