Solarplatten auf dem Dach

Diskutiere Solarplatten auf dem Dach im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, Ich wollte Solarplatten aub meinen Dach aufbauen , habe mich etwas auf Werbelink entfernt darüber informiert ,aber ich müchte ihre Meinung...

  1. #1 Mana123, 20. Januar 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Januar 2015
    Mana123

    Mana123

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    Hallo,
    Ich wollte Solarplatten aub meinen Dach aufbauen , habe mich etwas auf Werbelink entfernt darüber informiert ,aber ich müchte ihre Meinung ob das eine gute Idee ist...
     
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  3. Taipan

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    Gute idee in Bezug auf was?

    Stichpunkte:

    Gestaltungssatzung, B-Plan, Statik, Windlast, Verschattung, Wirtschafltichkeit, Einspeisegenehmigung durch den EVU, Blendwirkung ...
     
  4. R.B.

    R.B.

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    um seinen sinnfreien Werbelink zu platzieren.
     
  5. eltorito

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    Ich klink mich mal rein, damit dass hier nicht ganz so Sinnfrei ist :)

    Solarplatten und Statik ...

    In Bezug auf die Statik wurden wir gefragt ob wir Photovoltaik oder thermische Solaranlage, "indach" oder "aufdach" möchten...

    Da wir uns die Option Solartechnisch nur offen halten wollen, weil noch kein Plan/Konzept, ob und überhaupt wir in die Richtung was machen, aber es Statisch berücksichtigen wollen später irgendwas nachzurüsten, evtl. in Kombination mit neuer Heizung...

    Welche Variante wäre die "schwerste" die man bei der Statik berücksichtigen sollte? Die Statik wird nun vorsorglich mit 16Kg/m² mehr gerechnet.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Erscheint mir etwas wenig. Das wäre ja gerade mal (grob) das Eigengewicht der PV Module, und bei Solarthermie kann der Kollektor noch einmal schwerer werden. Da sind dann auch 25kg/m2 oder 30kg/m2 keine Seltenheit.
     
  7. Julius

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  8. Kalle88

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    Ich würde mich ja eher bei dem "Aufdach"-System sorge machen um die Dachpfannen. Wäre nicht die erste Kollektoranlage die für Schäden am Dach sorgt. Außerdem sollte man die Windlasten sicher abführen können - das erachte ich noch wichtiger als die Tatsache ob der Sparren dann 2 cm dicker werden muss oder nicht.
     
  9. eltorito

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    Ich gehe mal Laienhaft davon aus, das solche Sachen wie Windlasten abführen, bei einer Statik die Solaranlage berücksichtigen soll, auch weitere Parameter berücksichtigt.

    Wenn allerdings noch nicht fest steht, ob und welche Technik zum Einsatz kommt, kann wahrscheinlich auch keine Windlast oder andere Sachen errechnet werden, weil dementsprechende Variablen fehlen, also geht es Vorrangig ums Gewicht?, und falls mal eine Solaranlage kommt, müsste man dann eh nochmal neu Rechnen ?

    @Kalle,
    irgendwelchen besondere dauernd auftretende Schäden an den Pfannen oder nur "optischer" Natur?
     
  10. Kalle88

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    Das muss im Vorfeld festgelegt werden. Was ist denn, wenn der Nagel in der Dachlatte, die Sturmklammern usw. die Windlast nicht aufnehmen können? Was passiert wenn man sich keinen Kopf darum macht? Es werden irgendwelche Halter benutzet die "irgendwie" montiert, die Pfannen beschnitten, dass der Halter passt und schon holt man sich viele Probleme ins Haus.
    Die Module sind doch weitesgehend genormt oder irre ich mich? Man kennt also die Angriffsfläche, man kennt die Windlastzone ergo kann man doch errechen mit welchen Kräften zu rechnen ist. Das muss ja nicht auf das Gramm sein aber dort wo die PV befestigt wird, sollten die Lasten auch aufgenommen werden können. Entweder weißt du dass du Solar haben willst oder du willst es nicht. Willst du es, sollte auf Sicherheit wert gelegt werden und sichere Halter benutzt werden so wie ein ausreichend fester Untergrund, der Kraftschlüssige mit der Tragkonstruktion verankert ist. Wird bei Schneefanggittern auch nicht anders gemacht. Ein Leiterhaken hängt auch nie alleinig an einer Dachlatte oder sagen wir mal, er sollte es nicht...

    Gebrochene oder rissige Ziegel, vom Winde verweht, geminderte Schlagregensicherheit. Optik hat damit null zu tun.
     
