Solarstrom wird wohl die zukunft sein!!!

Diskutiere Solarstrom wird wohl die zukunft sein!!! im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Glänzende Aussichten, das liest sich gut! Gerade gelesen! http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612539,00.html

  1. #1 skydiver75, 13. März 2009
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  3. Julius

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    Ach Leute, soviel Dummheit auf einen Haufen liest man selbst im "Spiegel" selten!
     
  4. #3 skydiver75, 13. März 2009
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    Wenn du schon auf alle raufhaust, dann sag bitte auch warum?
     
  5. #4 Budenzauber, 13. März 2009
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    Vermutlich, weil das auch nicht die Rettung der Welt bringt, sondern höchstens den Gewinn der Anbieter optimiert.
    Uns flatterte gerade ein Prospektchen ins Haus, bei dem ich die Krätze kriege.

    Kannst ja mal unter www.dach-gold.de nachschauen, die Beispiele sind heftig.
    (Admin: Bitte Link löschen, falls nicht erlaubt)

    Teuer bezahlen dürfen das nämlich wir alle. Ein absolutes Sch...modell!:motz

    Gruß Budenzauber
     
  6. #5 wasweissich, 13. März 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :biggthumpup:

    solange leute , die kein eigenes dach haben oder keine tausende € die sie in diese :mauerzukunft investieren könnten , diese gewinne bezahlen , kann man sich nur an den kopf packen und aua schreien.......

    ist wie bei der KV , wo die ärmeren das system finanzieren , damit die , die haben , es noch besser haben........:eek:

    j.p.
     
  7. Julius

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    Sorry, aber das hielt ich für derart offenkundig...
    Aber gerne hier ne kleine Erläuterung:

    Es fängt schon damit an, daß der Verkaufspreis von handelsüblichem Strommix (welcher zu allem Überfluß ja auch schon einen Anteil für Subventionierung von Solarstrom enthält...) mit dem Einkaufspreis von Solarstrom verglichen wird.

    Dann wird von extrem hohen Steigerungsraten gesprochen, aber nicht erwähnt, auf welch niedrigem Niveau sich das abspielt.
    Einen 1%-igen Anteil kannst Du sehr oft um Hunderte von Prozent im Jahr steigern und er bleibt immer noch unbedeutend!

    Und schließlich wird mit keinem Wort auf die ungelöste Speicherungsfrage eingegangen.
    Oder brauchst Du blos Strom, wenn grad die Sonne scheint? Ich zumindest brauch grad dann am wenigsten...


    Das ganze in reißerischer Aufmachung, daß der unbedarfte Leser meint, es habe irgendein technologischer Durchbruch stattgefunden.
    Stattdessen wird lediglich darauf hingewiesen, daß die Modulhersteller nicht mehr ganz so abzocken können, weil andere Regierungen schlauer waren oder geworden sind (z.B. Spanien).

    Das Ganze würde im Endeffekt lediglich auf Subventionierung chinesischer Arbeitsplätze mit dem Geld deutscher Stromkunden hinauslaufen.
    Das kann ich in keiner Weise unterstützen!
     
  8. #7 skydiver75, 13. März 2009
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    Egal auf welchen Strompreis bezogen, mir ist schon klar, dass alles eine Wirtschaftlichkeitsrechnung voraussetzt und damit einhergehend die Frage der Rückflussdauer. Zugegeben, da habe ich mir jetzt nicht wirklich die Gedanken drüber gemacht.....Aber wenn die Bundesregierung solch abartige Gedanken realisiert und am Ausstieg aus der Atomenergie festhält, stellt sich die Frage nach Alternativen. Wenn ich mir anschaue, dass jetzt Kohlekraftwerke gebaut werden....na danke (CCS....wers glaubt wird seelig)....Die Kernenergie hat einen Anteil an der Bruttostromerzeugung von 22 % oder 140 TWh. Dieser Ausstieg ist doch absurd, denn dieses Defizit muss gedeckt werden.
    Darüber hinaus soll der Anteil der Erneuerbaren Energien von 14% auf ca. 30 % im Jahr 2020 erhöht werden (im Strombereich). Stellt sich die Frage womit? Wind? Wohl kaum, denn mittlerweile heißt es ja, dass das Landschaftsbild gestört wird, wer will schon ne 120 m hohe Anlage neben seinen Grundstück zu stehen haben....Biomasse - Biogas? Die Potential sind unabstreitbar vorhanden. Problem, ist ja bekanntlich die Grundlast Sicherstellung.

    Was ich sagen möchte, was spricht gegen die Photovoltaik? Langfristig kann man sich vor dieser Technologie nicht verstecken und ich bin mir ziemlich sicher, die Photovoltaik wird im Strombereich mittelfristig bzw. langfristig die führende Rolle übernehmen.... ganz sicher!

    Da verwette ich meine rechte Hand drauf (bin zum Glück Linkshänder!!)
     
