Sinnvolles Bausparen

Diskutiere Sinnvolles Bausparen im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich habe eine kurze Frage: Wie betreibt man sinnvolles Bausparen? In ca. 6 Jahren habe ich vor, zu Bauen! Bisher habe ich ganz...

  1. ToRe2009

    ToRe2009

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    Hallo,

    ich habe eine kurze Frage: Wie betreibt man sinnvolles Bausparen?

    In ca. 6 Jahren habe ich vor, zu Bauen! Bisher habe ich ganz "normal" auf ein Tagesgeldkonto gespart und in Sachen "Bausparen" überhaupt nix unternommen!

    Nun möchte ich auch in dieser Hinsicht etwas unternehmen. Nur was?

    - Für das ganz stehen mir z.Zt. ein monatlicher Betrag von ca. 233 EUR zur Verfügung.
    - Davon wollte ich einen Bausparvertrag (in welcher Höhe?) mit monatl. 40 EUR (VL) und 43 (für Wohnungsbauprämie) abschließen.
    - Aber wie lege ich die restlichen 150 EUR sinnvoll an?
    - Meine Bank sagt mir: "Bausparvertrag"
    - Meine Versicherung sagt mir: "Leibrentenversicherung"

    Welcher dieser beiden Varianten ist wirklich sinnvoll, oder gibt es evtl. noch Alternativen?

    Für Rückmeldungen, wäre ich sehr dankbar!

    Grüße ToRe2009
     
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  3. Bauwahn

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  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 10. März 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    freundliches Schwarz

    MfG
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Die Sache mit der Versicherung ganz schnell vergessen. Hat an sich nichts mit Deinem zukünftigen Bauvorhaben zu tun.

    Deine Priorität ist -> Kohle in 6 Jahren und bis dahin möglichst hohe Verzinsung

    Ein BSV wäre vielleicht dann interessant, wenn Du einen Tarif mit möglichst niedrigen Zinsen bekommst. Damit könntest Du Dir für einen Teil der Finanzierung die niedrigen Zinsen in 6 Jahren sichern. Hier steht nicht die Guthabenverzinsung im Vordergrund sondern das zinsgünstige Darlehen in 6 Jahren. Solche Verträge sind üblicherweise Kurzläufer, d.h. man muß den Tilgungsplan im Auge behalten da für das Darlehen später hohe Tilgungen anfallen die dann Dein budget belasten.

    Ein BSV nur für VL & Co. wäre uninteressant. Die Summe ist schlichtweg zu klein.

    Ob sich ein BSV jedoch "lohnt" muß man durchrechnen. In den meisten Fällen lohnt es sich nicht.

    Ansparen auf einem Tagesgeldkonto ist derzeit auch nicht mehr so attraktiv. Die Zinsen sind im Keller, das gilt für Kredite und für Guthaben. Irgendwelche Sonderaktionen mit Booten und Basketballspielern lassen wir mal beiseite, denn ich vermute, daß Du nicht alle paar Monate umschichten möchtest.

    Rede mal mit Deiner Bank was sie aktuell an Sparplänen oder evtl. auch an Festgeldanlagen (aber nur kurzfristige) anbieten kann. Aber immer daran denken, daß es eine sichere Anlage sein muss weil Du in 6 Jahren das Geld benötigst.

    Gruß
    Ralf
     
  6. sk8goat

    sk8goat

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    Bausparen ist nicht sinnvoll.

    Und du solltest darüber nachdenken deine Bank und deinen Versicherer zu wechseln, denn beide wollen dich einfach nur abkassieren. Anders kann man es nicht nennen.
     
  7. K Heuer

    K Heuer

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    Besser kann man es nicht ausdrücken!

    Bausparen kann nicht sinnvoll sein. Zumindest nicht für den Bausparer. Es nützt nur der Bausparkasse.
     
  8. pumpe

    pumpe Gast

    Was ist ÜBERHAUPT noch eine sinnvolle ertragreiche Geldanlage für Ottonormalos ???????

    Bin auf Antworten gespannt.........:konfusius:konfusius:konfusius
     
  9. sk8goat

    sk8goat

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    Grundsätzlich sind Geldanlagen mit geringen Kosten sinnvoll.
    Was im individuellen Fall passt, muss auch durch individuelle Beratung ermittelt werden.
    Ein BSV passt aber fast nie.

    Komischerweise sind staatl.geförderte Anlagen (z.B. BSV) immer mit Gebühren, Kosten u. Provisionen überfrachtet. Der dt. Michel lässt sich von den Förderungen blenden und kauft's trotzdem. Den es zählt nicht das Endergebnis, sondern nur was man geschenkt kriegt oder an Steuern sparen kann.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Das ist schon richtig, aber auch die Banken verschenken kein Geld.

