Starker Regen --> feuchter Firstbalken

Diskutiere Starker Regen --> feuchter Firstbalken im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe mal wieder ein Problem an unserem Kampahaus Baujahr 1996. Vorhin hat es bei uns sehr stark geregnet. Als ich daraufhin...

  1. keinRat

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    Hallo,
    ich habe mal wieder ein Problem an unserem Kampahaus Baujahr 1996.
    Vorhin hat es bei uns sehr stark geregnet. Als ich daraufhin kontrollierte ob alles Dicht ist hab ich auf dem Speicher gesehen das der Firstbalken an verschiedenen Stellen auf gesamter Länge ziemlich feucht ist.
    Es tropft zwar nicht herunter und man sieht eigentlich auch keinen Hinweis darauf das dies schon öfters Nass war ( kein Schimmel u.s.w. ), dennoch ist es bestimmt nicht jetzt das erste mal wo ich zufällig mal kontrolliere.

    Jetzt meine Frage: Kann es passieren, dass bei sehr starkem Regen der Balken Nass wird oder liegt hier wahrscheinlich ein defekt vor, der behoben werden muss?

    Gleich mache ich mal noch ein Bild, dass ich hier poste.

    Schon mal danke für eure Antworten.
     
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  3. keinRat

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  4. H.PF

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    Trockenfirst kontrolieren lassen...

    Ich vermute, da sind Elemente mit einem Schaumteil versehen drauf und der Schaum ist weg. Das war Glaskugellesen..

    Aber das wäre ein typisches Schadensbild, bei Treibendem Regen kann es dann drunter treiben
     
  5. keinRat

    keinRat

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    Ist eine solche Reparaatur eine größere ( teurere ) Sache?
     
  6. Biber53

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    Hallo keinRat,

    lock H.PF einfach mal nach Hamburg (König der Löwen...)

    mfg
     
  7. H.PF

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    Erich, wollen wir nicht mal zusammen dahin fahren? ;) Wir machen die First neu, KeinRat bezahlt Kost, Logis und König der Löwen...
    *kicher*
     
  8. Neutal

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    Hamburg ist nicht weit. Ihr könnt gerne ein Gästezimmer bekommen....
     
  9. Biber53

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    Holger,

    wenn ich mirs so recht überlege, ist das gar keine schlechte Idee...
    (ein Bild (von außen) wäre nicht schlecht) Nachher hat keinRat ein Schloß mit x Meter First, bei einer Firsthöhe von größer 30 m.
     
  10. Biber53

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    Flocke wird mir auch immer sympathischer...
     
  11. Julius

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    Welcher Schloßbauten hatte Kampa damals gleich noch im Sortiment...?
     
  12. keinRat

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    Sorry.
    Wohne nicht mehr in Hamburg, sondern in RLP.

    Könnt ihr mir aus eurer Erfahrung sagen, ob es dieses Problem bei vielen Häusern gibt?
     
  13. Biber53

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    Hallo,

    Julius zu 99,.. % magste ja recht haben. Und aus Franken biste wahrscheinlich auch noch nicht viel rausgekommen.
    Jedenfalls hab ich in den 80 zigern in der Nähe von St. Gallen gearbeitet. Für einen deutschen Fertighausbauer. Dieser hat für nen Schweizer Banker ein Heim erstellt (welches es nicht im Katalog gab).
    Das Gebäude hatte (einmal um die Traufe rum) 23 Ecken (Jedes Eck eine Kehle/Grat)
    Die Dachziegel hätten locker für 3 bis 4 "normale" Wohnhäuser gereicht (aber keine Reihenhäuser)

    mfg
     
  14. keinRat

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    Hallo, ich bräuchte nochmal Expertenrat. Ich hab gerade gesehen, die Folie geht komplett über den Balken herum.

    Kann mir jetzt irgendwie nicht mehr vorstellen, dass das Wasser von außen kam.

    Aber wieso soll es dort jetzt gerade bei Starkregen im April kondensieren und nicht im Winter wenn es draußen Minusgrade sind.

    Der Dachdecker denkt auch an Kondenswasser, hat aber noch keine Firstziegeln entfernt.
     
  15. keinRat

    keinRat

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    Kann niemand helfen?
     
