T8 gefüllt (Mineralwolle) nasse Rohbauwände innen

Diskutiere T8 gefüllt (Mineralwolle) nasse Rohbauwände innen im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, haben in T8 Mineralwolle gefüllt mauern lassen. Es wurde noch nicht verputzt. Ich habe bei Regen innen großflächig feuchte Wände auf der...

  1. alexatbau

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    Hallo,

    haben in T8 Mineralwolle gefüllt mauern lassen. Es wurde noch nicht verputzt. Ich habe bei Regen innen großflächig feuchte Wände auf der Innenseite.

    Z.T.scheint Feuchtigkeit auch horizontal in die 90° anstoßenden Innenwände zu ziehen (also oberhalb einer Mörtelebene sind alle Steine quer über eine 4m Innenwand feucht).

    Ist das normal? Man sieht doch immer wieder Rohbauten, die außen nicht verputzt sind, obwohl schon Leute drin wohnen.

    So wie meine Wände z.T. aussehen würde ich nicht mal (innen) verputzen wollen....


    Grüße
    Alex
     
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  3. #2 gunther1948, 25. Februar 2012
    gunther1948

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    hallo
    jojo die teilen sich den wohnraum auch mit den schimmelpilzen und rücken zusammen.

    gruss aus de pfalz
     
  4. alexatbau

    alexatbau

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    Anbei mal ein paar Photos.
    Das erste:
    [​IMG]

    die innenseite der aussenwand ist nass (Mein kapazitives Meßgerät zeigt 100 von 100 digits -bei den hellen Steinen <30).
    Ist das eindringende Wasser eigentlich ein Problem für die Füllung? Bei MiWo liest man über zusammenfallen?


    im 2.Bild:
    [​IMG]

    ist die linke Wand eine Aussenwand, die rechte ist eine Innenwand. Die obere Steinreihe ist komplett nass (100/100 digits). Die Feuchtigkeit zieht über 4m bis zur nächsten Innenwand und feuchtet dort einen größeren Bereich an.


    Im OG:
    [​IMG]


    Die Wände werden trockener, solang es nicht regnet. Bei Regen siehts gleich wieder so aus...
     
  5. mls

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    is nich ernst, oder?

    echt? wahnsinn .. :p
    vermutlich ist bei dir regen mit feuchtigkeitseintrag verbunden.
    sobald die ursache gesucht, gefunden und beseitigt ist, werden die wände ..?
    na? trocken!
     
  6. alexatbau

    alexatbau

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    nee - echt?

    Ist wohl klar was ich meine: die feuchten Stellen scheinen nicht im Mauerwerk vorhandene Feuchte vom Mauern etc. zu sein, sondern es handelt sich um bei Regen neu eintretende Feuchtigkeit.

    Was mich interessiert: ist das bei gefüllten T8 normal oder muß es andere Ursachen geben?


    Hier nochmal ein Bild über die ganze Wand, rechts ist die Innenwand inzwischen auch feucht:

    [​IMG]

    Grüße
    Alex
     
  7. H.PF

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    Das ist völlig normal...
     
  8. Ruppi

    Ruppi

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    Ist der T8 nicht perlite-gefüllt (wenige, große Kammern) ?
    Und W8 Mineralwolle (Wabenstruktur, viele kleine Kammern) ?
     
  9. alexatbau

    alexatbau

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    die T8 mit MW haben so ca. 2x6 cm gefüllte Kammern.
     
  10. bayerth

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    Mein Haus wurde letztes Jahr auch mit einem mit MW gefüllten Stein gebaut (36,5cm). Nach starkem Regen war die Innenmauer nicht nass. Die MW in Steinen, die Regen abbekommen haben, ist sehr schnell getrocknet, ohne ihre Form zu verlieren.
     
  11. BauIngML

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    Mauerwerk saugt nun mal gerne Wasser auf, ist Rohstoff bedingt.

    Wie viel aufgenommen wird ist natürlich von der auftretenden Wassermenge, Lage und verwendeten Produkt abhängig.

    Die Industrie hat aber schon vor Jahrzehnten Produkte entwickelt, die in der Übergangszeit zwischen Rohbau
    und Außenputz den Feuchtigkeitseintrag ins Mauerwerk verhindern, bei fachgerechter Anwendung kann
    so der Feuchtigkeitseintrag auf ein Minimum reduziert werden.

    Mauerwerkskronen, Tür- Fensteröffnungen und Brüstungen obliegen einer besonderen Sorgfalt.

    Maxi
     
  12. #11 Achim Kaiser, 28. Februar 2012
    Achim Kaiser

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    Wie stabil bleibt denn die Mineralwollefüllung ?
    Ich kenne nur Mineralwolledämmungen die im Eimer sind wenn sie mal richtig nass werden. Sie fallen in sich zusammen ... und erreichen nie wieder den Ursprungszustand ...

    Ist das bei Steinfüllungen mit MiWo grundsätzlich anders ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  13. #12 BauIngML, 28. Februar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2012
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    Aus: Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025, Mineralwollgefüllte Ziegel, Deutsche POROTON GmbH

    Maxi
     
  14. #13 Achim Kaiser, 28. Februar 2012
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    Sehr dehnbare Begrifflichkeit .... wenns also nix mehr ist mit der Dämmwirkung dann war die Einwirkung ne Katastrophe.
    Wieder so ne Werkstoffkombination die im Labor und im Sandkasten gut funktioniert aber wenn sie mal mit der rauhen Wirklichkeit in Berührung kommt .... das ist dann die Sache mit dem Laternenpfahl ganz unten .....

    Das ist dann der Untergang des Gebäudes wie bei der Titanik .... eine einzige Katastrophe ....

    Wie kann TE nun feststellen ob es an seinem gebäude schon katastropht hat oder nicht ? Die Wände sind teilweise klatschnass .... und nu ?

    Laternenpfahl ganz unten ? .... da wo die Hunde das Bein heben ?

    Wie ist das zu beurteilen bei so nem Superduperstein ?
    Ich hab davon keine Ahnung aber ich weiss dass *Bau* keine Reinraumveranstaltung ist und manchmal die Laternenpfähle sehr eng stehen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  15. #14 BauIngML, 28. Februar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2012
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    Sehe ich auch so.


    Der TE eigentlich gar nicht, selbst eine Brüstung sollte ja vom BU fachgerecht geschlossen werden,
    Josef hat ja mal beschrieben wie bei ihm vorgegangen wird.

    Betonkettensäge wäre eine Möglichkeit.:yikes



    Ich selbst habe den Stein noch nie verarbeitet, eventuell hat ein anderer BU oder SV Erfahrung mit dem Stein bei Nässe.

    Maxi
     
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  17. #15 gunther1948, 28. Februar 2012
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    hallo
    bilder von innen na gut da sieht man die feuchten wände aber nicht die ursache.
    bilder von den betroffenen stellen von aussen wären hilfreicher.
    steinwolle ist hydrophobiert d.h die wasseraufnahme ist sehr gering.
    an einer baustelle standen die reststeine tagelang im regen aber die dämmung war weitestgehend trocken.
    info unter juwö

    gruss aus de pfalz
     
  18. BauIngML

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    Danke für die Info Gunther!

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