T9 im Keller verwendbar ?

Diskutiere T9 im Keller verwendbar ? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Ich bin neu im Forum und bin beeindruckt. An dieser Stelle vielen Dank an die Experten für ihre engagierte Arbeit. Wir möchten ein gut...

  1. #1 J_o_e_r_g, 18. Juli 2005
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    Ich bin neu im Forum und bin beeindruckt. An dieser Stelle vielen Dank an die Experten für ihre engagierte Arbeit.

    Wir möchten ein gut gedämmtes Haus (in etwa KfW40) mit Ziegelmauerwerk bauen. Aktuell ist das Aussenmauerwerk incl. Keller komplett mit dem T9 geplant.

    Hat schon jemand Erfahrungen mit dem T9 im Kellergeschoss gesammelt ?

    Unter anderem interessiert mich, ob es Probleme wegen dem Erddruck beim Verfüllen gab ? Ist der T9 in dem Bezug viel schlechter als der Plan-T?

    MfG Jörg
     
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  3. JDB

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    zu quer gedacht ...

    Der T9 hat dann seine Berechtigung, wenn ein Ziegel-Putz-Bau mit sehr guten Dämmwerten gewollt ist und ein WDVS nicht in Frage kommt !

    Im Keller ist das schnurz. Da kommt die sinnvolle "Gewaltenteilung" voll zum Einsatz.
    Stahlbeton oder schweres Mauerwerk für Statik und Perimeterdämmung für den Wärmeschutz. (Eine Weisse Wanne ist relativ einfach möglich, also hat man auch gleich die Abdichtung im Griff)

    Dieses gilt grundsätzlich, egal für welchen Dämmstandard !

    Weiterer Aspekt:
    Verluste gegen Erdreich sind nur halb so groß wie die Verluste gegen Außenluft. Ein T9 im Keller wäre somit nicht nur konstruktiver Krampf, sondern auch vom Wirkungsgrad und Preis-/Leistungsverhältnis nur schwer vermittelbar.
     
  4. #3 J_o_e_r_g, 18. Juli 2005
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    Danke für die Hinweise. Dazu habe ich noch weitere Fragen:
    Warum genau ist der T9 ein konstruktiver Krampf ?
    In welcher Relation liegen die Kosten für WW+Dämmung im Gegensatz zum T9 ?
     
  5. #4 J_o_e_r_g, 18. Juli 2005
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    Mit Fx=0,5 und der Annahme das KG sitzt vollständig in der Erde, könnte man theoretisch den doppelten U-Wert (2x 0,23) für das Kellermauerwerk zulassen. Demnach ist der T9 überdimensioniert.
    Trotzdem würde mich interessieren, welche konstruktiven Nachteile es mit dem T9 geben könnte.

    Die 2 Varianten (Weisse Wanne oder Ziegel) habe ich auch als Alternativen in Betracht gezogen. Da im Keller 2 große Räume "wohnlich" gestaltet werden sollen, tendiere ich eher zum Ziegel.

    Bei dieser Variante (Plan-T + WDVS) habe ich 2 Detailprobleme:
    1. Die Dämmerung des Kellerfussbodens liegt auf der Bodenplatte. Wie eliminiert man am besten die Wämebrücke durch die erste Steinreihe ? (trifft auch auf die Innenwände zu)
    2. Gibt es eine Möglichkeit, einen nicht vorspringenden Natursteinsockel (d=4cm) ohne Wärmebrücke vorzusehen ?

    MfG Jörg
     
  6. bauguru

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    hallo joerg

    deine frage nach dem vergleich weisse wanne zu t9 regt zu weiteren nachfragen an. wenn du eine ww brauchst, dann ist die frage nach dem t9 hinfällig, wenn du keine ww brauchst, dann solltet du auch wissen, warum nicht. wenn du das dann wirkich reinen gewissens feststellen kannst, dann erzähle uns bitte die weiteren umstände deines baugrundes. "wohnlich" werden räume im keller auch mit "betong" und dämmung. die wärmebrücke im keller mit dämmung auf der bodenplatte würde ich aus meiner sicht nicht so eng sehen.
    das mit dem natursteinsockel sehe ich so, dass dieser den teil kellers zieren soll, der aus der erde ragt??
     
  7. #6 J_o_e_r_g, 19. Juli 2005
    J_o_e_r_g

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    Hallo Bauguru,
    die Frage nach der WW habe ich aus Interesse gestellt. Probleme wegen dem Grundwasser erwarte ich nicht.
    Wie macht man Beton am besten wohnlich, reicht Innenputz aus ?
    Deine Annahme zum Sockel trifft zu.
    MfG Jörg
     
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  9. bauguru

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    salü joerg

    auch wenn du keine bedenken wegen grundwasser haben solltest empfehle ich dir dringend die erstellung eines baugrundgutachtens. damit solltest du u.a. alles wesentliche zu erforderlichen abdichtungsmaßnahmen erhalten. mit diesen erkenntnissen kannst du dann nach deinen persönlichen empfindungen den keller planen. aber selbst wenn keine grundwassergefahr besteht, den t9 als kellermauerwerk sollteste dir verkneifen. da gibt es im porotonbereich geeignetere alternativen. dein statiker und der ersteller des enev-nachweises beraten dich gerne. und wenn es denn beton sein sollte, mit einer geeigneten dämmung und entsprechendem nutzerverhalten erhältst du den "wohnwert" auch ohne putz. wenn dich die glatten betonwände stören sollten, dann kannst du diese gerne verputzen. bei kellerräumen mit wohnnutzung und auch entsprechender beheizung ist es aus meiner sicht dann egal ob gips oder zementputz. wobei gipsputz inkl. der untergrundvorbereitung die günstigere lösung sein dürfte.
    das thema natursteinsockel sollte noch genauer diskutiert werden. wie soll die dicke des sockels ( der natursteine ) sein? denn hier sehe ich eher das thema wärmebrücken wenn es ein betonkeller sein sollte. auch muss das detail des übergangs zum bereich über dem sockel zum aufgehenden mauerwerk mit außenputz durchdacht werden.
     
  10. bauguru

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    hmmmpfff

    lesen hilft manchmal... :mauer

    der sockel soll 4 cm dick sein. um keinen vorsprung des sockels zum aufgehenden mauerwerk zu erhalten, sollte dieses eben mindestens um diese stärke überstehen. da sehe ich bei einem betonkeller mit perimetedämmung schon gewisse schwierigkeiten in der realisierung. sofern ein gemauerter keller mit entsprechenden werten und fachgerechter abdichtung dann möglich ist, kann der keller entsprechend kleiner geplant werden und das außenmauerwerk ab ok kellerdecke steht um die erforderliche stärke über wenn die geländelage paßt. wenn der keller bis ok decke eingebuddelt werden soll und dann der sockel kommt, kann ich mir gut vorstellen, dass die erste reihe z.b. im t9 30 cm ausgebildet wird und dann weitergehend mit 36.5 cm weitergemauertwird. bleibt als potentielle wärmebrücke die stirnseite der kellerdecke.
     
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