  9. #8 Isolierglas, 13. März 2009
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    Photovoltaik und Ausstieg aus der Kernenergie ist super, wenn:

    1. BHKWs den Restbedarf decken und vom Netzbetreiber zu steuern sind
    2. Wasch und Spülmaschinen vom Netzbetreiber gesteuert werden

    Ein Problem bleibt: Die Energie kann nicht gespeichert werden, die Kraftwerke, um Spitzen UND Grundlast zu decken werden weiter benötigt. Immerhin können 1 und 2 helfen, die Spitzen zu reduzieren.
     
  10. Julius

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    Das mag sein.
    Aber es wird dann ME weder in Mitteleuropa stattfinden noch auf Basis von Fotovoltaik!

    Darin, daß der Kernernergieausstieg Unfug ist, stimme ich mit Dir überein. Er wird aber wohl auch nicht stattfinden...

    Nennenswerte Steigerung des regenerativen Anteil wird in D selber aber NUR auf Basis von Wind stattfinden KÖNNEN!
    Von den 15% ist der größte Anteil Wasserkraft. Die ist schon immer da (und hatte anfangs praktisch 100% ALLER Stromerzeugung), kann aber nicht mehr nennenswert wachsen. Im Gegenteil fährt man sie seit einigen Jahren zurück - ausgerechnet aus Umweltschutzgründen...
    Solar KANN (mit der heutigen Technologie und in unseren Breiten) einfach keinen nennenswerten Anteil bringen.
    Bleibt also Wind und Biomasse.

    Oder eben die Effizienzsteigerung!
    Und zwar auf Erzeugungs- wie Verteilungs- und Verbrauchsseite.

    Die solar in die Taschen der Geldanleger umgeleiteten Milliarden DORT eingesetzt, könnte man WESENTLICH mehr erreichen.
    Aber was interessieren solche Tatsachen die pseudogrünen Gutmenschen...?
     
  11. R.B.

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    :28::28::28:

    Ich glaube auch, daß gerade im Bereich Effizenzsteigerung noch enormes Potenzial brach liegt. Leider wird in diesen Bereichen nur halbherzig geforscht, denn jeder Fortschritt bei der Effizienz muss hart erarbeitet werden. Da gibt es keine schnellen Erfolge.

    Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, daß bessere Effizienz nicht umsonst zu haben ist. Da muß bei vielen Herstellern noch ein Denkprozess gestartet werden. Bisher läuft es immer noch nach dem Schema "es verkauft sich auch so" oder "Preis geht über alles".

    Gruß
    Ralf
     
  12. alex2008

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    ein bischen was kommt an Wasserkraft dazu.
    Kraftwerk Rheinfelden alt: Leistung 26MW Jahresproduktion 185 Mio kWh
    Neues Kraftwerk: Leistung 100MW Jahresproduktion 600 Mio kWh

    http://www.energiedienst.de/site/DE.../03_01_01-kraftwerke/container-kraftwerke.php

    und die ökologisch korrekte EWS in Schönau kauft Wasserkraft in Norwegen ein weil öko, Strom vom Hochrhein isses ja angeblich nicht.

    und zum Thema solarer Strom:
    ich bin ein Fan von Sonnenstrom. Aber Bitteschön solarthermisch erzeugt.
    http://www.schott.com/solar/german/download/memorandum_de.pdf?PHPSESSID=72ius6oqg2a1da8gc277qu9gj5

    http://www.bine.info/hauptnavigatio...ion/solarthermische-kraftwerke-werden-praxis/

    und der Spiegel auch mal etwas anderer Meinung:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,549677,00.html
     
  13. Julius

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    Ja, das meinte ich: Die Solarthermik wird mittelfristig Bedeutung gewinnen.
    Dann werden wir über die paar Solarzellen auf den deutschen Dächern nur noch müde lächeln...
     
  14. #13 C. Schwarze, 13. März 2009
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    Blödsinn.

    Bei der Solarthermie gibt es keine Produktivitätssteigerung mehr.

    Solange der Photovoltaik(ja, die mit Strom), eine annähernd ähnliche Entwicklung, vonstatten geht, wie der allg. Computerindustrie, (Steigerung der Ausbeute, Fließbandfertigung etc., Mooresches Gesetz) kommen die Stromkonzerne in argen Nöten, weil zu teuer.

    Wenn die Automobilindustrie ähnlich gezogen hätte, wie die Computerindustrie von 8086 bis zum Pentium 4, würde ein Rollce Rocye 5 Euro kosten und 10.000 km mit einem Tank fahren können.
     
  15. Kosmonaut

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    Solarstrom (Photovoltaic) könnte durchaus einen nennenswerten Beitrag zur weltweiten Stromversorgung bieten, nur:
    - Sie ist im Moment noch viel zu teuer. Interessanterweise weil sie subventioniert wird. Die Modulpreise werden künstlich hoch gehalten.
    - Atomstrom ist zu billig. Wenn man beispielsweise das Thema Endlagerung wirklich realistisch einrechnen würde, müsste Atomstrom deutlich teuerer sein. Das Milliardengrab Asse II zeigt dazu nur die Spitze des Eisbergs an Problemen.