  16. Bolanger

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    Hallo,

    ich frage mich bei solchen Problemen, ob in der heutigen zeit nicht etwas überzogene Maßstäbe angelegt werden. Klar, ein trockener Firtstbalken ist besser als ein feuchter. Ich vergleich es aber mit dem inzwischen 100 jahre alten Dachstuhl in meinem Elternhaus. da gibt es keine Unterspannbahn, keine Firstrolle etc, nur Dachpfannen auf Latten/Konterlatten. Und das Holz ist absolut unbeeindruckt und sieht bis auf äußere Verschmutzung so aus als ob es gerade erst eingebaut wäre.

    Ob es daher überhaupt lohnt, diesen Mangel zu beseitigen?

    Gruß,

    Bolanger
     
  17. Neutal

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    Solche duchnässungen sollten beseitigt werden. Die Bauweisen von damals und heute sind in keinster Weise vergleichbar. Was in einem alten Haus funktioniert kann der Tod eines Neubaus sein. Hier immer im System bleiben
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 18. April 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich würde mal sagen, irgendwie muss die Firstlatte ja auf der First"pfette" befestigt sein. Da das nicht per Magnet erfolgt sein dürfte, wird da wohl irgendwas durch die Folie gehen. Nagel, Schraube, Halter, ....

    Und wo was durch die Folie geht,hat dieim Allgemeinen ein gemeines Loch!
     
  19. keinRat

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    So, jetzt regnet es seit gestern wieder und der Balken ist leicht feucht.
    Man sieht es zwar fast nicht aber irgendetwas ist ja nicht in Ordnung.

    Leider bekomm ich zur Zeit nirgendwo einen Dachdecker bei, die haben alle andere Aufträge......
     
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  21. keinRat

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    Hallo, heute wurde das Firstband erneuert, das alte war undicht.

    Was ich eben gesehen habe ist, dass an 2 oder 3 Stellen das Firstband nicht runter gedrückt ist. Ich könnte mir vorstellen es könnte bei Schlagregen jetzt wieder dort rein regnen. Oder ist das eher unwahrscheinlich. An diesen Stellen ist bestimmt ein Abstand des Firstbandes zur darunter liegenden Ziegel von 3 cm.

    Hoffentlich versteht man was ich meine ;-)
     
  22. #20 Klaus Gross, 17. Mai 2013
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    Die hiuer sichtbare Unterspannbahn könnte eine Delta SPF sein oder so ähnlich. Jedenfalls ist das keine diffusionsoffene Bahn und die sollte, nach den damaligen Vorschriften etwa 50 mm vor dem Firstmittelpunkt enden, damit die Innenluft des Dachbodens auch entweichen konnte. Ansonsten war mit Tauwasser (Schwitzwasser) zu rechnen. Wenn die First bzw. die Firstelemente regensicher verarbeitet sind, dürfte es kein Wasseranfall in diesem Bereich geben.
    Und das jetzt eingebaute Firstband sollte schon an das Ziegelprofil angdrückt sein.

    Siehe nachstehend einen Auszug aus den Fachregeln, ältere Ausgabe


    Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen, Unterspannungen
    3* Ausführungen3.4 Unterspannung

    *


    (1)**Kennzeichnend für die Unterspannung ist die Ausführung mit freihängenden oder freigespannten Unterspannbahnen (Ziffer 3 der Tabelle 1), die die eigentliche Dachdeckung in ihrer regensichernden Aufgabe unterstützt.
    *
    (2)**Die Unterspannbahnen werden mit einer Höhen- und Seitenüberdeckung von mindestens 10 cm verlegt. Die Befestigung erfolgt mit Klammern oder Breitkopfstiften und/oder durch die Konterlattung auf den Sparren.
    *
    (3)**Die Konterlattung ist über der Unterspannung anzuordnen.
    *
    (4)**Unterspannungen sind nur als belüftete Konstruktion zulässig. Die Bahnen sollen ca. 50 mm vor der First- Scheitellinie enden.
    *
    (5)**Werden die Unterspannbahnen mit Durchhang verlegt, soll dabei das maximale Stichmaß in Feldmitte nicht größer als die Konterlattendicke sein.
    *
    (6)**Das Eindringen von Treibregen, Flugschnee oder Feuchtigkeit ist wegen der notwendigen Lüftungsöffnungen und wegen der nicht kontrollierbaren Wasserführung bei Unterspannungen nicht auszuschließen.


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