Software mieten oder kaufen?

Diskutiere Software mieten oder kaufen? im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo Leute, ich wollte mal Eure Meinung hören, wie Ihr dazu steht? Software mieten oder kaufen?

  1. knutertl

    knutertl

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    Hallo Leute,

    ich wollte mal Eure Meinung hören, wie Ihr dazu steht?

    Software mieten oder kaufen?
     
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  3. ecobauer

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    Kommt darauf an, was mit der Software angestellt werden soll!!!!!!

    Wenn es für den Betrieb eine kaufmännische oder technische Software ist, die aktuellen Ansprüchen gerecht werden muss, würde ich sowas mieten. In der Regel wird mit der Miete ja auch angeboten, die Software auf dem neuesten Stand zu halten.

    Bei einer gekauften Software biste selbst dafür verantwortlich, dass das Teil immer dem aktuell erforderlichen Standard entspricht, heißt geupdatet ist. Und Updates kosten auch Geld.
     
  4. juni74

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    die Frage ist ziemlich sinnlos. Das ist wie die Frage, ob ich ein Auto leasen oder kaufen soll und keiner kennt die Kontitionen und weiss um welches Auto es geht. Bei dein Angeboten, die ich kenne, ist mieten auf lange Sicht meist teuerer.
     
  5. knutertl

    knutertl

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    Hallo,

    erstmal Entschuldige ich mich für die nicht ausreichenden Angaben.

    Es soll sich um eine Kalkulationssoftware handel, dass heisst Kalkulation, Angebotserstellung, LV-Bearbeitung, Vor-und Nachkalkulation, Mahnwesen, Kundenstamm etc.

    Diese würde ca. 3000 € bei einem Kauf beanspruchen, zur mtl. Miete ca. 50 €.
    Nun bekommt man aber, wie vorher schon geschrieben wurde, immer die aktuellen Updates.

    Bis man den Kaufpreis mit der Miete erreicht hat, müsste man bei einer gekauften wieder ein Update machen, denke ich mir mal. Daher tendiere ich momentan eher zu einem Mietvertrag.
     
  6. Julius

    Julius

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    Tja, und da Du ja sicherlich auch ReWe hattest, ist Dir klar, daß man die Frage ohne Kenntnis von vorgesehener Nutzungsdauer, Mindest-Mietdauer, Updatefrequenz und Kosten der Updates für die Kaufversion immer noch nicht beantworten kann...
     
  7. knutertl

    knutertl

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    Also Updatefrequenz ist einmal Jährlich, Mindestmietdauer 1 Jahr, 3 Monate Kündigungsfrist, Updatekosten für die Kaufversion nicht bekannt. Nutzungsdauer
    auf unbestimmte Zeit.

    Mir geht es aber eigentlich eher ums Prinzip, wie die Erfahrungen so sind.
     
  8. H.PF

    H.PF

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    Ich tendiere bei so was zur Miete:

    Du legst nicht sofort 3000 Euro auf den Tisch, du reduzierst nicht dein Eigenkapital, du hast fixe Ausgaben von 50 Euro im Monat...

    Du schonst deine Liquidität und wenn du jeden Monat 50 Euro auf den Tisch legst und dann nach 12 Monaten sagst: Schrott Programm, dann kannst du kündigen und hast nur 600 € in den Sand gesetzt. Bei 3000 € machste das nicht mal eben...
    Und bist du dir sicher, das du länger als 5 Jahre das Programm benutzen wirst?
    Du musst über 5 Jahre das Programm benutzen um allein den Kaufpreis raus zu haben...
     
  9. knutertl

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    Hallo,

    ich tendiere auch eher zur Miete. Ich denke schon das ich das Programm länger als 5 Jahre nutzen werde. Doch innerhalb von von Jahren fallen wieder einige Updates an, die man zwar nicht machen muss, aber es ja empfehlenswert ist.
    dann verlängert sich die Zeit bei der Kaufversion auch dementsprechend.

    Zudem bin ich gerade in der Existenzgründungsphase. Daher wie du beschrieben hast, ist die Liquidität ein wichtiger Aspekt.
     
  10. mls

    mls Bauexpertenforum

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    anderer effekt: bei "1a-min" kannst du dich, wenn irgendwas zu sehr
    schmerzt, günstig von dem prog. verabschieden
     
  11. knutertl

    knutertl

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    ja, das kann man hier innerhalb einer Kündigungsfrist von 3 Monaten machen...
     
  12. #11 Achim Kaiser, 21. Februar 2011
    Achim Kaiser

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    Bei dein Konditionen würde ich mieten, sofern Updates und ggf. Tel-Support bei den 50 Talern dabei sind.

    Normalerweise zahlst min 10-20% des Kaufpreises an jährlicher Updategebühr und ggf. gibts noch die Supportkosten obendrauf.

    Wenn da keine versteckten Kosten noch irgendwo lauern ....

    Ansonsten Programm genau testen obs auch wirklich die ganzen gewünschten Anforderungen abdeckt und/oder ob man mit den vorhandenen Funktionseinschränkungen, die eigentlich immer irgendwo vorhanden sind, leben kann.

