Sockelsanierung - Salpeter, abplatzender Putz etc.

Diskutiere Sockelsanierung - Salpeter, abplatzender Putz etc. im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo :winken Ich wollte euch um Rat fragen, wie ich bei dieser Sanierung ohne statischen Eingriff am besten vorgehe. Der Sockel ist aus...

  1. #1 Murkserei, 21. April 2014
    Murkserei

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    Hallo :winken

    Ich wollte euch um Rat fragen, wie ich bei dieser Sanierung ohne statischen Eingriff am besten vorgehe.

    Der Sockel ist aus Naturstein und an besagter Mauerseite platzt seit Jahren schon der Putz im Winter ab oder es entstehen Salpeterausblühungen. Bislang wurde da immer wirklich richtig pfuschmäßig mit diffusionsdichtem Putz bzw. ggf. auch Farbe notdürftig ausgebessert, was nicht meiner Feder entsprang und auch nur bis zum nächsten Winter hielt.

    Bis jetzt habe ich die kaputten Stellen abgeklopft, wofür ich zu 90% keinen Meisel brauchte. Die betroffenen Stellen werde ich noch mit einer Stahlbürste säubern und dann noch einen gewissen Anteil "gesunden" Putz, der an die Löcher angrenzt, abschlagen.

    Nun stellt sich mir die Frage, wie ich weiter verfahren soll.

    Bringe ich nach dem Auftragen von Salpeterreiniger direkt den speziellen Sanierputz auf und streiche dann mit Silikonharzfarbe drüber

    oder

    führe ich davor erst eine Mauerinjektion durch, vor der zuerst der Feuchtigskeitsgehalt der Mauer gemessen wird und diese ggf. erst mit Heizpatronen vorbehandelt wird?

    Allerdings laß ich in einem anderen Forum folgendes:
    Mir ist klar, dass sollte die Feuchtigkeit von unten kommen, grundlegend nur eine Erneuerung der Sperre endgültig wirken würde. Dies kommt aber nicht in Betracht und ich wäre schon zufrieden, wenn es 3-5 Jahre halten würde. Anbei zwei Fotos.

    DSC_0923.jpg

    DSC_0925.jpg


    Liebe Grüße
     
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  3. #2 Alfons Fischer, 21. April 2014
    Alfons Fischer

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    ich würde, soweit aufgrund der spärlichen Bildausschnitte beurteilbar, zumindst auch einen Abdichtungsmangel des Fliesenbelags in Betracht ziehen.
     
  4. #3 Murkserei, 21. April 2014
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    Das habe ich ganz vergessen zu erwähnen. Dem Problem werde ich mich auch annehmen, da man an einigen Stellen beim Klopfen auf Hohlräume schließen könnte. Tipps sind erwünscht, auch wie ich nun an der Wand vorgehen soll. Ich kann ja morgen noch weitere Bilde anhängen.
     
  5. #4 Alfons Fischer, 22. April 2014
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    die richtige Vorgehensweise wäre, zunächst die Quelle der Feuchtigkeit zu finden, zu beseitigen, die Wand trocknen zu lassen (ggf. technisch unterstützt) und dann in Abhängigkeit von ggf. noch vorhandener Restfeuchte und ggf. Salzbelastung ein Putzsystem nach Herstellervorschrift aufzubringen.

    In den Verarbeitungsrichtlinien der Sanierputzhersteller findet sich einiges dazu.
    mit ein bisschen Putzabklopfen ist es da nicht getan. Man wird schon rund 80-100cm über die letzte sichtbar betroffene Stelle abschlagen und erneuern müssen.
    Und das geht auch nur unter bestimmten Bedingungen. Wenn ein Abdichtungsmangel mit gravierendem Feuchteeintritt vorhanden ist, hilft das beste Putzsystem nix.

    Wo die Feuchte herkommt, kann man pauschal nicht sagen. Da müsste man das Gebäude, die Örtlichkeiten, Detailausführungen, die "Bau- und Nutzungsgeschichte" des Gebäudes und andere Randbedingungen kennen.
    Bitte habe Verständnis, dass wir hier in einem Expertenforum keine halbseidenen Lösungen anbieten können, weil es einfach zu schnell eine "Murkserei" wird...

    Gruß von einem Ex-(fast)-Bamberger...
     
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