Systemxx, Pro & Kontra, Erfahrungswerte?

Diskutiere Systemxx, Pro & Kontra, Erfahrungswerte? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Leutz, ich steh n bissl aufn Schlauch. Mein Heizungsbauer ist grad zur Tür raus, und irgendwie hab ich jetzt mehr Fragen als vorher....

  1. #1 Newman, 12. Oktober 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Oktober 2012
    Newman

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    Hallo Leutz, ich steh n bissl aufn Schlauch.
    Mein Heizungsbauer ist grad zur Tür raus, und irgendwie hab ich jetzt mehr Fragen als vorher.

    Folgende Basis:
    EFH, BJ: ~1935
    EG: kleinesche Decken, Hohlwandaußenmauern, derzeit ungedämmt.
    OG: Holzbalkendecke, Innenausbau komplett neu, Dach neu gedeckt u. gedämmt.
    Obere Etage aufgrund der Holzbalkendecke mit normalen Heizkörpern ausgestattet. VL-Temp 55°C

    So und nun gehts los...
    Im EG will ich komplett "rekonstruieren" und auf FBH umstellen.
    Daraufhin hab ich heut nen Heizungsbauer da gehabt, der sich das ganze ansehen sollte.

    Beginnen wollte ich mit der Küche (Derzeit komplett entkernt), 9m².
    Er bot mir an, im Haus das Rxxxxx Systemxx zu verwenden, um die Konstantregeleinheit zu sparen, und mit voller VL-Temp zu fahren.
    Weiterhin meinte er, ein Verlegeabstand von 30 cm zwischen den Küchenzeilen (links und rechts im Raum) würde ausreichen.

    Nun hab ich da n bissl Bedenken. Erstens erschließt sich mir der Sinn nicht, ein gedämmtes FBH-Rohr zu verwenden. Das zwingt mich doch, hohe VL-Temps zu schaffen?!?!
    Weiterhin kommt mir der Verlegeabstand etwas groß vor. Ich meine, das unter den Schränken nicht geheizt werden muss, is mir klar. Und das man in der Küche keine 21-24°C braucht, versteh ich auch. Aber ich hab bedenken, das ich mit 3-4m² FBH die Küche bei -20°C im Winter warm halten kann. Erst recht, wenn ich nen Verlegeabstand von 30 cm habe...

    Ich meine, ich hab ja nun schon einige Baustellen gesehn, und auch einige FBH im Aufbau...aber da lagen die Leitungen IMMER max. 20 cm auseinander.

    Um nochmal auf die spätere Planung zurück zu kommen....
    Es soll weiterhin nach und nach Wohnzimmer, Flur/Treppenhaus, und Badezimmer mit ner FBH ausgestattet werden.
    Weiterhin soll später ein Pufferspeicher installiert werden, der zusätzliche Anschlüsse für Solar und Kamit hat.
    Derzeit wird mit ner Gas-Brenwertterme geheizt.

    MFG Andy
     
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  3. R.B.

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    Ich habe den Beitrag mal ein bischen entschärft und den Namen entfernt. Die Profis wissen sowieso um welches System es sich handelt, und Du läufst nicht gleich Gefahr, dass der thread gelöscht wird. Produktbesprechungen sind hier im Forum nicht gerne gesehen (siehe Nutzungsbedingungen).

    Ohne die Namensnennung könnte man den thread laufen lassen.

    Nun zu Deiner Frage.

    Ich persönlich würde, wenn sowieso später alles umgestellt werden soll, einen FBH Kreis aufbauen und dann Schritt für Schritt konventionelle FBH Kreise legen. Das System wäre eine Überlegung wert, wenn nur 1 FBH Kreis gebaut werden soll, aber nicht wenn quasi das komplette Haus umgestellt wird.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Newman

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    THX fürs ändern...

    Öhm, ich hab mich eben mal n bissl in das System eingelesen. Hört sich ja alles schön an, aber die Hersteller versprechen einem sowieso immer das blaue vom Himmel.

    Was wäre der Grund, der dich von diesem System abhalten würde?

    Ich meine, rein vom Bauchgefühl her würde ich auch lieber konventionell bauen lassen. Aber man soll sich ja Neuentwicklungen gegenüber nicht verschließen...anderseits.........

    MFG Andy
     
  5. R.B.

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    Das ist keine Neuentwicklung, das gibt es schon seit Ewigkeiten.

