Speicherfühler korrekt angeschlossen an Warmwasserspeicher?

Diskutiere Speicherfühler korrekt angeschlossen an Warmwasserspeicher? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, bei uns wurde eine neue Gastherme mit nebengestelltem Brauchwasserspeicher eingebaut. Bin mir aber nicht sicher ob die Montage des...

  1. wogga

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    Hallo, bei uns wurde eine neue Gastherme mit nebengestelltem Brauchwasserspeicher eingebaut.

    Bin mir aber nicht sicher ob die Montage des Temperaturfühlers richtig ausgeführt wurde.

    Am Speicher ist eine Hülse mit den Maßen laut Datenblatt von 16x200. Der Speicherfühler der Therme hat aber nur 6mm Durchmesser und ist nur lose ca 20cm in die Hülse am Speicher eingeschoben, keinerlei Befestigung gegen herausrutschen.

    Ist das korrekt oder ist der Fühler zu klein bzw. die Hülse am Speicher zu groß?
    image.jpg image.jpg
     
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  3. R.B.

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    Ist der Innendurchmesser der Hülse durchgängig so groß?

    Ein Temperaturfühler sollte möglichst guten Kontakt zur Wandung der Tauchhülse haben, ansonsten wird er eine falsche Temperatur anzeigen. Dazu haben die Hülsen normalerweise einen Innendurchmesser von etwa 6,2-6,5mm, manche auch 7mm. Dadurch ist sichergestellt, dass der eingeschobene 6mm Fühler engen Kontakt zur Wandung der Hülse hat, und somit die Temperatur auch korrekt und schnell "fühlen" kann.

    In Deinem Fall sieht es eher nach einer Hülse für ein Thermometer mit dickerem "Fühler" aus. Abbhilfe schaffen dann Klemmbügel die mit eingeschoben werden, und die dann den Fühler gegen die Wand der Hülse drücken bzw. in die der Fühler eingedrückt wird.
     
  4. H.PF

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  5. R.B.

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    Aber nicht bei dem Unterschied. Da muss er das Zeug ja tubenweise reindrücken. ;)
     
  6. Julius

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  7. robert0204

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    Normalerweise sollte da ein Federblech drin sein, was den Fühler an die Hülse Drückt.
    Aber wie es aussieht ist das ein Cosmo Speicher und da ist so etwas nicht dabei. Aber der Fühler sollte auf jeden Fall gegens raus rutschen gesichert werden.
    Wärmeleitpaste halte ich an der Stelle doch für etwas übertrieben.
     
  8. wogga

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    Danke für die zahlreichen Antworten.

    Bei Wärmeleitpaste in meinem Arbeitsbereich wird eher in mg gerechnet als in Fässern. :-)

    Ja die Hülse ist durchgehend gleich groß soweit man das von außen beurteilen kann.

    Hab mich mal mit Taschenlampe und Spitzzange hinter den Speicher gequetscht. Da ist tatsächlich ein kleines Klemmblech mit ca 10 cm Länge drin. Der Speicher ist ein Solarspeicher von Artiga. In beiden Hülsen ist so ein Blech vorhanden. Einen besonderen halt bekommt der Sensor durch dieses Blech aber nicht.

    Bringt es was wenn ich etwas Rohrisolierung in den Anfang der Hülse stopfe? Somit könnte von außen keine kalte Luft in die Hülse und der Sensor wäre gegen rausrutschen gesichert.

    Hier noch ein Foto von dem Blech. image.jpg
     
  9. Taipan

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    Soweit so möglich.

    Fühlerspitze wird von Blech gegen die Hülsenwand gedrückt. Wenn da keiner dran rumfummelt, rutscht da auch nix raus. ABER: Bauherren fummeln, wie grade wieder bewiesen wurde. Also kann man das fühlerkabel VORSICHTIG an dem Hülsenausgang so verkeilen, dass dieser nochmals gesichert ist und dabei die empfinglichen Litzen in der Leitung nicht beschädigt werden. Ein Verstopfen der Hülse ist nicht notwendig. Da bewegt sich nichts (Luft) ... wenns aber beruhigt ...

    Abgesehen davon: siehe #5. In einer neuerrichteten Anlage, die nicht aufgrund von externen Faktoren sowieso jenseits einer Regelausführung ist, ist das so nicht akzeptierbar.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Dann muss man das Blech halt passend machen.

    Gruß
    Ralf
     
  11. wogga

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    @taipan
    Wenn es sich hier um eine Ausführung jenseits der Regel handelt. Was für ein Fühler wäre denn dann hier passender? Evtl. Link damit ich den dem HB zeigen kann. Die meisten Fühler die ich gefunden habe sehen aus wie meiner. Der jetzige Fühler ist original Viessmann, passend zur Therme.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Die obige Lösung ist Standard bei vielen Speichern dieses Herstellers. Das ist in der Praxis auch kein Problem. Einfach das Blech ein wenig biegen damit der Fühler sauber drin sitzt, und das Blech passgenau in die Hülse geschoben werden kann. Gegenüber einer Hülse mit 6,xmm Innendurchmesser und einem 6mm Fühler wird sich eine geringfügige Veränderung der Reaktionsgeschwindigkeit ergeben. Das kann man normalerweise tolerieren.

    Gruß
    Ralf
     
  13. Schmitt

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    Hallo Ralf,

    der Fühler wird aber nicht in die Innenseite des gebogenen Bleches eingelegt sondern auf die Außenseite. Da das Blech unter Spannung in die Hülse eingebracht wird, wird der Fühler fest an die Innenseite der Hülse angepresst.

    mfG. Schmitt
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Ich meinte die Wölbung auf der Innenseite, die ja anscheinend nicht passt, sonst würde der Fühler nicht lose herumliegen. Meine Vermutung war, dass das Blech so verbogen ist, dass es weder gegen den Fühler, noch diesen gegen die Wandung drückt.

    Gruß
    Ralf
     
  15. wogga

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    Da gebe ich Schmitt recht. Wenn der Fühler nicht in diese V-Wölbung eingelegt wird sondern links oder rechts untergeklemmt wird dann hält das ganze auch einigermaßen gut. Verbogen sind die Bleche denke ich nicht, da beide zu 100% identisch aussehen und an der Fühlerhülse für den Solarsensor noch gar nichts gemacht wurde da Solar erst nächstes Jahr nachgerüstet wird. Danke für die Hilfestellungen. Grüße
     
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  17. R.B.

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    Dann war der Fühler falsch montiert.
     
  18. wogga

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    Scheint so. Werds dem HB beim nächsten Besuch mal aufs Auge drücken. :think
     
Thema: Speicherfühler korrekt angeschlossen an Warmwasserspeicher?
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