T9 36,5: Elektro-Installation mit Wandschlitz, über Decke oder Rohfußboden

Diskutiere T9 36,5: Elektro-Installation mit Wandschlitz, über Decke oder Rohfußboden im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich zerbreche mir den Kopf darüber welche Leitungsverlegung für mich am besten ist. Im OG sollen an einer 36,5er T9 (ungefüllt)...

  1. yougeen

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    Hallo,

    ich zerbreche mir den Kopf darüber welche Leitungsverlegung für mich am besten ist.
    Im OG sollen an einer 36,5er T9 (ungefüllt) Außenwand Steckdosen und eine LAN Dose (Auf dem Bild rot und grün markiert) gesetzt werden.
    Die Kabel müssen über die Ecke zur nächsten Wand und dann runter(Durchbruch blau markiert) zum Verteiler im KG geführt werden.
    Dafür habe ich nun mehrere Möglichkeiten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.

    1) Horizontaler Schlitz in der Außenwand und in der 17,5er Innenwand
    In der Außenwand wäre der Schlitz ca.4 Meter lange. Breite ca.3 cm und Tiefe ca. 2 cm.
    Erlaubt wäre dieser Schlitz also schon. Aber gibt es trotzdem Nachteile bei so einem langen Schlitz in der Außenwand.

    2) von den Steckdosen nach untern schlitzen und dann über den Rohfußboden zur nächsten Dose.
    später kommt Dämmung (Styropor) + FBH drüber.
    Wenn ich die Kabel auf den Boden aber 20cm weg von der Außenwand verlege, muss ich die Dämmung entsprechend zuschneiden/schlitzen.
    Direkt an der Außenwand zu verlegen wird aber manchmal auch nicht empfohlen (Rissbildung bei schweren Gegenständen)

    3) Nach oben Schlitzen und dann Kabel über Dach (Holzkonstruktion) führen.
    Hier habe ich natürlich einen erhöhten Kabelverbrauch und ich müsste um senkrecht zu schlitzen erstmal waagrecht zur Raum-Ecke schlitzen (Installationszone)

    Was würdet ihr empfehlen?

    Ich tendiere zur Rohfußboden Verlegung direkt an der Wand entlang....

    Unbenannt.png
     
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  3. Jonny

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    Dämmung muss man immer irgendwo schneiden, sauber verlegen!
     
  4. karo1170

    karo1170

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    Das dürfte das Mittel der Wahl sein. Abstände zum Rand einhalten, den Ausgleich der Leitungstrassen kann man auch mittels einer Schüttung realisieren, spart aufwendige Schnitzarbeiten im Styropor.
    Im übrigen fehlt im Plan noch die Fenstersteckdose...
     
  5. SirSydom

    SirSydom

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    Ich würde (und führe es auch bei mir so aus) die 20cm Abstand einhalten.

    Wenn man von jeder Dose senkrecht nach unten geht, verletzt man aber halt trotzdem die Installationszonen.
    Die untersten 15cm sollten nämlich eigentlich frei bleiben, da werden nämlich gerne Fußbodenleisten angenagelt...
    Senkrecht darf man eigentlich nur in Ecken und neben Fenster/Türen.
     
  6. malgucken

    malgucken

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    Wenn du etwas mutig bist und Kabel sparen willst. Bei mir liegt Patchkabel schon monatelang auf Laminat und es wird hin und wieder draufgetreten (mehrmals die Woche auf einen bestimmten Bereich), mit Hausschuhen. Kein Problem, bisher. Ist aber auch kein Ostware, Kerp** Megaline.
    Dafür dann aber evtl. nicht mehr tauschbar und so bestimmt nicht regelgerecht.
     
  7. Dino15

    Dino15

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    Verstehe den Zusammenhang zwischen dem Thema hier, "Kabel sparen" und "Auf Laminat legen" jetzt nur ich nicht?
     
  8. fuchsi

    fuchsi

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    Ich würde es so verkabeln

    die beiden Steckdosen LAN und Steckdose tauschen, damit man nicht kreuzen muss.
    Im Abstand von 20-30cm von der Wand von einer Steckdose zur nächsten ein Installationsrohr legen.