    Deswegen hilft nur eins: Spar-/Tilgungspläne nebeneinander legen, Zahlungsströme vergleichen.....und hoffen, daß in den Plänen auch wirklich alle Kosten aufgeführt sind.

    Wer auf diese Frage die Antwort weiß, verdient sich eine goldene Nase.
    Was ist schon ertragreich? 1%, 3%, 5%, 10% p.a. ????
    Was ist ein Ottonormalo? 100,- €, 500,- € 1.000,- €, 10.000,- € Sparrate pro Monat?
    Über was für ein Vermögen verfügt "Ottonormalo"? 1T€, 10T€, 100T€, 1Mio€, noch mehr?
    Wer ist bereit welches Risiko einzugehen? bzw. wer kann sich ein Risiko auch leisten?
    Wie kurz- oder langfristig soll die Anlage sein?

    Da gibt es so viele Fragen, ich wüßte nicht, daß bisher schon jemand die goldene Anlageform gefunden hat.

    Gruß
    Ralf
     
  11. baufibemu

    baufibemu

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    betreibt man so:
    Niedrigzinsvariante abschließen.
    Bausparer auf eine Schlag vollmachen.
    Mindestzuteilungszeit abwarten.
    Bausparer zuteilen lassen und hoch tilgen.
    Nur so bekommt man den wirklich günstigen Zins.

    Je länger Du ansparst, um so teurer und unrentabler wird die Geschichte für Dich.

    Zum Thema Versicherung habe ich hier: Tilgung über Lebensversicherung einen Artikel geschrieben. Ob LV oder Rentenversicherung bleibt in diesem Fall gleich.

    Beste Grüße
     
  12. capslock

    capslock

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    Wir haben sechs verschiedene Bauspar-Angebote von drei verschiedenen Banken durchgerechnet, die allesamt entweder gar keine 15-jährige Zinsbindung anbieten konnten oder dafür um 40 Basispunkte mehr als für die 10-jährige haben wollten.

    Fünf von diesen Angeboten waren als Zinssicherung für die voraussichtliche Restschuld nach 10 Jahren, eines war ein Voll-BV, d.h. es wird ein nicht zu Darlehen über die Gesamtsumme aufgenommen, das nicht getilgt wird. Statt der Tilgung wird das Geld in einem Bausparvertrag angespart, und nach 8 Jahren der erste Kredit vom Bauspar-Darlehen abgelöst. Die Laufzeiten waren immer bei 15 - 17 Jahren, erforderten also recht aggressive Tilgungen.

    Gegengerechnet haben wir die Vorschläge jeweils mit dem Tilgungsrechner von Interhyp, bei dem man Tilgungsratenwechsel und Sondertilgungen eingeben kann. Damit haben wir die Summe von Tilgungen und Sparraten für einen normalen Kredit mit SoTi-Recht nachgebildet.

    Die Kombination aus 10 - und 15 bzw. 20-jähriger Zinsbindung hat immer gegenüber den Bausparvarianten gewonnen. Besonders krass war der Voll-BV, der auf den ersten Blick toll klang (3,7% für das Voraus-Darlehen, 3,2% für das BV-Darlehen), der aber einem Nominalzinsatz von 4,33% für ein normales Darlehen entsprach.
     
  13. sk8goat

    sk8goat

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    @capslock:
    Es ist immer so, dass Annuitätendarlehen besser abschneiden als BSV.
    Das fiese an den vorfinanzierten BSV ist, dass man oft nur den eff.Zins des BSV und den eff.Zins des Vorausdarlehens gesagt bekommt. Aber nicht den Gesamteff.Zinssatz, denn dieser ist in aller Regel deutlich höher. Das ist eine Lücke in den Pfllichtangaben die eine Kreditanbieter zu machen hat. Ich kenne nur 3 Anbieter die so anständig sind und den Gesamteff.Zins auch mit angeben.

    @Bernd:
    Über deine Antwort bin ich sehr verwundert.
    Es ist doch bekannt, dass auch die Strategie der sofortigen Volleinzahlung in einen BSV nicht sinnvoll ist. Denn die BSK wird die Zuteilung des Darlehens solange hinauszögern bis sie ihren üblichen Schnitt gemacht hat.
    Die vorfinanzierten BSV funktionieren ja auch so, dass man praktisch ein Darlehen aufnimmt um einen BSV sofort voll einzuzahlen. Nach Zuteilung löst man das Darlehen wieder ab und zahlt nur noch den BSV ab. Und genau hier liegt der Haken: Der Zuteilungszeitpunkt wird von der BSV nicht garantiert, das darf sie auch gar nicht. Und dieser wird solange hinausgezögert, bis die BSK soviel Geld damit verdient hat wie sie möchte.
     
