Spitzbodendecke / OSB-Platten an der Unterseite feucht/nass

Diskutiere Spitzbodendecke / OSB-Platten an der Unterseite feucht/nass im Baumurks in Wort und Bild Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo lieber Forum, bei unseren Bodeneinschubtreppe wurde die Dichtfolie nicht richtig angeschlossen, dementsprechend hat sich sehr viel Nässe an...

  1. Duarally

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    Hallo lieber Forum,
    bei unseren Bodeneinschubtreppe wurde die Dichtfolie nicht richtig angeschlossen, dementsprechend hat sich sehr viel Nässe an den Seitenwänden des Kastens gebildet. Diese Baustelle hab ich heute in Angriffe genommen (Neu Einbau). Nachdem ich oben so werkelte, habe ich auch mal sicherheitshalber einen anderen Bereich der Zwischendecke geprüft und die Decke geöffnet. Uns siehe da, auch an andere Stelle war die OSB PLatte an der Unterseite feucht (siehe Bilder).

    Ist dieses "normal" ??? Jetzt bin ich drauf und dran im Spitzboden alle OSB Platten zu entfernen und alle Bereiche bzw. die Wärmedämmung nun von oben zu kontrollieren.

    Was sagt ihr dazu, lieber alle OSB-Bretter runter? Denn nach oben hin abtrocknen können die wohl nicht.
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  3. Julius

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    Das kommt leider oft vor, da OSB dort nicht sonderlich geeignet ist.
    Besser durch NuF-Bretter oder schlichte Glattkantbretter ersetzen!
     
  4. Taipan

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    Ja das ist normal ... normaler Pfusch am Bau ... gehe mal davon aus, dass deine Luftdichtigkeitsebene keine ist. Auf so eine Deckenkonstruktion gehört definitiv keine OSB-Platte oben drauf. Einen Blower-Test mit Leckagensuche gabs sicher nach dem Anbringen der Folie auch nicht ... Lass alles wie es ist, hol Dir, solange es noch kalt ist, einen Fachmann, nimm den Mangel auf und tritt deinem GÜ mit einer Mängelanzeige auf die Füße. Wenn die Gewährleistungsfrist abgelaufen ist, soll Dir der Fachmann gleichmal ein Sanierungskonzept entwickeln, welches Du dann unter sach- und fachkundiger Aufsicht der Handwerker sauber tippel tappel tour umsetzen lässt.
     
  5. Duarally

    Duarally

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    Danke für die Antworten. Ich werde, wie schon von mir gedacht, alle OSB-Platten herunter nehmen und durch normale Bretter ersetzen. Ich werde zwischen den Brettern auch einen Spalt zur Belüftung lassen so das ggf. die WD zum Spitzboden hin abtrocken kann bzw ich auch auf Leckage prüfen und dementsprechend reagieren kann.

    Mit GÜ bzw. Bauträger ist leider nicht, der Innenausbau Regipsplatten/Luke hat ein Bekannter gemacht. Da wird der Bauträger sagen, das war der Trockenbauer. Egal, aus Erfahrung werden ich klug und die Fläche ist zum Glück nicht ganz so groß (Reihenmittelhaus).
     
  6. Duarally

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    So, am WE habe ich den Boden im Spitzboden komplett geöffnet. Und siehe da, 2...3 Stellen hab ich noch gefunden die feucht bzw. wo die OSB an der Unterseite klamm/feucht waren. Eine Stelle hatte auch bereits leichten Schimmelansatz.
    Jetzt ist der Boden noch oben hin komplett offen und kann zum kalten Spitzboden "atmen". In der Unterspannbahn habe ich noch auf beiden Seiten (RMH) je zwei Öffnungen provisorisch eingebracht damit die Luft mit der Außenluft zirkulieren kann.

    Ich hoffe Feuchteansammlungen werden dadurch jetzt vermieden und diese Massnahme verzeiht leichte Fehler bei der Folienverlegung im DG?!
     

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  7. #6 Ravensburger, 26. Januar 2015
    Ravensburger

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    Ne glaube ich nicht, jetzt kondensiert es eben an der Unterspannbahn...
     
  8. Duarally

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    Nein, dies ist nicht das Fall. Die Luftfeuchte/Temperatur im Spitzboden verhält sich nun wie der der Außenluft. In den Dachschrägen (West und Nordseite) habe ich an mehreren Stellen auf beiden Seiten oben und unten die überlappende Unterspannbahn mit Hilfe von Hölzer zwischen den Sparren aufgedrückt. Die Luft zirkuliert jetzt echt gut. Bei Sturm bleibt der Schnee und Regen draußen (hab ich kontrolliert).
     