    Der Rest wurde schon angesprochen ... Stellst im Laufe der Mindestlaufzeit fest dass doch nicht glücklich wirst damit sind nur die Mietgebühren futsch ...

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  13. #12 Gast23627, 21. Februar 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Februar 2011
    Gast23627

    Gast23627 Gast

    Software Erfahrungsbericht

    "Software"womöglich auch noch als "Branchensoftware" bezeichnet und für ein spezielles Handwerk konzipiert sind aus meiner Sicht ganz einfach zu teuer.
    Dabei spielt es keine Rolle ob es sich dabei um Zimmerer, Tischler oder sonstige Handwerksberufe handelt.

    Grundsätzlich handelt es sich doch bei allen Gewerken um das Handling von Zahlen, wie Du selbst schreibst für Kalkulation, Angebotserstellung, LV-Bearbeitung, Vor-und Nachkalkulation, Mahnwesen, Kundenstamm etc.

    Diese angeblich auf den Handwerksberuf speziell ausgerichtete Software gaukelt etwas vor, was es nicht gibt.
    Zahlen und dessen Bearbeitung sind bei allen Handwerksberufen gleich.
    Und die angeblich doch so nötigen Updates dienen oft nur dem Softwareentwickler.

    Ich schreibe das hier, weil ich entsprechende Erfahrungen gemacht habe.
    Die 1. spezielle "Tischlersoftware" scheiterte am Jahrtausenwechsel.
    Die 2. wiederum war so kompliziert programmiert und konzipiert, dass trotz der vielen Updates kein vernünftiges Arbeiten möglich war.

    Daraufhin habe ich dann eine Software für Kalkulation, Angebotserstellung, LV-Bearbeitung, Vor-und Nachkalkulation, Mahnwesen, Kundenstamm etc. gekauft die NICHT für ein spezielles Handwerk sondern nur für den gewünschten Zweck programmiert war.

    Diese kostete wenige hundert € also nicht mehr als ein jährliches Update der "Spezial-Software"

    Ich kann nur sagen, einfach sehr gut.

    Und, wenn jemand kommt und die Spezial-Software auch noch als "Service" bei Dir installieren will jag ihn zur Tür hinaus, den dann ist der Kram so kompliziert, dass er nicht bedienbar ist.

    Viel Erfolg
     
  14. knutertl

    knutertl

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    Bei meiner Kaklulationssoftware handelt es sich um ein Programm,
    das mittels Schnittstelle mit meinen CAD/CAM Programmen "verbunden" werden kann. Somit lassen sich Maße und Massen etc. über diese Direkt in meine LV`s
    mit einschließen.

    Ein tel. Support sowie eine Online Zusammenschaltung sind inkl.
     
  15. Gast23627

    Gast23627 Gast

    Genau

    mit der Verbindung - Übergabe aus einer Spezial Tischlersoftware zu der dazu gehörenden Auftragsbearbeitung habe ich mich herumschlagen müssen.

    Möglicherweise war ich damals beim 1. mal auch zu früh (1989) oder zu doof dazu.

    Beim 2. mal (2000) klappte der Neuanfang auch nicht.

    Nach dem ich jedoch mein CAD Programm und die Auftragsbearbeitung getrennt hatte klappte es.

    Ist ja auch möglich, dass die Zimmerer das jetzt im Griff haben.

    Und wenn ja, dann würde ich nur mieten!

    Viel Erfolg!
     
  16. knutertl

    knutertl

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    Wie der Senior Meister sagte: "Ein schlechter Zimmermann ist immer noch ein guter Schreiner!" :mauer

    In der Praxis ist es in der Tat so, dass "teureren" Programme oft kompliziert ist,
    ich denke einfach, dass es daher kommt, dass diese ziemlich umfangreich sind und sich dadurch eine einfache Handhabung schwierig gestaltet.
    Zudem hatte ich noch nie eine Software, sei es MSWord oder ein CAD Programm,
    bei dem man 100% des möglichen benötigt.
     
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  18. mls

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    überleg mal, wieviele (~wenige) lizenzen davon laufen und wieviel (~wenig)
    arbeit die multischnittstellenprogrammierung kostet.

    wenn das noch nicht reicht, schaust´ die entstehungsgeschichten versch.
    cad/cam-systeme an .. wieviele benutzerleichen am wegesrand liegen, wie
    "gut" wohl der programmcode sein mag - im eigenen produkt - und im fremdprogramm :p

    vielleicht hab ich immer mit den falschen zimmerern zu tun - aber viele
    haben ihre massenermittlung und ihre angebotsbearbeitung getrennt
    und einige (nicht nur zimmerer, gilt auch andere baustoffe als holz) geben
    inzwischen im angebot keine massen mehr an.
     
  19. knutertl

    knutertl

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    Hallo,

    in meinem Fall kostet mich die Schnittstelle nichts,
    da es eine Software aus dem gleichen Hause ist und diese
    automatisch dabei ist.

    Ich habe auch schon viele Angebote gesehen, wo keine massen
    angegeben sind, doch ist das nicht korrekt.
    Manche geben auch absichtlich falsche Massen an, um einen günstigen
    Einzelpreis zu erhalten, um danach mit Nachträgen Ihren "cadh-flow" machen zu können.
     
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