  11. R.B.

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    Der Statiker berücksichtigt bei seinen Berechnungen nicht nur Eigengewicht, sondern auch so Dinge wie Schneelast, Windlast usw. Das ist völlig unabhängig davon ob da später Solar auf´s Dach kommt.
    Wenn aber jetzt schon absehbar ist, dass irgendwann Solarmodule/-kollektoren auf´s Dach kommen könnten, dann sollte der Statiker das gleich berücksichtigen und nicht das Dach bis auf´s letzte Gramm ausreizen.
     
  12. eltorito

    eltorito

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    Moin,

    vor 5 Jahre wird in die Richtung wohl nichts passieren, und in 5 Jahren wäre ich auch nicht abgeneigt das Dach für die Nachrüstung nochmal aufzumachen. Deswegen geht's mir hautptsächlich um eine Stabile Tragkonstruktion(Dachstuhl, Aufstockung). Es gibt ja mittlerweile auch Dachpfannen Kollektoren (Solardachziegeln), bzw. gab es, wird es bestimmt wieder irgendwann in verbesserter Form geben, das Ziegelwerk in Brüggen hatte bis 2004 solche z.B. im Programm). Dann gibt's noch InDach Möglichkeiten, Ziegeln raus, PV rein.... Und in/ab 5 Jahren wird es "was auch immer.." geben... wahrscheinlich aber nicht Schwerer/Unhandlicher als was heute ist.

    Ich werde den Punkt beim Statiker nochmal ansprechen, das Dach soll auf keinen Fall bis auf's letzte Gramm ausgereizt werden, das hat er hoffentlich schon verstanden, ob Solar oder nicht, ich hab sowieso gerne immer etwas Puffer.

    Ich hab mit mit dem Thema Solar noch nicht großartig befasst, aber wie Taipan schon schrieb müssten ja auch noch folgende Aspekte geklärt werden:
    Gestaltungssatzung, B-Plan, Statik, Windlast, Verschattung, Wirtschafltichkeit, Einspeisegenehmigung durch den EVU, Blendwirkung ... Dazu noch Ausrichtung des Dach, der Elemente auf dem Dach berücksichtigen, Neigung usw... Da können und wollen wir uns jetzt nicht mit befassen... Würde das Dach nun jetzt schon ausgereizt, dann brauch man sich auch in Zukunft keine Gedanken machen, möchte man aber in Zukunft etwas machen, okay, würde z.B. Gestaltungssatzung, B-Plan es nicht erlauben, könnte man sich die zusätzlcihe Last Planung auch schenken.

    Aber, wie gesagt, werde den Statiker nochmal ansprechen, ich hatte angenommen wenn er mehr Last pro qm rechnet, dass er alles andere drum herum, wie auch Verankerung in der Tragkonstruktion, berücksichtigt. Fragen Kostet nichts :) Und wenn wir in X Jahren kein System finden, das für unseren Bestand, aus welchen Gründen auch immer passt, dann Pech gehabt ...
     
  13. bento

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    Macht er auch. Du musst ihm nur sagen, welche Zusatzlasten er berücksichtigen muss. Für Photovoltaikmodule als Aufdachlösung sollten 18 kg/m² reichen und falls du über eine thermische Solaranlage nachdenken solltest............siehe #5. Ansonsten wird auch jeder Statiker wissen, welche Lasten dabei zu berücksichtigen sind. Den Fall wird er bestimmt nicht das erste Mal haben.

    Bei den heutigen konstruktiven Sparrenquerschnitten werden diese Zusatzlasten im Regelfall problemlos aufgenommen. Insbesondere bei normalen Pfettendächern sollte es keine wirklichen Probleme geben. Und bei dir gibt es sowieso keine Probleme, da du ja noch in der Vorplanungsphase bist.

    Um weitere Details bzgl. einer späteren Solaranlage brauchst du dich beim Hausbau noch nicht kümmern, außer vielleicht:
    - Süd-, West- oder Ostdachflächen nicht sinnlos mit Dachfenstern, Sat-Schüssel und Dachlüftern perforieren
    - Leerrohre für spätere Leitungsführungen von Dach in Keller/Hauswirtschaftsraum/ Garage/ Heizungsraum berücksichtigen
    - bei Photovoltaik: zumindest einen zusätzlichen Zählerplatz vorsehen
     
  14. Kalle88

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    Und der Dachdecker kommt dann in 5 Jahren und zerpflückt das Ganze Dach um z. B. die Bohlen für die Verankerung zu liefern? Obwohl man die beim Einlatten gleich entsprechend vorsehen könnte? So das nur geringe Flächen/ Ziegel aufgenommen werden müssen. Was kosten die paar Bohlen für so eine EFH? 100-200 Euro? Auf die würde ich ja scheißen, als später einiges mehr zu bezahlen für den Aufwand.
     
  15. eltorito

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    Unser Dachdecker darf dass gerne machen, der muss nämlich meine kleine Schwester ernähren...