  9. hotWolf

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    Ich halte das bestenfalls für eine Notmaßnahme, mehr aber nicht. Die Feuchtigkeit kommt aus dem Wohnraum durch die Dampfschichtsperr-Ebene. Du wirst da wahrscheinlich ein Problem in Form einer Undichtigkeit haben. Diese mußt Du finden. Wo die Feuchtigkeit an der Glaswolle oder Platte spürbar ist, die Dämmung wegnehmen und die Dampfsperre (Folie) untersuchen. Dort sitzt das übel. Wäre das dicht, würde es auch nicht feucht sein. Weitere denkbare Schwachstelle: Eine angeblich dichte Bodentreppe, die jedoch verzogen ist und die Luft in den Dachboden läßt.

    Gruß Wolf
     
  10. Peeder

    Peeder

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    @Wolf, das übel ist nicht immer eine Undichtigkeit, sondern auch mal die eingesperrte Restfeuchte.
    Eine Bodentreppe ist ein Schwachpunkt, aber wenn nix abgelüftet wird, und alles eingesperrt bleibt, gibbes Probleme.

    Lösung an einer undichten Bodentreppe, ................ Töpfe und Eimer unten aufstellen, damit wird das Wasser aufgefangen. :28:

    Peeder
     
  11. Gast943916

    Gast943916 Gast

    oder eine nicht gedämmte Bodentreppe....
     
  12. hotWolf

    hotWolf

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    Restfeuchte? Ihr Trockenbauer macht uns doch immer weiß, daß beim Trockenbau praktisch keine Feuchtigkeit anfällt und solche Probleme gar nicht entstehen. :shades
     
  13. Kalle88

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    Weils ja auch an den Trockenbauern liegt...
     
  14. Gast943916

    Gast943916 Gast

    Keine Ahnung aber dumm quatschen
     
  15. jodler2014

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    Wer?
     
  16. hotWolf

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    Ich denke, er meint mich. Scheinbar etwas schnell verspannt.
     
  17. Kalle88

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    Nein, nur Stammtischparolen nützen hier keinem was, außer verunsicherte Leute noch mehr zu verunsichern. Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff. Logisch dass dieser auf unterschiedliche Klima, ob Wetter oder erschaffen, reagiert. Wenn also eine scheiß Reihenfolge der Gewerke gerade im Winter praktiziert wird, hat der TB damit nichts am Hut. Der TB könnte lediglich vor Verschluss die Holzfeuchten Messen - muss er aber nicht zwangsläufig. Schon garnicht wenn Menschen endlich begreifen würden, dass gewisse Materialien mit festen Kennwerten für einige Anwendungsgebiete nicht geeignet sind.

    Aber da wo Intelligenz herrscht, herrscht auch gleichermaßen Dummheit.
     
  18. Peeder

    Peeder

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    Menno Kalle, das haste aber schön gesagt:28::28:
     
  19. sniper

    sniper

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    moin kalle

    ist es tatsächlich so, das er nicht muss
     
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  21. Kalle88

    Kalle88

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    Für seine Kontrolle und um sich Ärger vom Hals zu halten ist es sicherlich besser, ich sehe darin aber keine Pflicht. Die hat meine Meinung nach jemand ganz anderes Inne. Nämlich, sofern vorhanden, die Bauleitung oder eben der Bauherr dem es ohne Bauleitung inne liegt. Genauso sind die Gewerke zur Verantwortung zu ziehen, die das Holz verbaut haben. Die müssen vor Einbau ja schon die kleiner 20% nachweisen und sofern keine Teilabnahme über diesen Punkt besteht müssen sie ihr Werk auch entsprechend schützen. Was im Falle von ungünstiger Gewerkeabstimmung der Fall sein sollte.

    Denn wenn ich mich nicht ganz irre ist dieser Umstand, der Holzfeuchte, in der DIN 68800 verankert und gilt als a.R.d.T. Was dazu führt das diese zum Zeitpunkt der Abnahme bestanden haben muss. Liegt die Abnahme vor Verschließen der Baukonstruktion und kommt dann erst ein Feuchteeintrag zustande sehe ich den TB immer noch nicht in der Verantwortung das zu monieren.

    Weil die Ursache und Fehler bei anderen liegt, denn was hat der Feuchteeintrag und Verlust der zugesicherte Werte mit dem TB zu tun? Intelligenter ist es sicherlich alles zu dokumentieren, Bedenkenanzeige zu schreiben wie am Fließband damit dir keiner ans Bein pissen kann.

    Ich lass mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn dies z. B. im Regelwerk der TB verankert ist.
     
  22. sniper

    sniper

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    obliegt nicht jedem gewerk eine prüf und sorgfaltspflicht
     
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Spitzbodendecke / OSB-Platten an der Unterseite feucht/nass

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