statt bitumendickbeschichtung "Botament RD 2 The Green" verwenden

Diskutiere statt bitumendickbeschichtung "Botament RD 2 The Green" verwenden im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo Forengemeinde, wir haben unseren Keller fertig gestellt und würden gerne die Dickbeschichtung sowie die Dämmung am Keller anbringen. Das...

  1. #1 kernzeit, 22.02.2013
    kernzeit

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    Hallo Forengemeinde,

    wir haben unseren Keller fertig gestellt und würden gerne die Dickbeschichtung sowie die Dämmung am Keller anbringen.
    Das das Wetter derzeit nicht gerade "baufreundlich" ist und es nicht möglich ist eine normale Dickbeschichtung am Keller anzubringen,
    habe ich etwas gegoogelt.
    Hierbei bin ich auf eine Dickbeschichtung der Firma Hahne (bis - 5 Grad verarbeitbar) sowie auf die Firma Botament (bis 0 Grad verwendbar)
    gestoßen.
    Nun hat mich ein Vertreter der Firma Botament auf das Produkt

    - Botament RD 2 The Green

    hingewiesen.
    Verarbeitbar bis 3 Grad.
    Da es sich hier um ein völlig neues Produkt handelt, wollte ich hier nachfragen, ob jemand Erfahrungen bzw. Kenntnisse über das Produkt hat.
    Es hört sich gut an, doch ich möchte nicht etwas verwenden, wo es keine Erfahrungen dazu gibt.

    Um Hilfe wäre ich dankbar.

    Kann man eigentlich eine normale Bitumendickbeschichtung nicht auch bis 0 Grad verarbeiten?
    Wäre um einiges billiger. Aber die Zeit drängt.

    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

    Danke
    Grüße
     
  2. #2 Gast036816, 22.02.2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    keine produktbesprechungen und herstellernamen solltest du auch weglassen. wenn die richtlinien bis -5° eine verarbeitung zulassen, solltest du das produkt wählen oder du kannst warten bis durchgängig höhere temperaturen vorhanden sind oder du haust deinen arbeitsbereich und heizt diesen während der erhärtungs/trocknungszeit.
     
  3. #3 kernzeit, 22.02.2013
    kernzeit

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    Ok
    Ich wollte nur wissen, ob jemand zu dem o.g. Produkt Erfahrungen hat.

    Gruß
     
  4. #4 Pruefhammer, 22.02.2013
    Pruefhammer

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    wozu die Dickbeschichtung? Als Abdichtung? Gemauerter Keller?
    Ich nehme an, ihr wollt die Arbeiten selbst ausführen sonst würde die Frage wohl nicht aufkommen. In diesem Fall kann ich nur davon abraten und raten einfach zu warten bis das Wetter besser ist, man muss auch mal Geduld haben können. Ich rate nicht deshalb davon ab, weil das Produkt schlecht ist, ich kenne es nicht und die meisten anderen vermtl. auch nicht. Kann sein, dass es funktioniert, mir wäre aber das Risiko zu groß bei diesem Gewerk, wenn das Ergebnis nicht funktioniert, dann wird es später wohl sehr teuer.
     
  5. #5 wasweissich, 22.02.2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ist ja keine dickbeschichtung , ist eine dichtschlämme .

    kann funktionieren (wird es wahrscheinlich auch .)

    zu bedenken wäre :
    Bauwerksabdichtungen mit BOTAMENT RD 2 The Green 1
    sind noch nicht in den Teilen 4 bis 6 der DIN 18195 geregelt,
    hingegen in Teil 2 erwähnt. Hiervon hat der Verwender seinen
    Auftraggeber vorab in Kenntnis zu setzen und sollte sich
    schriftlich bestätigen lassen, dass der Auftraggeber mit dem
    Einsatz des Produkts einverstanden ist.
    (aus dem technischen merkblatt)

    du begibst dich in eine grauzone mit einem material welches eigentlich nicht zugelassen ist . wenn was schief läuft , stehst du im regen .
     
  6. #6 Gast036816, 22.02.2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    bei diy ein problem, wer ist dann der auftraggeber, der die nicht-zulässigkeit der din freigibt?

    am besten er lässt sich das zuhause von der regierung im rock freischalten.
     
  7. #7 brooklands, 22.02.2013
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    Woher erfährt man denn eigentlich, ob ein Produkt eine Zulassung nach DIN 18195 hat?

    Beispielsweise steht im Datenblatt für Quick-mix BD2KW (Winter-Bitumen bis -5°C) "in Anlehnung an die DIN18195". Wer prüft sowas nach und bestätigt das auch?
     
  8. #8 wasweissich, 22.02.2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn man das , was da steht richtig liest .

    bedeutet , dass es mit der zulassung (bisher?) essig war :D
     
  9. msssmm

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    Also im aktuellen Merkblatt steht
    Ich erwäge die Anwendung einer Reaktivabdichtung derzeit auch. Laut Baustoffhandel wäre hier weniger kritisch, wenn der Untergrund des Altbaus tatsächlich Teer enthalte. Die genaue Voruntersuchung könne dabei entfallen. Im Neubau besteht das Problem nicht. Für den Altbau ist mir auch eine hohe Rissbeständigkeit und Rissüberbrückung wichtig. Daher tendiere ich derzeit dazu.
    Was nach DIN 18195 nicht mehr möglich ist, sind reine Dichtanstriche wie Bitumen-Latex. Diese wurde mir von einem älteren Bauunternehmer (Er hat diese vor 20 Jahren noch mehrschichtig aufgetragen) empfohlen, weil sie sehr einfach mit Quast aufgetragen werden kann und verdünnt sogar als Haftgrund dient. Sie ist auch noch erhältlich von C, entspricht aber nach deren Kundendienst nicht mehr der DIN für mind. 4mm Dickbeschichtung.

