Styropordämmplatten im Holzrahmenbau-Schallschutz schlecht?

Diskutiere Styropordämmplatten im Holzrahmenbau-Schallschutz schlecht? im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo beisammen. Möchte einen Anbau in Holzrahmenbauweise aufstocken. Kann man Aussen auf eine ca. 12mm osb Platte 40-50mm Styroporplatten als...

  1. aches

    aches

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    Hallo beisammen.
    Möchte einen Anbau in Holzrahmenbauweise aufstocken. Kann man Aussen auf eine ca. 12mm osb Platte 40-50mm Styroporplatten als Putzträger aufbringen?
    Wie steht es mit dem Schallschutz?
    Ich habe gehört, dass sich der Schallschutz durch das aufbringen von Putz auf Styropor verschlechtert (wirkt wie einne Membrane) im gegensatz zu Holzweichfaserplatten als Putzträgerschicht.
    Ich tendiere zu Styropor aus Kosten -und Verarbeitungsgründen(meine Handwerker sind mit St.erfahrener).
    Gibt es irgendwo Schallschutznachweise wie bei den meisten anderen materialien auch?

    Grüße,

    A.
     
  2. R.J.

    R.J. Gast

    Polystyrolplatten sind für die Schalldämmung eigentlich nicht zu empfehelen, da zu steif. Allerdings ist immer das Gesamtbauteil zu untersuchen.
    Eine x-beliebige Polystyrolplatte als Putzträger zu verwenden ist auch zweifelhaft. Ihrer Beschreibung nach wollen sie ein WDV-System anbringen, hier dürfen ausschließlich Systemkonforme Produkte verwendet werden, denn nur das System als ganzes hat eine Zulassung.
    Innerhalb dieses Systems werden üblicherweise auch bestimmte Wandaufbauten vorgeschlagen, denen sie herstellerspezifische Angaben u.a. zum Schallschutz entnehmen können.
    Persönlich bevorzuge ich Systeme mit Holzweichfaser, meist wird hier auch keine äußere OSB als Untergrund benötigt.
    Als Lektüre empfehle sind die Schriften des Informationsdienst Holz unter
    http://www.informationsdienst-holz.de/html/f_page.phtml?p1=1137091103a163497659&p3=11345
    insbesondere Teil 3. Folge 4. - Schallschutz – Wände und Dächer
    Ansonsten finden sich in der DIN 4109 Schallschutz im Hochbau weiter Wandaufbauten.

    Grüße
    R.J.
     
  3. aches

    aches

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    :deal
    Ja das habe ich auch jetzt gefunden, wie auch von einem Hersteller wie Brillux von dem es auch eine spezielle Schallschutzdämmplatte aus Polysterol gibt, welche aber nur 1.2 dB bringt.
    In dem Versuchen vom Informationsdienst Holz sind vergleiche zwischen Holzweichfaser und Polysteroldämmplatten gemacht worden wie ich soeben las, bei denen es nur zu unterschieden von 1-3 dB zugunsten der Holzweichfaserplatte kam, was ja wohl nicht so viel ist.
    Mehr bringen soll da eine Instalationsebene.

    Mein geplanter Wandaufbau sieht demnach wie folgt aus von innen nach Außen:

    - 12,5mm GKB
    - 40mm Instalationsebene mit Steinwolle
    - 15mm OSB Platte als Austeifung
    - 160mm Ständer mit Mineralwolle 035
    - 12mm OSB Platte
    - 50 mm Polyteroldämmplatte
    - Putz mit Armierung

    das sollte auch für gute Ergebnisse im Winter wie auch im Sommer reichen.

    oder was meint Ihr??? :wow
     
  4. #4 MichaelG, 12.01.2006
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    12mm osb außen? is das stabil genug? Ich meine bezüglich Schwingungen/Bewegungen die ins WDVS "abstrahlen"?

    Zu den Holzweichfaserdämmdingern: da haben die Putzhersteller aber ganz schön Bauchweh mit...

    Sind die bis zum "verputzen" immer schön trocken geblieben? Wenig der UV-Belastung ausgesetzt gewesen?...
     
  5. mls

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    diffusionsnachweis für den wandquerschnitt?
     
  6. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Vertuen Sie sich mal nicht:

    dB ist ein logarithmisches Maß: +/-3 dB -> Faktor 2
     
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