Spitzboden jetzt gedämmt - wieder Kondenswasser

Diskutiere Spitzboden jetzt gedämmt - wieder Kondenswasser im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, nun haben wir unseren Spitzboden auch noch gedämmt. Bisher hatten wir im EFH die "bewohnte Hülle" gedämmt, unser Dachstuhl hat uns...

  1. Hagi

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    Hallo,
    nun haben wir unseren Spitzboden auch noch gedämmt.

    Bisher hatten wir im EFH die "bewohnte Hülle" gedämmt, unser Dachstuhl hat uns schon einiges an Kopfzerbrechen bereitet.

    2007 = Vor Bezug: zu hohe Feuchtigkeit während dem Endausbau im Spitzboden
    2008 = während bewohnt: hohe Feuchtigkeit / Wasserflecken um die Bodenschubtreppe und in Folie verpackte "Lagerware" hatte bei kalter Witterung regelmässige Wasserperlen auf der Unterseite.
    Dann haben wir uns entschlossen, dass wir den Spitzboden zusätzlich dämmen (ist vor 14 Tagen ausgeführt worden) lassen.

    Hinterlüfteter Dachstuhl - Aufbau in der Dachschräge im Wohnbereich:
    180 mm Mineralwolle, Allform Allfo-Top II Membran, Dachziegel.
    Der Spitzboden hat keine Fenster, keine Lüfterziegel, etc.
    Die OG Decke:
    Holzdecke, Konterlattung, Abdichtung mittels weißes Zeugs :) und (Press-)lattung am gesamten Mauerwerk, 180mm Mineralwolle.

    2009 = Nun wurde der Spitzboden (der zu 50% mit Bretterboden ausgestattet ist) über der OG Decke ebenfalls noch mit Dämmung (140mm) isoliert und eine Dampfsperre eingebaut. Alle Tackerklammern und Übergänge, so wie die Wandanschlüsse (Gibelseiten) sind verklebt worden. Und als vorsichtsmassnahme haben wir noch 2 Salzkristalentfeuchter aufgestellt.

    Jetzt ist der Spitzboden spürbar wärmer, aber die Lagerware schwitzt an der Unterseite (also Seite zur OG Decke) noch immer UND an der Dampfbremse (innenseite zum Spitzboden) sind nun in unregelmässigen Abständen Wasserperlen auf der einer handtellergroßen Fläche.

    Was ist da jetzt wieder los?
     
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  3. Hagi

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    keiner einen Meinung / Idee dazu ?
     
  4. #3 Herr Nilsson, 17. Februar 2009
    Herr Nilsson

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    Stellen oft Probleme dar. Habe schon viele gesehen, die undicht waren, wodurch ein "feuchter Luftstrom" durch die Fugen geht. Der fällt dann um die Treppe als Kondensat aus, sobald er auf eine Fläche mit Taupunkttemperatur des Luftstroms trifft. Durch den Strom kühlen aber auch die fugennahen Bereiche aus, ein Wechselspiel also. Ähnlich vom Prinzip wie die oft beschriehenen Fehlstellen in Dampfsperren/-bremsen.
    Mal anders:
    > Schon mal die Temperaturen der Oberflächen gemessen?
    > ...den Luftstrom gemessen (Anemometer)?
    > ...die relativen Luftfeuchten gemessen?
    > ...Bauteilfeuchten gemessen?
    Bestimmt nicht, aber ohne solche Messungen ist das raten.

    Euer Bau ist ja auch nicht lange fertig, da kann natürlich überall noch jede Menge Feuchtigkeit drin stecken.
     
  5. Hagi

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    Ok. Danke für einen ersten Hinweis.
    Im Bereich der Bodentreppe habe ich noch ein Projekt. Oberhalb im Spitzboden über die Bodentreppe soll noch eine zustätzliche isloierte klappbare Abdeckung rein um eine zusätzliche Dämmung zu erreichen.
     
  6. #5 Herr Nilsson, 17. Februar 2009
    Herr Nilsson

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    Eigentlich sollte die Treppe, da Sie ja ursprünglich als Teil der beheizten Hülle gedacht war, entsprechend ausgebildet und gedämmt sein. Ist dem nicht so? Wichtiger wäre an der Stelle die Luftdichtigkeit.
    Foto der Treppe/der feuchten Stellen?
     
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