    Bitumenfreie Reaktivabdichtungen gibt es auch von anderen Herstellern, z.B. dem blau-gelben W. Generell binden 2K Dickbeschichtungen wie es auch diese Reaktivbeschichtung ist, schneller, gerade bei schlechten Wetterbedingungen. Mittlerweile habt ihr euren Keller aber bestimmt fertig. Was habt ihr genommen?
     
  10. msssmm

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    PS.: Sorry, die "Wichtigen Hinweise" enthalten dann doch die zitierten Einschränkungen für die DIN. Ist mir für den Sonderfall Altbau nun aber weniger wichtig, wenn Haftung und Rissbeständigkeit ausgezeichnet sind. Wir haben eh nur den Lastfall Sickerwasser mit leicht bindigem Boden. Beim Neubau würde ich mich an die DIN halten.
     
  11. Yilmaz

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    RD 2 von Botament ist wirklich ein Top produkt (andere Hersteller haben auch Top produkte :) )
    Es ist aber um das 4 fache teuerer als Dickbeschichtung dafür fallen einige vor und nacharbeiten aus. Kann sich relativieren.
    Mfg.
     
  12. msssmm

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    Das vierfache vielleicht nicht, aber 2-3mal so teuer ist es schon. Würdest du bei Sanierung alter Abdichtung auch etwas anderes empfehlen können, ohne einen bestimmten Hersteller zu nennen? Muss es eine Reaktiv-Abdichtung sein, oder reichen auch die Super-flexiblen Versionen der 2k-Bitumendickbeschichtungen. Die Hersteller haben hierfür Kunststoffmodifizierte Versionen im Angebot, mit und ohne Faserverstärkung, mit und ohne Polystyrolfüllung, als 1K und auch 2K.
     
  13. Eric

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    Zwei Sätze und nur Müll. Du weißt nicht, wovon Du redest!

    Im Übrigen: Es ist zu unterscheiden zwischen der öffentlich-rechtlichen Verwendbarkeit ( Zulassung ) nach den §§ 20 ff BauO der Länder, über die das Produkt von Botament verfügt, und der zivilrechtlichen Verwendbarkeit nach BGB bzw. §§ 4 und 13 VOB/B, die besagen, dass grundsätzlich nur Baustoffe, die den aRdT entsprechen, verbaut werden dürfen. Der im Beitrag #5 zitierte Herstellerhinweis besagt, dass Botament RD 2 nicht den aRdT in der DIN 18 195-4 ( Bodenfeuchte ) und in der DIN 18 195-6 ( zeitweise aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser ) entspricht, der Bauherr vom AN auf diesen Umstand hingewiesen werden muß und der Bauherr sein Einverständnis zum Einsatz des Produkts erteilen " sollte ".

    Der Herstellerhinweis ist irreführend und falsch:

    1. Der AN muß ( nicht: sollte ) zur Haftungsfreizeichnung das Einverständnis des Bauherren einholen.

    2. Der AN hat den Bauherren vor Einholung des Einverständnisses über alle Nachteile des Produkts zu unterrichten. Also muß er darüber belehren, dass Botament deswegen nicht den aRdT entspricht, weil dessen Geeignetheit als Bauwerksabdichtung in den beteiligten Fachkreisen noch nicht allgemein bekannt ist und es noch keine ausreichende Langzeitbewährung vorweisen kann. Erteilt der Bauherr nach diesem Hinweis das Einverständnis zum Einsatz, kann er keine Rechte geltend machen, wenn es sich nicht bewähren sollte. Der Bauherr muß sich also selbst überlegen, ob er dieses Risiko übernehmen will. Wenn er vernünftig überlegt, wird er grundsätzlich ein Produkt wählen, dass den aRdT entspricht und damit eine Langzeitbewährung hat.

    Wer diy macht, muß sich selbst erkundigen/belehren.

    Der Lastfall zeitweise aufstauendes Sickerwasser infolge nur mäßig versickerungsfähigem, bindigem Boden ist kein " Klacks ". Wenn man schon abdichtet, dann sollte der Keller anschließend auch zuverlässig dicht sein. Insofern ist nicht ersichtlich, warum man sich beim Altbau nicht, hingegen beim Neubau an die DIN halten sollte.
     
  14. msssmm

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    Meine Formulierung war nicht treffend. Ich meinte damit, dass mir beim Altbau und bei Eigenleistung die Zulassungssituation weniger wichtig sei, als die Eignung für den speziellen Anwendungsfall. Im Gespräch mit Fachleuten und dem Hersteller konnte mir niemand derzeit ein besseres Produkt empfehlen, die Zulassungsprozess sei in Arbeit. Beim Neubau mit Wandaufbau nach DIN spricht ja auch nichts gegen eine übliche KMB nach DIN.

    Der Keller ist nun abgedichtet, gedämmt und angefüllt. Wir waren sehr zufrieden mit der einfachen und schnellen Verarbeitung einer Reaktivabdichtung.
     
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