  14. HeRo1803

    HeRo1803

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    Hallo erstmal alle mit einander,

    ich schreibe jetzt zum ersten mal, aber ich lese im Forum schon geraume Zeit mit.

    Wir schlagen uns auch gerade mit dem Thema "Bausparen vs. Sparplan und Kredit" für einen 5 Jahreszyklus herum. Nach einem Vergleich mit gleichen Werten, bleibt nur noch die Variable Kreditzins in 5 Jahren. Der müsste nach meinen Rechnungen über 8,5-9% gehen damit sich ein Bausparer aktuell rechnet. (Alle Angabe ohne Gewähr)
    Ich werde wohl das Risiko eingehen, dass ich ohne Bausparer ansparen werde.

    Zusätzlich muss man ja scheinbar noch bedenken, dass "zuteilungsreif" nicht gleichzusetzen ist mit "Geld bekommen". Wenn kein/nicht genügend Geld durch neue Ansparer dazukommt, kann es scheinbar auch mal länger dauern mit der Zuteilung. Wenn ich den Worten meiner Bank dann glauben kann, dass momentan sehr viele Leute wg. der Finanzkrise einen Bausparer abschließen sehe ich für mich noch ein nicht kalkulierbares Problem.

    Was wäre wenn in 5 Jahren das Bausparen nicht mehr "soooo" attraktiv wäre und weniger Leute einen Bausparer abschließen. Dann habe ich doch eine Menge Personen, welche einen zuteilungsreifen Bausparer (aufgrund der vielen Neuabschlüsse aus der jetzigen Zeit) haben, aber weniger Geld was in die Bausparkasse einfließt (durch das Wegbleiben der Neuabschlüsse). Viele Leute und weniger Geld was als Kredit ausgegeben werden kann, ist für mich keine tolle Zusammensetzung.
    Das ist aber angenommen und ich hoffe das ich bei der Behauptung keinen Denkfehler habe.

    Ich bin also zu dem Schluss gekommen, dass sich ein Bausparer für mich nur unter der Bedingung lohnen wird, dass der Kreditzins wie beschrieben stark nach oben geht.
    Dieses Risiko muss aber jeder für sich selber abschätzen.

    Gruß Heiko
     
  15. sk8goat

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    Hallo Heiko,

    herzlich willkommen.

    Du hast das Problem der Bausparer richtig erkannt.

    Das Risiko von steigenden Zinsen ist noch so schlimm wie befürchtet, denn es ist ja nicht so, dass just in dem Moment wo du eine Finanzierung abschliesen willst der Zins von einem Tag auf den anderen von 4% auf 8,5% hochspringt.
    Das sind eher langfristigere Bewegungen. Und so nimmst du als Sparer bei kontinuierlich steigenden Zinsen auch immer höhere Zinsen für dein bereits angespartes mit.
    Hingegen, wenn du jetzt einen BSV abschließt, dann wird dein angespartes immer mit den heutigen 0,8% verzinst werden und du wirst von steigenden Zinsen nicht profitieren.

    Wir haben schon mehrmals Backtests gemacht, d.h. wir haben unter realen Bedingungen nachgerechent ob in vergangenen Zeiträumen ein Bausparer oder ein normaler Finanzierer besser wegekommen sind. Fazit: Der BSV ist immer schlechter. Selbst wenn man dem Ideal entspricht und alle möglichen Förderungen mitnimmt, dann ist eine BSV nur sehr selten die bessere Wahl. Nur, diesen BSV-Idealkunde gibt es in der Realität praktisch gar nicht.
    Denn das heißt, man müsste bis zur Zuteilung so dermaßen wenig verdienen, dass man alle Zulagen bekommt, ab Zuteilung müssten die Zinsen urplötzlich sprunghaft nach oben gehen, und ab Zuteilung müsste man plötzlich so viel mehr verdienen, dass man sich das schnelle Zurückzahlen eines BSV überhaupt leisten kann.
    In der Realität gibt es aber meist nur 2 Typen:
    1. Man verdient durch Gehaltssteigerungen schon in der Ansparphase so viel, dass man keine Förderung mehr bekommt.
    2. Das Einkommen bleibt niedrig, aber dann kann man sich auch kein Eigentum leisten.

    Und außerdem ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die Zinsen sofort nach Zuteilung quasi über Nacht verdoppeln.
     
  16. BJ67

    BJ67

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    Halt, es gibt einen Grund, einen BSV abzuschließen. Die Frage ist, wie hoch sind die VL, die der Arbeitgeber zahlt ?! Die kann ich doch nicht einfach verfallen lassen. Da hilft nur BSK mit geringer Mindestbausparsumme suchen und BSV abschließen.

    Also, wieviel komm vom AG ?
     
