Sockelputz, meine Verhältnisse !

Diskutiere Sockelputz, meine Verhältnisse ! im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich weiß, das Thema ist ausgetreten. trotzdem finde ich in den bisherigen Antworten keine Lösung für mein Problem. Also, Putz bröckelt...

  1. nancy50

    nancy50

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    Hallo,

    ich weiß, das Thema ist ausgetreten.
    trotzdem finde ich in den bisherigen Antworten keine Lösung für mein Problem.
    Also, Putz bröckelt nach Winter.
    Ursache klar, feuchter Sockel.
    Gundhafte Sanierung, kommt aus Kostengründen nicht in Frage.
    Baufirma schlägt vor:
    alter Putz runter, Styroporplatte drauf, verputzen, Anstrich.

    Ist das seriös ? oder gibts da eine Alternative .


    danke

    n50
     
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  3. nancy50

    nancy50

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    hab mir inzwischen ein zweites Angebot eingeholt.
    Die Firma meint nun, ich solle um Gottes Willen, keine Styroporplatte einbauen, das würde nie was werden.(zieht nur Feuchtigkeit und isoliert )
    Da stehe ich nun da als Laie und staune.
    Die Fa.will nur den alten Putz einfach entfernen und einen Sockelputz anlegen, der atmungsaktiv ist.
    Leuchtet mir irgenwie ein, dass dies mit der Styroporplatte nichts geworden wäre.

    Hat denn von euch jemand Erfahrung, ein Satz wäre schon genug, ich weiß sonst nicht mehr weiter, wenn man nicht einmal Fachfirmen trauen kann.

    danke

    n50
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Dieses Argument kann ich nicht nachvollziehen. Wasserdampfdiffusionszahl kann man ja nachlesen.

    Gruß
    Ralf
     
  5. nancy50

    nancy50

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    danke ralf, ok, wasserdampf lässt sie durch, aber feuchtigkeit zieht sie von unten, da sie ja bodenberührung hat und die feuchtigkeit geht ja dann auch wieder in den oberputz des sockels (als dampf und kapillarfeuchte) und kann dort wieder zerstören.
    ein einfacher aufbau, mit sockelputz scheint mir zwar nicht optimal, da müsste ich ja das fundament trockenlegen, aber immer noch die beste lösung.
    werde mich wohl, wenn kein aufschrei von euch kommt, für den sockelptz entscheiden.

    n50
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Ist ja nicht mein Fachgebiet, deswegen könnte es schon sein, dass ich mit meiner Meinung daneben liege.

    Ich frage mich halt, wenn die Dämmung schon Feuchtigkeit zieht, was glaubst Du, was Dein Sockelputz dann macht. ;)

    Dämmung, Putz haben nicht die Aufgabe das Mauerwerk vor (aufsteigender?) Feuchtigkeit zu schützen.

    Alter Putz weg und neuer Putz drauf ist natürlich die einfachste Variante. Es würde mich aber nicht wundern, wenn Du nach dem nächsten Winter wieder vor dem gleichen Problem stehst.

    Aber wie gesagt, ist nicht mein Fachgebiet.

    Gruß
    Ralf
     
  7. nancy50

    nancy50

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    genau das befürchte ich als Laie auch, trotzdem denke ich, bringt ein neuer Putz erst mal Ruhe, vorher gings ja auch jahrzehnte lang.
    Na mal sehen, vielleicht erbarmt sich doch noch ein Fachmann und gibt mir einen Rat.
    danke.

    n50
     
  8. Stucki

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    Wo kommt denn die Feuchte her, wie wäre es das Problem abzustellen???? Was ist denn jetzt für ein Putz dran der da abgeht. Sockelputz ist ja nicht gleich Sockelputz nur weil der am Sockel ist ! Schon mal Überlegt ob vielleicht eine Noppenbahn etwas bringen könnte?

    Wann ist denn das Haus gebaut worden, spielen hier vielleicht Salze eine Rolle(Sickergrube oder ähnliches???)???

    Ob eine Dämmung was bringt oder nicht hängt vom gesamten Aufbau ab und wenn eine dran kommen sollte als eine Sockelplatte, dann sollte der Untergrund schon trocken sein.
     
  9. #8 Herr Nilsson, 11. März 2011
    Herr Nilsson

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    Und wenn unter die Schutzlage des Feuchteschutzes/der Abdichtung auch noch ein(-e) solche kommt kanns doch schon was werden!

    also:
    - Abdichtung unter Sockel
    - Sockelaufbau
    - Feuchteschutz
    - Schutzlage (Noppenbahn), evtl. mit Gleitschicht

    Expandierter Styrolschaum (Polystyrol) der "zieht" gehört schon mal eh nicht in den Sockelbereich, extrudierte Schäume ziehen nicht.
     
  10. nancy50

    nancy50

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    jetzt wirds kompliziert.
    Also, das Haus ist in den 30 iger Jahren gebaut.
    Feuchtesperren sind wohl nur in Form von horizontaler Dachpappe gelegt, die sicher nicht mehr funktionieren.
    Die Feuchte kommt definitiv nur aus dem natürlichen, oberflächennahem Grundwasser und vom Spritzwasser.
    Wie schon gesagt, einen kompletten Feuchteschutz voin unten her kann ich mir nicht leisten.
    Ich suche also nach einem Kompromiss.

    Abdichtung unter Sockel
    - Sockelaufbau
    - Feuchteschutz
    - Schutzlage (Noppenbahn), evtl. mit Gleitschicht

    Frage dazu:
    also erst die Noppenbahn, dann einen Feuchteschutz (welchen?)
    dann Sockel, hab ich das so richtig verstanden ?

    danke an alle
    n50
     
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  12. #10 Herr Nilsson, 12. März 2011
    Herr Nilsson

    Herr Nilsson

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    Nun, wenn der Sockel inkl. Perimeterdämmung neu soll:

    -alten Putz runter
    -Abdichtungsrücklage (flexible Dichtschlämme), wenn der Untergrund feucht ist
    -KMB (die schwarze Klebepampe die mit dem Glätter aufgezogen wird) entsprechend dem Lastfall (nach Teil 6 / DIN 18195, da Du von Grundwasser sprichst), was 4 mm in 2 Lagen plus Gewebe entspricht (das ist die vertikale Abdichtung)
    -Sockeldämmung, unten angeschrägt
    -Sockelputzsystem
    -von der KMB, die tiefer gezogen werden muss als die Dämmplatte, wiederum mit einem Feuchteschutz (für den Putz), was auch eine KMB/ein Anstrich sein kann, über den Sockelbereich bis 5 cm über GOK
    -für den Feuchteschutz eine Schutzlage (Noppenbahn), die den Feuchteschutz vor Erddruck schützt
    -Gleitfolie zwischen Noppenbahn und Feuchteschutz, damit beim anfüllen keine vertikalen Kräfte auf das Sockelsystem entstehen

    Da gibt es natürlich verschiedene Systeme und Möglichkeiten, aber das wäre eine davon.

    Alles klar?
     
  13. nancy50

    nancy50

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    werds morgen der fa.vortragen

    vielen dank

    n50
     
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