    Ich sehe keinen Vorteil in dem System wenn man sowieso das ganze Haus umstellt. Bei einer konventionellen FBH kann ich später die Heizwassertemperatur reduzieren, bin somit flexibel. Eine niedrige Heizwassertemperatur ist beispielsweise von Vorteil, wenn mal später eine WP verbaut werden soll, oder wenn man solare Erträge für die Beheizung nutzen möchte.

    Bei dem genannten System muss ich später bei einer höheren Heizwassertemperatur bleiben, da ich ansonsten keine ausreichende Heizleistung habe.

    So ein System mag sinnvoll sein, wenn man in einem Haus einen einzelnen Kreis als FBH ausführen möchte und diesen an einem normalen Heizkörperkreis betreiben muss. Man spart sich dann den 2. Heizkreis am Wärmeerzeuger. Das kann unter´m Strich günstiger werden als eine konventionelle FBH Fläche + Mischer usw. usw.

    In Deinem Fall soll aber das komplette Haus schrittweise umgestellt werden. Man hätte somit nur im ersten Schritt einen leichten Vorteil, der sich aber später zu einem Nachteil entwickelt.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Newman

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    Das war meine Vermutung!!!

    Weil du das Thema grad ansprichst, unabhängieg vom oben geschilderten.... Wärmepumpe....Die Option für Luft und/oder Solewärmepumpe sind bei mir gegeben (Kein Trinkwassereinzugsgebiet.) Kann ich diese trotzdem mit den konvetionellen Heizkörpern nutzen?

    MFG Andy
     
  7. R.B.

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    Das hängt davon ab wie diese dimensioniert wurden. Bei FBH hast Du ja den Vorteil, dass diese bei entsprechender Planung mit 35°C max. VL Temperatur arbeitet, die meiste Zeit des Jahres also um oder unter 30°C. Mit normalen Heizkörpern, selbst wenn diese 3 lagig und überdimensioniert ausgeführt werden, wird man kaum unter 40°C max. VL Temp. kommen. Das kostet bei Betrieb mit einer WP Effizienz.

    Der Nachteil hält sich aber in Grenzen. Das müsste man dann für Deinen konkreten Fall rechnen (Datenblatt der WP berücksichtigen).

    Es kann also erforderlich werden, dass vorhandene Heizkörper ausgetauscht werden müssen, einfach weil die ursprünglich mal für 65°C und höher dimensioniert waren. Je nach Nutzung des Raums kann man anstelle eines "normalen" Heizkörpers auch einen Gebläsekonvektor einsetzen. Damit kriegt man die VL Temp. noch etwas runter, doch die Dinger arbeiten nicht geräuschlos (wenn auch sehr leise), so dass ich sie in Schlafräumen nicht einsetzen würde.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Newman

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    Gut, bis dahin is ja noch etwas Zeit. Zurück zum Thema....

    Ich will nochmal das Thema Verlegeabstand ansprechen, der mir sehr groß vorkommt. Wie sind da eure Erfahrungen. Klingt das ganze plausibel?
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Wenn man heutzutage eine FBH plant, dann ergeben sich meist Verlegeabstände zwischen 10cm und 20cm, alles weitere kann man so pauschal nicht sagen. Dafür rechnet man ja.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Newman

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    Das wunderte mich ja. Der Heizungsbauer meinte pauschal 30 cm....Und auf meine Anfrage kam dann, man könne ja auf 25 cm runter gehen....

    Is jetzt die Frage für mich, was ich nach dieser Aussage von dem Mann halten kann/soll?!?!
     
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  12. Julius

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    Zumindest als Planer - nicht viel!

    Auf der anderen Seite muß Dir klar sein, daß ein ausführender Betrieb bei solch einem Projekt, wo jetzt nur ein kleiner Teil zur Ausführung kommt, nicht viel unbezahlten Aufwand in die Gesamtplanung stecken will und kann.

    Daher bleibt - wenn es insgesamt brauchbar werden soll - nur, daß Du einen (bezahlten) Planer beauftragst.
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Es kommt darauf an, was man wie fragt. Pauschal 30cm ist schlichtweg Unsinn, auch wenn man mit "Rohr in Rohr" arbeitet. Wenn ich mich richtig erinnere, dann liefert der Hersteller auch Infos zur Auslegung der FBH mit dem obigen System. Ob die Heizleistung bei 30cm VA dann noch zur Heizlast passt, würde ich hinterfragen.

    Gruß
    Ralf
     
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