  17. HeRo1803

    HeRo1803

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    Hallo

    Wir haben auch noch einen Bausparer von anno dazumal. Der hat noch eine Verzinsung von 3%. Der ist dann ganz gut für die Vermögenswirksamen Leistungen die sonst meiner Frau entgehen würden. (40€+40€ bei 2 Arbeitnehmer) Bei dem Bausparer werden wir aber sicher kein Darlehen nehmen sondern die Summe ausbezahlen lassen.
    Die steigenden Zinsen für das Guthaben habe ich bei der Berechnung nicht mit einbezogen, da ich mit einem Sparplan von momentan 4,4% fester Verzinsung auf 5 Jahre rechne. Da kann ich den Steigenden Zinssatz nicht mit einbringen. Wobei ja auch beim Sparplan eine Kündigung möglich ist, wenn die Guthabenzinsen wieder erwartend so rasant ansteigen sollten.

    Gruß Heiko
     
  18. sk8goat

    sk8goat

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    Nein, das ist ein Irrtum. Es gibt noch zig andere Möglichkeiten für VL-Sparverträge und ich denke, dass alles besser ist als ein BSV.

    Oh mann, schenk jemand €40 im Momant, mit der Auflage damit etwas dummes zu tun und er wird es machen, hauptsacht es gab was geschenkt.
     
  19. BJ67

    BJ67

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    Ok den zweiten Satz habe ich nicht gelesen.

    Zu dem ersten sage ich mal folgendes:

    Selbst wenn es so ist, das ein BSK eine Mindestsumme von 9.000,--€, bei 1% Abschlußgebühr, keine Kontoführungsgebühr, Verzinsung bei Dahrlehensverzicht 3,25 % hat und Dein AG schenkt Dir jeden Monat 80 Euronen dann nenne mir hier alternativ zwei VL-Anlagen, bei der Du derzeit zu Gesamtkosten von 90 Euro eine garantierte Verzinsung von 3,25 % nach 7...8 Jahren ausgezahlt bekommst.

    Setzt Du das Geld auch noch für den Hausbau ein, gibts wohl immer noch WobauPrämie, wenn du Einkommensgrenzen nicht überschreitest. Das hebt die Rendite noch mal.

    Ich bin nicht für Geldverschwendung, daher interessiert es mich brennend. Danke
     
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  21. sk8goat

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    Also das war nicht persönlich gemeint, falls du es so aufgefasst haben solltest, dann Tschuldigung.
    Es war nur sehr allgemein gemeint. Wie hat Kostolany gesagt: In Deutschland ist der Steuerspartrieb größer als der Sexualtrieb.

    Zu den VL-Anlagen:
    Es gibt momentan keinen BSV mit einer Verzinsung von 3,25%. Und eine andere VL-Anlage von heute mit einem BSV von vor ein paar Jahren zu vergleichen ist schon sehr Äpfel/Birnen.
    VL-Sparpläne sind meistens ohne Gebühren.
    Lässt man sich eine Musterrechnung vorlegen, dann ist das Kapital am Laufzeitende bei VL-Sparplänen höher als bei einem BSV - und darauf sollte es ankommen.

    BTW: Bei einem BSV mit 10Jahren Laufzeit bekommt man bei Darlehensverzicht die Abschlussgebühr meistens zurückerstattet. Dann kommen sie schon ziemlich nah an VL-Sparpläne ran, bzw. sind fast gleich gut.

    Aktienfondssparpläne werden vom Staat deutllich höher gefordert als BSV und bei Fondsbanken sind sie (fast) ohne Ausgabeaufschläge zu bekommen. Natürlich: Höhere Gewinnschancen=höheres Risiko.
     
  22. BJ67

    BJ67

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    Beispiel BSV mit Link hast Du als pn. Du siehst, es gibt das aktuell.

    Die Fonds sind nicht unbedingt das, was zu empfehlen ist. Meine zwei Fonds (Pharma und Versorger) sind bei antizyklischem Kauf zur Zeit ca. 25 % im Keller und da habe ich wohl noch Glück.

    Wer für eine Immobilie spart, sollte einfach nicht in Fonds gehen, weil zum Zeitpunkt des Geldbedarfs der Fond richtig im Keller sein kann.

    VL in BSV mit Darlehensverzicht und Wobau, geringste Bausparsumme nehmen, je 1.000 € Bausparsumme ca. 10 € Sparrate einsetzen, den Vertrag nach ca. 8 Jahren ohne Darlehen mit Bonus auszahlen lassen, ne bessere Rendite bekommst Du z.Z. für sicheres Geld nicht.

    (Das "Sicher" relativ ist, in heutigen Zeiten, ist klar, soll aber nicht Thema sein)

    Du musst aber einen entsprechenden Tarif wissen oder suchen, denn kaum ein angebotener BSV eignet sich dafür. Soweit gebe ich dir recht.
     
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