    Wenn 's in 5 Jahren dann Indach wird, oder Solarziegel, ... müsste dass Dach ja auch wieder zerpflückt werden...

    Wie kann ich mir so eine Verankerung eigentlich vorstellen? "dicke bretter" auf die Sparren? (wird ein Sattel/Flachdach 20-22°)
    Die dann nicht höher bauen als die Ziegel Lattung? Müsste man dann nicht auch schon genau wissen wo diese hin kommen? Oder werden die über die komplette Länge gezogen?

    Ausrichtung ist Süd, und keine Fenster oder Sonstige Anbauten auf dem Dach vorgesehen, nachdem ich hier im BEF so rumgelesen habe, müsste es sogar möglich sein im Garten auch noch ein Graben Kollektor zu platzieren... Aber über die Energie Geschichte machen wir uns Gedanken in paar Jahren , ob und wie und was ...

    Wie Dick sind denn üblicherweise die Kabel die von einer Solaranlage vom Dach ausgehen?

    Muss ein zusätzlicher Zähler in die Nähe des Hausanschluss? Oder könnte sowas auch in der Garage platziert werden? Wahrscheinlich auch alles abhängig von dem was man letztendlich umsetzen möchte. Ob nur Strom oder mit Warmwasser kombiniert.

    Werde da mal den Planer drauf ansprechen, Kabel könnten durch ein stillgelegten Kamin, bis in den Wasser/Abwasser Schacht der Badezimmer, der Schacht endet im EG direkt hinterm Heizungsraum, der an der Garage grenzt. Da lässt sich bestimmt ne Strecke planen.
     
  16. R.B.

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    Hängt von der Kollektorfläche und der Verschaltung ab. Es können auch mehrere Leitungen verlegt werden. Bei größeren Flächen werden x Module zu einem String zusammengefasst und dann für jeden String Leitungen zum Wechselrichter gelegt.

    Überlicherweise setzt man diesen Zähler in den ohnehin vorhandenen Zählerschrank. Da hat man dann alles kompakt beisammen, egal ob man nur einspeisen oder auch Eigenverbrauch nutzen möchte.

    Solarthermie (Wasser) ist wieder was anderes. Da müsste man ja Leitungen (Rohre) zum Wärmeerzeuger legen, dort wird üblicherweise der Speicher (Puffer oder nur WW) stehen.
     
  17. eltorito

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    Hallo R.B.

    Danke für die Antwort, auch Danke an die anderen.

    Also wenn man einspeisen möchte muss Kabel zum Zählerschrank. Kann mir grad nicht vorstellen wie da noch was rein passen soll, aber unterm Zählerschrank wäre noch Platz.

    Ok. Also für alle Fälle gewappnet zu sein bräuchte ich vom Dach eine Strecke zum Hausanschluss und eine zum Heizungsraum?
    Und für Solarthermie müssten sogar Rohre vom Dach bis zum Heizunsgraum gehen....

    Ich merk schon, die Statik und Anbringung der Elemente scheint bei der ganzen Sache das kleinere Übel zu sein ;)
     
  18. R.B.

    R.B.

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  19. Kalle88

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    Na dann ab dafür, ich würde dich erschlagen wollen :p

    Dann wird es halt Aufdach, aber n Grund findet man immer ;)

    Baubohle montieren und auf Konterlatte ausreichend verschrauben. Konterlatte muss natürlich mitm Sparren ausreichend verbunden sein. Das die RDN 22° ist weißt du? Völlig egal was der Hersteller meint ins Prospekt zu schreiben...

    Die Halter werden in die Bohle verschraubt darüber kommt ein entsprechender Formstein. Je nach Pfanne sollte es wohl jede 3-4 Reihe sein, sonst fällt das Modul durch. Einbindung der Kabel entsprechend auch mit passendem Formstein.
     
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  21. bento

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    Hallo Kalle88,

    du hast schon gelesen, dass der TO in den nächsten Jahren erst mal keine Solaranlage (ich unterstelle im Weiteren mal, dass es um eine PV-Anlage geht) montieren möchte??
    Es gibt z.Zt. also weder Vorstellungen über Größe, Lage, Befestigungssystem, etc. Wie willst du da irgendwelche Bohlen irgendwo montieren?

    Nehmen wir an, die PV-Anlage würde später ca. 5 kWp groß werden, dann würden je nach Wind- bzw. Schneelastzone irgendwas zwischen 40-80 Haken montiert werden müssen. Wieviele Bohlen willst du da wo aufschrauben?
    Und dann solls doch ne Indachanlage werden.........oder ein Einlegesystem.... oder...........

    Mit Verlaub, aber ohne dass klar ist, was auf das Dach soll, kann es auch keine Planung für die Dachbelegung geben und damit machen auch keine Vorarbeiten für irgendwelche späteren Befestigungen Sinn. Gerade hier im Forum wird doch immer wieder gefordert, erst zu planen und dann umzusetzen.......und das völlig zu recht.

