Solarer Sanierungsfall in Hamburg

Diskutiere Solarer Sanierungsfall in Hamburg im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Zitat: "Sonnenkollektoren arbeiten wegen maroder Leitungen nicht mehr. E.on Hanse: Anlage ist nicht wirtschaftlich zu betreiben. Anwohner sind...

  1. solarkritik

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  3. drulli

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    Ja sowas gibts.
    Und?
    Soll jetzt auch wegen überall vorkommenden Baumurks der Hausbau verboten werden?
    Das Problem bei Subventionen ist leider immer, dass mit dem Geld zu leichtfertig umgegangen wird und zu viele Beteiligte daran verdienen.
    Aber mit Solar hat das nicht primär zu tun.
     
  4. #3 BauherrHilflos, 25. September 2009
    BauherrHilflos

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    Das ist wieder so ein Blubber-Beitrag von unserem Solarkritiker. Einfach abhaken und den Faden im Nirwana verschwinden lassen. Es lohnt nicht darüber nachzudenken.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 BauherrHilflos, 25. September 2009
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    Danke Ralf
    War mir zwar schon klar.. aber die Fingerchen waren schneller :winken
     
  7. solarkritik

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    Zitat:
    "Dabei war die Siedlung die erste große europaweite Solarsiedlung. Vor neun Jahren wurde sie als "sonnigstes Wohnungsbauprojekt" mit dem Hamburger Solarpreis 2000 ausgezeichnet. Der damalige Umweltsenator Alexander Porschke nannte als Ziel: Bis zum Jahr 2010 wolle die Umweltbehörde erreicht haben, dass solarthermische Anlagen im Neubau und beim Austausch der Heizung zum Standard gehören. Die Stadt Hamburg hatte sich mit einer halben Million Euro Fördergeld an dem Pilotprojekt beteiligt. "

    Man sollte ganz schnell in Zukunft die Augen und Ohren zumachen und ganz weit weglaufen, wenn die Politiker in Zukunft von angeblich "ökologischen Vorzeigeprojekten" sprechen.

    Es sollte auch begreifbar sein, dass "ökologie" in der erste Linie (dein eigenes) Geld kostet...aber keinen effektiven Sinn und Zweck erfüllt, wobei ich bewusst nicht von "fehlender Wirtschaftlichkeit" reden will.

    Es wäre schon ein großer Erfolg, wenn der "ökologische Wahnsinn" nicht noch enorme Folgekosten nach sich ziehen würde...sondern die Kosten, langfristig kalkulierbar, feststehen würden.

    Aber der "solare Reinfall von Hamburg" belegt das Gegenteil...: "Die Asse von Hamburg" :winken:winken

    Ähnliche Desaster gibt es ja auch bereits bei der GEOTHERMIE, wo man auch die "Kraft des Wassers" falsch eingeschätzt hat.
     
  8. Julius

    Julius

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    Naja, ich finde solche Beiträge sehr wohl wichtig!

    Denn so zeigt sich, daß es mit der Rentabiltität derartiger Anlagen nicht annähernd so weit her ist, wie der Öffentlichkeit weiszumachen laufend versucht wird.
    So von wegen "Die Sonne schickt keine Rechnung" - "Heizen mit kostenloser Sonnenenergie" etc.

    Wenn hier der Gas-Ersatzbetrieb billiger ist als eine Reparatur der Anlage (die bereits nach ca. 8 Jahren ausfiel, obwohl professionell geplant und errichtet), dann liegt da noch einiges im Argen!
    Und ich möchte nicht, daß mit meinen Steuergeldern so umgegangen wird!!!

    Währenddessen darf man sich in Fernsehdiskussionen von grün angestrichenen Gutmenschen anhören, daß es durchaus möglich sei, bis 2014 (wahlweise bis 2020) 50% des bundesdeutschen Energiebedarfs aus regenerativen Quellen zu decken.
    Okay, etwas verschämt sagte frau dazu, daß jener hierfür zusätzlich um die Hälfte gesenkt werden müsse...
    Aber nichtmal das ist auch nur annährend realistisch. :mauer
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Sorry, aber was haben marode Leitungen in der Erde mit Solar zu tun?
    Das könnte mit Gasleitungen oder Stromkabeln o.ä. genauso passieren. Hier wurde vermutlich das falsche Material verwendet, oder das Material wurde nicht fachgerecht eingesetzt. Ob es sich um Planungs- oder Ausführungsfehler handelt, kann man auch nicht sagen. Mangels Informationen kann man nur spekulieren.
    Das alles hat aber mit Solar nichts zu tun!

    Ganz nebenbei bemerkt, die Kollektoren scheinen ja noch zu funktionieren.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 BauherrHilflos, 25. September 2009
    BauherrHilflos

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    Eben !
    Und auch komisch:
    Hätte man von der ausgezeichneten Siedlung nicht schon vorher Klagen hören müssen.
    Anscheinend hat es ja 9 Jahre bestens funktioniert.
    Bis eben heute:
    Aber was hat das mit "solarkritik" zu tun; wenn es evt. Baumängel sind, die zu dem Stillstand geführt haben?
     
  11. KATMat

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    wie geht denn

    "erste große europaweite Solarsiedlung" in Hamburg. Oder meinte das Abendblatt die europaweit erste große Solarsiedlung?:shades
    Man sollte die Qualität der Artikel aus solchen Druckerzeugnissen vielleicht nicht zu hoch ansetzen.
     
  12. Julius

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    Sehr viel!
    Sie sind nötig, damit diese Kollektoren Energie liefern können.
    Richtig. Aber die würde man dann sicher umgehend reparieren, statt ein damit betriebenes, teueres Heizsystem stillzulegen und stattdessen mit einem Not-/Spitzenlastkessel zu heizen...
    Und die wurden auch nicht aus unser aller Steuergeld bezuschußt!