    Das Problem mit der Speicherung von Solarstrom könnte mit einem weltumspannenden Netz aus Solarenergiekraftwerken gelöst werden (Irgendwo scheint immer die Sonne). Zugegeben, das ist heute noch eine Utopie, aber langfristig vermutlich die einzige Lösung einigermaßen nachhaltig Strom zu erzeugen.
     
  16. #15 alex2008, 14. März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2009
    alex2008

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    Vielleicht keine nennenswerten zuwächse beim Wirkungsgrad aber bei der Nutzung gibts noch einiges.
    Beispielsweise Luftkollektoren für Hallen und andere große Gebäude mit hohem Lüftungsbedarf.
    Guckt man in Google Maps in Freiburg auf die Dächer in der Killianstr. die große Kollektorlandschaft auf dem Dach des Unigebäudes ist eine Luftkollektoranlage.

    Solaranlagen kann man durchaus auch zur Kühlung verwenden.

    Alles wesentlich größere Potentiale

    Zur solarthermischen Stromerzeugung ist in den erwähnten Links genügend Information vorhanden.

    Ja Wo ist die Steigerung der Effizienz? Billiger wurde es. Im Vergleich zur restlichen Halbleiterindustrie sind die Leistungszuwächse hingegen bescheiden.

    Autos wurden sicherer, langlebiger und etwas verbrauchsfreundlicher. Dass mit dem Verbrauch will die Computerindustrie jetzt wieder hinbiegen, diesbezüglich bewegt man sich wieder dahin wo man vor über 10 Jahren schon mal war.
     
  17. #16 wasweissich, 14. März 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    mach dir keine sorgen , die new economy gewinnoptimierer rechnen das schon schön ,.........
     
  18. Julius

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    Lieber C.Schwarze,

    Dein allgemeines Sprechblasen-Geblubber zeigt vor allem, daß Du arg wenig Ahnung von der Sache hast.

    Du unterstellst eine "vergleichbare Entwicklung" wo es weder eine gab noch gibt und auch nicht geben kann. Da sind einfach mal ein paar klitzekleine physikalische Gesetzmäßigkeiten, die dem entgegenstehen.
     
  19. alex2008

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    so wie die Solarfabrik in Freiburg?
     
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  21. #19 C. Schwarze, 15. März 2009
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    Naja, ich weis z.B. das es verschiedene Technologien gibt, das z.b. die Norddeutsche Affinere Solarzellen forscht und finanziert, Thyssen seit Jahren kombinierte Solar/Dach Panellen anbietet, amorphe, kristalline, je nachdem Wirkungsgerade bis 41% möglich sind..

    .... und weiteres BlaBLa halt.

    Der Vergleich hinkt gar nicht.

    Vor 20 oder eher 25 Jahren kostete eine 20MB MFM Festplatte für einen XT ca. 450 DM....heute kriegt man für 450DM/220Euro nen 1/4 Rechner wo die Grafikkarte fast mehr Rechenpower hat, wie der Rechner selbst.

    Schaut man 10 Jahre Solar zurück...und träumt 10 Jahre weiter... kann es jedem Scheißegal sein ob es nur 10, 20 oder 30% Wirkungsgrad einer Zelle gibt, wenn es den Preis eines Schokoriegels hat.

    Wenn ich Energieversorger wäre, hätte ich Angst um meine Pfründe.
    So wie einige Gemeinden eigene Strom und Wärmeversorgung, zu günstigeren Preisen selbst, mit Biogas, Hackschnitzel oder ähnliches, herstellen, könnten Solarzellen an Fassaden/Dächern hängen.

    aber das ist Typisch Deutsch.

    wir erfinden MP3....andere machen damit Geld
    wir erfinden den Transrapid....er fährt woanders
    wir bauen die sichersten Atommeiler....hier werden sie abgeschaltet...

    lassen wir doch woanders forschen&bauen.... und wir kaufen´s nur.
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Der Vergleich hinkt schon. Die Fortschritte in der IT hatten weniger mit neuen Erfindungen zu tun, sondern sie basieren vorwiegend auf einer Verfeinerung der Produktionstechniken, sprich Miniaturisierung, und einer Optimierung der Prozessabläufe.

    In der PV kommen wir aber mit diesen Standardverfahren nicht weiter. Selbst wenn wir Wafer mit 10nm Technologie herstellen würden, könnte man damit den Ertrag der PV Module nicht oder zumindest nicht wesentlich steigern.

    Für eine Effiziensteigerung muss die Grundlagenforschung neue Wege aufzeigen. Optimal wäre dann, wenn vorhandene Produktionsprozesse weiter verwendet werden könnten.

    Aber so lange hier keine neuen Ideen kommen, werden wir um Zehntel % bei der Effizienz diskutieren.

    Ach ja, was die Preise der PV Module betrifft, so sind diese größtenteils politisch kalkuliert. Es wäre auch heute schon möglich diese Module deutlich preisgünstiger zu verkaufen, aber wer will das schon wenn die Kohle auch so fließt. :mauer
    Also warten wir wieder bis die Chinesen noch mehr Module nach Deutschland liefern, und dann wird gejammert.

    Gruß
    Ralf
     
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Solarstrom wird wohl die zukunft sein!!!

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