    Wer soll die Orte für die Bohlenmontage festlegen? Der Dachdecker?
    Ich höre später schon den Solarteur fluchen, dass alles hinten und vorne nicht passt und man sich diese blinde Aktion hätte besser sparen können.
    Aus Bauherrensicht kommt dann auch noch die Risikoverteilung auf zwei Handwerker hinzu. Wenn ein Schaden im Bereich der Befestigung auftritt, dann ist dafür bestimmt der Solarteur zuständig, weil er den Haken nicht richtig montiert hat.......oder war es doch der Dachdecker, weil sich die Bohle zu sehr durchgebogen hat?

    Dein Bohlensystem zielt bestimmt darauf ab, dass später hierauf Blechpfannen im Verankerungsbereich montiert werden sollen. Durchaus eine solide Lösung, aber eben auch eine relativ teure Lösung. Ich denke, dass heutzutage 95% aller PV-Ziegeldachanlagen ohne Blechpfannen mit normalen Dachhaken auf die Sparren/Konterlattung montiert werden und dafür braucht man keine Vorbereitungen, weil sie keinen Sinn machen.
     
  22. Kalle88

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    Jop. Aber hier trifft Praktiker auf Theoretiker... Es sollen Kabelführungen vorgesehen werden, die Befestigung ist aber irrelevant, weil ja nicht akut.

    Der TS wird sicherlich über eine 30 Meter lange Scheune verfügen... Stinknormales EFH, was wird das habe mögen, traufseitig? 10-15 m? Also reden wir hier von maximal 2-3 5m Längen Baubohle. Größe im Sinne von Modulabmessungen wäre mir doch vorgegeben, wenn ich mich für das Aufdach entscheiden wollen würde. Heißt also irgendwas um die 160x90, würde wiederrum bedeuten bei schätzungsweisem Lattmaß 30-40 cm jede 3-4 Ziegelreihe muss ein Halter hin auf dem dann die UK montiert wird. Also Bohle in das untere drittel zwischen den zwei Dachlatten.

    Siehe oben...

    Hast du schon mal eine eingedeckte Fläche, die geklammert wurde und vermutlich über Kopf und Fußverpfalzung verfügt abgedeckt? Ohne das dabei die Verwalzungen oder andere Dinge Schaden nehmen? Ich vermute nein, sonst würdest du meine Bedenken annähernd nachvollziehen können. Es spricht ja nichts gegen das Aufdachsystem, immerhin gibt es dafür ja saubere Lösungen. Die erfordern aber eben einen stabilen Untergrund - in diesem Falle die Baubohle.

    Nich? Meinst der is zu doof und hat noch nie eine Solaranlage montiert? Die Punkte wo ein Fixpunkt hinkommen könnte gibt mir Lattmaß und Lattweite vor. Das sollte jeder DD beherschen. Das ordentliche Beiarbeiten noch viel mehr, als alle Solarmonteure zusammen genommen.

    Ich nicht, warum auch? Bei einer popligen Solaranlage soll es nicht möglich sein Gewerkeineinangreifend zu arbeiten? Wenn dem so wäre, armes Deutschland.

    Was ein theoretische Quatsch den du da von dir gibst. Du willst mir erzählen dass eine 4!cm x 15!cm Baubohle sich durchbiegen würde? Wenn alle 70 cm ein Fixpunkt ist? Der Solarteur hat an der Eindeckung NULL zu suchen! Oder meinst du ein DD der halbwegs bei Trost ist würde hier die Gewährleistung im Sinne von BGB/VOB auf das Dach geben wollen? Wenn da irgendein Stümper mal eben die Falze wegkloppt damit der Halter irgendwie zwischen zwei Ziegel durchpasst? Bei einem Dach das gerade eben die RDN schafft?

    Bei meinem System fährt man hin, wechselt genau 1!!! Ziegel alle Meter sage ich mal aus. Setzt den Formstein ein und verschraubt diese durch vorgefertigte Löcher im Ziegel in der darunte liegenden Bohle. Windsog, Schneelast usw alles kein Thema.

    Dann sage mir mal wie ein solcher Halter auf einer 2,5x45 Konterbrettchen ausreichend fixiert werden kann. Das es alle Bewegungen die da so kommen mögen sicher und ohne Verformung aufnehmen kann? So das kein Schaden an der Eindeckung zu erwarten ist. Dabei dann noch gleich die geminderte Regensicherheit mit erläutern, oder braucht es die nicht, weil die Module oben drauf liegen? ;)

    Wie du siehst hat das alles sehr wohl was mit Planung zu tun - eben mit praktischer Planung, die im Rohbauzustand sehr einfach herzustellen ist.
     
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