Sorgen mit Finnhütte

Diskutiere Sorgen mit Finnhütte im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Forengemeinde, ich wende mich an euch, da ich ein Problem mit einer älteren Finnhütte ahbe und selbst über keine Erfahrungen im...

  1. #1 Junger Tiger, 21. Juli 2011
    Junger Tiger

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    Hallo liebe Forengemeinde,

    ich wende mich an euch, da ich ein Problem mit einer älteren Finnhütte ahbe und selbst über keine Erfahrungen im Baubereich verfüge.

    Wir haben uns eine Finnhütte gekauft, die in den 80er Jahren errichtet wurde.
    Seit 15 Jahren hat niemand an dieser Hütte etwas unternommen.

    Das Dach besteht aus Schindeln, ansonsten ist Holz der Werkstoff.
    Ich habe folgende Probleme bisher entdecken können:
    - die Dämmwolle ist nass und zerrissen
    - sehr viele Nagetiere (wahrscheinlich nutzen diese die Dämmwolle als Nest)
    - Löcher im Dach
    - die elektronischen Leitungen liegen frei, sind nur teils hinter der Wand angebracht; die Kabel sind lose und wenn ich richtig gesehen habe, hat jede Steckdose, jede Lampe und jeder Lichtschalter eine eigene Sicherung
    - im oberen Teil des Daches befinden sich viele Styroporplatten, die aber allesamt angefressen sind


    Das Holz ist an sich noch in Ordnung. Innen ist es sehr gut...außen ist es am Fundament leider schon an manchen Stellen angefault.

    Wozu würdet ihr mir raten? Wäre eine Entkernung sinnvoll?


    Ich möchte die Hütte gerne so herrichten, dass man problemlos in der Hütte schlafen und leben kann.


    Vielen Dank für eure Hilfe!!!

    J.T.
     
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  3. R.B.

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    Zuerst einmal sollte jemand mit Ahnung die Substanz untersuchen, nicht dass man ein paar Monate nach der Entkernung, die ganze Hütte abreißen muss, denn dann war die ganze Arbeit umsonst.

    Das hätte an sich vor dem Kauf passieren sollen.

    Unterstellen wir mal, dass die Substanz in Ordnung ist, dann stünde als nächstes eine regendichte Hülle auf dem Programm. Weiterhin Boden/Fundament.

    Soll die Hütte bewohnt werden, dann ist auf eine ordentliche Dämmung zu achten, und die Frage der Beheizung wäre auch zu klären. Weiterhin die Frage, was ist mit Trinkwasser und Abwasser? Es wäre auch zu prüfen, ob die E-Installation den zukünftigen Anforderungen entspricht. Dabei ist die Leitungsverlegung das geringste Problem.

    Bei einer Hütte die etwa 30 Jahre auf dem Buckel hat, und die in den letzten 15 Jahren nur mangelhaft gepflegt wurde, ist von wenigen Modernisierungsmaßnahmen bis hin zum Abriss alles möglich. Aus der Ferne kann man das nicht beurteilen, und selbst vor Ort muss man schauen, was sich hinter der Fassade verbirgt. Löcher im Dach, durchnässte Dämmung, das könnte auf weitere versteckte Schäden hindeuten.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Sylvia

    Sylvia

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    Jemand mit Ahnung ist ein Architekt? Ein Bau-Ing.? Spezialisiert auf Sanierung? (Bei uns ist es zwar keine Holzhütte, aber ein Ferienhäuschen am Diemelsee, das leise vor sich hin rottet...).
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Architekt, Bau-Ing., aber wenn´s um Holz geht fällt mir erst einmal "der Zimmermann" ein.

    Ich weiß, es ist schwierig einen echten Fachmann zu finden, und Titel und akademische Grade sind noch lange kein Garant dafür, dass man es mit einem Fachmann zu tun hat, aber das Risiko für einen Fehlgriff ist bedeutend geringer.

    Man sollte auch darauf achten, dass der Fachmann unabhängig ist und über Erfahrung verfügt.

    Gruß
    Ralf
     
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