    Ja Zumindest, soweit nach 1 Jahr Stillstand das noch feststellbar ist und sie keine Schäden davongetragen haben.
    Nur die Wirtschaftlichkeitsberechnung, die funktionierte eben offenbar nicht!

    Eben doch, wie ich nochmals ausführte.

    Der Knackpunkt dabei ist doch nicht, daß es einen Defekt im Rohrleitungsnetz gab (Wobei - was heißt einen? Im Artikel hört sich das so an, als müßten die Leitungen von den Kollektoren zur Heizzentrale komplett erneuert werden. Wie kann das sein, bei wenige Jahre alter "bewährter Solartechnik" und fachgerechter Planung sowie Ausführung...???), sondern, daß die Stillegung billiger kommt als die Reparatur?

    Das bedeutet im Endeffekt doch, daß der Wert der eingefangenen Sonnenenergie sehr gering anzusetzen ist!!!

    Abgesehen davon, daß sich die Eigentümer/Bewohner dort zu Recht verarscht vorkommen müssen. Erst lockt man sie mit "gutem Gewissen" (und Druck per Verordnung) in diese "Ökosiedlung", dann bekommen sie für teuer Geld 100% Gas-Fernwärme geliefert. Mit welcher Rechtfertigung will man dann von anderen Bauwerbern die Einhaltung immer weiter gesteigerter Anforderungen verlangen???
     
  13. Julius

    Julius

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    Na, ein Glück, daß DU das moniert hast.
    Wenn ich sowas sage, gibts gleich wieder Mecker...

    Richtig.
    Leider ist heute nicht nur das sprachliche, sondern eben auch das journalistische Niveau eigentlich ALLER Tageszeitungen in Deutschland auf derartig niedrigem Niveau angekommen.
    Selbst in der WELT kann man regelmäßig unreflektierten groben Unfug in schlechtem Deutsch lesen...
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Aber nur wenn man die Kosten umgehend auf die Teilnehmer umlegen kann, oder das viele Geld vom Bund für die Netzinstandhaltung rechtfertigen muss. ;)

    Ich sag´s noch einmal, die maroden Leitungen im Boden haben nichts damit zu tun, dass Solar schlecht wäre. Wenn man schon Solar verteufeln möchte, dann darf man an dieser Stelle nicht ansetzen. SO einfach darf man sich das nicht machen.

    Hätte man an dieser Anlage keine Planungs- oder Ausführungsfehler begangen, dann würde sie wohl noch in 20 Jahren Energie liefern.

    Gruß
    Ralf
     
  15. KATMat

    KATMat

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    Als Frankforder

    muss ich die FAZ da in Schutz nehmen :deal
     
  16. Pascal82

    Pascal82

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    hallo,

    ich will ja nicht meckern, aber sowas kommt wenn "extraschlau" und "superklug" plant und der billigste auslanssub "spezialpfusch" den auftrag bekommt weil er mit material nur die hälfte einer deutschen fachfirma kostet.......

    und dann muss mann sich nicht wundern wenn sowas bei rauskommt....

    schaut euch doch mal die mängel der öffentlichen bauten an, und warum??
    weil immer der billigste den auftrag bekommt!!

    aber dann ist ja die böse solarlobby schuld dran.......

    viele grüße
    pascal
     
  17. Julius

    Julius

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    Sorry, Ralf, aber die geldige Begründung zieht nicht.

    Mit der hätte man dann nämlich niemals diese Solaranlage bauen dürfen.
     
  18. R.B.

    R.B.

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    So eine "Gemeinschaftsanlage" kann schon rentabel sein. Man hat immer genügend Abnehmer für die geerntete Energie, und aufgrund der Größe lassen sich die Investitionsksoten pro kW auch drücken.

    Diese Anlagenkonstellation kann wirtschaftlicher arbeiten als die typ. 4qm Kollies für die WW Aufbereitung.

    Gruß
    Ralf
     
  19. solarkritik

    solarkritik

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    Mich hier mit Polemik ("Blubber-Beitrag") "bewerfen", und dann nach zig-Monaten und Jahren immer noch von "Warmwasser-AUF-Bereitung" zu reden....

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  21. gast3

    gast3 Gast

    Bitte nicht weiter füttern


    weil Futter wird nach gewissen Prozessen zu - naja - eben genau zu dem ... und davon haben wir - Mitleidbonus hin oder her - mittlerweile genug ...



    Sorry baumal - aber die Idee ist zu gut, um sie nicht zu nutzen
     
  22. Pascal82

    Pascal82

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    Hallo Helge,

    dont feed the trolls:mega_lol:

    ich denk mir, lass ihn doch blubbern!
    jeder braucht irgendwo seine plattform, wenns keinen interesieren würde
    würde auch keiner drauf antworten!

    aber seine argumente sind so gut das ich mich immer wieder köstlich drüber amysieren (schreibt man das so?) kann!

    ich hab nun auch ein gegenarguiment gegen die böse solarlobby, nein sogar 2!

    samstag vormittag war ich im wald holzmachen- am sonntag hatte ich muskelkater! verdammte solarlobby!!

    gestern abend hab ich ein bierchen zuvielgetrunken- heute tut mir der kopf weh! verdammte solarlobby!!

    ich sollte meine eigene website aufmachen, ich glaub ich finde die nächsten tage noch genügend dinge die man der solarlobby zuschieben kann!!

    wie wärs damit!

    ich war gestern am baggersee, heute hab ich sonnenbrand-verdammte solarlobby!

    :mega_lol::mega_lol::mega_lol::mega_lol::mega_lol::mega_lol:
     
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