    Die erste Lage Isolierung muss natürlich passend eingeschnitten werden. Die Einschnitte werden dann mit Füllmaterial aufgefüllt (z.B.: Styeroporkugerl-Zementmischung) Darüber kommt überlappend eine 2. Lage Isolierung. (je nach Höhe der Gesamtisolierung)

    [​IMG]
     
  9. yougeen

    yougeen

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    Hallo,
    Danke für die bisherigen Rückmeldungen.
    Gibt es eigentlich andere Nachteile als den von mir gennanten, wenn man das Kabel am Boden direkt an der Wand entlang verlegt?
    Evtl, dass wenn man nachträglich durch die Decke bohrt, man das meistens an der Wand macht und dann das Kabel treffen könnte.

    Was spricht dagegen die Wände zu schlitzen?
    Eigentlich ist es dauch laut Hersteller und Norm erlaubt zu schlitzen.
    Wenn ich die Kabel in der Wand ohne Leerrohr verlege muss ich ja nur max. 1 cm tief Schlitzen.
    Ist es wirklich so schlimm, wenn der äußere Steg vom Stein fehlt? Die Last verteilt sich doch hoffentlich gleichmäßig auf dem Stein.
     
  10. jodler2014

    jodler2014

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    Für die Installation der Steckdosenleitungen kann man NYIF ( Stegleitung) verwenden .
    Dann entfällt der Wandschlitz.

    Für LAN dann über den RFB mit entsprechendem Rohr ( z.B. FBY ELF ).

    Wer garantiert dafür, daß nicht doch die 2.Kammer " angeknabbert" wird .
    Was bei dem " Glasbaustein " ja mal schnell passieren kann.:respekt:shades

    Meine Erfahrung :

    1cm Schlitztiefe ( horizontal ) bei einem 17,5 er Stein ( hier T 9 ) hat keine Auswirkungen auf Statik oder spätere Riss-Bildung des Innen-Putz!:winken

    Und immer fräsen ,nicht stemmen !:bef1021:
     
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  12. karo1170

    karo1170

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    Ja. Kaeltebruecke (Aussenwand), mangelnde Auflage des darueberliegenden Estrich usw...

    Nichts. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind (Wandstaerke, Schlitztiefe /-laenge...). Warum man allerdings die recht komfortable Verlegeart auf dem RFB gegen eine viel aufwendigere Verlegeart u.P. tauschen moechte, ist fuer mich nicht nachvollziehbar.
     
  13. yougeen

    yougeen

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    Interssanter Tip. Muss ich mal drüber nachdenken

    Yep, auf RFB werde ich nur mit Rohren verlegen.

    Ist natürlich was dran. Ich muss mal testen wie fein die Fräse schneiden kann und wieviel wirklich vom Außenstäg abfällt.
    Eigentlich würde auch ein 0,5cm tiefer Schlitz reichen(restlichen 0,5cm bis 1,0cm werden überputzt). Aber so fein zu schlitzen wird wohl nicht möglich sein.


    Okay, also keine gute Idee...


    Weil das verlgen der FBH Dämmung einfacher/schneller geht (Okay, dafür habe ich den Aufwand die Schlitze zu machen :think.)
    Weil ich keine senkrecht verlaufenden Kabel auf Höhe der Fußbodenleiste (Beim bestigen dieser mit Nägel muss man dran denken) habe.
    Weil der RFB rein für FBH (und Wasser) verwendet wird und Elektro nur in der Wand verlegt ist (strikt getrennt)
    Keine Gefahr, dass Kabel während der Bauphase "zerstört" werden. Am Boden muss man dann immer aufpassen.

    Trotzdem werde ich letzendlich wohl über den Fußboden gehen.
    Irgendwie gefällt mir die Vorstellung die Außenwand garnicht zu schlitzen.
    So sind die Wand-Eigenschaften optimal und ich erspare mir die "dreckingen" Schlitz-Arbeiten.
    Das anpassen der FBH/Estrich Dämmung stelle ich mir evtl. schlimmer vor als es ist(noch keine Praxis-Erfahrung damit... :bounce:)
     
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